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“It is plausible that this strategy prevents potential dopaminergic supersensitivity.”
– Prof. Dr. Stephen M. Stahl

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Bupropion bei Schizophrenie: Transporter, Rezeptoren und Kombinationsstrategien
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– Prof. Dr. Stephen M. Stahl

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Kann man noch mit Schizophrenie arbeiten, wenn man mehrere Episoden hat?

  • Ersteller Ersteller Gelöschtes Mitglied 788
  • Erstellt am Erstellt am
G

Gelöschtes Mitglied 788

Hallo,

ich hatte bislang ca. 5-6 Psychosen. Ich würde mich nicht mehr als arbeitsfähig einstufen.

Der Pflegedienst sagt beim halbjährlichen Pflegeberatungsgespräch, dass ich in der Behindertenwerkstatt arbeiten soll.

Tja, wie soll man das schaffen, wenn man morgens immer bewusstlos im Bett liegt?
 
Also ich wurde ja als Arbeitsunfähig eingestuft. Da war nie die Recde von einer Behinderten Werkstatt , meine Frage ist. muss man das machen?
 
Ich hatte auch 6 Psychosen...bin aktuell Teilzeit arbeiten und nicht in einer Werkstatt. Ich muss aber dazu sagen, dass ich das Glück hatte und meine Symptomatik sich immer zu hundert Prozent zurückgebildet hat und ich meine Medikation so angepasst habe, dass es mir gut geht - danach habe ich dem Arzt das auch so gesagt...dass dies meine Entscheidung ist und es mir auch um Lebensqualität geht. Wenn ich nach ärztlichen Statuten vorgegangen wäre, wäre ich nicht arbeitsfähig aufgrund der zu großen Medikationsdosis.
 
muss man das machen?
Nein, niemand kann dich zu irgendwas zwingen.

Ich hab mich bewusst auch gegen eine WS entschieden, hätte mich auch nicht weiter gebracht, obwohl so ne WS 10km von mir entfernt ist.


Gehe normal 30H arbeiten, was ganz gut klappt.

Aber auch nur weil der Job nicht schnell, schnell ist und man nicht permanent unter Stress steht.

Mit Schizophrenie fallen leider viele arbeiten Flach....
Vor der erkrankung war ich im Elektrobereich tätig, daran ist z.b jetzt nicht mehr zu denken , weil meine Konzi und co auch gelitten hat, strom und keine konzi mehr und den druck von aussen kann schlimm enden.

Und Schichten sowieso, das der tod mit dieser Erkrankung..
 
Ich arbeite freiwillig auch nach 2 Jahren dauerhafter Psychose (eine Ahnung wie viele Episoden dass waren).
Geld ist die letzt starke Motivation in meinem Leben, dass reicht dann schon um mich zum Arbeiten zu motivieren.
Dass soll jeder machen wie er kann und und gesundheitlich dazu in der Lage ist. Ich war auch 3 Jahre arbeitslos und habe während meines Studiums kaum gearbeitet.

Arbeit kann aber auch ohne Bezahlung eine Art Therapie sein. Es geht am Anfang nicht darum wegen Geld zu arbeiten sondern erstmal sich in die Leistungfähigkeit zu arbeiten (wie beim Sport, da fängt man untrainiert auch erstmal ganz unten an (unbezahlte Praktika und so weiter)).
 
Was meinst du mit „bewusstlos im Bett liegen“ genau?
Ja ich meine damit, dass man morgens aufsteht, die Tabletten nimmt und dann nicht so richtig was tun kann, weil das Gehirn Schrott ist, bzw. die kognitiven Fähigkeiten nicht da sind. Der präfrontale Kortex arbeitet dann nicht mehr richtig. Man kann keine Entscheidung mit dem Gehirn treffen, was mit dem Körper gemacht werden kann. Dann liege ich immer 5-6 Stunden da, weil ich nicht aufstehen kann, weil ich noch zusätzlich eine Sperre und Anspannung in den Beinen habe und meine Beine nicht bewegen kann und dann nachmittags scheint wieder alles okay zu sein und ich kann einkaufen und Dinge machen.
 
Hallo,

ich hatte bislang ca. 5-6 Psychosen. Ich würde mich nicht mehr als arbeitsfähig einstufen.

Der Pflegedienst sagt beim halbjährlichen Pflegeberatungsgespräch, dass ich in der Behindertenwerkstatt arbeiten soll.

Tja, wie soll man das schaffen, wenn man morgens immer bewusstlos im Bett liegt?
Du kommst im Forum aktuell auch so sehr krank rüber. Trotzdem kann es ja sein, dass dich eine Behindertenwerkstatt etwa mit deutlich verringerter Stundenzahl für dich aktuell besser wäre, um etwas mehr Tagesstruktur zu bekommen und bisschen mehr Menschen um dich zu haben.

Da du in letzter Zeit sehr viel komische Dinge schreibst, könnte es eben sein, dass dir diese soziale Isolation schadet.

Ansonsten solltest du vielleicht mit dem Pflegedienst und dem Psychiater über diese Probleme mit dem Schlaf sprechen, da findet man vielleicht auch so eine Lösung. Kann auch sein, das ein Medikament bei dir einen starken Schlafüberhang macht.
 
Es muss auf einen passen.

Behindertenwerkstatt ist Erster Arbeitsmarkt ohne die positiven Eigenschaften desselben. Man ist dort nur unter kranken Leuten, das zieht einen runter, außer man hat eine soziale Ader und somit (s)eine Aufgabe dort.

In der WfbM bekommt man nach 20 Jahren die Möglichkeit, in Rente zu gehen. Das werden die vielen geistig Behinderten, die dort "eingegliedert" sind (sprich: ausgebeutet werden, ohne dass sie sich wehren können) gar nicht für sich realisieren können. Was man nicht auf dem Schirm hat, das nützt einem nichts; die Leute sind eh arbeitsunfähig.

Ich bin (siehe Thread "Antipsychiatrie") für mich auch, wie viele, zu dem Schluss gelangt, dass man sich nicht übermäßig in einer WfbM engagieren soll - es bringt nichts, und die 20 Jahre WfbM brächten Rente == LÜGE. Keiner arbeitet 20 Jahre umsonst, warum soll es plötzlich bergauf gehen nach 20 Jahren, die WfbM bringt im Monat gekappte (!) 170€ neben dem Geld/Lebensunterhalt vom Amt für Soziale Sicherung / Sozialamt, klar doch, dass sich die Teilnehmer da nicht reinhängen werden und somit keine Besserstellung mehr gegenüber den Teilnehmern der WfbM, die gar keine Leistung bringen können durch den Gesetzgeber erfolgen wird.
 
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