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Pharmakologische Strategien
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Kompakte Darstellung der Intervalltherapie mit Bupropion.
“It is plausible that this strategy prevents potential dopaminergic supersensitivity.”
– Prof. Dr. Stephen M. Stahl

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Psychose & Schizophrenie - Forum

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Stabilisierung mithilfe von Bupropion

Übersicht zu Intervalltherapie, Kombinationsstrategien und Nebenwirkungsprofilen.
“It is plausible that this strategy prevents potential dopaminergic supersensitivity.”
– Prof. Dr. Stephen M. Stahl

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Meine komischen Symptome

Die weibliche Stimme ist leiser geworden ist fast gar nicht mehr da, das mit der Psychiatrie lass ich, ich habe sowieso einen Termin in 2 Monaten da lass ich auf amisulprid umstellen
 
"Auf dem Beipackzettel von Amisulprid ist eine Häufigkeit von bis zu 1 % für Spätdyskinesien angegeben." -
Code:
https://de.wikipedia.org/wiki/Amisulprid
 
Ach komm das ist ein atypisches Neuroleptika, wenn es typische wären dann würde ich mir Sorgen machen
 
Ehrlich gesagt ist das Risiko für Spätdyskenisien unter Amisulprid nicht von der Hand zu weisen, soll sogar häufiger vorkommen als bisher gedacht. Finde ich schade, da es sonst ein gut verträgliches Medikament sein soll. Bin ja auch schon in fortgeschrittenem Alter und will das Risiko eigentlich nicht eingehen.
Irgendwas ist ja immer..egal bei welchem Medikament :)

Typische Symptome (Gesicht & Mundbereich)

  • Lippen schürzen oder schmatzen
  • Zunge herausstrecken oder schnelle Zungenbewegungen
  • Kau- oder Kaubewegungen ohne Grund
  • Grimassieren
  • Schnelle Augenblinzeln
  • Zuckungen oder Drehbewegungen von Armen/Beinen
  • Rumpfverdrehungen oder „Winden“
  • kann persistieren, selbst wenn das Medikament reduziert oder abgesetzt wird.
  • Abruptes Absetzen kann dyskinesieähnliche Symptome auslösen, die manchmal bleiben.
 
Habe ich Gott sei Dank nicht bekommen und ich nehme schon 25 Jahre Amisulprid. Allerdings nur 100 mg. Habe die Dosis selten erhöht.
Bei 400 mg kann ich mir vorstellen diese Spätdyskinesen zu bekommen. Deshalb wäre ich da auch vorsichtig.
 
Kann mit einer Erhöhung der Dosis das Problem sicher gelöst werden. ? Bei mir kam es zu Unruhe wahrscheinlich wegen einem zu niedrigen Spiegel von Amisulprid.
 
Ehrlich gesagt ist das Risiko für Spätdyskenisien unter Amisulprid nicht von der Hand zu weisen, soll sogar häufiger vorkommen als bisher gedacht. Finde ich schade, da es sonst ein gut verträgliches Medikament sein soll. Bin ja auch schon in fortgeschrittenem Alter und will das Risiko eigentlich nicht eingehen.
Irgendwas ist ja immer..egal bei welchem Medikament :)
Ich finde es immer noch schade das man Lurasidon den Erkrankten vorenthält, das würde zumindest das Problem mit der Prolaktinerhöhung lösen und wäre Nebenwirkungsarm. Spätdyskinesien wäre es wie Ziprasidon etwas besser.

Nebenwirkungen Antipsychotika 1/26
Risperidon und Paliperidon machen sogar noch häufiger Spätdyskinesien.
Amisulprid schneidet also geringfügig besser ab als Risperidon.
 
Ich nehme Lithium und Aripripazol. Würde es nicht reichen, das Aripripazol einzunehmen? Ich habe auch etwas Angst vor den Folgeschäden des Lithiums.
 
Ich nehme Lithium und Aripripazol. Würde es nicht reichen, das Aripripazol einzunehmen? Ich habe auch etwas Angst vor den Folgeschäden des Lithiums.
Ich nehme Lithium-Orotate, also in sehr geringer Dosis (10-20mg) als Nahrungsergänzung. Bei mir ist es aber so, dass ich dafür fast kein Antipsychotikum mehr einnehme. Ob sich Lithium zu Aripiprazol lohnt weis ich nicht, da man ja eh vom Aripiprazol weggedämpft ist. Eventuell bezüglich Unruhe und Stimmungsschwankkungen.


@SchattenObjekt89 ich würde eher nach einer geringeren Lithiumdosis fragen. Vielleicht kann man da runtergehen unterhalb der üblichen Dosierungen. Ich nehme es etwa weil ich diese Art von Sedierung des Lithiums brauche um aufs Aripiprazol mithilfe des Bupropions länger verzichten zu können.

Du hattest glaube ich ja erst einen Absetzversuch oder so etwas in der Richtung, hast du das gut überstanden und wie geht es dir aktuell?

Wegen den Organ bzw. Nierenschäden würde ich vom Lithium wirklich nur das Notwendigste nehmen bis 0,6 mmol/l gilt das Risiko für Nierenschäden durch Lithium als deutlich geringer.

Bei Stimmungsschwankungen und Unruhe als Restsymptome hilft auch Bupropion sehr gut. Nur muss anschließend Aripiprazol etwas reduziert werden, da Bupropion den Blutspiegel vom Aripiprazol um ca. 50% (1,5 Fach) steigern kann.
 
Zuletzt bearbeitet:
Es kommt drauf an für was du das Lithium nimmst ?
Aripiprazol wirkt selbst sehr Antidepressiv, also tippe ich mal eher zur Stimmungsstailisierung vor allem wenn man Aripiprazol häufiger absetzt, kann Reizbarkeit allgemein zunehmen, dass man dann ohne viel schneller instabil ist.

@SchattenObjekt89
Ein Antidepressivum was auf NET wirkt hilft zur Stabilisierung und hat keine dämpfenden Effekte. Duloxetin kann etwas helfen, wirkt aber hauptsächlich auf Serotonin. Bupropion hat starke Noradreanlinwiederaufnahmehemmung und das würde dann ohne zusätzliche Sedierung funktionieren, da du ja an sich ja mit Aripiprazol gedämpft bist.

Lithium ist an sich glaube ich schon wertvoll, nur würde ich eher in einem Bereich von 0,2-0,6 mmol/l bleiben damit die Nieren gesund bleiben. Normal nimmt man das ja eher bei Bipolarer störung, aber die neuroprotektive Eigenschaften können schon auch bei Psychose zumindest etwas schützen.
 
Ich nehme Lithium-Orotate, also in sehr geringer Dosis (10-20mg) als Nahrungsergänzung. Bei mir ist es aber so, dass ich dafür fast kein Antipsychotikum mehr einnehme. Ob sich Lithium zu Aripiprazol lohnt weis ich nicht, da man ja eh vom Aripiprazol weggedämpft ist. Eventuell bezüglich Unruhe und Stimmungsschwankkungen.


@SchattenObjekt89 ich würde eher nach einer geringeren Lithiumdosis fragen. Vielleicht kann man da runtergehen unterhalb der üblichen Dosierungen. Ich nehme es etwa weil ich diese Art von Sedierung des Lithiums brauche um aufs Aripiprazol mithilfe des Bupropions länger verzichten zu können.

Du hattest glaube ich ja erst einen Absetzversuch oder so etwas in der Richtung, hast du das gut überstanden und wie geht es dir aktuell?

Wegen den Organ bzw. Nierenschäden würde ich vom Lithium wirklich nur das Notwendigste nehmen bis 0,6 mmol/l gilt das Risiko für Nierenschäden durch Lithium als deutlich geringer.

Bei Stimmungsschwankungen und Unruhe als Restsymptome hilft auch Bupropion sehr gut. Nur muss anschließend Aripiprazol etwas reduziert werden, da Bupropion den Blutspiegel vom Aripiprazol um ca. 50% (1,5 Fach) steigern kann.
Danke für deine Infos, Maggi. Ich hatte meine Medikamente reduziert, doch leider endete das in einer erneuten, recht heftigen Psychose mit Zwangseinweisung, bin da zum Glück nach einem Tag wieder raus. Ich werde demnächst eine Abilify/ Aripripazol Depotspritze erhalten und frage mal, ob das Lithium reduziert werden kann. Ich nehme aktuell morgens 225 und abends 450 mg. Ich weiß nicht, ob das zu viel ist?
 
Ich weiß nicht, ob das zu viel ist?
Mormal sollte dafür der Spiegel im Blut bestimmt werden.
Von dem was ich so lese, werden da Bereiche zwischen 0,5 mmol/l - 0,8 mmol/l eingestellt.
Bin da kein Experte.
Ab 0,6 mmol/l steigt eben das Nierenrisiko, weshalb ich da bei Daueranwendung lieber drunter bleiben würde. Weniger ist manchmal mehr. An sich ist Lithium gut, aber Aripiprazol hilft bei Manie im Grunde auch. Ich dachte eher so an 0,1-0,3 mmol/l wenn du es eher ergänzend nimmst.
Müsste eben im Blut bestimmt werden und du müsstest schauen was dein Psychiater da reduzieren kann.

Nimmst du es schon länger, bzw. wird regelmäßig Blut genommen?
 
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