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Willkommen im Psychose und Schizophrenie Forum

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Pharmakologische Strategien
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Kompakte Darstellung der Intervalltherapie mit Bupropion.
“It is plausible that this strategy prevents potential dopaminergic supersensitivity.”
– Prof. Dr. Stephen M. Stahl

➝ Bupropion bei Schizophrenie: Pharmakologie, Neurobiologie und Perspektiven

➝ Grafische Übersicht: Transporter, Rezeptoren & Schizophrenie‑Netzwerk

➝ Die Dopamin‑Regulationshypothese: Schizophrenie als Signal‑Rausch‑Störung

➝ Schizophrenie einfach erklärt: Was im Gehirn passiert

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Psychose & Schizophrenie - Forum

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Stabilisierung mithilfe von Bupropion

Übersicht zu Intervalltherapie, Kombinationsstrategien und Nebenwirkungsprofilen.
“It is plausible that this strategy prevents potential dopaminergic supersensitivity.”
– Prof. Dr. Stephen M. Stahl

➝ Grafische Übersicht: Schizophrenie‑Netzwerk

➝ Die Dopamin‑Regulationshypothese

➝💙 Schizophrenie für Angehörige – einfach, respektvoll und verständlich erklärt

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Tochter ist Krankheitsuneinsichtig

Bine66

New member
Hallo zusammen,
meine Tochter, Frühgeburt, Cerebralparasse, Sehbehinderung, Rollstuhl, ist 35 Jahre alt. Eine Kämpferin. Wir wohnen zusammen und ich bin die Pflegeperson.
Plötzlich ist alles anders. Sie meint ich (die Mutter) bin an Demenz erkrankt und habe nur noch 2 Wochen zu leben. Erzählt ich hätte den Backofen angelassen, die Wohnung unter Wasser gesetzt und alles mit Fäkalien beschmutzt. Weint und schreit laut und redet mit Personen die nicht da sind.
Wir gehen jetzt in die 10. Woche. Mittlerweile ist sie ruhiger.Verläßt aber ihr Zimmer nicht und nimmt auch keinen Kontakt mit mir auf. Ich stelle Essen hin. Sie ist und trinkt sehr wenig. Manchmal kann ich das Bett machen und kurz lüften. Körperpflege sehr reduziert. Toilettengänge auch.
112 und 110 kommen nicht, weil sie nicht Krankheitseinsichtig ist. Der Psychiatrische Dienst hat mit ihr gesprochen. Leider gerade an einem Tag, an dem sie etwas mehr wie immer war und angezogen und gewaschen. Dann kann sie sich sehr präzise und klar artikulieren und schildert logische Argumente, Auch hier kann ohne ihre Einwilligung keine Hilfe erfolgen.
Da sie der Ansicht ist, nicht krank zu sein, ist es mir unmöglich Hilfe zu bekommen. Meine Tochter gerät immer mehr in den Sog und isoliert sich immer mehr von mir und auch von dem Rest der Welt.
Hat jemand ähnliches erlebt? Und habt ihr Tipps, wie man meine Tochter dazu bekommen könnte Hilfe anzunehmen?
 
Das ist schwierig. Solange sie es selbst nicht einsieht wirst du da nicht weiterkommen. Falls sie Eigen oder Fremdgefährdend wird könntest du sie einliefern lassen. Vielleicht immer wieder behutsam drauf hinweisen, aber wenn sie die Hilfe ablehnt sind dir leider die Hände gebunden. Vielleicht könntest du in eine Angehörigen Gruppe gehen um darüber mit anderen zu sprechen.
 
Ich glaube sie möchte einfach ihr eigenes Leben leben. Dass das mit ihrer Erkrankung & Behinderung nicht so einfach möglich ist könntest du dir auch überlegen mit einer besonderen Wohnform zu sprechen ob eine Aufnahme in Betracht kommt falls alles noch schlimmer wird.
 
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