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Neuroleptika führen zu Hirnatrophie

Maggi

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8 Nov. 2016
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https://www.akdae.de/fileadmin/user_upload/akdae/Arzneimitteltherapie/AVP/Artikel/201504/157.pdf

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Für mich ist das eben ein Grund, weshalb meine Behandlungsempfehlung entstanden ist.

Diese Gehirnatrophie findet ja über die Zeit, also praktisch nach Jahren oder Jahrzehnten Neuroleptikaeinnahme statt, da diese regelmäßig also täglich eingenommen werden. Volkmar Aderhold hat mal eine Studie veröffentlicht die zeigt das dieser Hirnabbau unter Olanzapin(ca 0,5% pro Jahr) halb so hoch wie unter Haldol (1%) ist und vor allem im Bereich des Frontallappens besonders stark ausgeprägt ist. Olanzapin ist ein schon etwas älteres atypisches Antipsychotikum und Haldol gehört zu den klassischen hochpotenten Neuroleptika, welche meist nur noch in den Kliniken auf kurze Zeit gegeben werden.

Diese Studie und das Fazit deuten darauf hin, dass frühzeitiges Absetzen der Neuroleptika individuell auch ratsam sein kann, aber trotzdem keine Empfehlung ausgesprochen werden kann, da die Risiken eines Rückfalls eben sehr hoch sind.

Jene, die frühzeitig absetzen, haben eventuell die besseren Krankheitsverläufe, was an sich im Widerspruch zur psychiatrischen Therapieempfehlung steht, wo man vor Rückfällen warnt und schlechte Verläufe durch Rückfälle begünstigt werden sollen.
Das ist für mich eine offenstehende Frage, welche eben im Widerspruch mit der Krankheitseinsicht und Compliance steht, die Psychiater sich von Betroffenen wünschen.

Da Absetzen sagen wir mal pauschal bei 80% der Erkrankten zu Rückfällen führt und diese Rückfälle zu Eigen- und Fremdgefährdung führen, muss Absetzen immer wohlüberlegt sein, man sollte immer für den Notfall Antipsychotika zu Hause haben und Bezugspersonen die einen zur Medikamenteneinnahme dringen, wenn diese starke Veränderungen bei einem feststellen, da man selbst im Akutfall zur Einnahme und Krankheitseinsicht nur schwer in der Lage ist.

Da ich wie viele Andere zu den 80% mit Rückfällen gehöre und Absetzen bei mir mit Rückfall und Risiken verbunden ist, musste ich eine andere Lösung finden, was bei mir die Intervalleinnahme des Antipsychotikums Aripiprazol ist. Diese wird erst mithilfe des Bupropions (SNDRI Antidepressivum) möglich, was auch Nikotinentwöhnung ist und zusätzlich habe ich noch Citalopram ein SSRI Antidepressivum. Schlafstörungen löse ich durch die Intervalleinnahme des Antipsychotikums oder Trimipramintropfen, je nach Ursache und Schwere.
https://schizophrenie-forum.com/psychose/beitraege/behandlung-von-psychose-details.569/

Ich will euch damit Mut machen diese Empfehlung von mir zu testen und euch über die Risiken der Standardtherapien im Klaren zu sein, die eben die tägliche Einnahme von Antipsychotika über Jahre oder im Grunde ein Leben lang bedeuten. Die Intervalltherapie mit den täglichen Antidepressiva stellt da einen milden Kompromiss dar, welcher die Negativsymptome, also auch kognitiven Defizite behandelt und lindert.

Krankheitseinsicht und Zusammenarbeit mit den Psychiatern ist immer wichtig, auch weil diese nur befugt sind, die notwendigen Medikamente aufzuschreiben. Die Empfehlung von mir funktioniert auch nur, wenn der jeweilige Psychiater mitmacht und es eurem eigenen Wunsch hin aufschreibt. Dazu hat man, wenn der Psychiater ablehnt immer noch Möglichkeiten zu einem anderen Psychiater, Neurologen zu gehen. Risiken sind also immer da, auch wenn man die Standardmedikamente täglich einnimmt. Langfristig, wenn man sich stabil genug fühlt, ist meine Empfehlung sicher einen Versuch wert.
 
https://www.akdae.de/fileadmin/user_upload/akdae/Arzneimitteltherapie/AVP/Artikel/201504/157.pdf

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Für mich ist das eben ein Grund, weshalb meine Behandlungsempfehlung entstanden ist.

Diese Gehirnatrophie findet ja über die Zeit, also praktisch nach Jahren oder Jahrzehnten Neuroleptikaeinnahme statt, da diese regelmäßig also täglich eingenommen werden. Volkmar Aderhold hat mal eine Studie veröffentlicht die zeigt das dieser Hirnabbau unter Olanzapin(ca 0,5% pro Jahr) halb so hoch wie unter Haldol (1%) ist und vor allem im Bereich des Frontallappens besonders stark ausgeprägt ist. Olanzapin ist ein schon etwas älteres atypisches Antipsychotikum und Haldol gehört zu den klassischen hochpotenten Neuroleptika, welche meist nur noch in den Kliniken auf kurze Zeit gegeben werden.

Diese Studie und das Fazit deuten darauf hin, dass frühzeitiges Absetzen der Neuroleptika individuell auch ratsam sein kann, aber trotzdem keine Empfehlung ausgesprochen werden kann, da die Risiken eines Rückfalls eben sehr hoch sind.

Jene, die frühzeitig absetzen, haben eventuell die besseren Krankheitsverläufe, was an sich im Widerspruch zur psychiatrischen Therapieempfehlung steht, wo man vor Rückfällen warnt und schlechte Verläufe durch Rückfälle begünstigt werden sollen.
Das ist für mich eine offenstehende Frage, welche eben im Widerspruch mit der Krankheitseinsicht und Compliance steht, die Psychiater sich von Betroffenen wünschen.

Da Absetzen sagen wir mal pauschal bei 80% der Erkrankten zu Rückfällen führt und diese Rückfälle zu Eigen- und Fremdgefährdung führen, muss Absetzen immer wohlüberlegt sein, man sollte immer für den Notfall Antipsychotika zu Hause haben und Bezugspersonen die einen zur Medikamenteneinnahme dringen, wenn diese starke Veränderungen bei einem feststellen, da man selbst im Akutfall zur Einnahme und Krankheitseinsicht nur schwer in der Lage ist.

Da ich wie viele Andere zu den 80% mit Rückfällen gehöre und Absetzen bei mir mit Rückfall und Risiken verbunden ist, musste ich eine andere Lösung finden, was bei mir die Intervalleinnahme des Antipsychotikums Aripiprazol ist. Diese wird erst mithilfe des Bupropions (SNDRI Antidepressivum) möglich, was auch Nikotinentwöhnung ist und zusätzlich habe ich noch Citalopram ein SSRI Antidepressivum. Schlafstörungen löse ich durch die Intervalleinnahme des Antipsychotikums oder Trimipramintropfen, je nach Ursache und Schwere.
https://schizophrenie-forum.com/psychose/beitraege/behandlung-von-psychose-details.569/

Ich will euch damit Mut machen diese Empfehlung von mir zu testen und euch über die Risiken der Standardtherapien im Klaren zu sein, die eben die tägliche Einnahme von Antipsychotika über Jahre oder im Grunde ein Leben lang bedeuten. Die Intervalltherapie mit den täglichen Antidepressiva stellt da einen milden Kompromiss dar, welcher die Negativsymptome, also auch kognitiven Defizite behandelt und lindert.

Krankheitseinsicht und Zusammenarbeit mit den Psychiatern ist immer wichtig, auch weil diese nur befugt sind, die notwendigen Medikamente aufzuschreiben. Die Empfehlung von mir funktioniert auch nur, wenn der jeweilige Psychiater mitmacht und es eurem eigenen Wunsch hin aufschreibt. Dazu hat man, wenn der Psychiater ablehnt immer noch Möglichkeiten zu einem anderen Psychiater, Neurologen zu gehen. Risiken sind also immer da, auch wenn man die Standardmedikamente täglich einnimmt. Langfristig, wenn man sich stabil genug fühlt, ist meine Empfehlung sicher einen Versuch wert.
Hallo Maggi,

Diese Artikel und auch diese wissenswerte Informationen ,sind für mich auch noch mal interessant!

Ich habe vor 10 Monaten und 2 Wochen mein Medikament kalt abgesetzt und bin seither ohne.

Psychisch geht es mir deutlich besser, auch meine lebensqualität ist enorm angestiegen und auch kognitiv ist es einfach tausendmal besser geworden ... Je länger das Absetzen her ist, desto besser wurde es!

Es wäre für mich auch interessant zu wissen, ob sich eventuelle schäden/Veränderung im Gehirn aufgrund der neuroplastizität, wieder auf dem vorigem Niveau regenieren/herstellen...
Laut meinen Informationen gibt es dafür einfach viel zu wenig Studien , auch aufgrund daher dass die meisten daran scheitern z.b...
Daher kann auch ich nicht an so einer Studie teilnehmen.

Ich denke mal viele Meinungen gehen auch auseinander und man kann nicht alles einwandfrei beantworten!

Meine Psychologin meinte dass nach einem Jahr, der Körper von den ganzen Psychopharmaka gereinigt ist!
Im dessen Kontext das es mir ja immer besser geht ist es für mich natürlich eine tolle Voraussetzung... Zumal hat man ja auch mal gesagt und ich habe das aufgefasst und auch gelesen, dass das rückfallrisiko nach einem Jahr deutlich geringer wird und dass man nach einem Jahr sagen kann dass die Entscheidung richtig oder nicht verkehrt war abzusetzen.

Ich würde mich auch noch mal freuen, wie die zeitangabe bei mir und die zeitangabe allgemein nach einem Jahr, wie du das ganze siehst und was du darüber weißt!

Leider findet man im Internet immer nicht so ganz genaues zu dem Thema , möglicherweise auch ,da nur ein kleiner Prozentsatz die Medikamente erfolgreich absetzen kann... Wobei es vielleicht auch noch eine dunkelziffer geben könnte...

Meine Betreuerin hat mir heute auch gesagt dass es wirklich auf Menschen mit schizophren gibt die es auch ohne Medikamente schaffen können und dass es auch nicht unmöglich ist.... sie hat mir auch gesagt dass sie einige fälle davon kennt und auch eine sehr gute Freundin von mir kennt jemanden mit schizophrenie der ist schon jahrelang ohne ist.

Mir werden die Aufgaben jetzt hier in der Einrichtung deutlich mehr aufgedrückt ich muss mich jetzt mehr selbst um vieles kümmern und die Betreuer haben die Skepsis längst verloren und man merkt dass sie mich nicht mehr wie ein kranker behandelt und echt Respekt gewonnen haben...

Die haben mir die letzten Tage gesagt dass ich mich jetzt um eine Psychotherapie kümmern muss und auch kognitive verhaltenstherapie... Sie erwarten von mir dass ich mich um vieles selber kümmere da ichpsychisch deutlich stabiler , ausgeglichener und drahtseiliger bin,Stress inzwischen problemlos verkraften kann , ohne negative Auswirkungen , viel Leistungsfähiger bin und deswegen habe ich jetzt höre Erwartungen von deren Seids..

Mit der zimmerreinigung und der Hygiene läuft es inzwischen deutlich besser und ich bin den ganzen Tag im Gange und helfe mal da oder da oder da!

Ich fühle mich eigentlich wie ein Betreuer , als Bewohner in einem und rede mit dem Betreuern vollkommen auf Augenhöhe... verrückt!?

LG Marcii
 
Mein erster Rückfall war nach der Erstbehandlung in der Klinik, da wurde ich mit Risperdal-Consta entlassen. Habe das glaube ich noch 1-2 Monate eingenommen und war etwa zur selben Zeit wieder in der Klinik.

Ich würde die ersten 1-2 Jahre als kritischen Zeitraum betrachten.

Andere Absetzversuche sind bei mir meist schon nach ein paar Monaten gescheitert, wobei ich vorher meist schon sehr wenig Antipsychotikum eingenommen habe, da ist dann auch der Puffer kleiner. Da du kalt abgesetzt hast, kann es sein, dass Risperdal noch für Monate nachgewirkt hat und das Dopamin vorher eben sehr gedämpft war, also dauert es auch, bis sich das normalisiert und wieder über dem gesunden steigern kann.

Du hast vermutlich relativ wenig Stress, da bleibt man länger stabil, aber in diesen Phasen, wo ich Monate ohne Neuroleptika war, hab ich dann meist schon gemerkt, das ich halb psychotisch war und der psychische Stress immer weiter zugenommen hat.
 
Wie schaut es denn aus mit der Studienlage bzgl. Hirnatrophie von Antidepressiva? Gibt es da was zu?
 
Wie schaut es denn aus mit der Studienlage bzgl. Hirnatrophie von Antidepressiva? Gibt es da was zu?
Ich wüsste garnicht ,das antidepressiva auch zu solch einer Reaktion führt!

meistens fokussiert man sich da ja spezifisch nur auf die Neuroleptika!
dachte ich zumindest!
wie ist denn deine These dazu?

Lg marcii
 
Mein erster Rückfall war nach der Erstbehandlung in der Klinik, da wurde ich mit Risperdal-Consta entlassen. Habe das glaube ich noch 1-2 Monate eingenommen und war etwa zur selben Zeit wieder in der Klinik.

Ich würde die ersten 1-2 Jahre als kritischen Zeitraum betrachten.

Andere Absetzversuche sind bei mir meist schon nach ein paar Monaten gescheitert, wobei ich vorher meist schon sehr wenig Antipsychotikum eingenommen habe, da ist dann auch der Puffer kleiner. Da du kalt abgesetzt hast, kann es sein, dass Risperdal noch für Monate nachgewirkt hat und das Dopamin vorher eben sehr gedämpft war, also dauert es auch, bis sich das normalisiert und wieder über dem gesunden steigern kann.

Du hast vermutlich relativ wenig Stress, da bleibt man länger stabil, aber in diesen Phasen, wo ich Monate ohne Neuroleptika war, hab ich dann meist schon gemerkt, das ich halb psychotisch war und der psychische Stress immer weiter zugenommen hat.
das muss ich leider revidieren mein Stresspegel hier in der Einrichtung ist instant erhöht vor allem bei der extremen Lautstärke und auch bei all das was ich momentan an Aufgaben habe!

ich probiere aber durchaus immer inständig, für eine wohlfühl Ruhe Entspannungsoase zu sorgen!
leider war mir dies auch nicht immer so ganz möglich gewesen da es dann eben auch die Zeit nicht so ganz einwandfrei zugelassen hat.

wenn es oftmals die Nacht so extrem laut ist und ausreichender Schlaf fehlt z.B oder man einfach Muskelschmerzen aufgrund des Krafttrainings hat oder Zahnschmerzen durch eine Entzündung und vieles in Kombination dann ist der Stress Pegel auf Anschlag!

habe aber Gott sei Dank die letzten drei Nächte gut Schlaf nachholen können da ist dann wieder ruhig war!

aber ich muss trotzdem sagen dass ich das viel besser einstecken und verkraften kann als in der Vergangenheit und das ist für mich schon mal ein Zeichen der Stabilisierung und dass ich auf einen sehr guten Weg bin.

diese Stressresistenz die ich bekommen hatte hatte ich noch nie mit den Tabletten und ist mir bis dato neu und auch in letzter Zeit komme ich von außen extrem ausgeglichen rüber ich habe keinerlei Beschwerden und fühle mich einfach super wohl auch wenn mal so viel Stress Schmerzen oder was auch immer ist finde ich das wahnsinn wie unsensibel ich darauf reagiere.

danke erstmal für die Info dass man die ersten ein bis zwei Jahre kritisch betrachten muss!
also meine Info war halt eben gewesen dass man nach einem Jahr das Gröbste geschafft hat!

natürlich kann es mit meinem dopaminpegel ,ein wenig erhöht gewesen sein wobei mein Verlauf ist aber eher nicht so zugesagt hatte da ich von Anfang an schon keine Depressionen mehr hatte!

aber dass das Medikament noch lange nachwirkt das kann schon gut sein da man mir ja gesagt hatte,dass der Körper nach einem Jahr komplett gereinigt ist von dem Medikament!

bist du denn immer noch ohne aripiprazol?

finde es gut dass du auch immer was im Schrank hast!

man hat mich jetzt wieder bei der Psychiaterin angemeldet! nur zur reine Vorsichtsmaßnahme falls ich irgendwann mal eine Bedarf brauche oder was auch immer!

meine damalige Psychiaterin in der Pia wollte das risperidon lange Zeit nicht absetzen!

das Risperidon was ich letztes Jahr Anfang Juni von der Apotheke geholt hatte liegt bis dato noch im Schrank und ich hatte es seither nicht genommen nun hatte ich letzte Woche ein Gespräch mit einer Betreuerin und sie hatte gesagt es muss raus aus dem stellplan das heißt es muss jetzt offiziell von der Psychiaterin also einer anderen auch abgesetzt werden damit es weggestrichen ist und dann hat sie halt mit mir erstmal nicht so viel zu tun da ich ja so lange keine Medikamente mehr nehme und es mir richtig gut geht ,aber trotz allem hat man so eine Sicherheit.

nächste Woche ist dann die Visite!
zum Kennenlerngespräch.

Lg marcii
 
https://www.akdae.de/fileadmin/user_upload/akdae/Arzneimitteltherapie/AVP/Artikel/201504/157.pdf

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Für mich ist das eben ein Grund, weshalb meine Behandlungsempfehlung entstanden ist.

Diese Gehirnatrophie findet ja über die Zeit, also praktisch nach Jahren oder Jahrzehnten Neuroleptikaeinnahme statt, da diese regelmäßig also täglich eingenommen werden. Volkmar Aderhold hat mal eine Studie veröffentlicht die zeigt das dieser Hirnabbau unter Olanzapin(ca 0,5% pro Jahr) halb so hoch wie unter Haldol (1%) ist und vor allem im Bereich des Frontallappens besonders stark ausgeprägt ist. Olanzapin ist ein schon etwas älteres atypisches Antipsychotikum und Haldol gehört zu den klassischen hochpotenten Neuroleptika, welche meist nur noch in den Kliniken auf kurze Zeit gegeben werden.

Diese Studie und das Fazit deuten darauf hin, dass frühzeitiges Absetzen der Neuroleptika individuell auch ratsam sein kann, aber trotzdem keine Empfehlung ausgesprochen werden kann, da die Risiken eines Rückfalls eben sehr hoch sind.

Jene, die frühzeitig absetzen, haben eventuell die besseren Krankheitsverläufe, was an sich im Widerspruch zur psychiatrischen Therapieempfehlung steht, wo man vor Rückfällen warnt und schlechte Verläufe durch Rückfälle begünstigt werden sollen.
Das ist für mich eine offenstehende Frage, welche eben im Widerspruch mit der Krankheitseinsicht und Compliance steht, die Psychiater sich von Betroffenen wünschen.

Da Absetzen sagen wir mal pauschal bei 80% der Erkrankten zu Rückfällen führt und diese Rückfälle zu Eigen- und Fremdgefährdung führen, muss Absetzen immer wohlüberlegt sein, man sollte immer für den Notfall Antipsychotika zu Hause haben und Bezugspersonen die einen zur Medikamenteneinnahme dringen, wenn diese starke Veränderungen bei einem feststellen, da man selbst im Akutfall zur Einnahme und Krankheitseinsicht nur schwer in der Lage ist.

Da ich wie viele Andere zu den 80% mit Rückfällen gehöre und Absetzen bei mir mit Rückfall und Risiken verbunden ist, musste ich eine andere Lösung finden, was bei mir die Intervalleinnahme des Antipsychotikums Aripiprazol ist. Diese wird erst mithilfe des Bupropions (SNDRI Antidepressivum) möglich, was auch Nikotinentwöhnung ist und zusätzlich habe ich noch Citalopram ein SSRI Antidepressivum. Schlafstörungen löse ich durch die Intervalleinnahme des Antipsychotikums oder Trimipramintropfen, je nach Ursache und Schwere.
https://schizophrenie-forum.com/psychose/beitraege/behandlung-von-psychose-details.569/

Ich will euch damit Mut machen diese Empfehlung von mir zu testen und euch über die Risiken der Standardtherapien im Klaren zu sein, die eben die tägliche Einnahme von Antipsychotika über Jahre oder im Grunde ein Leben lang bedeuten. Die Intervalltherapie mit den täglichen Antidepressiva stellt da einen milden Kompromiss dar, welcher die Negativsymptome, also auch kognitiven Defizite behandelt und lindert.

Krankheitseinsicht und Zusammenarbeit mit den Psychiatern ist immer wichtig, auch weil diese nur befugt sind, die notwendigen Medikamente aufzuschreiben. Die Empfehlung von mir funktioniert auch nur, wenn der jeweilige Psychiater mitmacht und es eurem eigenen Wunsch hin aufschreibt. Dazu hat man, wenn der Psychiater ablehnt immer noch Möglichkeiten zu einem anderen Psychiater, Neurologen zu gehen. Risiken sind also immer da, auch wenn man die Standardmedikamente täglich einnimmt. Langfristig, wenn man sich stabil genug fühlt, ist meine Empfehlung sicher einen Versuch wert.
Das ist so ein Schwachsinn!

Gehirnabbau im Alter ist völlig normal. Dazu zählen natürlich auch Drogen/Alkoholkonsum und kognitive Vernachlässigung.

Außerdem ist eine Studie kein Beweis.

Finde es überhaupt nicht gut den Usern hier sowas zu unterbreiten und Angst zu machen die Neuroleptika einnehmen. Das ist überhaupt nicht bewiesen. Es ist nur ein Artikel ohne Bedeutung!!und dann noch dazu Werbung mit deiner Medikamenten Empfehlung zu machen. Deine Empfehlung ist nicht mal medizinisch begutachtet worden. Meiner Meinung nach sollte sie gelöscht werden...

Es gibt natürlich andere Medikamente mit schwerwiegende Nebenwirkungen!! Und das ist bewiesen. Dagegen sind Neuroleptika nichts. Ich verstehe nicht die Sorgen.

Ein echt unnötiger Beitrag von dir @Maggi
 
Zuletzt bearbeitet:
@Maggi das errinnert mich stark an ANTIGEN im forum vor einigen wochen ...na ob das gut geht, ohne auszuarten?

Lg marcii
 
Das ist Antigen. Jetzt nennt sie sich wieder Sinfonie. LOL.
Hahaha ,ja krass dass mir das nicht aufgefallen ist aber da sieht man mal wie sie sich verändert hat in der Psychose oder am Rande der Psychose dass ich nicht mal erkannt habe dass es sinfonie ist ?

na schauen wir mal wie lange es gut geht bis die Psychose voll da ist und sie in der Klinik steckt!
 
Das ist so ein Schwachsinn!

Gehirnabbau im Alter ist völlig normal. Dazu zählen natürlich auch Drogen/Alkoholkonsum und kognitive Vernachlässigung.

Außerdem ist eine Studie kein Beweis.

Finde es überhaupt nicht gut den Usern hier sowas zu unterbreiten und Angst zu machen die Neuroleptika einnehmen. Das ist überhaupt nicht bewiesen. Es ist nur ein Artikel ohne Bedeutung!!und dann noch dazu Werbung mit deiner Medikamenten Empfehlung zu machen. Deine Empfehlung ist nicht mal medizinisch begutachtet worden. Meiner Meinung nach sollte sie gelöscht werden...

Es gibt natürlich andere Medikamente mit schwerwiegende Nebenwirkungen!! Und das ist bewiesen. Dagegen sind Neuroleptika nichts. Ich verstehe nicht die Sorgen.

Ein echt unnötiger Beitrag von dir @Maggi
ja bist eine ganz Schlaue??wahnsinn :)
 
Zumal das sich deine Beiträge ständig wiederholen und das alles keinen Sinn ergibt irgendwie hälst du an einem wahn fest,wovon Du nicht mehr wegkommst und scheinbar merkst du das selber nicht da du selbst von dir so überzeugt bist und man hat in der Psychose oder zumindest mit deine frühwarensymptomen keine Krankheitseinsicht deswegen denkst du natürlich dass du im Recht bist!

mag ja gut sein dass du im Krankenhaus arbeitest und auch dich mit Medizin auskennst aber das schließt das eine oder andere ja nicht aus zumindest eben halt da du an Überzeugungen festhältst die keinen Gewicht haben!

also zumindest nachdem was alles schon herausgefunden worden ist,verdrehst du ein bisschen die Realität!

aber ich werde mich diesbezüglich mit dir nicht auseinandersetzen :

hab dir nur mein Statement dazu gegeben und jetzt hole ich die Popcorn raus und amüsiere mich
 
@Maggi außerdem ist es nicht nur eine Studie sondern es ist ja wissenschaftlich bewiesen dass die Neuroleptika so einen Einfluss auf das Gehirn haben!

sicherlich kann Alkoholkonsum und kognitive Vernachlässigung so etwas noch beschleunigen aber aufgrund der Abstimmung der Neuroleptika ist der Lernprozess und die Gehirnfunktion so oder so eingeschränkt und da erklärt es sich von selbst dass sich das Gehirn abbauen kann und dafür gibt es eben halt auch diese Beweise über MRT und das ist ja nicht nur mit einer Studie zu erklären sondern einfach wohl über einem längeren Zeitraum untersucht
 
Mir egal, was ihr von mir denkt.

Ich bin der ich bin. Ich werde sein, der ich sein werde ?.

Wenn's stimmt, was die anderen sagen, so kann ich nur sagen, in andere Rollen zu schlüpfen, wie es ein Schauspieler ähnlich tut, lässt die Dinge aus einer anderen Perspektive betrachen; das weitet und stärkt die Seele und führt ganz bestimmt nicht zur Gehirnathropie, sondern kurbelt sein Wachstum nur an. (y)
 
Allein ein MRT ist nicht Aussagekräftig und reicht nicht als Beweis. Wenn ich dein Hirn @Teuflisch von jetzt und dann in 10 Jahren vergleiche kann ich feststellen dass auch dein Hirn an Masse geschrumpft ist.
 
@Teuflisch Ich kann schreiben was ich will und mich wiederholen, wie manche andere hier mit ihren Beiträgen!!
Abgesehen davon, bist du nicht anders. Gibt ja genug die sich wiederholen.. kannst mich gerne blockieren, wenn dich das so stört.
Jeder kann schreiben was er will, aber man sollte gewisse Regeln beachten und im Thema bleiben.. Beleidigungen gehören nicht in so ein Forum.
 
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