Schizophrenie-Forum.com | Computational Psychiatrie

Willkommen im Psychose- und Schizophrenie-Forum

Dieses Forum verbindet Selbsthilfe, persönliche Erfahrungen und medizinisch fundierte Informationen. Es richtet sich an Menschen mit psychotischen Erfahrungen, Angehörige und alle, die sich über Schizophrenie, Behandlung und aktuelle Forschung informieren möchten.

Im Mittelpunkt stehen Medikamente, Therapie, Neurobiologie und Computational Psychiatrie. Persönliche Erfahrungen werden dabei mit wissenschaftlichen Erkenntnissen und unterschiedlichen Behandlungsansätzen in Beziehung gesetzt.

Das Forum ist anonym nutzbar und moderiert. Ziel ist es, komplexe Zusammenhänge verständlich zu machen, Erfahrungen auszutauschen und eine fundierte Orientierung für eigene Entscheidungen und Gespräche mit Behandelnden zu bieten.

Schwerpunkt: Intervalltherapie mit Bupropion

🔗⭐ Medikamente-Orientierung: Kurzfassung

Patientenbasiertes Behandlungskonzept mit kontinuierlichem Bupropion und zeitlich begrenzten antipsychotischen Behandlungsphasen. Die Übersicht beschreibt persönliche Langzeiterfahrungen und die zugrunde liegenden pharmakologischen Überlegungen.


Zur möglichen Vermeidung dopaminerger Supersensitivität
schrieb Prof. Dr. Stephen M. Stahl:

“It is plausible that this strategy prevents potential dopaminergic supersensitivity.”
Prof. Dr. Stephen M. Stahl, persönliche Korrespondenz

Vertiefung & Hintergründe:

🔗 Medikamente-Orientierung: Langfassung

Themen & Einstiege


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Schwerpunkt: Intervalltherapie mit Bupropion

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Rückfall?

manja

New member
Hallo,

ich bin neu hier und habe ein Problem mit meinem Freund/ Exfreund und hoffe das ihr mir ein wenig helfen könnt. Also ich fange mal an. Er hatte vor 8 Jahren schon einmal eine Psychose mit Klinikaufenthalt und seitdem nimmt er Medikamente. Damals wurde sie ausgelöst durch eine wahnhafte Liebe zu einer Frau mit der er nichts hatte, die ihn auch ein wenig verarscht hatte und er kam von ihr nicht los, hatte auch Wahnvorstellungen. Seitdem kam er gut klar mit den Medikamenten, hatte aber unangenehme Nebenwirkungen. Seit einem Jahr hat er zusammen mit seiner Psychologin die Medikamente langsam abgesetzt.

Wir kennen uns seit damals wo alles ausbrach. Wir waren lange befreundet, aber auch immer voneinander angezogen. Er hatte immer Angst Gefühle zuzulassen wegen seiner Krankheitsgeschichte. Aber seit ca. 2 Jahren sind wir zusammen, er vertraut mir und ich bin ihm sehr wichtig. Bis dato bin ich seine Bezugsperson und ansonsten hat er keinen mit dem er reden kann.

Nun zum Problem. Vor circa 3 Wochen hat er aus dem Nichts die Beziehung zu mir beendet per Whatsap, obwohl da alles gut lief und Liebe seinerseits vorhanden war, Zukunftspläne etc. Er hatte sich wenn wir uns nicht gesehen hatten schon zurückgezogen, hat viel Musik gehört, war mit sich beschäftigt. Der Grund der Trennung ist das eine andere Frau in seinem Kopf rumspukt, sie wäre die Eine und er liebt sie mehr als mich. Er hat sich in eine Kollegin verliebt, macht sich aber keine Hoffnung das es klappt, weil er sich nie trauen würde sie anzusprechen. Er komme garnicht klar neben ihr, seine Hände zittern, er will am liebsten wegrennen, kann ihr nicht mal in die Augen schauen.

Ich habe ihn mehrmals drauf hingewiesen das er auf sich aufpassen soll und das mir das alles komisch vorkommt. Er fippte dann aus, beschimpfte mich und meinte das es keine Psychose ist, er nicht verrückt ist, das sie sich (er und die Kollegin) ohne Ende lieben. Sie ist wie eine Droge für ihn und sie tut ihm gut, nicht so wie andere die sich pissig haben. Jetzt lieben sie sich auf einmal, obwohl vor 3 Wochen sie ihn noch nichtmal wahrgenommen hat und ich weiß das sie nicht zusammen sind. Er ist ansich auch kein Mensch der sehr Gefühlsbetont ist und nun ist alles so übertrieben. Er braucht sehr lange bis er Gefühle zulässt und zeigt sie sehr selten.

Ich muss die Trennung akzeptieren das ist nicht mein Thema, aber ich mache mir Sorgen! Seine große Angst war das er nen Rückfall bekommt und sein größter Wunsch ist wieder "normal" zu sein. Mein Gefühl sagt mir das da irgendwas nicht stimmt, weil er ja auch so auf mich losgeht. Im Moment bin ich sein Feind. Er würde niemals so bösartig zu mir sein, das weiß ich. Ich kenne mich damit nicht so gut aus aus, habt ihr eine Meinung dazu?
 
Es ist schwer mit Psychose die geeigneten Medikamente überhaupt zu finden, da es für Viele ein reines Geschäft ist vom Pharmahersteller bis zum Arzt.

Hier im Forum findest du eine gut verträgliche Medikamentekombination mit der dein Freund von seiner Psychose noch am ehesten herauskommen würde und sich gesund fühlen würde:
Medikamente-Orientierung

3 Wirkstoffe ein Neuroleptikum Aripiprazol in kleiner Dosis 5mg und 2 Antidepressiva die sehr wichtig sind um gegen die Rest und Negativsymptome besser anzukommen Bupropion was auch zur Nikotinentwöhnung eingesetzt wird und Citalopram ein Standardantidepressivum.

Das wäre mein Vorschlag was ihm helfen kann und wo du ihn eventuell auch wieder auf deine Seite bringen könntest, da sich das schon Akut bei ihm anhört wenn er in dir den Bösen sieht und so auch so eine Liebesgeschichte oder vermeidliche Beziehung kann in eine Psychose führen bis er dann wegen so etwas den Job verliert weil so ein Interesse selbst wenn es auf Gegenseitigkeit beruht einen Betroffenen oft nur vorgetäuscht wird , zumindest ist das meine Erfahrung.

Solange ihr Freunde seid, kannst du ihn ja eventuell bei seinen Medikamenten mit diesen Informationen helfen und wenn es ihn besser geht sollte sich sein Zustand auch verbessern dir gegenüber etwa.
 
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