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Mahnende und lehrreiche Worte in der Bibel

Maggi

Administrator

Bergpredigt: Demut vor Wissen und das Prüfen des eigenen Herzens​

  • Seligpreisungen (Demut statt Selbstsicherheit): „Selig sind, die da geistlich arm sind … Selig sind die Sanftmütigen … Selig sind, die reines Herzens sind …“— Demut, Herzreinheit und Sanftmut sind der Weg; nicht intellektuelle Überlegenheit.
  • Mehr als Schriftgelehrten-Gerechtigkeit (gegen bloßes Wissen): „Es sei denn eure Gerechtigkeit besser denn der Schriftgelehrten und Pharisäer, so werdet ihr nicht in das Himmelreich kommen.“— Gelehrsamkeit ohne gelebte Gerechtigkeit genügt nicht.
  • Richtet nicht / Splitter und Balken (Selbstprüfung vor Fremdbeurteilung): „Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet … Was siehst du aber den Splitter im Auge deines Bruders, den Balken aber in deinem eigenen Auge nimmst du nicht wahr?“— Erkenntnis ohne Demut wird zum Richtgeist; zuerst das eigene Herz prüfen.

Reichtum, Macht und Überlegenheitsgefühl​

  • Das Nadelöhr (Macht- und Statusgläubigkeit): „Es ist leichter, dass ein Kamel durch ein Nadelöhr geht, als dass ein Reicher in das Reich Gottes kommt.“— Besitz, Status oder „Überlegenheit“ (auch intellektuell) schaffen gefährliche Selbstgenügsamkeit.
  • Liebe zum Geld (Instrumentalisierung von Wissen/Macht): „Die Geldliebe ist eine Wurzel alles Bösen …“ (1 Tim 6,9–10)— Wenn Wissen zur Machtausübung dient, folgt oft Verirrung statt Weisheit.

Wissen ohne Liebe, Weisheit ohne Reinheit​

  • Erkenntnis bläht auf, Liebe baut auf: „Die Erkenntnis bläht auf; die Liebe aber baut auf.“ (1 Kor 8,1–2)— Wissen ohne Liebe führt zu Hochmut, nicht zu Heil.
  • Ohne Liebe ist „alle Erkenntnis“ nichts: „… und wüsste alle Geheimnisse und alle Erkenntnis … hätte aber die Liebe nicht, so wäre ich nichts.“ (1 Kor 13,2)— Moralischer Gehalt wiegt schwerer als intellektuelle Brillanz.
  • Zwei Arten von „Weisheit“: „Die Weisheit von oben ist … erstens rein, dann friedfertig, gütig …“ (Jak 3,13–17)— Echte Weisheit zeigt einen Charakter der Sanftmut; „erdische“ Weisheit wirkt Unordnung.

Selbstprüfung statt Selbstrechtfertigung​

  • Warnung vor Scheinheiligkeit: „Wehe euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, Heuchler!“ (Mt 23,23–28)— Äußeres Recht-haben ohne inneres Recht-sein verfehlt Gott.
  • Wer steht, sehe zu, dass er nicht falle: (1 Kor 10,12)— Jeder ist gefährdet, Wissen zu missbrauchen; Wachsamkeit ist Teil der Weisheit.
 
Ich glaube der Bibel nicht. Was soll das sein "inneres Recht-sein"? Vor Mitleid mit anderen zerschmelzen? Sich für andere aufopfern? Eine gewisse Gutmütigkeit ist dem Menschen zum Glück eigen, aber die Bibel ruft zu Übertreibungen auf. Außerdem habe ich die Erfahrung gemacht, dass Menschen wenig für ihre Schwächen können. Werden Schwächen, die der Schöpfer sehr sicher selbst geschaffen hat, auch bestraft? Ich habe die Bibel beim Lesen regelrecht zerlegt - nichts ist für mich stimmig.
 
Mit den Schwächen soll man sich auseinandersetzen. Sie sind als Prüfung gedacht. Ein Mensch der nur Stärken hätte, hätte nichts mehr zu lernen. So sehe ich es.
 
Die bibel ist vielleicht nicht perfekt aber enthält viele philosophische fragen die auch heute noch hochgradig relevant sind. Ich glaube in der predigt ging es darum dass wissen auch zu zerstörerischen zwecken genutz wird (bsp atombombe) und ob der mensch das recht hat alles zu tun nur weil er es kann.
 
nichts ist für mich stimmig.
Was genau ist dein Weltbild, glaubst du an einen Gott oder Götter?

Als Christ finde ich das Neue Testament am lehrreichsten.

Das Alte sehe ich auch eher kritisch, da teils das Wahnhafte wie Gut und Böse ist und von einem strafenden Gott die Rede ist.
Da sehe ich auch einen Widerspruch. Wenn man ohnehin wahnhaft erkrankt ist, dann sollte man so etwas meiden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Was genau ist dein Weltbild, glaubst du an einen Gott oder Götter?
Das kann ich nicht so genau sagen, vermutlich ist es eher ein Gott. Mein Gottesbild ist aber so, dass ich nicht glaube, dass er der Gegenspieler vom Teufel ist, sondern dass sie gemeinsam eine unterhaltsame Welt erschaffen haben. Ich glaube also, dass der Sinn des Lebens die Unterhaltung beider ist. Lustig für einen Teufel ist es allemal und ein Schöpfer kann viel spielen.
Das steht in keiner Schrift sondern ist daraus abgeleitet, dass alle Menschen einen Charakter haben, der sich nicht ändern lässt. Die Vererbungslehren stimmen in dieser Hinsicht aber nach meiner Erfahrung nicht wirklich.
So glaube ich, dass unser Charakter - und damit auch, zu welchen Meinungen wir tendieren - bei unserer Zeugung geschaffen wurde und fest in der Veranlagung steht. Daran arbeiten kann man versuchen, es bringt aber nicht viel.
 
So glaube ich, dass unser Charakter - und damit auch, zu welchen Meinungen wir tendieren - bei unserer Zeugung geschaffen wurde und fest in der Veranlagung steht. Daran arbeiten kann man versuchen, es bringt aber nicht viel.

Das kannst du ja so glauben… Es ist alles komplexer mit dem Charakter, aber das ist nicht das Wichtige. Wichtiger ist, dass, nun ja, zumindest meinem Glauben nach, man als Mensch jeden Tag mit „dem da oben“, gemeinsam, an seinem Charakter arbeiten kann.
Alles, also wirklich alles hier dient u.a. dazu. Aber der Mensch kann sich dagegen entscheiden, natürlich. Nur, eingeladen dazu wird man jeden Tag. Ob man will oder nicht, „der da oben“ gibt immer Gelegenheit dazu… wenn man will, arbeitet man mit Ihm zusammen.

Ich ermutige dich noch einmal, mach deinem Namen hier Ehre, sei ein Lernender. Aber zum Lernen gehört es, das man fragt, nicht vorschnell antwortet und verfrüht zu Überzeugungen kommt.
 
Nur, eingeladen dazu wird man jeden Tag. Ob man will oder nicht, „der da oben“ gibt immer Gelegenheit dazu… wenn man will, arbeitet man mit Ihm zusammen.
Da habe ich ganz andere Erfahrungen gemacht. Die arabische Weisheit "Wenn du vernimmst, dass ein Berg versetzt worden sei, so glaube es; wenn du aber vernimmst, dass ein Mensch seinen Charakter geändert habe, so glaube es nicht." sagt alles über das, was ich über Erziehung von Erwachsenen weiß.
 
Da habe ich ganz andere Erfahrungen gemacht. Die arabische Weisheit "Wenn du vernimmst, dass ein Berg versetzt worden sei, so glaube es; wenn du aber vernimmst, dass ein Mensch seinen Charakter geändert habe, so glaube es nicht." sagt alles über das, was ich über Erziehung von Erwachsenen weiß.
Dann: Go ahead. Vamos. Es ist dein Weg, dein Leben, niemand hat da was zu sagen. Wir spielen hier eh alle „Ich sehe was, was du nicht siehst“. :)
 
Wenn du jeden Abend zu Gott betest mit deinem Vorliegen (Probleme etc.), kriegst du irgendwann eine Antwort. So war es bei mir. Beten wie mit einem guten Freund, das zieht Gott an.

In der Bibel steht doch: Wer mich sucht, der wird mich finden.
Seinen Rat sollte man dann aber auch befolgen. Man kann sich dann 100 % auf Gott verlassen.
 
In der Bibel steht doch: Wer mich sucht, der wird mich finden.
Und trotzdem ist es meistens reine Zeitverschwendung, wenn wir unsere Bitten im Stillen oder gar gemeinsam mit anderen vortragen, oft ein hohles Ritual. Wir wollen dann wieder jemanden belehren, aber weder der Gottmensch Jesus noch der himmlische Vater oder Mutter (??!) brauchen irgendeine Handlungsanweisung, scheinheilige Frömmigkeitsbekundungen oder schwachsinniges/gedankenloses Flehen.

Ist nur meine Meinung.
 
Es ist keinesfalls eine Zeitverschwendung. Viele geben frühzeitig auf, weil ihre Gebete nicht erhört werden.
Immer dran bleiben. Es lohnt sich.
 
Was gibt es besseres als seine böse Natur durch das Gebet zu bekehren. Ob allein oder mit mehreren. Wo zwei oder drei in Jesu Namen versammelt sind. Da ist er mitten unter Ihnen. Das darf doch nicht sinnlos erscheinen. Oder nicht...
 
Das ist keinesfalls sinnlos. Gebete für eine Person in Gruppen ausgeführt beispielsweise hat schon Wunder vollbracht.

Ich war mal 1 Jahr lang in einer freichristlichen Gemeinde. Es wurde für mich gebetet, musste vorne auf die Bühne. Da standen viele Gruppen von Menschen. Eine Frau legte die Hand auf meine Schulter und betete für mich. Dann sah ich eine Vision mit geschlossenen Augen. Es war Jesus in einem weißen Gewandt. Mein Weg war voller dicker Steine bepflastert. Und weißt du was dann geschah? Jesus räumte die Steine peu a peu aus meinem Leben weg. Dann bin ich komischerweise nicht mehr in die Gemeinde gegangen. Ich hatte nach dieser Begegnung 15 Jahre eine sehr schöne stabile Zeit gehabt.
 
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