Schizophrenie & Psychose – Forum für evidenzbasierte Hilfe

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Pharmakologische Strategien
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Kompakte Darstellung der Intervalltherapie mit Bupropion.
“It is plausible that this strategy prevents potential dopaminergic supersensitivity.”
– Prof. Dr. Stephen M. Stahl

➝ Bupropion bei Schizophrenie: Pharmakologie, Neurobiologie und Perspektiven
➝ Die Dopamin-Regulationshypothese
➝ Schizophrenie einfach erklärt: Was im Gehirn passiert

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Übersicht zu Intervalltherapie mit Bupropion.
“It is plausible that this strategy prevents potential dopaminergic supersensitivity.”
– Prof. Dr. Stephen M. Stahl

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➝ Schizophrenie einfach erklärt: Was im Gehirn passiert

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Schwierigkeiten mit regelmäßiger Einnahme

maxi

Well-known member
Ich habe seit einiger Zeit ein Problem mit der Medikamenteneinnahme und das ist, dass ich regelmäßig vergesse mein Medikament einzunehmen, weil die Positivsymptome der Erkrankung nicht mehr präsent sind oder ich mich so daran gewöhnt habe, dass sie mir inzwischen vollkommen normal und als Teil meines Alltags erscheinen. Meine letzte Psychose war vor vier Jahren, seitdem nehme ich Reagila 3mg abends und habe mir auch einen Alarm gestellt, aber oft stelle ich ihn aus ohne es richtig zu merken, wie automatisiert und denke ich nehme die Tablette gleich, wenn ich gerade mit etwas anderem beschäftigt bin und merke dann am nächsten Tag, dass ich es vergessen habe.

Was noch erschwerend hinzukommt, ist dass ich keinen Effekt von den Medikamenten spüre, also keinen Unterschied, wenn ich sie nehme oder nicht, nur manchmal höchstens den, dass ich etwas mehr Antrieb und eine bessere Stimmung habe, wenn ich sie nicht nehme. Das führt dann auch dazu, dass es mir schwerer fällt, sie zu nehmen und ich glaube ich habe auch unterbewusst Hemmungen aufgebaut, die es mich immer wieder aufschieben lassen, wenn mein Alarm klingelt.

Im Grunde weiß ich, dass ich sie wahrscheinlich weiterhin brauche und sie einen Effekt haben, weil ich sonst wahrscheinlich wieder psychotisch werden würde, aber mir fällt eine regelmäßige Einnahme ohne spürbaren positiven Effekt und jetzt wo mich die Krankheit kaum noch beschäftigt sehr schwer.

Was auch noch hinzukommt ist, dass ich allgemein sehr vergesslich bin. Bei meiner Mutter wurde demletzt ADHS diagnostiziert und ich habe den Verdacht, dass ich es auch haben könnte, kann das aber erst im nächsten Jahr überprüfen lassen, weil ich dann erst einen Termin dafür bekomme.

Geht es jemandem ähnlich? Falls ja, habt ihr irgendwelche Tipps, wie man es schafft die Einnahme nicht zu vergessen?
 
Reagila (Cariprazin) hat eine sehr lange Halbwertszeit so dass vergessene Einnahmen sich kaum bemerkbar machen. Eigentlich könnte man sie auch jeden 2. Tag einnehmen, theoretisch.
In der Apotheke gibt es Tablettendosierer die man 1mal die Woche befüllen kann. So hast du immer einen Überblick wenn die sie auf dem Couch- oder Küchentisch liegen hast. :)
 
Okay, das ist gut zu wissen! Ich habe mir schon etwas Sorgen gemacht, ob dieses Hin und Her negative Folgen für mich haben könnte. Das mit dem Tablettendosierer ist eine gute Idee, danke!
 
Das mit dem Tablettendosierer ist eine gute Idee, danke!
Ich habe auch einen im Einsatz. Seit ich (und das geht schon lange so) viele Präparate, davon die meisten Nahrungsergänzungsmittel und Phytotherapeutika und ähnliches, täglich einnehme, fahre ich damit besser als mit dem Nehmen aus der Schachtel. Desweiteren habe ich das Zeug jetzt im Kühlschrank und muss nur zwei Handgriffe erledigen, um die Morgenration oder die Abendration einzunehmen. Kann ich auch empfehlen.
 
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