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Ziel ist es eine fundierte Orientierung für eigene Entscheidungen und Gespräche mit Behandelnden zu bieten und damit das individuelle Leid von Betroffenen und deren Angehörigen effektiv zu lindern.

Grund zur Hoffnung: Intervalltherapie mit Bupropion

🔗⭐ PDF herunterladen: Medikamentöse-Orientierung

Behandlungskonzept, welches mit Bupropion (Antidepressivum und Nikotinentwöhnung) eine stabilere Reduktion des Antipsychotikums ermöglicht. Das dämpfende Antipsychotikum wird dabei nur selten und bedarfsgerecht benötigt.


Zur möglichen Vermeidung dopaminerger Supersensitivität
schrieb Prof. Dr. Stephen M. Stahl:

“It is plausible that this strategy prevents potential dopaminergic supersensitivity.”
Prof. Dr. Stephen M. Stahl, persönliche Korrespondenz

Vertiefung & Hintergründe:

🔗 PRAXIS-GUIDE – für das Arztgespräch

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Warum kann ich unter nur Quetiapin arbeiten ohne Ende und unter Amisulprid nicht?

RamzyStudio

Well-known member
Wenn ich nur Quetiapin nehme könnte ich endlos vor mir dahin arbeiten auch harte und unschöne Arbeit.

Dann nehme ich Amisulprid und auf einmal bin ich so "Wieso sollte ich arbeiten? Ich bin doch eh arbeitsunfähig...".
So gleichgültig und uninteressiert an Dingen. Ich glaub dieses Amisulprid ist kein gutes Medikament oder?

Glaub nehme wieder irgendwann Bupropion aber habe Angst, dass es mir den Kopfschuss an Wirkung gibt.
 
Das ist nicht so einfach, es stellt sich immer die Frage wieviel wovon. Je besser man sich selber kennt, desto eher kann man auch mal was weglassen.
Hoffe dass du deine perfekte Dosis findest.
 
Amisulprid hilft gut gegen Stimmen und wurde zu meiner Zeit sehr viel bei Stimmenhörern eingesetzt. Das dämpft die Stimmen und man wird gleichgültiger gegen dieses Phänomen.
Wenn du keine Stimmen hörst, solltest du das Amisulprid weglassen. Es gibt für dich andere Medikamente.
 
Glaub nehme wieder irgendwann Bupropion aber habe Angst, dass es mir den Kopfschuss an Wirkung gibt.

Du hattest doch erst kürzlich anscheinend nur für ein paar Tage Bupropion, warum hast du es wieder abgesetzt? Das wäre überhaupt erstmal zu klären, weil muss ja irgendeinen Grund haben, wenn du etwas ansetzt und kurz darauf wieder darauf verzichtest. Du fühltest dich doch Fitter, oder?

Was meinst du mit Kopfschuss an Wirkung genau?

Ich würde an deiner Stelle locker mit 150 mg Bupropion beginnen. So scheint nichts dagegen zu sprechen, es mit Quetiapin zu kombinieren.
Bei starker Sedierung durch Quetiapin kann Bupropion sogar aktivierend wirken und eine Dosisreduktion von Quetiapin erlauben.

Für dich kann das bedeuteten, dass Quetiapin + Bupropion vielleicht ohne Amisulprid funktioniert oder du das dann ausschleichen kannst.

Wie nimmst du deine Medikamente aktuell, nimmst du Beides oder nur Amisulprid. Wenn du mit Quetiapin besser zurechtkamst und es von der Wirkung halbwegs ausgereicht hat, könnte Bupropion den Rest machen, da es meiner Quelle nach die Möglichkeit einer Reduktion von Quetiapin aufzeigen kann.
 
Ist das eine Antwort auf meine Frage? Du meintest doch Bupropion vor ein paar Wochen oder Tagen eingenommen zu haben?
 
Ist das eine Antwort auf meine Frage? Du meintest doch Bupropion vor ein paar Wochen oder Tagen eingenommen zu haben?
Ja das war auf dich bezogen. Ja ich habe ca. 7 Tage aber mit Pausen dazwischen Bupropion genommen. Ich hatte letztendlich dann Kopfschmerzen und fühlte mich nicht gut. Aber an guten Tagen fand ich die Wirkung irgendwie positiv. Hatte auch leicht Suizidgedanken unter Bupropion.
 
Ich nehme 100mg Quetiapin abends und 200mg Amisulprid früh. Schon seit 2 Jahren so!
Um die 200mg Amisulprid zu ersetzten, bräuchtest du vom Dosisäquivalent 300-400mg Quetiapin zusätzlich.
Wenn du also Amisulprid ersetzt, müsstest du so oder so zumindest etwas mehr Quetiapin einnehmen und dann wäre die Frage ob du dann immer noch so arbeiten könntest wie du beschrieben hat. Ab 300-600mg spricht man beim Quetipain von einer antipsychotischen Wirksamkeit.

Wäre die frage was du früher an Quetipain eingenommen hast oder ob das einfach Versuche von dir gewesen sind Amisulprid kurzzeitig wegzulassen. Dadurch das die antipsychotische Wirksamkeit des Amisulprids wegbricht, geht es dir dann ohne mit 100 mg Quetiapin klar etwas besser, nur dass dieser Zustand irgendwann wieder in die Psychose kippt.

Bupropion kann dir helfen, vielleicht weniger Quetiapin zu benötigen.

Wäre eben die Frage, ob du schon 300–600 mg Quetiapin hattest und damit in den hohen Dosierungen dann wirklich auch besser klarkommst als mit Amisulprid.
Quetipain kann etwas aufs Herz gehen, ist da etwas kritisch gesehen, aber Bupropion hat Herzmäßig keine Probleme im Gegenteil es kann auch bei schweren Herzerkrankungen eingesetzt werden.

Theoretisch kann es sein, dass du durchs Bupropion weniger Quetiapin brauchst und dann mit einem Minimum für Psychose vielleicht 200–300 mg Quetiapin auskommst, aber die 100 mg sind eher nur sedierend und auf Dauer zu schwach, wenn du das allein nimmst.

Kenne mich mit Quetiapin wenig aus, aber theoretisch sollte das Bupropion dazu passen, ob dabei dann später eine Intervalltherpaie also vorübergehendes Absetzen von Quetiapin sinnvoll oder Ratsam ist, das müsste man schauen. In den Absetzphasen von Quetipain sollte Bupropion es dann besonders stark wirken und Reizbarkeit wie Aggressionen auch Positivsymptome viel länger zurückhalten, als ohne dem Bupropion. Wäre dann auch die Frage, wie schnell das Quetiapin bei einer Intervalleinnahme antipsychotisch wirksam ist.

Du müsstest eben dann erstmal deinen Psychiater nach einer Monotherapie fragen, ob eine komplette Umstellung auf Quetiapin möglich ist? Warum hast du diese Mischung war Quetiapin allein zu schwach oder waren "nur" leichte Restsymtpome da? Bei leichteren Restsymptomen könntest du das ja dann in Kauf nehmen und auch das Bupropion kann die antipsychotische Wirkung während der Quetiapineinnahme verbessern. Wie oben von Copilot zitiert, soll es womöglich dann leichter reduziert werden können das Quetiapin.
 
Um die 200mg Amisulprid zu ersetzten, bräuchtest du vom Dosisäquivalent 300-400mg Quetiapin zusätzlich.
Wenn du also Amisulprid ersetzt, müsstest du so oder so zumindest etwas mehr Quetiapin einnehmen und dann wäre die Frage ob du dann immer noch so arbeiten könntest wie du beschrieben hat. Ab 300-600mg spricht man beim Quetipain von einer antipsychotischen Wirksamkeit.

Wäre die frage was du früher an Quetipain eingenommen hast oder ob das einfach Versuche von dir gewesen sind Amisulprid kurzzeitig wegzulassen. Dadurch das die antipsychotische Wirksamkeit des Amisulprids wegbricht, geht es dir dann ohne mit 100 mg Quetiapin klar etwas besser, nur dass dieser Zustand irgendwann wieder in die Psychose kippt.

Bupropion kann dir helfen, vielleicht weniger Quetiapin zu benötigen.

Wäre eben die Frage, ob du schon 300–600 mg Quetiapin hattest und damit in den hohen Dosierungen dann wirklich auch besser klarkommst als mit Amisulprid.
Quetipain kann etwas aufs Herz gehen, ist da etwas kritisch gesehen, aber Bupropion hat Herzmäßig keine Probleme im Gegenteil es kann auch bei schweren Herzerkrankungen eingesetzt werden.

Theoretisch kann es sein, dass du durchs Bupropion weniger Quetiapin brauchst und dann mit einem Minimum für Psychose vielleicht 200–300 mg Quetiapin auskommst, aber die 100 mg sind eher nur sedierend und auf Dauer zu schwach, wenn du das allein nimmst.

Kenne mich mit Quetiapin wenig aus, aber theoretisch sollte das Bupropion dazu passen, ob dabei dann später eine Intervalltherpaie also vorübergehendes Absetzen von Quetiapin sinnvoll oder Ratsam ist, das müsste man schauen. In den Absetzphasen von Quetipain sollte Bupropion es dann besonders stark wirken und Reizbarkeit wie Aggressionen auch Positivsymptome viel länger zurückhalten, als ohne dem Bupropion. Wäre dann auch die Frage, wie schnell das Quetiapin bei einer Intervalleinnahme antipsychotisch wirksam ist.

Du müsstest eben dann erstmal deinen Psychiater nach einer Monotherapie fragen, ob eine komplette Umstellung auf Quetiapin möglich ist? Warum hast du diese Mischung war Quetiapin allein zu schwach oder waren "nur" leichte Restsymtpome da? Bei leichteren Restsymptomen könntest du das ja dann in Kauf nehmen und auch das Bupropion kann die antipsychotische Wirkung während der Quetiapineinnahme verbessern. Wie oben von Copilot zitiert, soll es womöglich dann leichter reduziert werden können das Quetiapin.
Also ich wollte damals weg von Olanzapin 5mg weil es ein das Leben raubt. Dann auf Telegram hat mir einer gesagt ich soll nur Quetiapin einnehmen, dann bekam ich vom Arzt 200mg Quetiapin, so habe ich das ein Jahr genommen und dann fiel ich in eine Art Depressionen. Dann gab mir der Arzt noch 200mg Amisulprid und reduzierte das Quetiapin auf 150mg und dann wegen Schalfrhythmusproblemen reduzierte er das Quetiapin auf 100mg aber auf Krampf und etlichem Nachfragen. Jetzt habe ich eben diese Medikation und komme bestens klar damit. Und bei Anti-Depressiva denke ich immer, dass es das Gegenteil von Stabilisierung bringen würde? Oder liege ich da falsch?
 
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