Aktuelles

Psychose & Schizophrenie Forum ❤️

Herzlich willkommen in unserer hilfsbereiten Community. ✨ Hier findest du Austausch mit Betroffenen, Angehörigen und Fachkundigen – ein Ort für Orientierung, Verständnis und gegenseitige Unterstützung.

Registriere dich und entdecke alle Möglichkeiten:

Herzlich willkommen – schön, dass du zu uns gefunden hast! ☀️

Mahnende und lehrreiche Worte in der Bibel

Ich war damals 45 Jahre alt. Bis 60 stabil. Dann wurde es wieder wackelig. Bin jetzt über 60. Ich müsste mal wieder in diese Gemeinde gehen. Aber ich bete mittlerweile für mich selbst denke denoch, das ein Gruppengebet mehr Wirkung zeigt.
 
Dann sah ich eine Vision mit geschlossenen Augen. Es war Jesus in einem weißen Gewandt. Mein Weg war voller dicker Steine bepflastert. Und weißt du was dann geschah? Jesus räumte die Steine peu a peu aus meinem Leben weg.
Herzliches Beileid, du hattest eine getriggerte (ohne natürliche Ekstase) Vision unter Gruppendruck, das geht auch schonender. Prinzipiell finde ich es aber gut, dass du deine Religionsfreiheit wahrnimmst.
 
Herzliches Beileid, du hattest eine getriggerte (ohne natürliche Ekstase) Vision unter Gruppendruck, das geht auch schonender. Prinzipiell finde ich es aber gut, dass du deine Religionsfreiheit wahrnimmst.
Lol, musste eben lachen wie ich dein obiges Schreiben gelesen habe.

Wie auch immer. Ich habe wunderbare schöne 15 Jahre gehabt, die mir keiner mehr wegnehmen kann. Zwar mit Stimmen, aber es waren gute Stimmen. Soll's auch geben!
 
So glaube ich, dass unser Charakter - und damit auch, zu welchen Meinungen wir tendieren - bei unserer Zeugung geschaffen wurde und fest in der Veranlagung steht. Daran arbeiten kann man versuchen, es bringt aber nicht viel.
Das finde ich etwas übertrieben.

Im Christentum gibt es ein Gleichnis mit den Talenten, was du dir dazu anschauen solltest:

Lukas 19,12-27 | Einheitsübersetzung 2016 :: ERF Bibleserver

Das sagt zumindest aus, dass man vielleicht bereits einen Charakter und bestimmte Talente hat, aber doch dazu angehalten ist, diese richtig zu nutzen und etwas daraus zu machen.
 
Das sagt zumindest aus, dass man vielleicht bereits einen Charakter und bestimmte Talente hat, aber doch dazu angehalten ist, diese richtig zu nutzen und etwas daraus zu machen.
Das ist aber kein Arbeiten an sich sondern die Annahme dessen, was man bekommen hat. Dazu kann ich nur ermutigen. Ansonsten hilft nur Toleranz und manchmal das Ausspielen einer Eigenart gegen eine andere.
 
Das ist aber kein Arbeiten an sich sondern die Annahme dessen, was man bekommen hat. Dazu kann ich nur ermutigen. Ansonsten hilft nur Toleranz und manchmal das Ausspielen einer Eigenart gegen eine andere.
Andersherum kann einem durch Krankheit und Probleme ja auch wieder alles genommen werden und seinen Stolz und Reichtum kann auch keiner mit ins Grab nehmen.
Das Leben von daher als eine Chance mit den Talenten, die man bekommen hat (gute Gene etc.) etwas Positives anzufangen, damit man später zufrieden zurückblicken kann.
Im Buddhismus glaubt man auch an Reinkarnation. So in etwa sehe ich das auch im Christentum und so verstehe ich das auch mit den Talenten, die uns gegeben sind.

Klar, wir Schizophrene mögen wie von Gott geschlagen aussehen, aber gleichzeitig kann so etwas auch helfen, etwas dankbarer zu werden und das Positive, Gesundheit usw. mehr wertzuschätzen.

Glauben können wir auch was wir wollen, dafür haben wir einen freien Willen bekommen. Die einen tun das, indem sie in den Gottesdienst gehen, die anderen, indem sie die Umwelt und Natur schützen.

Zumindest glaube ich, dass Religion wichtig für den gesellschaftlichen Frieden ist und wir überhaupt ein ethisches Moralempfinden entwickeln, kann es helfen, wenn man sich daran besinnt, dass alles auch eine Konsequenz für einen selbst mit sich bringen kann.
Im Grunde ist das auch ein Selbstschutz, da zumindest zu verstehen ist, dass schlechte Taten letztlich auch für einen selbst Konsequenzen haben können. Etwa Moral und Anstand kann man durch Gläubige und in der Kirche auch lernen.
 
Klar, wir Schizophrene mögen wie von Gott geschlagen aussehen, aber gleichzeitig kann so etwas auch helfen, etwas dankbarer zu werden
Dankbarkeit kann niemand von mir erwarten. Für die Hölle auf Erden bin ich keinesfalls dankbar. Wenn es andere Menschen schaffen, dem Leben etwas abzugewinnen, werden sie auch dankbar sein. Ich schaffe das nicht.
 
Dankbarkeit kann niemand von mir erwarten. Für die Hölle auf Erden bin ich keinesfalls dankbar. Wenn es andere Menschen schaffen, dem Leben etwas abzugewinnen, werden sie auch dankbar sein. Ich schaffe das nicht.
Mir ging es auch sehr schlecht. Mit den Standardtherapien wäre ich nie so zufrieden geworden. Je besser es einen geht, umso mehr kann man Glück in Unglück sagen.
 
Zwar mit Stimmen, aber es waren gute Stimmen. Soll's auch geben!
Ich genieße es, dass der Zustand der verschobenen Wahrnehmung durch die Medikation weg ist. Aber jeder Patient ist anders, es gibt bei der Wirksamkeit sogar auch Misserfolge, weshalb die Ärzte dann gerne ungerechtfertigt die Dosis (sogar noch über den mittleren Bereich hinaus) erhöhen oder aus Frustration den Patienten auf Clozapin setzen; das ist mir alles fremd, ich habe mich bisher auch immer erfolgreich dagegen gewehrt.
 
Die Bibel ist ein Lehrbuch für den unselbständigen Teil der Gesellschaft (ohne jetzt jemanden damit angreifen zu wollen), also für Personen die alleine keine gesunden Alltagsroutinen finden können.

Nur sehr eingeschränkt hilfreich außerdem maßlos veraltet. Wenige Dinge daraus sind hilfreich, die alltagstauglichen Erkenntnisse sind so fundamental und gunrdlegend, dass man dieses Wissen herleiten kann ohne die Bibel lesen zu müssen. Der Rest sind nur Allgemeinplätze ohne Mehrwert für den Einzelnen.

Die wichtigsten Erkenntnisse die ich bisher für mein Leben gelernt habe stehen nicht in der Bibel drin.
 
Die zwei aufeinander folgenden Schriftreligionen, rückwärts betrachtet Christentum und Judentum. Dadurch entstand bibula "das Buch"/"Die Bibel" überhaupt erst (Kleinigkeiten zählen nicht, es ergab sich ein "Endstand", der heute als verbindlich gilt). Es gab lange Zeiten der Unmenschlichkeit, da war Gotteslästerung das schlimmste Fehlverhalten, heute ist trotz gottlosem Dritten Reich / NS-Herrschaft, das ab 1933 ein Gegenmodell (aber) der Unmenschlichkeit etablierte, immer noch eine ominöse Autorität (der nicht eingreifende "Vater"-Gott) verbindlich und wird von den "Gläubigen" dem Rest der Bevölkerung aufgeschwatzt (zum Beispiel im Sozialen Bereich, wo die Kirche ein rein wirtschaftiches De-Fakto-Monopol innehat, mit dem sie die Bevölkerung, zumindest aber die dadurch in ihrer Religionsfreiheit stark eingeschränkten kirchlichen Arbeitnehmer, um diese nicht zu übergehen, regelrecht terrorisiert). Dabei steht auch in der sogenannten "Das Buch" der Münzwurf drin, das heißt, wir müssen uns selbst helfen, die Priester vera**en uns nur.
 
Die Bibel ist und bleibt ein Monument der christlichen Kirche. Die Väter Abrahams haben das alte Testament gegründet und es sollte weit verbreitet werden in der ganzen Welt.
Die Bibel ist ein Nachschlagswerk für alle Christen. Die Reichen und Gesunden brauchen sie nicht. Die Armen und Kranken dagegen benötigen die Bibel und das sollte auch so bleiben. Es gibt ihnen Hoffnung und Trost. Außerdem sind die Richtlinien in der Bibel immer noch aktuell und man kann sie auf die heutige Zeit ebenso verwenden, wenn man sie studiert und lernt zu verstehen. Näher zu Gott lautet die Devise.
 
Ich meine auch die Bibel ist ein poetisches Werk in dem man immer mal wieder nachschlagen kann. Sie gibt gute Hinweise auf Verhaltensregeln und spendet viel Trost. Manchmal schlage ich die Bibel einfach auf und lese darin. In der Kirche mag ich es wenn ein Spruch aus der Bibel vorgetragen wird. Sie regt zum Nachdenken an und es finden sich profunde Wahrheiten in ihr.
 
Ich meine auch die Bibel ist ein poetisches Werk in dem man immer mal wieder nachschlagen kann. Sie gibt gute Hinweise auf Verhaltensregeln und spendet viel Trost. Manchmal schlage ich die Bibel einfach auf und lese darin. In der Kirche mag ich es wenn ein Spruch aus der Bibel vorgetragen wird. Sie regt zum Nachdenken an und es finden sich profunde Wahrheiten in ihr.
pflichte ich herzlichst bei.

--------------------------------------------------
Als mir es scheisse ging (psychotisch) half ein Telefonseelsorger. Sonst wenn "geheilt" will ich von Religion nichts wissen.
--------------------------------------------------
Wo ich der Christenheit beipflichte ist Körper+Seele.
Sucht eure Seele, sie ist ruhig, ausgeglichen und friedfertig. Was dem Ego das wir seit der Wiege antrainiert bekommen im krassesten Widerspruch steht.
 
Zurück
Oben