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Pharmakologische Strategien
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Kompakte Darstellung der Intervalltherapie mit Bupropion.
“It is plausible that this strategy prevents potential dopaminergic supersensitivity.”
– Prof. Dr. Stephen M. Stahl

➝ Bupropion bei Schizophrenie: Pharmakologie, Neurobiologie und Perspektiven

➝ Grafische Übersicht: Transporter, Rezeptoren & Schizophrenie‑Netzwerk

➝ Die Dopamin‑Regulationshypothese: Schizophrenie als Signal‑Rausch‑Störung

➝ Schizophrenie einfach erklärt: Was im Gehirn passiert

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“It is plausible that this strategy prevents potential dopaminergic supersensitivity.”
– Prof. Dr. Stephen M. Stahl

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Suche Leute zum reden. Mein Mann hat Paranoide Wahnvorstellungen

Krass... es ist echt krass und faszinierend zu gleich (sorry für die Ausdrucksweise) was man da für Gedanken entwickeln kann....
Wahnsinn....

Es tut mir leid was du durch machen musstest.... hört sich schrecklich an.
Wie kann man seinem Kind so etwas antun?
 
Ja, die waren kriminell drauf. Sie waren nicht richtig an Familie interessiert und sehr selbstsüchtig.
 
Wahnsinn.... wie kann man so sein.... übel.

Tut mir leid was du durch machen musstest 😥 echt schlimm...

Wie gehts dir jetzt damit?
 
Zuletzt bearbeitet:
Okay.... oh man.... echt schlimm was man im Leben so durch machen muss.

Ich wünsche dir auf jeden fall alles Gute und das du das ganze aufarbeiten kannst.
 
Weil hier auch schon öfter mal etwas von grausamen Eltern hervorgekommen ist, möchte ich auch mal etwas in Bezug auf "Familie" schreiben

Wenn man sich für Nachwuchs entscheidet, sollte man auf alle Fälle selbst mit beiden Beinen im Leben stehen, da man für die Heranwachsenden zum Wohl oder Übel derer eine Vorbildfunktion ist, ob man das nun möchte oder nicht

Ein Kind darf niemals zur eigenen Emotionsregulation eingesetzt werden

Ein Kind ist ein Lebewesen, welches schutzbedürftig ist und ein Recht auf Bildung hat

Wenn man diese beiden Punkte nicht erfüllen kann, so kann es passieren, dass die sozialen Rollen vertauscht werden - auch Parentifizierung genannt

Das Kind darf, wenn es soweit kommt, nie wirklich Kind sein, da es den Part der Eltern übernehmen muss

Solch eine Konstellation kann kein gesundes emotionales Abnabeln ermöglichen

Betroffene sind selten Herr der Lage über ihre eigenen Emotionen, was psychische Erkrankungen begünstigen kann

Schizophrenie hat eine aus meiner Sicht, andere Stellung

Nicht die Eltern mit ihrem Verhalten alleine - begünstigen einen Ausbruch der Erkrankung

Ich kenne Betroffene, die mit einer elterlichen Fürsorge sowie einer finanziellen Absicherung groß geworden sind und von diesem Leid dennoch nicht verschont blieben
 
KI antwortet, dass Schizophrenie vererbbar ist aber in der Regel die Krankheit nur ausbricht, wenn äußere Umweltfaktoren mit eine Rolle spielen.
Vielleicht hatten die Betroffenen beruflichen Stress auch wenn sie ein gutsituiertes Elternhaus hatten?
 
Das Problem ist.... Das wir lange net wussten das er die Erkrankung hat. Ich habe nur gemerkt das was net stimmt und das das was er sagt einfach nicht wahr sein kann. Wir hatten so viel Ärger und Streit. Es war nicht mehr normal. Wir waren kurz vor der Scheidung.

Er ist jetzt seit 2 Wochen im KH
Er will jetzt aber bald Heim kommen.... hab etwas schiss davor wie es weiter geht wenn er zuhause is..
Jetzt seit letzter Woche am Vatertag hat sich alles verändert zum positiven. Aber ich hab Angst wenn er zuhause is das alles wieder los geht.
Problem ist meistens, dass man mit den Medikamenten und wegen der Negativsymptome sich sehr eingeschränkt fühlt. Das führt zu Absetzversuchen und Rückfällen.

Wichtig wäre nach der Klinikbehandlung, keine Antipsychotika ganz abzusetzen. Die Intervalltherapie mit Bupropion wäre ein idealer Kompromiss, da diese mit sehr wenig Antipsychotika wirkungsvoll ist. Hier die Kurzfassung.

Da viele ihre Medikamente absetzen und dann das Ganze von vorn beginnt, würde ich ihm eine solche Umstellung frühzeitig empfehlen, da er später beim Absetzen im Wahn Medikamente erst recht ablehnt.

Es müsste noch etwas dauern, bis er zu Hause ist, nur wenn du dich jetzt schon dazu einliest, dann ist es später einfacher, ihn davon zu überzeugen.
Viele Betroffene setzen Wochen oder Monate nach dem Krankenhaus ab. Die Intervalltherapie würde vieles viel vereinfachen und bietet die Chance auf Vollremission, wenn man das richtig umsetzt. In der Kurzfassung sind Wirkstoffe und Ergänzungen aufgeführt, wobei Bupropion als NDRI-Antidepressivum und das in Intervallform eingenommene Antipsychotikum (in dem Fall das verträgliche Aripiprazol) zentral sind.

An sich könntet ihr euch damit viel Ärger sparen, da die Erkrankung sonst schon eine große Belastung ist.
 
Er meinte immer das seine Arbeitskollegen ihn übers Handy ausspionieren. Oder auch übern TV und so...
Und er meinte dann irgendwann mit dem ganzen Kopfkino wo er hatte... das unser Sohn nicht von Ihm wäre und so...
 
Er meinte immer das seine Arbeitskollegen ihn übers Handy ausspionieren. Oder auch übern TV und so...
Und er meinte dann irgendwann mit dem ganzen Kopfkino wo er hatte... das unser Sohn nicht von Ihm wäre und so...
Ich würde mich erstmal informieren ob solche Sachen möglich sind und auch passieren. Organisiertes stalking ist keine verschwörung mehr... Ein Blick auf das Drachengame, dark net und kiwi farms reicht. Bevor man behauptet solche Sachen existieren nicht. Oder bist du irgendwo in den 70ern stecken geblieben? Obwohl es selbst da Zersetzung durch die Stasi gab. Hatte er ärger auf der Arbeit bevor das alles passiert ist?
 
Er meinte immer das seine Arbeitskollegen ihn übers Handy ausspionieren. Oder auch übern TV und so...
Und er meinte dann irgendwann mit dem ganzen Kopfkino wo er hatte... das unser Sohn nicht von Ihm wäre und so...
Bei Betroffenen ist Klarheit absolut wichtig, vor allem da, wo man Klarheit schaffen kann.

Das mit eurem Sohn kannst du sehr einfach lösen und das solltest du deinem Mann zuliebe auch machen. Ihr könnt einen Vaterschaftstest machen, um für deinen Mann eindeutig sicherzustellen, dass er sich das im Wahn einbildet. Bei einer Psychose ist, wenn man etwas auf Glaubens- oder Vertrauensbasis lässt, wie Gift, etwas, was ihm ansonsten immer wieder hochkommt und nie loslässt. Indem du etwa beschließt, dass ihr einen Vaterschaftstest macht, gibst du deinem Mann zweierlei. Einerseits: Egal, was herauskommt, nimmst du seine Sorgen, die auch gesunde Menschen haben, ernst und du zeigst vor allem auch Verständnis dafür, dass Eifersuchtswahn Teil seiner Erkrankung ist.
Angenommen, es wäre tatsächlich so, dass der Test sein Misstrauen bestärkt, dann wäre die Wahrheit besser für eure Beziehung und für die Gesundheit, als wenn er weiterhin eifersüchtig ist. Er würde dir das sonst nur auf Vertrauensbasis glauben und immer wieder damitkommen, sobald er es hinterfragt.

Wenn ihr den Test habt, dann fällt es ihm definitiv leichter, auch seine Erkrankung anzunehmen, weil das sonst nach der Klinik auch wieder dorthin führen würde.
Klarheit, wo man Klarheit schaffen kann, ist wichtig.

Wärst du zu dem Schritt bereit? Falls du dir keinen Test vorstellen kannst: Warum nicht? Habt ihr darüber schonmal gesprochen?

Das würde zumindest eure Beziehung festigen und er würde viel leichter Hilfe annehmen können, auch das ihr über seine Erkrankung redet, ohne dass er sich fragt ob er immer noch "Recht" hat und wegen dir die Medikamente (die sehr einschränken können) einnehmen muss.
 
Ich würde mich erstmal informieren ob solche Sachen möglich sind und auch passieren. Organisiertes stalking ist keine verschwörung mehr... Ein Blick auf das Drachengame, dark net und kiwi farms reicht. Bevor man behauptet solche Sachen existieren nicht. Oder bist du irgendwo in den 70ern stecken geblieben? Obwohl es selbst da Zersetzung durch die Stasi gab. Hatte er ärger auf der Arbeit bevor das alles passiert ist?
Du bist wahrscheinlich selbst von der Erkrankung betroffen oder?
Wir haben nachgeforscht und das ganze was mein Mann erzählt hat stimmte nicht. Es is alles in seinem Kopf nur gewesen.
Und nein ich bin nicht in den 70ern stecken geblieben...!
Aber das ganze hat nicht der Wahrheit entsprechen.
 
Bei Betroffenen ist Klarheit absolut wichtig, vor allem da, wo man Klarheit schaffen kann.

Das mit eurem Sohn kannst du sehr einfach lösen und das solltest du deinem Mann zuliebe auch machen. Ihr könnt einen Vaterschaftstest machen, um für deinen Mann eindeutig sicherzustellen, dass er sich das im Wahn einbildet. Bei einer Psychose ist, wenn man etwas auf Glaubens- oder Vertrauensbasis lässt, wie Gift, etwas, was ihm ansonsten immer wieder hochkommt und nie loslässt. Indem du etwa beschließt, dass ihr einen Vaterschaftstest macht, gibst du deinem Mann zweierlei. Einerseits: Egal, was herauskommt, nimmst du seine Sorgen, die auch gesunde Menschen haben, ernst und du zeigst vor allem auch Verständnis dafür, dass Eifersuchtswahn Teil seiner Erkrankung ist.
Angenommen, es wäre tatsächlich so, dass der Test sein Misstrauen bestärkt, dann wäre die Wahrheit besser für eure Beziehung und für die Gesundheit, als wenn er weiterhin eifersüchtig ist. Er würde dir das sonst nur auf Vertrauensbasis glauben und immer wieder damitkommen, sobald er es hinterfragt.

Wenn ihr den Test habt, dann fällt es ihm definitiv leichter, auch seine Erkrankung anzunehmen, weil das sonst nach der Klinik auch wieder dorthin führen würde.
Klarheit, wo man Klarheit schaffen kann, ist wichtig.

Wärst du zu dem Schritt bereit? Falls du dir keinen Test vorstellen kannst: Warum nicht? Habt ihr darüber schonmal gesprochen?

Das würde zumindest eure Beziehung festigen und er würde viel leichter Hilfe annehmen können, auch das ihr über seine Erkrankung redet, ohne dass er sich fragt ob er immer noch "Recht" hat und wegen dir die Medikamente (die sehr einschränken können) einnehmen muss.
Wir hätten den Test gemacht ohne Probleme. Aber es ist so das mein Mann verstanden hat das der Kleine von ihm is.
 
Wir hätten den Test gemacht ohne Probleme. Aber es ist so das mein Mann verstanden hat das der Kleine von ihm is.
Bei Schizophrenie ist man ohne Antipsychotika meist eher übermäßig misstrauisch (Verfolgungswahn, Eifersuchtswahn etc.), mit Antipsychotika ist man eher zu leichtgläubig. Problem ist das diese gesunde Mitte für Betroffene sehr schwer zu finden ist.
Bei Psychose bekommt das jugendliche Weltbild welches häufig auf glauben, vertrauen usw. basiert eben risse und man hinterfragt im Wahn sehr vieles.

Die Beziehung insbesondere wenn es mal etwas schlecher läuft und man dann einen Grund braucht, dann wäre das Thema mit eurem Sohn wieder präsent. Von daher lieber die Sache klären, das dieses Wahnthema abgeschlossen ist. Klarheit oder echte Klärung basiert eben auf beweisen. Glauben ist für Betroffene dort wo es klärbar ist Gift, da einen solche Themen dann sehr beschäftigen. Einfach verstehen das es seine Erkrankung ist und mit einem glaubwürdigen wissenschaftlichen Beweis, ist das Thema dann geklärt, was ja auch für deinen Sohn wichtig ist.

Ansonsten kommen so Wahngedanken immer wieder hoch, da die Antipsychotika von vielen Betroffenen auf Dauer nur sehr ungern eingenommen werden und diese dann ohne Erfolge immer wieder abgesetzt werden. Da kommen dann solche auf Glauben, schwachen Beweisen oder Vertrauen gelöste Situationen neu hoch und es kann dann so kommen das er glaubt Medikamente einnehmen zu müssen, damit diese Themen vom Tisch sind.

Sobald also nochmal etwas Eifersuchtsmäßig oder ein Zweifel da wäre, würde ich das ihm und seiner Diagnose zuliebe medizinisch abklären lassen, damit dein Mann sicher weis das er der Vater ist. Ist ja auch bei gesunden Männern dieser Zweifel möglich.


Für ihn ist wichtig, das du ihn verstehst, etwa das die Medikamente ihm helfen, aber du später wenn er sich zu gedämpft fühlt auch ihn verstehen solltest wenn er die Medikamente ungern einnimmt oder irgendwie wieder absetzen will.
Da ist die Schwierigkeit und Kompromisslösungen wie die Intervalltherapie die durch das ergänzende Bupropion funktioniert, muss man auch aus eigenem Antrieb heraus nach der Klinikbehandlung mit dem Psychiater abklären.
Die Medizin ist da teils noch Rückständig, deswegen müssen Betroffene aktuell selbst sehen wo sie bleiben.
Bupropion bei Schizophrenie: Transporter, Rezeptoren und Kombinationsstrategien

Hier wird die Wirkweise auch von Bupropion (atypisches NDRI Antidepressivum) genauer geklärt:
1. Neue Dopaminhypothese: Warum Halluzinationen aus Mangel und Überschuss entstehen
 
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