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Mortalität unter Antipsychotika – nach Volkmar Aderhold

Maggi

Administrator
Diese Recherche geht der Frage nach, wie sich Antipsychotika langfristig auf die Überlebenswahrscheinlichkeit auswirken – und warum die Ergebnisse in der Literatur so widersprüchlich erscheinen. Während große Registerstudien wie die finnische FIN20-Arbeit eine niedrigere Mortalität unter Antipsychotika berichten, zeigen kontrollierte Einzelstudien (z. B. Joukamaa et al. 2006) ein gegenteiliges Bild: Die Mortalität steigt mit der Anzahl der verordneten Neuroleptika deutlich an.

Im Mittelpunkt stehen:
  • Die Diskrepanz zwischen offiziellen Interpretationen und den tatsächlichen Kurvenverläufen (Überleben vs. Mortalität)
  • Ergebnisse von Volkmar Aderhold und den von ihm zitierten Einzelstudien, die ein erhöhtes relatives Mortalitätsrisiko unter Neuroleptika belegen
  • Substanzspezifische Unterschiede: Clozapin wird in Registerdaten oft als „lebensverlängernd“ dargestellt, während andere Analysen eher auf erhöhte Risiken hinweisen; neuere Atypika wie Aripiprazol oder Ziprasidon könnten verträglicher sein
  • Methodische Verzerrungen, die erklären, warum große Registerstudien und kleinere prospektive Studien zu gegensätzlichen Aussagen kommen
  • Die ethische Dimension: Welche Informationen erhalten Patient:innen tatsächlich, und wie können wir eine transparente, verantwortliche Diskussion fördern?
Kurzer Podcast:
Antipsychotics Under Scrutiny (Englisch, 6 min)

Anhang:
📎 kritische Übersichtsarbeit im PDF-Format (Deutsch und Englisch, 15 Seiten)
 

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