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Willkommen im Psychose und Schizophrenie Forum

Dieses Forum richtet sich an Menschen mit psychotischen Erfahrungen, an Angehörige sowie an alle, die sich sachlich und medizinisch fundiert informieren möchten.

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Pharmakologische Strategien
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Kompakte Darstellung der Intervalltherapie mit Bupropion.
“It is plausible that this strategy prevents potential dopaminergic supersensitivity.”
– Prof. Dr. Stephen M. Stahl

➝ Bupropion bei Schizophrenie: Pharmakologie, Neurobiologie und Perspektiven

➝ Grafische Übersicht: Transporter, Rezeptoren & Schizophrenie‑Netzwerk

➝ Die Dopamin‑Regulationshypothese: Schizophrenie als Signal‑Rausch‑Störung

➝ Schizophrenie einfach erklärt: Was im Gehirn passiert

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Psychose & Schizophrenie - Forum

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Stabilisierung mithilfe von Bupropion

Übersicht zu Intervalltherapie, Kombinationsstrategien und Nebenwirkungsprofilen.
“It is plausible that this strategy prevents potential dopaminergic supersensitivity.”
– Prof. Dr. Stephen M. Stahl

➝ Grafische Übersicht: Schizophrenie‑Netzwerk

➝ Die Dopamin‑Regulationshypothese

➝💙 Schizophrenie für Angehörige – einfach, respektvoll und verständlich erklärt

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Meine Geschichte

Springteufel02

New member
Hallo,
bin seit einiger Zeit Leser der Beiträge hier im Forum und habe mich nun dazu entschieden, meine Geschichte einmal zu erzählen.

Ich erlitt vor 4 Jahren mit 17 meine erste, drogeninduzierte Psychose. Darauf folgte eine lange Zeit gefüllt mit Negativsymptomatik und Cannabis-Rückfällen, welche wieder in einer Psychose mündeten. Insgesamt hatte ich 7 Psychosen. Ich ging immer davon aus, nur durch Cannabiseinfluss psychotisch werden zu können, da ich so gut wie immer nach dem Klinikaufenthalt meine Medikamente absetzte und über längere Zeiträume hinweg keine neuen psychotischen Episoden erlebte-bis ich halt wieder konsumierte. Nach der 6 Psychose schwor ich dem Cannabis ein für alle mal ab und katapultierte mich aus einen Zustand der Negativsymptomatik in dem ich nix machte außer den ganzen Tag auf dem Sofa zu liegen und ins Handy zu schauen in einen Zustand voller Aktivität. Ich stand täglich um 5 Uhr auf, ging Joggen, machte Yoga, meditierte täglich mehrmals, Betrieb intensiven Kraftsport, ernährte mich gesund, las viele Sachbücher und ging arbeiten. Auch pflegte ich nach 3 Jahren sozialer Isolation wieder Kontakt zu anderen Menschen. Ich fühlte mich gesund und voller Freude, die Psychosen bzw die Negativsymptomatik hinter mir gelassen zu haben. Dieser Zustand hielt einen Monat an, bevor ich die erste nicht-drogeninduzierte Psychose bekam, wegen der ich aktuell auch im Klinikum bin.

Der Zustand den ich vor meiner aktuellen(mittlerweile abgeklungen) Psychose an den Tag legte ist mein Ziel, da ich weiß ich bin dazu in der Lage stärker als die Krankheit zu sein und wieder viel zu leisten. Nur diesmal mit der Einsicht, Medikamente nehmen zu müssen und sie nicht abzusetzen.
 
7 Psychosen in deinen jungen Jahren ist recht viel und das tut mir leid.Ja den Höhenflug den du vor deiner letzten Psychose hattest kündete die nächste Psychose an.
Jede Psychose die man erleben muss ich ein Trauma.
Ich wünsch dir viel Kraft und ja bitte nehme deine Medikamente, damit drin Gehirn und du zur Ruhe kommen und du dich regenerieren kannst, gib dir Zeit.
 
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