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“It is plausible that this strategy prevents potential dopaminergic supersensitivity.”
– Prof. Dr. Stephen M. Stahl

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Meine erwachsene Tochter

  • Ersteller Ersteller Gelöschtes Mitglied 1037
  • Erstellt am Erstellt am
G

Gelöschtes Mitglied 1037

Ich bin nach insgesamt ca 15 Jahren chronischer paranoider Schizophrenie meiner 37 jährigen Tochter ratlos und hilflos.
Sie wurde bereits 2x zwangseingewiesen, lebt jetzt komplett isoliert auf dem Land, ist total traurig und vereinsamt, lehnt aber jeglichen Kontakt zu mir mittlerweile ab. Scheinbar weil ich ihr zu oft geraten hatte psychiatrische Hilfe zu suchen.

Ich bin unendlich traurig. Weiss nicht mehr wie ich mich verhalten soll. Sie hatte Geburtstag. Hab ihr jetzt trotzdem was geschickt. Sie meldet sich nicht. Sie ist total böse auf mich und verbittert. Ich bin jetzt in einer emotionalen Sackgasse. Was soll ich tun?
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Scheinbar weil ich ihr zu oft geraten hatte psychiatrische Hilfe zu suchen.

Ich bin unendlich traurig. Weiss nicht mehr wie ich mich verhalten soll. Sie hatte Geburtstag. Hab ihr jetzt trotzdem was geschickt. Sie meldet sich nicht. Sie ist total böse auf mich und verbittert. Ich bin jetzt in einer emotionalen Sackgasse. Was soll ich tun?
Ich kenne das von mir selbst. Nur leider ist diese psychiatrische Hilfe häufig so schlecht von den Medikamenten, das man lieber gleich drauf verzichtet und keine Medikamente einnehmen. Leider können die Psychiater bei der Erkrankung nur begrenzt etwas machen und die Negativsymptome bleiben meistens trotz der Neuroleptika/Antipsychotika(die man da bekommt) bestehen.

Mein Ratschlag an wäre da wirklich keinen unnötigen Druck aufbauen und versuchen das sie zumindest regelmäßige Thermine bei einem Psychiater wahrnimmt. Medikamente sollte sie zumindest minimal einnehmen, da kann ich das Aripiprazol(Abilify) empfehlen, was besser verträglich als die meisten anderen A-typischen Neuroleptika ist und von daher insgesammt besser angenommen wird. Auch da wird man die Tabletten ungerne einnehmen, aber man kann sich da vom gröbsten schützen. Das sollte man also dann (in Tablettenform) in niedriger Dosis ca. 5mg(max. 10mg) zuhause haben und versuchen zumindest bei Symptomatik eine Weile einzunehmen.

Auf längere Sicht kann ich ihr die Medikamente-Orientierung vom Forum empfehlen, die aus meinen eigenen negativen Erfahrungen mit der Psychiatrie heraus entstanden ist. Da wird auch das Aripiprazol als Neuroleptikum in einer Intervallform eingesetzt, aber es kommen zusätzlich spezielle Antidepressiva zum Einsatz, mit denen man die Negativsymptome in den Griff bekommt. Dann geht man auch wieder mehr unter die Leute und ist glücklicher, aber so eine Umstellung dauert etwas und man braucht auch erstmal einen Psychiater der einen das so verordnet.
Das Bupropion ist das wichtigere Antidepressivum, welches gegen Suchtprobleme hilft (wie wahnhaftes), gegen innerer Unruhe und Negativsymptome. Das wirkt wenn man es so einnimmt wie in der Empfehlung sehr effektiv.
Das 2. Antidepressivum Citalopram soll bestimmte Nebenwirkungen reduzieren indem es die fehlende Serotoninwirkung ergänzt, einerseits vom Bupropion weil das zu Verstopfung und Miktionsstörungen führen kann und andererseits soll es die Libido etwas senken, was beim Aripiprazol und bei so einer Minimalen Neuroleptikaeinnahme eher zu stark ist, also man wird emotional etwas vom Citalopram abgeflacht, weil man gleichzeitig nur so wenig wie möglich vom Neuroleptikum(Aripiprazol) einnimmt, was diesbezüglich auch kaum eine dämpfende eigenschaft hat.

Du kannst dir die Empfehlung hier ausdrucken, auf diese Weise könntest du einerseits mit ihr rede, eventuell mal das zu probieren und andererseits, vielleicht hast du die Möglichkeit selbst einen Termin bei einem Psychiater zu machen wo du deine derzeitige Situation und deine Sorgen erklärst und du könntest dann ja auch diese empfohlene Therapie von mir ansprechen, weil es da wirklich derzeit nix vergleichbares gibt. Es ist im Grunde relativ einfach, aber das zu finden war eine ganz schöne Aufgabe und viel Stress für mich, letztendlich zum Glück mit Erfolg.
Ich bin jetzt 34 und hatte auch eine chronische paranoide Schizophrenie aber ohne Stimmen zu hören, wie es manche anderen Erkrankte tun. Das Aripiprazol soll aber auch bei Stimmen eines der besten Wirkstoffe sein, habe ich gehört, aber wenn sie keine Stimmen hätte, dann würde sich die komplette Therapieempfehlung von mir eher anbieten.
Bei echten Stimmen im Kopf kann das eben wieder etwas spezieller sein, dann wäre die Kombi eventuell auch passend, aber das kann von den Dosierungen und so eben etwas anderes sein.
Ich selbst hatte eher Verfolgungswahn und Gedankeneingabe und Ausbreitungserlebnisse, wenn man alles auf sich bezieht und da einen Zusammenhang sieht oder im Fernsehen oder Radio sich angesprochen fühlt, also eher eine verschobene Realitätswahrnehmung.

Dadurch das sie womöglich keine oder kaum Medikamente einnimmt, wird sie da nochmal misstrauisch dir gegenüber sein. Das Problem ist, das sie merken muss, das du auf ihrer Seite bist und ihr keine Zwangseinweisung oder so blüht. Du solltest normal mit ihr reden und diese Empfehlung von mir wäre ein Grund das sie freiwillig zum Psychiater geht um dort sich dann das verordnen zu lassen. Am Besten wenn sie erstmal nur nach dem Aripiprazol(Abilify) fragt um sich dann stabilisiert, dann wenn sie stabiler ist und Fortschritte da sind dann lassen die Psychiater normal auch bei zusätzlichen Antidepressiva mit sich reden, wobei es da am Besten ist die Empfehlung von mir ausgedruckt dem Psychiater zu geben, damit er sich das erstmal anschauen kann und sie dann auch alle Medikamente (bei Bedarf) bekommt. Das mag erstmal etwas komplex klingen, aber sie wird dadurch ihr Leben zurückbekommen und dann wird sie dir nimmer böse sein. So eine Umstellung und bis die Wirkung voll da ist, kann etwas dauern aber normal sollte die Besserung recht schnell da sein und wenn man dann das Bupropion zusätzlich hat, dann nimmt man die Medikamente insgesamt auch lieber ein.
Meist sind es die Negativssymptome die einen so einschränken (auch das man sich sozial isoliert), die kann man nur sehr schwer behandeln und das Bupropion ist eines der wenigen Wirkstoffe, es ist das einzige selektive Antidepressivum dieser Art, also bei einer schweren Unverträglichkeit wären eventuell ADHS Medikamente noch möglich.
Für das Citalopram gibt es viele SSRIs auf die man ausweichen kann.
 
Hallo @Gelöschtes Mitglied 1037 ,
als aller erstes tut es mir sehr Leid in was für eine Lage sich das ganze entwickelt hat. Du trägst ganz sicher nicht alleine die Schuld für diese Situation. Vielleicht ist es gerade deine Angst etwas falsch zu machen das, was falsches Handeln auslöst.
Bindungs- und Verlustängste können uns das Leben extrem erschweren und ich glaube, die spielen in eurer Beziehung eine große Rolle. Vielleicht kannst du ja mal einen Pfarrer oder so in einer Kirche aufsuchen und da um Rat fragen. Diese Theologen haben sehr oft gute Ratschläge und Sichtweisen auf Lager! Ansonsten kann dir vielleicht ein Psychotherapeut helfen.

Ich kenne das auch sehr gut, dass ich Menschen die mir gutes tun wollten abgestoßen habe und oft wollte ich anderen gutes tun und habe dabei selber Schaden angerichtet. Bei solchen Beziehungsproblem muss dich ein Experte mit Rat unterstützen und dann lässt sich die Situation sicher verbessern.
 
Ich kenne das von mir selbst. Nur leider ist diese psychiatrische Hilfe häufig so schlecht von den Medikamenten, das man lieber gleich drauf verzichtet und keine Medikamente einnehmen. Leider können die Psychiater bei der Erkrankung nur begrenzt etwas machen und die Negativsymptome bleiben meistens trotz der Neuroleptika/Antipsychotika(die man da bekommt) bestehen.

Mein Ratschlag an wäre da wirklich keinen unnötigen Druck aufbauen und versuchen das sie zumindest regelmäßige Thermine bei einem Psychiater wahrnimmt. Medikamente sollte sie zumindest minimal einnehmen, da kann ich das Aripiprazol(Abilify) empfehlen, was besser verträglich als die meisten anderen A-typischen Neuroleptika ist und von daher insgesammt besser angenommen wird. Auch da wird man die Tabletten ungerne einnehmen, aber man kann sich da vom gröbsten schützen. Das sollte man also dann (in Tablettenform) in niedriger Dosis ca. 5mg(max. 10mg) zuhause haben und versuchen zumindest bei Symptomatik eine Weile einzunehmen.

Auf längere Sicht kann ich ihr die Medikamente-Orientierung vom Forum empfehlen, die aus meinen eigenen negativen Erfahrungen mit der Psychiatrie heraus entstanden ist. Da wird auch das Aripiprazol als Neuroleptikum in einer Intervallform eingesetzt, aber es kommen zusätzlich spezielle Antidepressiva zum Einsatz, mit denen man die Negativsymptome in den Griff bekommt. Dann geht man auch wieder mehr unter die Leute und ist glücklicher, aber so eine Umstellung dauert etwas und man braucht auch erstmal einen Psychiater der einen das so verordnet.
Das Bupropion ist das wichtigere Antidepressivum, welches gegen Suchtprobleme hilft (wie wahnhaftes), gegen innerer Unruhe und Negativsymptome. Das wirkt wenn man es so einnimmt wie in der Empfehlung sehr effektiv.
Das 2. Antidepressivum Citalopram soll bestimmte Nebenwirkungen reduzieren indem es die fehlende Serotoninwirkung ergänzt, einerseits vom Bupropion weil das zu Verstopfung und Miktionsstörungen führen kann und andererseits soll es die Libido etwas senken, was beim Aripiprazol und bei so einer Minimalen Neuroleptikaeinnahme eher zu stark ist, also man wird emotional etwas vom Citalopram abgeflacht, weil man gleichzeitig nur so wenig wie möglich vom Neuroleptikum(Aripiprazol) einnimmt, was diesbezüglich auch kaum eine dämpfende eigenschaft hat.

Du kannst dir die Empfehlung hier ausdrucken, auf diese Weise könntest du einerseits mit ihr rede, eventuell mal das zu probieren und andererseits, vielleicht hast du die Möglichkeit selbst einen Termin bei einem Psychiater zu machen wo du deine derzeitige Situation und deine Sorgen erklärst und du könntest dann ja auch diese empfohlene Therapie von mir ansprechen, weil es da wirklich derzeit nix vergleichbares gibt. Es ist im Grunde relativ einfach, aber das zu finden war eine ganz schöne Aufgabe und viel Stress für mich, letztendlich zum Glück mit Erfolg.
Ich bin jetzt 34 und hatte auch eine chronische paranoide Schizophrenie aber ohne Stimmen zu hören, wie es manche anderen Erkrankte tun. Das Aripiprazol soll aber auch bei Stimmen eines der besten Wirkstoffe sein, habe ich gehört, aber wenn sie keine Stimmen hätte, dann würde sich die komplette Therapieempfehlung von mir eher anbieten.
Bei echten Stimmen im Kopf kann das eben wieder etwas spezieller sein, dann wäre die Kombi eventuell auch passend, aber das kann von den Dosierungen und so eben etwas anderes sein.
Ich selbst hatte eher Verfolgungswahn und Gedankeneingabe und Ausbreitungserlebnisse, wenn man alles auf sich bezieht und da einen Zusammenhang sieht oder im Fernsehen oder Radio sich angesprochen fühlt, also eher eine verschobene Realitätswahrnehmung.

Dadurch das sie womöglich keine oder kaum Medikamente einnimmt, wird sie da nochmal misstrauisch dir gegenüber sein. Das Problem ist, das sie merken muss, das du auf ihrer Seite bist und ihr keine Zwangseinweisung oder so blüht. Du solltest normal mit ihr reden und diese Empfehlung von mir wäre ein Grund das sie freiwillig zum Psychiater geht um dort sich dann das verordnen zu lassen. Am Besten wenn sie erstmal nur nach dem Aripiprazol(Abilify) fragt um sich dann stabilisiert, dann wenn sie stabiler ist und Fortschritte da sind dann lassen die Psychiater normal auch bei zusätzlichen Antidepressiva mit sich reden, wobei es da am Besten ist die Empfehlung von mir ausgedruckt dem Psychiater zu geben, damit er sich das erstmal anschauen kann und sie dann auch alle Medikamente (bei Bedarf) bekommt. Das mag erstmal etwas komplex klingen, aber sie wird dadurch ihr Leben zurückbekommen und dann wird sie dir nimmer böse sein. So eine Umstellung und bis die Wirkung voll da ist, kann etwas dauern aber normal sollte die Besserung recht schnell da sein und wenn man dann das Bupropion zusätzlich hat, dann nimmt man die Medikamente insgesamt auch lieber ein.
Meist sind es die Negativssymptome die einen so einschränken (auch das man sich sozial isoliert), die kann man nur sehr schwer behandeln und das Bupropion ist eines der wenigen Wirkstoffe, es ist das einzige selektive Antidepressivum dieser Art, also bei einer schweren Unverträglichkeit wären eventuell ADHS Medikamente noch möglich.
Für das Citalopram gibt es viele SSRIs auf die man ausweichen kann.
Sie lehnt Medikamente leider komplett ab. Sie MUSSTE bei den Zwangseinweisungen welche nehmen. Das triggert sie.
 
Sie lehnt Medikamente leider komplett ab. Sie MUSSTE bei den Zwangseinweisungen welche nehmen. Das triggert sie.
Sorry, ich muss dir aber etwas sagen. Deine Tochter wird ohne Betreuer nicht mehr weit kommen. Du musst die Sache abgeben. Erfülle bei Bedarf deine Unterhaltspflicht gegenüber deiner Tochter, aber auch da wirst du ohne die Person, die die Betreuung in Sachen Finanzen erhält, nicht weit kommen und deiner Tochter würde wahrscheinlich ein Schaden entstehen.

Ich musste bei deiner Geschichte leider wieder an die alte "Weisheit" denken, dass manchmal Hilfe nur möglich ist, wenn auf der Seite des "Nehmenden" in diesem System auch die Bereitschaft zur Veränderung existiert, sonst ist die beste Hilfe wenn man ihn schlittern lässt, er muss selbst unsanft aufkommen und dann dadurch zur Besinnung kommen - hast du diese Parabel schon einmal gehört?

Denke auch nicht gleich in den Krankheitskategorien/Schubladen die die Psychiatrie dir anbietet. Das sind auch nur Menschen, die Geld verdienen wollen, meistens. Für die ist ein "wirklich kranker Mensch" ein gefundenes Fressen, zumindest solange er in ihrem Haus (richterlich) untergebracht ist, mit "normalen" Fällen seelischer Erkrankungen können die meistens weniger etwas anfangen und schieben sie auf die lange Bank - oder in die "ambulante Versorgungswelt", in der aber die Psychologen dominieren, die wiederum diese "schweren, unangenehmen Fälle" meistens ablehnen. Viele Menschen, sogar mit Schizophrenie-Diagnose, aus dem stationären Behandlungsbereich, können es schaffen, wieder relativ psychiatriefrei zu leben, oft bietet die Psychiatrie ihrerseits einen Rahmen, innerhalb dessen der "Erkrankte" sich "ausagieren" kann. Wäre die Psychiatrie nicht, bliebe seine Krankheit unerkannt und verschwände von selbst, außer jemand anderes spielt sein Spiel mit.

Hier kannst du dir einen Film über die forensischen Abteilungen "der Psychiatrie" ansehen. Wenn deine Tochter im Rahmen ihrer "psychischen Krankheit" ganz austickt, könnte dieses Umfeld leider auch sie betreffen:
 
Liebe Gelöschtes Mitglied 1037,

Ich habe gerade deinen Beitrag gelesen, der Ja schon älter ist aber das Thema ist auch für mich aktuell relevant. Lehnt deine Tochter immer noch den Kontakt zu dir ab oder gibt es inzwischen Kontakt? Hat sie sich inzwischen behandeln lassen? Mein Sohn, Asperger Autist, hatte vor neun Jahren eine Psychose, wurde behandelt und es ging dann recht gut bis er vor ca. eindreiviertel Jahren jeglichen persönlichen Kontakt zu mir komplett abbrach und mir seitdem häufig furchtbar beleidigende und vorwurfsvolle E-Mails schreibt.
Die Inhalte der E-Mails weisen stark darauf hin, dass er wieder in einem psychotischen Zustand ist. Seit ca. 9 Monaten verlässt er seine Wohnung nicht mehr, mein Lebensgefährte, der noch Zugang zu ihm hat, versorgt ihn mit allem nötigen, hat auch versucht, ihn zu überreden, mit ihm zu seiner Psychiaterin zu fahren aber das lehnt er vehement ab.
Die ersten Monate war ich völlig verzweifelt und habe nur geweint. Ich konnte mich kaum noch aufrecht erhalten vor Schmerz. Inzwischen habe ich gelernt: Wenn ich nicht auf mich achte und mich im Schmerz versinken lasse, gehe ich den Bach runter. Ich habe gelernt, seine Erkrankung als solche anzunehmen und zu akzeptieren, dass er keinen Behandlung will. Alles andere hätte sowieso nicht funktioniert, denn er erfüllt keine Kriterien für eine Zwangseinweisung und -Behandlung, wobei ich mir unsicher bin, ob das für ihn das Beste wäre (bei den derzeitigen Zuständen und Behandlungsformen in der Psychiatrie habe ich da meine Zweifel). Obwohl der Kontaktabbruch für mich immer noch täglich mit großem Schmerz verbunden ist, habe ich verstanden, dass ich nichts tun kann. Es gibt ja wirklich Situationen, in denen man überhaupt nichts tun kann und das Schicksal des eigenen (erwachsenen) Kindes so annehmen muss, wie es nun einmal ist und nur darauf hoffen kann, dass sich einmal wieder etwas zum Positiven verändert. Ich denke, es ist wirklich wichtig, sein eigenes Leben wieder zu leben und sehr gut für sich zu sorgen.

Da dein Beitrag schon von 2021 ist, hoffe ich für dich, dass sich die Dinge bei euch wieder zum Guten entwickelt haben.

Liebe Grüße, Nina
 
Ich kenne auch die "Zwangseinweisung" das wird von Landgericht gemacht, erst jetzt bin ich darauf gekommen. Anfangs dachte ich ein Amtsgericht.

Es belastet Stark den Betroffenen. Schliesslich weiß man ja was Sache ist.
Bei mir sass ich die Zeit ab. Nach der Zeit stand ich da ohne etwas zu wissen. Bis heute 18 Jahre später beschäftigt mich das wie ein Roter Faden. Bin ich vom Gesetzt her krank ? Oder Gesund ? War ich je Krank.

Ich hatte auch nie gewusst das andere Menschen so Professionel jemanden bestalken können oder das ich in einer Art und Weise für kriminelle Opfer bin oder etc.

Mittlerweile hat sich jedoch vieles bewahrheitet. Gerade im äußerste Bekanntenkreis spielt sich viel ab.

Ich schätz mal psychisch betrachtet eine Art aus Inteligenz und Wissen das es über die Dauer nur mehr Schaden würde.
Wenn man sich noch weiter in die Festgefahrene und Erforschte Welt der Menschen begebe.

Im Prinzip weiss ich nicht was Los ist, jedoch ist wahrscheinlich besser unter Medizinpersonal zu stehen als sonstiges, soviel gibt es draußen nicht.

Mich nervte nur, daß dümmer Menschen mit Faulerem ich und höherem Zerstörungspotential, auf mich achten sollten.
Während diese Menschen verletzten für Alltag halten, halte ich mich lieber raus.
Diese Langweile dieser Charakter nervt.
 
Hm.. also meine Mama und ich wir waren nach der Zwangseinweisung auch verkracht. Sie hat mich nimmer verstanden und ich sie nicht. Also ich hab gar ned begreifen können, was da grad passiert ist und warum ich eingesperrt worden bin. Ich hab damals Zeit gebraucht. Ich wollte und konnte damals auch nicht mit meiner Mama reden. Aber mit der Zeit haben wir wieder ein gutes Verhältnis zueinander aufgebaut. Ich hab sie dann irgendwann angerufen, als ich wiederkonnte. Für andere Menschen kann ich da nicht sprechen. Vielleicht braucht sie einfach Abstand und braucht erstmal Ruhe und Erholung von allem. Ich kann schon verstehen, dass sie erstmal die Schnauze voll hat.
 
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