Enlightened
Well-known member
Es ist die durchweg vorhandene völlige Gleichgültigkeit gegenüber der Diskriminierung Schizophrener durch Nazis wie ich sie nenne. Jeder Schizophrene hat sie schon erlebt und alle stört es, aber keiner möchte etwas dagegen tun. Als Lösung wird einem geraten die Krankheit zu verheimlichen, aber das klappt zumindest bei schweren Verläufen schlecht bis gar nicht. Irgendetwas muss man ja erzählen warum man z. B. Rentner ist... Allerdings ist eine Krankheit eine Krankheit und Schizophrenie nichts wofür man sich schämen müsste. Wenn man lügen muss, um weniger diskriminiert zu werden, stimmt etwas gewaltig nicht.
Es gibt nichtmal einen Begriff für Menschen, die unsere Krankheit nicht ernst nehmen oder ganz leugnen oder uns pauschal und zu unrecht als wahrscheinliche Mörder verunglimpfen. Etwas für das es keinen Begriff gibt, ist wie etwas, das es gar nicht gibt, aber diese Menschen gibt es und es sind sogar sehr viele. Für den Nazi-Begriff werde ich von allen Seiten kritisiert, aber es wollte oder konnte mir noch keiner einen besseren Begriff nennen.
Wenn ich mit Schizophrenen darüber rede dass hier etwas gemacht werden muss, bekomme ich so tolle Sätze wie "das bringt doch nichts" zu hören. Wenn niemand etwas tut, wird sich nie etwas ändern und es muss sich doch etwas ändern! Anscheinend bin ich ganz allein damit, mich wegen meiner Schizophrenie nicht diskriminieren lassen zu wollen.
Was wir zuerst brauchen: einen oder ein paar wenige Begriffe für Menschen die unsere Krankheit ganz oder teilweise leugnen oder uns wegen angeblicher Gefährlichkeit ausgrenzen. Anforderungen an einen Begriff: Eindeutigkeit (nichts allgemeines wie "Idioten"), Negativität (es muss eindeutig sein dass dieses Verhalten negativ ist). Die Ausländer nennen jeden deutschen Hater "Nazi" und die Schwulen haben "homophob" und wir brauchen auch einen Begriff für unsere Hater. Ohne Wort kein Thema und das ist ein Thema!
Wer alles gelesen hat (oder auch nicht), kann jetzt wieder in die Schizo-Resignation verfallen und "bringt doch eh nichts" vor sich hin jammern. Dafür hasse ich euch!
Es gibt nichtmal einen Begriff für Menschen, die unsere Krankheit nicht ernst nehmen oder ganz leugnen oder uns pauschal und zu unrecht als wahrscheinliche Mörder verunglimpfen. Etwas für das es keinen Begriff gibt, ist wie etwas, das es gar nicht gibt, aber diese Menschen gibt es und es sind sogar sehr viele. Für den Nazi-Begriff werde ich von allen Seiten kritisiert, aber es wollte oder konnte mir noch keiner einen besseren Begriff nennen.
Wenn ich mit Schizophrenen darüber rede dass hier etwas gemacht werden muss, bekomme ich so tolle Sätze wie "das bringt doch nichts" zu hören. Wenn niemand etwas tut, wird sich nie etwas ändern und es muss sich doch etwas ändern! Anscheinend bin ich ganz allein damit, mich wegen meiner Schizophrenie nicht diskriminieren lassen zu wollen.
Was wir zuerst brauchen: einen oder ein paar wenige Begriffe für Menschen die unsere Krankheit ganz oder teilweise leugnen oder uns wegen angeblicher Gefährlichkeit ausgrenzen. Anforderungen an einen Begriff: Eindeutigkeit (nichts allgemeines wie "Idioten"), Negativität (es muss eindeutig sein dass dieses Verhalten negativ ist). Die Ausländer nennen jeden deutschen Hater "Nazi" und die Schwulen haben "homophob" und wir brauchen auch einen Begriff für unsere Hater. Ohne Wort kein Thema und das ist ein Thema!
Wer alles gelesen hat (oder auch nicht), kann jetzt wieder in die Schizo-Resignation verfallen und "bringt doch eh nichts" vor sich hin jammern. Dafür hasse ich euch!