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Schizoaffektive Störung

New member
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12.01.2023
Beiträge
1
Hallo, bin neu hier und hoffe man kann mir weiterhelfen. Bei meinem Freund wurde eine schizoaffektive Störung festgestellt. Die Diagnose lautet schizoaffektive störung gegenwärtig manisch und er wurde per Beschluss eingewiesen nachdem die letzten Wochen die Hölle waren. Angefangen hat alles wohl mit dem Erlebnis das ihm jemand vor den zug gesprungen ist (er war lokführer) und dem darauffolgenden Konsum von Kokain und Cannabis. Er ist komplett verloren im moment und ich weiß einfach nicht mehr weiter. Ich liebe ihn, ich möchte ihm helfen aber er ist kurz davor in die geschlossene zu kommen. Wie verhalte ich mich am besten gibt es noch Hoffnung auf Heilung und das alles wieder normal wird? Er hatte so ein gutes Leben. Was kann ich für ihn tun? Danke schon mal für alle Antworten
 
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16.01.2021
Beiträge
191
Die Ärzte werden ihn erstmal "herunterfahren". Danach gibts durchaus Heilungschancen. Dass er die Drogen weglassen muss sollte selbstverständlich sein und sein Trauma sinnvoll verarbeiten muss. Dann wird er vielleicht wieder normal. Dauert auf jeden Fall sehr lange (eher Jahre als Monate) und der Erfolg ist ungewiss. Viel Glück euch beiden!
 
Member
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27.12.2022
Beiträge
45
Er könnte das hier nach einer Klinikbehandlung ausprobieren

Thema 'Medikamene-Empfehlung bei Psychose' https://schizophrenie-forum.com/psychose/beitraege/medikamene-empfehlung-bei-psychose.569/

Damit bekommt man Lebensqualität zurück und sollte auch bei den Entzug lindern.
Hallo Maggi,
ich hätte ein paar Fragen zu deiner Medikamentenempfehlung…
Seit wann nimmst du das so in der Form?
Warst du seitdem komplett ohne Schübe?
Wie kamst du denn auf die Intervalleinnahme?
Meinst du das funktioniert bei jedem?
Vielen Dank für dein Feedback
 
Administrator
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08.11.2016
Beiträge
2.124
Hallo Maggi,
ich hätte ein paar Fragen zu deiner Medikamentenempfehlung…
Seit wann nimmst du das so in der Form?
Warst du seitdem komplett ohne Schübe?
Wie kamst du denn auf die Intervalleinnahme?
Meinst du das funktioniert bei jedem?
Schon über sieben Jahre.
Leichte Schübe hatte ich in den Absetzphasen des Neuroleptika schon, diese wurden immer schwächer mit der Zeit aufgrund dieser Einnahmeform.

Vor den 7 Jahren hatte ich noch kein Bupropion, wobei ich da auch schon mit einer Intervalltherapie herumgespielt habe, aber ohne Erfolg. Erst mit Hilfe dieses Antidepressivums hat sich die Erkrankung immer weiter stabilisiert und die Intervalleinnahme hatte einen Nutzen. Auch die Stimmung wie das schitoaffektive wird aufgrund des ADs stabiler, wobei eben das Bupropion eine andere Work-weise als übliche ADs hat.

Damals habe ich alles mögliche ausprobiert was ich im Internet gefunden habe, auf das Bupropion bin ich aufgrund des bei mir Stimmungsstabilisierenden Wirkung des Duloxetins bei mir gekommen. Da ich das Duloxetins wegen Nebenwirkungen abgesetzt habe und mir etwas ähnliches bezüglich der Noradrenalin Wirkung gesucht habe.

Ich habe da viel herumprobiert und mit normalen SSRI(Serotonin) Antidepressiva keinen Erfolg gehabt, von daher wusste ich das die beruhigende, stommungsstabilisierende Wirkung durch die Noradrenalin-wiederaufnaehemmung zustande kommt.

Da das Bupropion diese Wirkung auch hat, hat sich das bestätigt und die zusäzliche Dopaminwirkung(wiederaufnaehemmer) wirkte sich günstig auf die Mehativsymptome aus.
Dabei war eben wichtig das Neuroleptikum in Intervallform dazu einzunehmen damit diese ADs auch richtig wirken können. Zu lange kein Neuroleptikum einzunehmen ist aber auch nichts, da sonst Unruhe und Negativsymptome zunehmen wenn sich langsam ein Schub ankündigt, was mwit Stress und der länge des Absetzintervalls zusammenhängt.
Citalopram (SSRI Antidepressivum) nehme ich um Nebenwirkungen des Bupropions aufzuheben und das emotionale zu dämpfen was mit der Serotoninwirkung zu tun hat und weil weder Aripriprazol(in dieser Minidosis) noch Bupropion das Emotionale dämpfen, was etwas anderes wie Stimmungsschwankungen / Reizbarkeit ist.

Ich kann mir gut vorstellen, dass es bei den meisten funktioniert. Ursprünglich hatte ich auch eine paranoide Psychose, wobei man mir hinterher das mit der schizoaffektivität ergänzte(Doppeldiagnose)

Ich persönlich hätte keine Stimmen gehört, da bin ich unsicher ob es Stimmenhörern auch helfen kann.
Ein Teil der Erkrankten sollte damit ähnliche Erfolge wie ich haben, wozu aber noch keine ausreichende Datenlage wie Langzeitstudien da sind, die das untersuchen.
Zu Intervalltherapie habe ich früher mal so eine Veröfentlichung einer Studie gelesen, wo es mit mäßigem Erfolg(ohne diese spezielle Antidepressiva) Mal getestet wurde. Persönlich habe ich festgestellt, dass sich so die Durchschnittsdosis anders als bei der täglichen Dosis nochmal weit heruntersetzen lässt, wobei das ohne diese ADs mit ständigem Stimmungsschwankungen und Schüben verbunden ist. Insofern bringt die Intervalltherapie nur zusammen mit der regelmäßigen Antidepressiva Einnahme etwas, da sich damit alles deutlich stabilisiert während der Absetzphasen aber auch so der Verlauf sich bessert, also der Zustand sich kontinuierlich bessert.

Da keine vernünftigen Studien dazu existieren, würde ich davon ausgehen das es jeden helfen kann. Die Schulmedizin hat keine vergleichbare Therapie und Erfolge, damit wäre ich nie so gesund wie heute geworden und mir hat man zu Beginn der Erkrankung(2. Klinikbesuch) keine gute Prognose ausgestellt, weshalb ich mich selbst auf die Suche gemacht habe, wenn mich die Medizin praktisch schon abgeschrieben hat.
 
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