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Unser Ziel ist es, Wissen zugänglich zu machen, Fehlbehandlungen zu vermeiden und echte Heilungschancen sichtbar zu machen – jenseits von Stigma, Unsicherheit und veralteten Vorstellungen.

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⚠️ Seit 2 Monaten Tavor

  • Ersteller Ersteller Gelöschtes Mitglied 788
  • Erstellt am Erstellt am
G

Gelöschtes Mitglied 788

Hallo,

mein Psychiater verschreibt mir seit 2-3 Monaten ständig Tavor. Die Dosis ist 1 mg morgens.

Jetzt mache ich mir Sorgen, dass ich davon süchtig werde.

Zusätzlich nehme ich noch 2 Neuroleptika und Akineton (auch seit ca. 2-3 Monaten).

Was meint ihr, werde ich davon süchtig? Oder ist das harmlos?

Ich mache auch regelmäßig Sport, was eventuell die Sucht reduziert.
 
Ich habe glaub ich auch 1 so ne weisse Schmelz Tablette gekriegt. Entspricht das der Menge von 1 mg?

Auf jeden Fall sagte man mir dass man es nur 3 Wochen nehmen soll, weil süchtig machend.

Mir wurde es dann auch etwas länger gegeben.
 
Ja, ist eine Schmelztablette.

Ich nehme es jetzt schon 3 Monate (!) ...

Anfangs morgens, mittags und abends eine Tablette (1mg)... Dann eine Zeit lang nichts. Dann hab ich dem Arzt gesagt, dass ich noch etwas Halluzinatonen habe, dann hat er es wieder angesetzt und zwar morgens 1mg Tavor...

Insgesamt nehme ich es jetzt ca. 1-2 Monate.
 
hi,

aus meiner Erfahrung kann ich sagen, das Lorazepam nur für maximal 4 Wochen verschrieben wird.

Ich weiß nicht, wie es woanders ist, aber wenn du Angst hast, das es süchtig machen könnte, würde ich es mit deinem Arzt besprechen und es bestenfalls dann absetzen.
 
Tavor ist ein Benzodiazepin, also eher süchtig machen. Setze es auf gar keinen Fall rapide ab, da Lebensgefahr.

Adfd.org oder

Survivingantidepressants.org

Können beim Absetzen helfen
 
Habe im Krankenhaus auch Lorazepam bekommen, daher mein Tipp, das man es nicht lange einnehmen sollte. Irgendwer hat glaube ich gesagt, das Benzodiazepine nur in Krankenhäusern verschrieben werden sollte, da man dort besser darauf reagieren könne, wenn der Patient, das Gefühl, er wird abhängig. Ob das aber wirklich so ist, kann ich aufgrund mangelnder Erfahrung schlecht sagen. Den prinzipiell kann man auch ja beim ambulanten Psychiater am nächsten Tag in der Praxis vorstellig werden, um das Gespräch zu suchen. Auf jeden Fall gilt: bei Bedarf immer mit dem Arzt sprechen. ☺️
 
Wenn man mehr leiden will muss man nach Gefuehl die Medis selber regeln. Leiden ist nicht das schlechteste.
 
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