Aktuelles

Psychose & Schizophrenie Forum ❤️

Herzlich willkommen in unserer hilfsbereiten Community. ✨ Hier findest du Austausch mit Betroffenen, Angehörigen und Experten – ein Ort, an dem du deine Symptome und Erfahrungen verarbeiten kannst.

Registriere dich jetzt und nutze alle Vorteile:

  • 🌐 Ein aktives Forum mit Chat- und PN-Funktion
  • 💊 Medikamente-Empfehlung ← Empfehlung bei Kognitiv- und Negativsymptomen für mehr Lebensqualität
  • 💙 Eine unterstützende Community, die an deiner Seite steht

Wir freuen uns darauf, dich in unserer Gemeinschaft zu begrüßen! ☀️

Nach dem Login wird dieses Textfeld automatisch ausgeblendet.

Olanzapin abrupt abgesetzt

Olanzapin ist nur für Psychotiker und Depressionen bzw. Ängste sind mögliche Nebenwirkungen, aber in so einem geringen Ausmass, dass dies vernachlässigbar ist ! 5 bis 20 mg ist die Standarddosierung und nichts Besonderes ! Du spielst definitiv mit Deiner Gesundheit, aber manche brauchen das ?
Es wurde mir damals eigentlich nicht wegen einer Psychose verschrieben sondern wegen der Einschlafproblematik durch Depressionen.Mir wurde damals vor 11 Jahren schon von dem Arzt der es mir im Erstkontakt in einer Entgiftung verschrieben hat gesagt das ich es spätestens in der Therapie absetzen soll.Habs damals aber nicht gemacht da ich befürchtet habe wieder Schlafprobleme zu bekommen.All die Symptome haben erst angefangen als es Schrittweise erhöht wurde und sind sind erst nach dem Absetzen wieder weggegangen.Auch jetzt beim zweiten Absetzversuch geht es mir besser.
 
Klingt nicht einleuchtend, die meisten schlafanstoßenden Medikamente sind AD, bis auf das Seroquel dass vermehrt zur Anwendung kommt !

Screenshot 2025-08-28 200901.jpg
 
Klingt nicht einleuchtend, die meisten schlafanstoßenden Medikamente sind AD, bis auf das Seroquel dass vermehrt zur Anwendung kommt !

Anhang anzeigen 1660
Jo damals war es auch 50mg Seroquel und Mirtazapin als ich damals entlassen wurde bin ich weil es damals nicht nahtlos mit einer Psychotherapie geklappt hat zu unserem Gesundheitsamt gegangen die mich an eine Psychaterin verwiesen hat die es damals gegen Olanzapin ausgetauscht.Weil ich damals angegeben habe das ich von dem Seroquell das Restlesslegssyndrom bekommen habe.Als ich dann das Zweite mal auf der selben Entgiftungstation war weil ich in eine Therapie gehen wollte sagte der Arzt mir das ich das in Therapie abzusetzen habe da er mir das nicht aufgrund einer Psychose oder Schizophrenie verschrieben hat
 
Was ergibt für dich keinen Sinn?Kann nur sagen das es schon das zweite Mal ist ich Olanzapin abgesetzt habe das erste mal aber schrittweise und es mir definitiv besser geht.Denke auch das sich nach ner Woche woh keine Absetztsymptome mehr verstärken werden
 
Deine ganze Geschichte, fang doch einmal an wann Du was und wie hoch zum ersten Mal geschluckt hast und dann arbeiten wir uns langsam vor zur Gegenwart ?
 
Hey hat hier evtl schonmal jemand Olanzapin abrupt abgesetzt?Habe es jetzt 11 Jahre genommen und seit ner Woche abrupt abgesetzt.Schon nach der ersten Nacht habe ich sofort eine Verbesserung meiner Symptome gespürt.Hatte jetzt die erste Woche auch eigentlich nichts an Entzugserscheinungen ausser Schlaflosigkeit konnte aber trotzdem fast 4-5 Std schlafen und etwas Schwitzen.Aber gestern genau nach dem es eine Woche raus war habe ich wieder Starke Schlaflosigkeit gespürt und in der Nacht starke Angstsymptome bekommen die sich fast die ganze Nacht und am Morgen noch hingezogen haben.Meint ihr das waren Absetztsymptome die sich wider legen?Oder kommt evtl mein Psychose oder Depression zurück?Wenn ich das Olanzapin einnehme zur Nacht habe ich diese Angstsymptome zwar nicht aber es ist meistens so das sie auch unter Olanzapin am Morgen auch da sind und sich über den Tag ziehen.Das einzigste was es in den letzten Jahren besser gemacht hatte mit den Angstsymptomen am Morgen war die zugabe von Escitalopram.Habe Leider erst in zwei Wochen wieder einen Termin bei meinem Psychater.Habe aber noch fast ein ganze Packung Escitalopram hier und bin mir nicht sicher ob ich evtl wieder mit der Einnahme anfangen soll
Na ja, ich kenne Absetzversuche mit Citalopram, wobei das eher in der Akutphase die Symptome verstärken kann.

Es kommen da normal Psychose und Depressionen zurück. Hast du vorher in den 11 Jahren nie abgesetzt oder weit reduziert?


Ich würde dich da eher vom Citalopram (SSRI Antidepressivum) abraten, da das wenn nur zusammen mit Bupropion (NDRI Antidepressivum) etwas nützt, da Bupropion ein gutes Stück stabilisiert. Citalopram dämpft in der Absetzphase eher Libido und stärkere Emotionen, was auch Depressivität kurzzeitig reduziert, aber die Wirkung der Antidepressiva lässt nach Wochen oder Monaten wieder nach, weshalb man da auch mit Antipsychotika gegensteuern muss. Zusätzlich in den Absetzphasen würde ich Trimipramin-Tropfen in Minimaldosis (ca.10-20 mg) empfehlen, das sediert da immer noch sehr stark.

Du hattest ja schon Aripiprazol, was sich im Rahmen der Intervalltherapie gut eignet.

Wenn du, wie du schreibst, einen reinen Absetzversuch machst, solltest du dir vom SSRI Antidepressivum Escitalopram (fast wie Citalopram) keine Vorteile erwarten. Da man sich mit Unterdrückung der Ängste in der Akutphase nur weiter in die Psychose arbeitet und Hemmungen wegfallen, das verhindert oder verzögert keinen Ausbruch. Bupropion NDRI verschiebt den Ausbruch im Idealfall um einige Monate zurück, das gibt dann mehr Raum zur Stabilisierung in den Absetzphasen, da werden dann Negativsymptome und Kognitive Symptome vier besser.


In deiner aktuellen Situation würde ich das sehr genau beobachten, weil am Anfang sind Verbesserungen normal, was auch erst nach Monaten komplett kippen kann, da hohe Dosierungen im Vorfeld wie ein Puffer sind.
Wenn sich die Dinge verschlechtern, dann musst du eben schauen noch in der Lage zu sein, das Antipsychotikum freiwillig zu nehmen. Depressivität wird dann auch mit Antidepressiva kaum weggehen, da sollten irgendwann nur noch Antipsychotika wirken.

Das ist normal ein Teufelskreis und wenn du schon Absetzversuche hattest, dann probier besser mit dieser Erfahrungen die Intervalltherapie von mir, auch wenn du das mit deinem Psychiater im Vorfeld absprechen musst für die Medikamenteumstellungen und alles.
 
Jo ist jetzt schon die Zweite schlaflose Nacht werde mir wahrscheinlich ab Montag das wieder aufschreiben lassen.Komme einfach nicht zum Pennen und habe die ganze Zeit nen Angstfeeling.Habe auch noch Aripiprazol hier in 5mg meinst du es würde etwas bringen 10mg davon einzunehmen?Gegen die jetzigen Symptome hatte es schonmal eingenommen kann mich aber nicht mehr erinnern ob ich damals auch das Olanzapin abgesetzt hatte.
 
Ja, das wirkt schnell und macht auch guten Schlaf. Ja, vielleicht mit 5mg beginnen, da 10mg häufig Unruhe macht und dann ist schlafen auch schwer. Aripiprazol sollte man ja morgens einnehmen, schlaf fördert es trotzdem.
 
Wo ich Olanzapin bekam ging mein Leben nur noch bergab, nach vielen Tablettenversuchen bekam ich Pipamperon, das ich gelegentlich einnahm. Bin jetzt seid rund drei Jahren Medikamentenfrei. Was mir letztendlich geholfen hat, meinen gewohnten Umreis und die Heimat zu verlassen. Bin 600 km weiter nach Sachen-Anhalt gezogen. War zunächst komplett allein und suchte mir Anschluss, auch Komplikationen in der Gesellschafft etc. Nach jetzt über einem Jahr geht es mir viel besser, obwohl ich noch Probleme hab. Hab mich jetzt hier eingelebt. Freie Entscheidung auch im Leben. Psychische Probleme ist immer ein eigener Kampf.
 
Zurück
Oben