Willkommen im Psychose Forum❤️

Das Schizophrenie Forum & Chat rund ums Thema Psychose.
Hier findest Du individuelle Beratung, Möglichkeiten zum Austausch, Diskussionen, Hilfe und nützliche Informationen.

Die Foren-Community hilft, unverarbeiteten Probleme besser umzugehen, diese zu lösen und auch andere Meinungen und Sichtweisen zu finden.

Für Angehörige und Betroffene mit Psychose, Schizophrenie und alle, die sich interessieren.

Jetzt registrieren!

Im Forum findet man eine neuartige medikamentöse Behandlungsoption für Psychose, welche bei Negativsymptomen wirksam ist und ein relativ normales Leben trotz der Erkrankung ermöglicht. Psychose / Schizophrenie kann auch der Anfang von einem besseren Lebenskapitel sein und es gibt auch viele Chancen, die damit eröffnet werden.

Warum verschreiben Psychiater Neuroleptika?

blablabla

Well-Known Member
Registriert
5 Nov. 2020
Beiträge
163
Hallo,

aus welchem Grund verschreiben Psychiater Neuroleptika?

Mir scheinen sie irgendwie nicht zu helfen... Das Einzige, was gut ist, ist, dass man nicht durchdreht.

Aber mir geht es mit Neuroleptika überhaupt nicht gut. Fühle mich regelrecht behindert durch diese Medikamente...
 
Was ich von Neuroleptika halte, habe ich in einem Video festgehalten:
Um diese Inhalte anzuzeigen, benötigen wir die Zustimmung zum Setzen von Drittanbieter-Cookies.
Für weitere Informationen siehe die Seite Verwendung von Cookies.

Ich könnte noch sehr viel mehr darüber erzählen, da ich sie zum ersten mal mit 14 Jahren bekommen hatte, als man bei mir eine Psychose vermutete.
Wahrscheinlich haben Psychiater (berechtigterweise?) Angst, dass eine waschechte Schizophrenie entsteht, weshalb sie ziemlich früh angewendet werden.
Manchmal werden sie aber auch verwendet um unliebsame Verhaltenweisen zu dämpfen, z.B. im Altersheimen oder bei Aggressionen (Risperidon ist in den USA bei autistischen Problemen zugelassen). Für diese Anwendung bin ich nicht so der Fan, mir selbst aber fällt momentan keine richtige Alternative ein. Vielleicht bessere Therapien, aber das scheint in vielen Fällen wohl zu viel Arbeit zu sein.
Dennoch bin ich dafür, dass Psychiater mal Neuroleptika selber ausprobieren sollten und berichten ob sie danach noch arbeitsfähig sind. Natürlich verschiedene wie Hochpotente und "Sedierende".

Welche Erwartungen hast du an die Medikamente und wie viele hast du schon ausprobiert? Vielleicht ist ein anderes Neuroleptikum die bessere Wahl, aber das hängt von jeder Person und dem Krankheitsbild unterschiedlich ab.
 
Naja, keine Ahnung. Aber ich war nicht mehr in der Realität und bin es jetzt wieder mit Neuroleptika.

Nur: Wie fühlt man sich damit? Man fühlt sich einfach nur sch***** und kann den Alltag nicht mehr durchführen, weil man sediert ist und kraftlos ist. Diese Situation macht mich noch aggressiver und frustrierter.

Ich fühl mich damit auch irgendwie ziemlich verblödet. Früher war ich mal ein kreativer Mensch. Und jetzt ist das irgendwie weg. Ich kann nur noch ein paar Sätze denken, meistens erst abends. Tagsüber habe ich nicht mal einen Gedanken, das fühlt sich so an, als wäre man völlig verblödet...

Ach ich hasse es.
 
Das kenne ich noch als ich 16 oder 17 war und die Höchstdosis Quetiapin bekam. Ich habe es irgendwie ein bisschen genossen, da man an nichts zu Denken brauchte. (Irgendwann wurde ich jedoch von der Schule geschmissen und mein RL ging den Bach runter).
Heute lief ich Gefahr es wieder zu tun und die Mitarbeiter der WG waren auch dagegen, dass unretadierte Quetiapin absetzen zu lassen. :LOL: Das sind einfach tolle Arzneidrogen, wenn der Umgebung es mehr gefällt als man selbst. (Habe ich auch im Video benannt)

Es gibt jedoch auch NLs, die weniger/kaum sedierend wirken, wie z.B. die Hochpotenten (Haloperidol, Benperidol, etc.) oder bestimmte Atypika (Abilify, vielleicht Risperidon, etc.). Die haben wiederum andere NW.

Besprich das mal mit deinem behandelnden Psychiater denn es sollte schon einem gut gehen und das kann ein anderes Medikament sein.

Laut deinem anderen Thread nimmst du Paliperidon depot und Zyprexa nachts/abends. Ich vermute, dass die Zyprexa bei dir noch am morgen etwas anhält. Bin jedoch kein Arzt und müsste noch recherchieren (Halbwertszeit, etc.).
 
@anonym43 mein Psychiater sagt mir immer dass ich die Medikamente reduzieren soll. ich kann es aber nicht. Sonst bekomm ich so viel Angst. Ich nehm "eh" nur das mindeste, aber das ist schon nicht wenig.
Und ich kann auch aus vollster Überzeugung sagen dass die Medikamente Nebenwirkungen haben.
 
Ich kann mein Amisulprid auch nicht weglassen. Die Stimmen sind dadurch gedämpft und ich höre sie nicht so laut.

Mein Lorazepam (Tavor) nehme ich auch, welches angstlösend wirkt und stimmungsaufhellend.

Von daher bin ich froh, dass es Medikamente für uns gibt und man nicht völlig durchdreht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mir haben die drecksnl nur geschadet....genauso wie die ganzen zwangsbehandlungen
 
Ich nehme keine Neuroleptika mehr.. fühl mich damit wie ein Zombie. Außerdem habe ich keine Schizophrenie
 
Irgendwann bin ich auch im Himmel und der ganze scheiss hier is vorbei
 
Sorry, ich bin bissel langsam im Kopf heute, klar hast du welche genommen und jetzt nicht mehr, vlt. Hat es damit zu tun, welche hast du genommen?
 
Sorry, ich bin bissel langsam im Kopf heute, klar hast du welche genommen und jetzt nicht mehr, vlt. Hat es damit zu tun, welche hast du genommen?
Olanzapin und haloperidol...

die maximale Dosis war bei 20 mg Olanzapin und 7,5mg haloperidol... Hab die Dosis von alleine reduziert weil es mein Leben im Alltag eingeschränkt hat.. war nicht mehr normal. Meine Fantasie im Kopf war weg, keine Gedanken mehr.. furchtbar
 
Zurück
Oben