@Sveni3490 , das mit dem hochdosierten B6 und Magnesium eventuell noch B-Komplex solltest du auf jeden Fall mal probieren. Vielleicht hast du ja auch einen deutlich Appetit Lindernden Effekt davon.
Ich habe vor etwa 8 Wochen oder so als ich mit B6 (ca. 400mg) + Magnesium 400mg (Normaldosis) begonnen habe etwa 95kg auf die Waage gebracht bei einem BMI über 30.
Seitdem war mein Appetit von jetzt auf gleich um 100% zurückgegangen und hat sich wohl so normalisiert wie es bei jemand gesunden ist der sich vom Essen unter Kontrolle hat.
Ich habe dann über mehrere Wochen unter der Woche meist nur einen säuerlichen Apfel abends gegessen und vielleicht mal am Sonntag zu Mittag oder max einmal am Tag eine Kleinigkeit.
Jetzt bin ich bei 82,5kg mit Abwärtstendenz.
Ich setze gleichzeitig das Aripiprazol längere Zeit ab und habe kein Antipsychotikum über meist so 4 Monate, von daher ist bei mir die Situation anders. Meist wenn es auf die Antipsychotika-Einnähme bei mir zugeht, dann werde ich innerlich sehr unruhig, hab dann auch verstärkt Essattacken, was ich mit dem B6 erstmal behandeln konnte. In den sehr hohen Dosierungen wird es bei Akathisie eingesetzt, von daher bin ich darauf gekommen, da ich das in der Pharmazeutischen Zeitung (gutes Onlineblatt) bei einer Nebenwirkungssrecherche gefunden habe. Normal nimmt man ja das B6 maximal in hochdosierter Form wo an sich bei 2mg Tagesbedarf bereits 20mg hochdosiert in einen B-Komplex-Präparat ist. Deswegen muss es auch mit 100mg B6-Tabletten extra ergänzt werden um die Wirkdosierungen um die 200-1200mg überhaupt hinzubekommen. Bei mir ist die innere Unruhe mit den 400mg B6 schlagartig zurückgegangen, sodass ich weiterhin aufs Aripiprazol verzichten konnte, aber eben der Appetit hat sich schlagartig verringert. Damals habe ich zeitgleich mit dem Magnesium begonnen, wobei beide essentiell sind und ein stückweit regulierend in das Neurotransmittersystem eingreifen. Du kannst dir diesen
Artikel, den ich mithilfe von KI erstellt habe ja mal durchlesen, hab dazu auch einzelne. Bereits
mäßiger Alkoholkonsum reduziert B6 und die Speicherfähigkeit, also auch so etwas kann mit dazukommen.
Ob das bei dir etwas bringt, sei dahingestellt. Man kann es aber relativ leicht ergänzen un vielleicht wenn du glück hast kannst du allein deswegen die Dosierungen der Antipsychotika leichter reduzieren oder umstellen. Bei Dauereinnahme sollte man unter den 200mg B6 bleiben. Wenn du Raucher bist, wäre auch ergänzend Bupropion nützlich, welches Antidepressivum und Nikotinentwöhnungsmittel ist. auch das wird in Kombination mit Naltrexon etwa als Medikament zur Gewichtsreduktion eingesetzt. Ich hatte Naltrexon mal zusätzlich probiert, mit mäßigen Erfolgen beim Gewicht, war auch teuer. B6 hat wirklich durchgeschlagen.
Wenn du auf Aripiprazol + Quetiapin wechselst, kannst du Quetiapin vielleicht auch auf eine Dosis reduzieren, die nur schlaffördernd und etwas sedierend ist, was ich ehrlich gesagt dem Fluanxol + Aripiprazol vorziehen würde.
Hier findest du die
Rezeptorblockaden, Fluanxol und Aripiprazol wirken beide stark auf D2, was insofern wenig Sinn macht zu kombinieren. Das Quetiapin deckt andere Rezeptoren ab und sollte sich von daher gut ergänzen mit dem Aripiprazol