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Neuroleptika reduzieren, Absetzsymptom mit Benzo abfangen?

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Wer nimmt, um Neuroleptika zu reduzieren als Bedarfsmedikament gegen den Entzug vom Neuroleptikum Benzos wie Tavor?
LG Schutzengel
 
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@Schutzengel Hab ich noch nie gemacht, kann Dir da leider keinen Tipp geben. Aber trotzdem eine Warnung: Ich habe im Jahr 2020 über einen längeren Zeitraum Tavor genommen und massive Magenproblem davon bekommen. Man sollte die Benzos nicht zu lange nehmen. Es besteht die Gefahr Magengeschwüre und andere Krankheiten nach längerer Einnahme zu bekommen. Ganz abgesehen davon, dass man die Dosis wegen der Toleranz ständig steigern muss, um eine gleichbleibende Wirkung zu haben. Zudem ist ein Tavorentzug nicht schön, sondern kann echt heftig sein.
 
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Ich persönlich halte die Tavor Absetzsymptome für deutlich schlimmer, als die Absetzerscheinungen von Neuroleptika. Habe aber nur die Referenzerfahrung von Olanzapin sowie Tavor, wie das bei anderen Antipsychotika oder Benzos aussieht weiß ich nicht. Ich würde mir vom Arzt Bedarfsmedikamentation verschreiben lassen und dann nimmst du halt mal eine, wenn die Absetzsymptome wirklich unerträglich sein sollten. Ich habe das Absetzen damals aber als kein Problem empfunden.
 
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Ich nehme um die Symptome abzufangen Promethazin. Meist reichen 10mg. Ist in erster Linie ein Antihistaminikum.
Das hilft, wenn man durch den Neuroleptika-Entzug nicht pennen kann. Man fühlt sich am nächsten Tag aber trotzdem geredert.
Und nur nehmen wenn es anders nicht mehr geht. Ansonsten wird man süchtig und hat davon am Ende auch Absetzsymptome.

Gegen die anderen Symptome hilft es nicht. Da hilft mir sehr gut viel Sport, sozialer Rückzug und Reizentzug.
 
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Ich habe noch nie Benzos genommen, hatte in der Psychiatrie auch abgelehnt. Früher hatte ich manchmal Angstzustände, doch die habe ich mittlerweile überwunden, weil ich mich einfach geborgen fühle. Wenn ich erregt bin (wahrscheinlich unterdrückte Lust auf Sex) oder sich da angstmässig was anbahnt, trinke ich Kamillentee, der reicht vollkommen aus.
 
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