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Quetiapin als off label Schlafmittel, ich will das nicht

JoeBlo

New member
Hallo liebe Forenmitglieder,
Ich bekomme seit Jahren 100mg quetiapin zum Schlafen. Ich will das nicht mehr. Ich habe fast täglich Alpträume davon und zudem drückt es mir aufs Herz (!) kurz nach der Einnahme. Wie kann ich meine Ärztin überzeugen dass ich es nicht mehr nehmen muss? Mein Schlaf würde sich glaube ich ohne Quetiapin wieder normal einpendeln, glaube ich. Grü§e
 
Schleiche das Quetiapin langsam aus. Schritt für Schritt und lass dir ein anderes Medikament geben.

Mit Absprache des Psychiaters solltest du das hinkriegen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Du kannst ihr ja die Problematik so mitteilen und ruhig etwas bestimmter auftreten, die Entscheidung liegt nämlich bei dir.
 
Ich lese ziemlich oft das durch das Quetiapin Menschen Herz Probleme bekommen. Ich nehme es 200mg Abends ein und habe seit einiger Zeit auch ein stehen in der Brust. Ärztin in der Klinik meinte zu mir es macht eine Trachykardie. Ich werde es auch ausschleichen. Was hat mann davon psychisch besser zu sein wenn mann nicht mehr unter denn lebenden ist. Wenn ich körperliche Symptome meiner Psychiater in melde, sagt sie das wichtigste ist die psychische Gesundheit. Tod hat mann von der psyche auch nichts.
 
100 mg Quetiapin... mhh...
Ein Kumpel von mir aus der WfbM nimmt 100 mg Clozapin am Tag. Das sind experimentelle, eigentlich zu niedrige (therapeutische...) Dosen. Beim Clozapin vielleicht nicht so sehr, aber beim Quetiapin bin ich mit da ziemlich sicher. Es dämpft da einfach noch zu wenig das Dopamin D2-Geschehen (und selektive DA D4-Dämpfung hat nur das Clozapin im Programm).
Zum bloßen Einschlafen aber sind 100 mg wieder eindeutig zu viel, hier genügen 25 mg völlig, und mehr macht Nebenwirkungen eines Neuroleptikums (oder es passt nicht mit der ansonsten eingesetzten Medikation zusammen).

Sind nur meine Gedanken. Also, zum Einschlafen würde ich dann (was ich gerade nicht mache) lieber wieder eine Schachtel mit Melatonin-Dragees kaufen, 100 mg Quetiapin würde ich definitiv niemals nie dafür/dazu einnehmen.
 
Danke für eure Antworten. Vici, ich gebe Dir völlig recht, mit Herzproblemen ist nicht zu spaßen. Wss ich herausgefunden habe, ist daß die Herzprobleme nur zu bestimmten Einnahmezeiten auftreten. zB nicht wenn ich es schon früh am Abend gegen 19 Uhr nehme oder erst ganz spät wenn ich supermüde bin. Quetiapin ist ein dirty drug. In den USA gab man es Veteranen in hohen Dosen und da gab es einige Todesfälle.
 
Das traurige ist das die Ärzte wissen was es für NW mit sich bringt und troztem alles mögliche verschreiben als ob es Bonbons währen. Ich dürfte durch meine neben Erkrankung nichts einnehmen was sich auf herz auswirkt, aber das überspielt mann. Durch meine eigene Erfahrung und das Lesen von anderen Fällen sind wir nur versuchs Kaninchen kommt mir vor ( ich habe bislang alle Medikamente außer eines eingenommen) . Die ausrede ist das die Krankheit nicht genügend erforscht ist. Und die Zuständen in Psychiatrien und das mann sich als schwer kranker um alles selbst kümmern muss wie zb. Therapie Plätze, diese bekommt mann nur schwer, aber Medikamente werden nach einem geworfen. Ich möchte garnicht über alles schreiben. Ändert sich ehe nichts.
 
Das mit dem Herzen hatte ich auch ne lange Zeit aber mittlerweile ist das wieder weg... was ich habe ist so ein psychedelisches psychotisches Erdbeben was ich fühle kurz vor dem einschlafen. Vll. ist Quetiapin nicht so ohne, ich weiß es nicht.. aber ich hinterfrage es einfach nicht. Auf Sanego ist Quetiapin eins der am besten vertragene Medikament bewertet. Vll. kannst du ja zum einschlafen auch Anti-Depressiva nehmen.
 
Ich bekomme seit Jahren 100mg quetiapin zum Schlafen. Ich will das nicht mehr. Ich habe fast täglich Alpträume davon und zudem drückt es mir aufs Herz (!) kurz nach der Einnahme. Wie kann ich meine Ärztin überzeugen dass ich es nicht mehr nehmen muss?
Du könntest einfach nach Trimipramin-Tropfen fragen. Das ist ein trizyklisches stark sedierendes Antidepressivum. In Tropfenform ist das praktisch nur sedierend und fördert den REM-Schlaf.

In hohen Dosierungen kann Quetiapin aufs Herz gehen, aber wenn du eh schon Antipsychotika hast, dann addieren sich ja auch Nebenwirkungen. 100mg wäre von der antipsychotischen Wirkung (bei Monotherapie) zu schwach und zum Schlafen eher etwas viel.
Ich hatte damals in der Klinik unter Risperdal starke Herzschmerzen, obwohl das eher psychosomatisch war, hatte ich das auch danach als ich auf Aripiprazol umgestellt wurde, aber wurde besser.

Trimipramin ist auf jeden Fall ein Medikament, was bei Schlafstörungen eingesetzt werden kann, ohne abhängig zu machen.

Welches Antipsychotikum hast oder hattest du zusätzlich zum Quetiapin?
Trimipramin-Tropfen fände ich so erstmal das einfachste, da Z-Drugs so Benzodiazepine sind und Abhängig machen.
 
Nehme Abilify 10mg seit einigen Monaten, vorher war ich bei 5mg. Zusätzlich Bupropion 150mg jeden zweiten Tag, das pusht michvein wenig. Bupropion jeden Tag, davon konnte ich nicht mehr schlafen, wsr dann zu aktivierend. Grüße ,
 
Nehme Abilify 10mg seit einigen Monaten, vorher war ich bei 5mg. Zusätzlich Bupropion 150mg jeden zweiten Tag, das pusht michvein wenig. Bupropion jeden Tag, davon konnte ich nicht mehr schlafen, wsr dann zu aktivierend. Grüße ,
Bupropion macht wach / Einschlafstörungen, aber meist eher zu Beginn der Einnahme.
Trimipramin-Tropfen sind da ideal.

An sich müsste das Abilify etwa halbiert von der Dosis werden, da Bupropion starker Inhibitor des CYP2D6-Enzyms ist was auch Abilify zum Verstoffwechseln braucht. Abilify wird also durch die zusätzliche Einnahme vom Bupropion stärker in seiner Wirkung und Nebenwirkungen, was in so einen Fall auch den Schlaf zusätzlich verkürzen kann.

Ich würde dir 5mg Abilify testweise vorschlagen, dass du das mit deinem Psychiater besprichst, ob du mal 5mg testen kannst. Vielleicht hast du Bupropion ja später dazu bekommen, dann kannst du auch das abklären das Bupriopion starker Inhibitor von CYP2D6 ist, da man so etwas leicht übersehen kann.
Faustregel soll halbe Dosis Abilify sein, aber man kann auch ein Monitoring der Medikamente Spiegel durchs Blutbild machen, um zu überprüfen, wie hoch der tatsächliche Spiegel der Wirkstoffe im Blut ist.

Aripiprazol bei 5mg (morgens eingenommen) sollte dann von den Schlafstörungen her besser sein.

Ist das Bupropion bei dir später hinzugekommen und wurde da etwas an der Aripiprazol-Dosis verändert?

150mg Bupropion ist relativ wenig, also Schlafstörungen können auftreten, sollten aber an sich wegen dem Aripiprazol moderat sein da Aripiprazol auch Schlaffördernd sein kann in kleineren Dosierungen.
Trimipramin-Tropfen wären dann später auf jeden Fall besser als Quetiapin. Ich nehme Trimipramin-Tropfen auch deswegen ein, habe aber 450-600mg Bupropion und setze phasenweise Aripiprazol ab, was zu stärkeren Schlafstörungen beitragen kann.

1. Aripiprazol halbieren
2. Quetiapin absetzen oder durch Trimipramin-Tropfen ersetzen

Eventuell klappt es ohne zusätzliches Schlafmittel. Wichtig ist Bupropion und Aripiprazol morgens einzunehmen.
 
Ich nehme auch Quetiapin (300mg retard) zum schlafen. Habe auch regelmäßig Herzstechen. Dachte, das kommt vom Rauchen. Lustigerweise tritt das stechen nach dem Rauchstopp auch nicht mehr auf. Hm...
 
ich nehm 600 Quetiapin und habe eigentlich keine Probleme mit dem Herz. Mir tut es nur ein bisschen weh wenn ich mich beim Schlafen auf die Herzseite lege. Deshalb lege ich mich immer nach rechts oder auf den Rücken.

Was ich ganz selten hab ist kurzzeitig verlangsamter Herzschlag.
 
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