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Ist das alles nur Geldmache?

blablabla

Well-Known Member
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5 Nov. 2020
Beiträge
163
Ich hab mich mal gefragt, ob das eigentlich alles nur Geldmache ist, wenn Psychiater Medikamente verschreiben und Psychologen einen therapieren wollen.

Mir hat es ehrlich gesagt eher geschadet, als was gebracht.
 
Was genau macht eigentlich ein Psychologe mit einem schizophrenen Menschen? Im Krankenhaus wurde mir immer gesagt dass Psychologen bei Schizophrenie nichts bringen sondern nur Medikamente - das waren allerdings auch Psychiater die dass behauptet haben :LOL:.
 
Das stimmt nicht. Ich glaube so ein Psychotherapeut lehrt einen, wie man mit Stress umgehen kann. Allein das bringt schon etwas, dass die Psychose nicht wieder ausbricht.

Aber ganz ohne Medikamente geht es bei einer schweren Psychose nicht. Vielleicht bringt Psychotherapie nur bei leichten Formen etwas.
 
Was genau macht eigentlich ein Psychologe mit einem schizophrenen Menschen? Im Krankenhaus wurde mir immer gesagt dass Psychologen bei Schizophrenie nichts bringen sondern nur Medikamente - das waren allerdings auch Psychiater die dass behauptet haben :LOL:.
Ich war von der Uni aus an der H Hochschulambulanz,die sind spezialusiert auf Psychosepatienten. Ich hab den Aufenthalt dort aufgearbeitet , Kindheit und weiteres,es hat mir sehr viel gebracht
 
Klar, Psychiater und Therapeuten wollen doch ihre goldenen Türklinken abbezahlt bekommen mit unseren Rezepten.

Aber Spass beiseite. Mir helfen die Medikamente auch. Ohne diese wäre kein strukturierter Tagesablauf bei mir möglich. Deshalb bin ich dankbar für die Medis, wenn man dann die passenden für sich gefunden hat.

Vor 1950 gab es noch keine Medikamente gegen Psychosen. Unsere Vorfahren wurden ganz anders behandelt teilweise mit schrecklichen Methoden. In Teilen Afrikas werden Psychotiker heute noch an Ketten gelegt und müssen vor sich hinvegetieren. Unfassbar.

Deshalb bin ich froh, dass ich in der heutigen Zeit lebe und nicht vor 1950.
 
Ist in meinen Augen genau so Geldmacherei, wie Knieoperationen, wenn das Knie schrott ist, oder Lebensmittel kaufen, wenn man Hunger hat.

Leute werden steinreich dadurch, aber uns hilfts trotzdem in den meisten Fällen.
 
Ist in meinen Augen genau so Geldmacherei, wie Knieoperationen, wenn das Knie schrott ist, oder Lebensmittel kaufen, wenn man Hunger hat.

Leute werden steinreich dadurch, aber uns hilfts trotzdem in den meisten Fällen.
Bei einer psychischen Erkrankung können sich Ärzte Fehler leisten, weil es schwer ist, einen Behandlungsfehler einzuklagen. Bei einem Knie und anderes ist das ja besser nachweisbar.
Insofern ist die Geldmacherei bei psychischen Erkrankungen ein größeres Problem, da Ärzte sich einfach Fehler leisten können und es auch die 2. oder 3. beste Therapie tut, wenn hinterher der Patient chronisch ist oder diese Therapien / Medikamente mehr einbringen als andere.
Dieses Steinreich geht dann auf Kosten der Erkrankten, also Behandlungsqualität.

Es ist jetzt aber auch gut, dass Kliniken von Betroffenen bewertet werden können, oder das kommen soll. Aber auch da wird es beim Bewertungssystem Manipulationen durch Pharmamarketing geben. Also da gibts im Internet ja auch so Trollfabriken. Ich hab im Internet auch schon mit Trollen und Mobbing Erfahrung gemacht, was ich mich auch mit so Pharmalobbyismus erkläre, da sobald man eine abweichende Meinung zu Medikamenten und anderem hat und diese auch nach außen vertritt, ist man da schnell Opfer von Diskreditierung und dergleichen.

Wenn man Kliniken bewerten kann, dann sollte das auch wirklich den Patienten vorbehalten sein, also wirklich nur Bewertungen von tatsächlich behandelten Personen.
 
Bei einer psychischen Erkrankung können sich Ärzte Fehler leisten, weil es schwer ist, einen Behandlungsfehler einzuklagen. Bei einem Knie und anderes ist das ja besser nachweisbar.
Insofern ist die Geldmacherei bei psychischen Erkrankungen ein größeres Problem, da Ärzte sich einfach Fehler leisten können und es auch die 2. oder 3. beste Therapie tut, wenn hinterher der Patient chronisch ist oder diese Therapien / Medikamente mehr einbringen als andere.
Dieses Steinreich geht dann auf Kosten der Erkrankten, also Behandlungsqualität.

Es ist jetzt aber auch gut, dass Kliniken von Betroffenen bewertet werden können, oder das kommen soll. Aber auch da wird es beim Bewertungssystem Manipulationen durch Pharmamarketing geben. Also da gibts im Internet ja auch so Trollfabriken. Ich hab im Internet auch schon mit Trollen und Mobbing Erfahrung gemacht, was ich mich auch mit so Pharmalobbyismus erkläre, da sobald man eine abweichende Meinung zu Medikamenten und anderem hat und diese auch nach außen vertritt, ist man da schnell Opfer von Diskreditierung und dergleichen.

Wenn man Kliniken bewerten kann, dann sollte das auch wirklich den Patienten vorbehalten sein, also wirklich nur Bewertungen von tatsächlich behandelten Personen.
Naja bei 48% aller Operationen passieren auch Fehler. Oft wird verschlimmbessert. Medizin allgemein immer ein zweischneidiges Schwert. Aber ja, bei Operationen ist es direkt ersichtlich im Vergleich zu psychischen. Aber Konsequenzen gibts genau so wenig.
 
Medikamente machen das ich leben will. Die Verbesserung der Symptome ist direkt ersichtlich.
Also nein.
 
Medikamente machen das ich leben will. Die Verbesserung der Symptome ist direkt ersichtlich.
Also nein.
Geht mir auch so. Trotzdem könnten die Therapien mit besser geeigneten Wirkstoffen / Kombis viel besser sein und es steckt viel Geldmache dahinter.
 
Mir sagte man damals in der Psychiatrie: "Sie hören Stimmen? Das können wir nur mit Medikamenten therapieren." Und so war es dann auch.

Eine Verhaltenstherapie die ich einmal anstrebte, ging voll daneben. 5 x war ich in so einer Sitzung, dann brach ich ab. Dem guten Mann interessierte nur meine Chipkarte. Meine Stimmen waren ihm völlig egal.
 
Mir sagte man damals in der Psychiatrie: "Sie hören Stimmen? Das können wir nur mit Medikamenten therapieren." Und so war es dann auch.

Eine Verhaltenstherapie die ich einmal anstrebte, ging voll daneben. 5 x war ich in so einer Sitzung, dann brach ich ab. Dem guten Mann interessierte nur meine Chipkarte. Meine Stimmen waren ihm völlig egal.
Diese Einstellung kenne ich auch. Bei einer Verhaltenstherapie würde ich persönlich auch eher zu einem reinen Psychologen/in gehen, da Psychiater ja auch Psychotherapie anbieten und die Gabe der Medikamente dann zu naheliegend ist.

In der Klinik habe ich gute Erfahrungen mit Psychotherapie gemacht. Es hilft, wenn jemand zuhört und ein Verständnis von der Erkrankung hat. Meiner Meinung nach grenzen sich Psychiater sehr von Psychologen ab, auch wenn es Psychiater mit psychologischer Ausbildung / Weiterbildung gibt, da gibt es Unterschiede.
 
Bin da geteilter Meinung. Es geht schon darum, unser Befinden und unsere Gesundheit zu stärken und zu verbessern, ja. Und es gibt auch wirklich Ärzte die ich kennengelernt habe, die ihr Bestes dafür geben. Doch wenn ich an meine damals anschließende berufliche Reha denke, die ich 2019 gemacht habe, dann muss ich sagen, da ging es wirklich nur um Geldmache. Es gab keine vernünftigen Gespräche mit Ärzten, es ging nicht um eigene Bedürfnisse, am Essen wurde gespart (gab richtig schreckliches Essen, Miniportionen in Aluschalen) und ein routiniertes Programm von Ergo bis Sport, was nicht unbedingt für jeden geeignet war. Man kam sich vor wie in einer Jugendherberge.
 
Bin da geteilter Meinung. Es geht schon darum, unser Befinden und unsere Gesundheit zu stärken und zu verbessern, ja. Und es gibt auch wirklich Ärzte die ich kennengelernt habe, die ihr Bestes dafür geben. Doch wenn ich an meine damals anschließende berufliche Reha denke, die ich 2019 gemacht habe, dann muss ich sagen, da ging es wirklich nur um Geldmache. Es gab keine vernünftigen Gespräche mit Ärzten, es ging nicht um eigene Bedürfnisse, am Essen wurde gespart (gab richtig schreckliches Essen, Miniportionen in Aluschalen) und ein routiniertes Programm von Ergo bis Sport, was nicht unbedingt für jeden geeignet war. Man kam sich vor wie in einer Jugendherberge.
Ich habe eine 6-wöchige psychische Reha auch ungefähr zu dem Zeitpunkt gemacht und die war sehr gut. Essen gab es jeden Tag eine andere Speise und mehrere zur Auswahl, war wie vom Restaurant, also vom Feinsten. Die Luisenklinik in Bad Dürrheim war das.

Es gibt viele unterschiedliche Rehas und Angebote, auch berufliche Rehas, die länger dauern und vielleicht wirklich zum Teil Geldmache sind, aber da wo ich war, ich kann wirklich nur in höchsten Tönen davon reden. Ich hatte da viel psychotherapeutische Gespräche und wurde auch ärztlich komplett untersucht, also da ist alles ideal gewesen.

Kommt vermutlich also sehr darauf an, welche und wo man Reha macht.
 
Hallo,

ja ich finde es auch ein wenig psychopathisch die Leute einfach so unter Psychodrogen zu setzen. Die Psychiater wissen, dass diese Medikamente schädlich für den Körper sind. Und dann auch noch machen. Ich verstehe es nicht... Da muss wohl bloß Geldmache dahinter stecken.

Kann natürlich sein, dass es auch Psychiater gibt, die einem helfen wollen. Aber in erster Linie geht es nur darum, den Patienten ruhig zu stellen, damit er keine Probleme macht.
 
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