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Olanzapin und Harnsäure

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Hallo ,

ich benutze Olanzapin seit etwa 3 Jahren regelmäßig und vor einem Jahr war mein Harnsäure über 9 mg , vor kurzem habe ich nochmal bestimmen lassen und der Wert ist immer noch über 9 mg .


hat jmd von euch diese Erfahrung gemacht?
liegt es eigentlich an Olanzapin?
 
Well-known member
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Kann viele Ursachen haben.
Vielleicht kommt durch die Dinge, die Olanzapin oft begünstigt: Falsche Ernährung und übergewicht. Will hier nichts unterstellen, kenn dich ja nicht.
Ansonsten soll Alkohol ne Ursache dafür sein.

Olanzapin verlangsamt den Stoffwechsel, also könnte es theoretisch auch dadurch kommen.
 
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Wie viel Wasser trinkst du im Durchschnitt über den Tag verteilt?
 
TS
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Ich trinke ca. 3 Liter Wasser täglich, und ich trinke nie Alkohol. Ich habe aber wegen Olanzapin 8 KG zugenommen. Und negative Symptome haben diesmal länger gedauert ca. 3 Jahre.
Aber meine Frage war ob jmd von euch weiß, dass Olanzapin direkte Zusammenhang mit erhöhte Harnsäure hat, sonst werde ich naxh Rücksprache mit den Arzt nach Alternative suchen.
 
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Aber meine Frage war ob jmd von euch weiß, dass Olanzapin direkte Zusammenhang mit erhöhte Harnsäure hat, sonst werde ich naxh Rücksprache mit den Arzt nach Alternative suchen.
Ich habe eine Bekannte gefragt die in der Apotheke arbeitet. Sie hat deine Vermutung bestätigt und verweist auf den Beipackzettel. Ein mehr im Blut --> dann auch vermehrt über Urin ausgeschieden werde. Den Beipackzettel habe ich gegoogelt und folgendes gefunden:

Häufige Nebenwirkungen (können bis zu 1 von 10 Personen betreffen)

  • Veränderungen der Werte einiger Blutzellen und Blutfettwerte sowie zu Beginn der Behandlung erhöhte Leberwerte
  • Erhöhung der Zuckerwerte im Blut und Urin
  • Erhöhung der Harnsäure- und Kreatininphosphokinasewerte (CK) im Blut
  • verstärktes Hungergefühl
Quelle: https://www.ratiopharm.de/produkte/details/praeparate/praeparatedaten/detail/pzn-8474619.html

Bezieht sich auf 5mg

PS: Wie lange ist dein letztes Blutbild her?

Tipp allgemein: Blut- und Urinuntersuchung in die Wege leiten. Blutbild inklusive des Hba1c Wertes (=Blutzuckerlangzeitgedächtniswert)

Gute Besserung!
 
TS
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Ich habe eine Bekannte gefragt die in der Apotheke arbeitet. Sie hat deine Vermutung bestätigt und verweist auf den Beipackzettel. Ein mehr im Blut --> dann auch vermehrt über Urin ausgeschieden werde. Den Beipackzettel habe ich gegoogelt und folgendes gefunden:

Häufige Nebenwirkungen (können bis zu 1 von 10 Personen betreffen)

  • Veränderungen der Werte einiger Blutzellen und Blutfettwerte sowie zu Beginn der Behandlung erhöhte Leberwerte
  • Erhöhung der Zuckerwerte im Blut und Urin
  • Erhöhung der Harnsäure- und Kreatininphosphokinasewerte (CK) im Blut
  • verstärktes Hungergefühl
Quelle: https://www.ratiopharm.de/produkte/details/praeparate/praeparatedaten/detail/pzn-8474619.html

Bezieht sich auf 5mg

PS: Wie lange ist dein letztes Blutbild her?

Tipp allgemein: Blut- und Urinuntersuchung in die Wege leiten. Blutbild inklusive des Hba1c Wertes (=Blutzuckerlangzeitgedächtniswert)

Gute Besserung!
Danke sehr für deine Hilfe , habe mich gefreut über deine Antwort :)
mein letztes Blutbild war vor zwei Wochen und es lag bei 9,8 mg/dl , Mein Hausarzt wollte mit Allopurinol anfangen , ich habe gesagt erstmal möchte ich die Ursachen für die Erhöhung kennen , dann kann ich z.B Diät machen oder Medikamente absetzten .
ich habe bereits mit der Diät angefangen , ich glaube das ändert nicht . als nächstes werde ich einen Termin mit Psychiater machen , um nach Alternativen zu suchen .

Danke nochmal für deine Unterstützung
 
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War heute bei meinem Psychiater mich hat interessiert wie sowas unter gehen kann über längerem Zeitraum. Er meinte gar nicht quartalsmässig generell bei psychatricher Unterstützung EKG Blutbild und Urintest. Da ich bei ihm schon ne Weile bin dachte ich es wäre Standard. Sollte jeder bitte genau so handhaben.
 
TS
S
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War heute bei meinem Psychiater mich hat interessiert wie sowas unter gehen kann über längerem Zeitraum. Er meinte gar nicht quartalsmässig generell bei psychatricher Unterstützung EKG Blutbild und Urintest. Da ich bei ihm schon ne Weile bin dachte ich es wäre Standard. Sollte jeder bitte genau so handhaben.
ich bin schon seit 12 Jahren an Schizophrenie erkrankt , aber ich habe die Medikamente nur bei Bedarf eingenommen , weil ich sie nicht gut vertragen kann , vor 3 Jahren hat mein Psychiater mich überreden und überzeugt ,die Medikamente regelmäßig zu nehmen ,da ich häufig Rezidive bekommen hatte . Mein letztes Rezidiv war am 2019 und seit dem nehme ich Olanzapin regelmäßig . Was ich gemerkt habe, dass ich mit Medikamenten langanhaltende postpsychotische Depression hatte , und danach Negativsymptome die auch länger als sonst dauerten , bis heute leide ich immer noch an Negativsymptomen , diese haben mein berufliches Leben und mein Studium sehr eingeschränkt .Olanzapin macht mich müde und ich schlafe mindestens 10 Stunden ,ich habe 8 Kg zugenommen , meine Leberwerte sind nicht toll und es hat sich eine Fettleber entwickelt ,der Grund für die Verfettung der Leber ist noch nicht bekannt , mein Hausarzt glaubt ,dass es an Olanzapin liegt , ich hatte außerdem hohe TSH-wert gehabt , jz ist der TSH-Wert zu Glück von alleine wieder normal , und jz kommt die Harnsäure ins Spiel , ich habe so riesig Angst vor einem Gichtanfall .
ich habe auch Angst , dass andere Neuroleptika nicht besser sind , und noch Angst , dass Olanzapin nicht mehr bei mir wirkt , wenn ich den absetzte .
 
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Hinsichtlich Gicht kann ich dich aber beruhigen. so schnell geht das nicht. Kenne deinen Speiseplan nicht aber ggf. kann dir da die Diätetik helfen. Das Abilify hat bekannterweise am wenigsten von den Nebenwirkungen die du beschreibst. Auch die Fettleber die wahrscheinlich ernährungsbedingt zu sein scheint lässt sich wirklich gut behandeln. Ich komme aus dem Bereich der Diätetik. Das ist quasi mein Job.

Ballaststoffreich essen. Klingt bescheuert ist aber so. Müsli mit Kleie Haferkleie zum Beispiel. Das hilft zusätzlich auch den Blutzuckerspiegel stabil zu halten. Was wiederum eEnfluss auf dein Essverhalten hat.
 
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Spreche mal deinen Hausarzt auf eine Verordnung für Ernährungsberatung an. Am besten mit ernährungspsychologischen Kontext. Wichtig ist das du dann auch bei einem Diätetiker bzw bei der Diätassistenz landest. Ernährungsberater ist leider kein geschützter Begriff.

Ein konstanter Blutzucker sorgt dafür, das du weniger verlangen auf süß und generell Essen hast. wichtig bei Kleie ist zu wissen, es ist ein diätetisches Produkt und muss ich sag mal eingeschlichen werden. Ein Null auf Hundert bringt nichts und führt zu nebenwirkungen.

Ernährungsbedingte Gicht führt zu starken Schmerzen in den Gelenken da sich da einfach formuliert sowas wie Kristalle ablagern die für Reibung sorgen.

Da ich nicht weiß wie alt wie groß und wie schwer du bist und Ferndiagnosen nicht der Renner sind, ist das erstmal mit Ballaststoffzufuhr erhöhen ein guter Schritt. Langsam machen und step by step. Wichtig ist auch die Flüssigkeitszufuhr dabei. Sonst bekommst du Probleme beim Stuhlgang.

Das wäre ein erster Schritt den du dahingehend machen kannst. Und du schlägst mehrere Fliegen mit einer Klappe.

Es sättigt. Es beugt Fressflashs vor. Fettleber, Gicht und Diabetes. Klein aber fein und ein gängiges Produkt in der Ernährungstherapie.

Ich empfehle mit 5-10g Kleie am Tag zu starten und wöchentlich zu erhöhen maximal 50g. Darüber hinaus erzeugt einen Mehrbedarf an Mineralstoffen. Generell gilt und bitte nicht verwechseln 30g Ballaststoffe am Tag. Ist nicht Gleichzusetzen mit der Menge an Kleie. Das Eine also Kleie in Gramm ist das was du isst die Ballastsoffe sind da drin sozusagen.

Genrell wird in Deutschland zu wenig an Ballaststoffen gegessen. Frauen häufiger weniger als Männer. Durschnitt in der Regel 8 Gramm die so gegessen werden.


PS: Zusätzlich. 5 am Tag. Also 2 Obst (davon kann eine Portion durch eine halbe Hand voll Nüsse ersetzt werden) und dreimal Gemüse. Das Maß sind die eigenen Hände.

Hinzu kommt, wie Klippenscliefer auch schon mitteilte das bestimmte Neuroleptiker u.a. auch andere Medikamente den Stoffwechsel verlangsamen und gleichzeitig hunger machen, auch bei einer "guten" Ernährung setzt der Mensch dann quasi an.

Wichtig ist setz dich nicht unter Druck, mach dir selbst keine Panik (leichter gesagt als getan) und mach langsam. Das ist nicht irreparabel und lässt sich wirklich gut behandeln.

Meine ernährungstherapeutische Empfehlung: Heilmittelverodnung für 5 Sitzungen
 
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Hinsichtlich Gicht kann ich dich aber beruhigen. so schnell geht das nicht. Kenne deinen Speiseplan nicht aber ggf. kann dir da die Diätetik helfen. Das Abilify hat bekannterweise am wenigsten von den Nebenwirkungen die du beschreibst. Auch die Fettleber die wahrscheinlich ernährungsbedingt zu sein scheint lässt sich wirklich gut behandeln. Ich komme aus dem Bereich der Diätetik. Das ist quasi mein Job.

Ballaststoffreich essen. Klingt bescheuert ist aber so. Müsli mit Kleie Haferkleie zum Beispiel. Das hilft zusätzlich auch den Blutzuckerspiegel stabil zu halten. Was wiederum eEnfluss auf dein Essverhalten hat.
Viel lieben Dank für deine ausführliche Erklärung ? , habe mich super gefreut, dass jemand aus dem Bereich der Diätetik mich berät .
ich habe das Problem mit Fettleber seit schon einem Jahr ,seitdem achte ich schon auf meiner Ernährung , ich werde nicht sagen , dass ich mich jz ganz gesund ernähre , aber in meiner Ernährung hat sich vieles verändert. alle Leberwerte sind jz im Normbereich bis auf ALT(GPT ) ist ein bisschen erhöht. Blutzuckerspiegel ist zum Glück immer noch unter 100 mg/dl.
 
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Spreche mal deinen Hausarzt auf eine Verordnung für Ernährungsberatung an. Am besten mit ernährungspsychologischen Kontext. Wichtig ist das du dann auch bei einem Diätetiker bzw bei der Diätassistenz landest. Ernährungsberater ist leider kein geschützter Begriff.

Ein konstanter Blutzucker sorgt dafür, das du weniger verlangen auf süß und generell Essen hast. wichtig bei Kleie ist zu wissen, es ist ein diätetisches Produkt und muss ich sag mal eingeschlichen werden. Ein Null auf Hundert bringt nichts und führt zu nebenwirkungen.

Ernährungsbedingte Gicht führt zu starken Schmerzen in den Gelenken da sich da einfach formuliert sowas wie Kristalle ablagern die für Reibung sorgen.

Da ich nicht weiß wie alt wie groß und wie schwer du bist und Ferndiagnosen nicht der Renner sind, ist das erstmal mit Ballaststoffzufuhr erhöhen ein guter Schritt. Langsam machen und step by step. Wichtig ist auch die Flüssigkeitszufuhr dabei. Sonst bekommst du Probleme beim Stuhlgang.

Das wäre ein erster Schritt den du dahingehend machen kannst. Und du schlägst mehrere Fliegen mit einer Klappe.

Es sättigt. Es beugt Fressflashs vor. Fettleber, Gicht und Diabetes. Klein aber fein und ein gängiges Produkt in der Ernährungstherapie.

Ich empfehle mit 5-10g Kleie am Tag zu starten und wöchentlich zu erhöhen maximal 50g. Darüber hinaus erzeugt einen Mehrbedarf an Mineralstoffen. Generell gilt und bitte nicht verwechseln 30g Ballaststoffe am Tag. Ist nicht Gleichzusetzen mit der Menge an Kleie. Das Eine also Kleie in Gramm ist das was du isst die Ballastsoffe sind da drin sozusagen.

Genrell wird in Deutschland zu wenig an Ballaststoffen gegessen. Frauen häufiger weniger als Männer. Durschnitt in der Regel 8 Gramm die so gegessen werden.


PS: Zusätzlich. 5 am Tag. Also 2 Obst (davon kann eine Portion durch eine halbe Hand voll Nüsse ersetzt werden) und dreimal Gemüse. Das Maß sind die eigenen Hände.

Hinzu kommt, wie Klippenscliefer auch schon mitteilte das bestimmte Neuroleptiker u.a. auch andere Medikamente den Stoffwechsel verlangsamen und gleichzeitig hunger machen, auch bei einer "guten" Ernährung setzt der Mensch dann quasi an.

Wichtig ist setz dich nicht unter Druck, mach dir selbst keine Panik (leichter gesagt als getan) und mach langsam. Das ist nicht irreparabel und lässt sich wirklich gut behandeln.

Meine ernährungstherapeutische Empfehlung: Heilmittelverodnung für 5 Sitzungen
Danke nochmal die Erklärung ? .
ja , ich werde mit meinem Hausarzt darüber sprechen ,ich nehme schon Nahrungen mit Ballaststoffen ,die sind auch gut für die Peristaltik , ich verzichte auf viele Fructose-haltige Getränke und Nahrungsmitteln . Mein Gewicht ist nach BMI (75 Kg ; 173 cm ; 32 Jahre alt) immer noch im normalen Bereich , ich bezweifele daran , und glaube ,dass ich viele Fette als Normal habe.
Deine Ernährungsempfehlung werde ich einsetzen (ich werde Kleie in meiner Speiseplan einsetzen ; mit Obst bin ich mir etwas vorsichtig da Obste Fructose enthalten ; aber Äpfel und Beeren verzehre ich fast täglich ; ich bemühe mich immer Gemüse zu essen;;; es kommen noch dazu viele Nahrungsergänzungsmitteln wie Mariendistel , TUDCA und Vit. B12 )
Panik habe ich schon gehabt , als der Arzt mir vor einem Jahr gesagt hat , dass meine Leber verfettet ist ; ich habe sofort auf Cola verzichtet, was ich sehr liebte , Tee und Kaffee trinke ich nicht mehr mit Zucker , ich habe auch auf Fleisch verzichtet ;;;;; Jetzt habe ich aber nicht so viel Panik und bin daran gewöhnt , auf mein Essen zu achten : Eine ganz purinarme Ernährung ist aber mir bis jetzt nicht gelungen)
 
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