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Kompakte Darstellung der Intervalltherapie mit Bupropion.
“It is plausible that this strategy prevents potential dopaminergic supersensitivity.”
– Prof. Dr. Stephen M. Stahl

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Hoffnungslos

Ich kann nicht mehr...😭

Mein Sohn hat seit einem Jahr Psychose. Die zahlreichen Medikamente haben wenig bis nichts gebracht, außer dass er 20 Kilo schwerer und mittlerweile total verzweifelt ist. Er ist 16… Die Psychotherapie hilft nichts.

Da er als therapieresistent gilt, will der Arzt mit Clozapin probieren, was mein Sohn ablehnt und ich ehrlich gesagt auch. Noch mehr Gewichtszunahme…? Zahlreiche Zusatzerkrankungen? Was ist das für ein Leben??

Er hört Stimmen und sieht Dinge, aber das Allerschlimmste ist, dass er dauernd Bauchschmerzen hat, teilweise sehr stark, die keine organische Ursache haben. Die kommen immer, wenn er Stress verspürt und ihn stresst einfach ALLES. Wie gesagt, die Psychotherapie hat hier nichts gebracht.

ICH KANN NICHT MEHR…

Hat jemand Tipps für mich? Wie kann ich meinem Kind helfen?
Hatte er schon Aripiprazol? Das ist sehr gut verträglich und wirkt bei vielen Betroffenen auch sehr gut. Teils wirkt es ähnlich verlässlich wie die älteren typischen Antipsychotika (Haldol oder Fluanxol), die für den Gebrauch zuhause eher ungeeignet sind, also an sich Klinikmedikamente sind zur Akuttherapie.

Aripiprazol als Monotherapie könnte er in mittlerer Dosis 10-15mg etwa probieren, teils wirkt es schon mit 5mg sehr gut.

Darauf könnte man später gut aufbauen, da die im Forum von empfohlene Intervalltherapie auch mit Aripiprazol funktioniert. Was aber eine stabilisierte Psychose erstmal voraussetzt.

Vielleicht bekommt dein Sohn Risperidon oder hat so etwas bekommen? Das ist in der Akuttherapie meist zu schwach, also im aktuell kann man in der Klinik vorübergehend für ca. 2-3 Wochen auch Fluanxol oder Haldol bekommen, damit man erstmal aus den gröbsten draußen ist, auch wenn das erstmal sehr dämpfend ist.
Dann wirken akut schwache Wirkstoffe wie Risperidon auch in der Erhalungstherapie, wobei dieser Wirkstoff viele Nebenwirkungen hat, ähnlich wie Paliperidon Depotspritzen oder einige andere Antipsychotika.

Flupentixol (Fluanxol) oder Haloperidon (Haldol) sind ältere klassische hochpotente Antipsychotika, die sind von der Wirkung stark. Mir hat Fluanxol mehr zugesagt und wirkt verlässlich. Das wäre also für wenige Wochen gut, um die Psychose erstmal zu knacken. Dann funktionieren normal auch etwas schwächere verträgliche Antipsychotika ohne das man auf Hammermedikamenten wie Clozapin die sehr dick machen und kognitiv einschränken zurückgreifen muss.
Aripiprazol ist ein neuerer partialagonist der etwas anderes als übliche atypische Antagonisten wirkt und von daher ein besseres Verträglichkeitsprofil bei sogar besserer Akutwirkung hat.
Aripiprazol kann eventuell leichte Restsymptome machen, da muss man manchmal Kompromisse eingehen zwischen Wirkung und Verträglichkeit. So sollte das dein Sohn in jedem Fall ausprobieren dürfen, ob das bei seinen Stimmen ausreicht und wirkt, wobei ich kurz vorher für 2-3 Wochen auch eher zu Fluanxol raten würde, damit er aus der richtig psychotischen Phase mit Stimmen erstmal recht verlässlich herausgeholt wird. Haldol hat meiner Erfahrung nach starke Nebenwirkungen, aber Fluanxol kann wirklich trotz sehr guter Wirkung angenehm sein. Eben sind beide keine Dauerlösung oder nur wenn hinterher Atypische wie Aripiprazol und andere wirklich zu wirkungsschwach wären.

Hier findest du eine Übersicht über die atypischen Medikamente die zur Erhaltungstheapie in Frage kommen:
Nebenwirkungen Antipsychotika 12/24

Für Brexpiprazol und Lurasidon gibt es in Deutschland keine Verfügbarkeit trotz günstigem Nebenwirkungsprofilen.
Daran kannst du dich orientieren und auch die Gewichtszunahme und anderes sehen, die mit den Mitteln häufig verbunden ist.

Du kannst mir auch eine PN schreiben, wenn ich dich da etwas helfen soll, damit du das gut mit den Ärzten besprechen kannst.
Von Clozapin würde ich abraten, das wäre nur bei echter Suizidgefahr ein Mittel der Wahl. Aripiprazol ist aber auch Antidepressiv.
Clozapin hat neben Gewichtszunahme auch viele andere Risiken, und fraglich, ob das überhaupt für einen 16-Jährigen zugelassen ist.
 
Finde schon das sich es nach Schizophrenie anhört. War denn das MRT normal? und ggf kann man eine Lumbal Punktion machen. Ich kann echt verstehen, dass man da mit den Nerven am Ende ist. Aber es braucht wohl ein stärkeres Neuroleptikum. Im Endeffekt musst du die entscheidung mit ihm treffen ob Clozapin. Ketogen wäre eine Chance ist nur schwer umzusetzen.
 
Welches Verhalten Deines Sohnes würdest Du als schizophren bezeichnen ?
Bitte versuch doch einmal zu beschreiben was Dein Sohn so krankhaftes macht ? Redet er sinnloses Zeug, ist sein Sprachfluß gestört, hat er Schwierigkeiten sich mitzuteilen, ist er depressiv oder manisch, schlaft er schlecht, haltet er Sachen ein, ist er verwirrt, phantasiert er wirres Zeug, läuft er außer Haus ohne das anzumelden, kann er lesen, sieht er Fern, hat er Ängste, ist er aggressiv, zieht er sich zurückt etc. ?
 
Ich frage nur, weil nachweislich 30 % der psychiatrischen Diagnosen falsch sind und weil Leute oft 3 oder 4 verschiedene Diagnosen bekommen, wenn sie mit denselben Symptomen zu verschiedenen Ärzten gehen.
nichts wäre mir lieber als eine falsche Diagnose. Ich weiß aber nicht, was ich sonst noch tun soll. Das ist jetzt der dritte Arzt, der dasselbe diagnostiziert.
 
Ja ✅ — in Deutschland ist Clozapin ab 16 Jahren für bestimmte Fälle zugelassen.Konkret gilt die Zulassung für Jugendliche mit therapieresistenter Schizophrenie, wenn mindestens zwei andere Neuroleptika (einschließlich eines atypischen) in ausreichender Dosierung und Dauer keine zufriedenstellende Wirkung gezeigt haben.

Wichtige Punkte zur Anwendung bei 16- bis 18-Jährigen:

  • Indikation: Nur bei klar nachgewiesener Therapieresistenz.
  • Besondere Vorsicht: Start nur bei ausreichender Leukozyten- und Neutrophilenzahl.
  • Dosis: Langsame Aufdosierung, meist wirksam zwischen 200–450 mg/Tag, verteilt auf mehrere Einzeldosen.
  • Überwachung: Regelmäßige Blutbildkontrollen während der gesamten Behandlung und noch 4 Wochen danach.
Für Jugendliche unter 16 Jahren ist der Einsatz in der Regel off-label und erfordert eine besonders sorgfältige Nutzen-Risiko-Abwägung sowie die Zustimmung der Sorgeberechtigten

Fluanxol hat leider in Deutschland keine Zulassung für 16 Jährige:
Fluanxol® (Wirkstoff Flupentixol) ist in Deutschland nicht für die Anwendung bei unter 18‑Jährigen zugelassen – weder in Tablettenform noch als Depot‑Injektion.

Das bedeutet:
  • Offizielle Zulassung: Nur für Erwachsene (≥ 18 Jahre) bei Schizophrenie und anderen psychotischen Störungen.
  • Einsatz bei Minderjährigen: Wäre ein sogenannter Off‑Label‑Use – also außerhalb der Zulassung. Das darf nur nach sorgfältiger Nutzen‑Risiko‑Abwägung durch eine Fachärztin oder einen Facharzt erfolgen, mit Einwilligung der Sorgeberechtigten.
  • Depotpräparate: Für Kinder und Jugendliche generell nicht zugelassen.
💡 Falls du magst, kann ich dir auch eine Übersicht geben, welche Antipsychotika in Deutschland offiziell für Jugendliche ab 15 oder 16 Jahren zugelassen sind – das macht es leichter, Alternativen einzuordnen.
Als Depot oder Dauermedikament wäre das eh nix. Kruzzeitig für eine akutbehandlung wäre es Off-Label möglich es auch außerhalb der Zulassung nach sorgfältiger Abwägung der Ärzte und Einwilligung der Sorgeberechtigten.

Haldol ist zwar für Jugendliche zugelassen, aber ich würde von meinen persönlichen Erfahrungen eher zum Fluanxol tendieren. Diese sind ausschließlich für die Akuttherapie für 2-4 Wochen geeignet.
Haldol® (Wirkstoff Haloperidol) ist in Deutschland für bestimmte Anwendungsgebiete auch bei Jugendlichen zugelassen – allerdings nicht uneingeschränkt und mit klaren Alters- und Indikationsgrenzen.
Zulassungslage für 16‑Jährige 🧾

  • Schizophrenie/Psychosen: Zugelassen ab 13 Jahren – wenn andere Therapien versagt haben oder nicht vertragen werden.
  • Schwere, anhaltende Aggression bei Autismus oder tiefgreifenden Entwicklungsstörungen: Ebenfalls zugelassen ab 6 Jahren (bei 16‑Jährigen also möglich).
  • Tics/Tourette-Syndrom: Zugelassen ab 10 Jahren.
  • Andere Einsatzgebiete wie akute psychotische Krisen oder Delir bei Jugendlichen sind in der Regel off‑label und erfordern eine besonders sorgfältige Nutzen‑Risiko‑Abwägung durch Fachärztinnen/Fachärzte.
Wichtige Hinweise ⚠️

  • Bei Jugendlichen besteht ein erhöhtes Risiko für extrapyramidale Nebenwirkungen (z. B. Muskelsteifheit, Bewegungsstörungen) und Sedierung.
  • Es gibt keine belastbaren Langzeit-Sicherheitsdaten für den Einsatz im Jugendalter.
  • Die empfohlene Tageshöchstdosis für Jugendliche liegt meist bei 5 mg, aufgeteilt auf 2–3 Gaben.

Fazit (mit Copilot erstellt)
Der Unterschied liegt weniger in einer klaren „Abraten“-Empfehlung gegen Fluanxol, sondern vor allem in der Zulassungshistorie und der vorhandenen Evidenzlage für den Einsatz bei Minderjährigen.


🔍 Warum​

  • Historische Nutzung: Haloperidol ist seit den 1960ern im Einsatz und wurde schon früh auch bei Kindern und Jugendlichen in klinischen Studien untersucht.
  • Breitere Datenbasis: Für bestimmte Indikationen (z. B. Schizophrenie ab 13 J., schwere Aggressionen bei Autismus ab 6 J., Tics/Tourette ab 10 J.) liegen ausreichend Wirksamkeits- und Sicherheitsdaten vor, um eine formale Zulassung zu rechtfertigen.
  • EU‑Harmonisierung: Im Rahmen einer europaweiten Angleichung der Fachinformationen wurden diese Anwendungsgebiete für Jugendliche explizit beibehalten, weil der Nutzen in diesen Altersgruppen als belegt galt.

🚫 Warum​

  • Fehlende Studien bei Jugendlichen: In der Fachinformation steht ausdrücklich, dass Sicherheit und Wirksamkeit bei unter 18‑Jährigen nicht erwiesen sind – es gibt schlicht keine ausreichenden kontrollierten Studien.
  • Zulassung nur für Erwachsene: Hersteller haben nie ein Zulassungsverfahren für Minderjährige beantragt oder entsprechende Daten eingereicht.
  • Nebenwirkungsprofil: Flupentixol ist ein hochpotentes typisches Neuroleptikum mit relativ hohem Risiko für extrapyramidale Störungen (Bewegungsstörungen)4. Ohne belastbare Wirksamkeitsdaten in der Altersgruppe überwiegt aus regulatorischer Sicht das potenzielle Risiko.
  • Regulatorische Vorsicht: Ohne Evidenz wird bei Kindern/Jugendlichen in der Regel keine Indikation aufgenommen, selbst wenn das Medikament theoretisch wirksam sein könnte.

💡 Fazit​

Es gibt keine offizielle Leitlinie, die pauschal vom Einsatz von Fluanxol bei 16‑Jährigen „abrät“ – es ist schlicht nicht zugelassen, weil die nötigen Wirksamkeits- und Sicherheitsstudien fehlen.Haldol dagegen hat diese Daten (wenn auch älteren Datums) und wurde deshalb für bestimmte Indikationen bei Jugendlichen zugelassen.

Wenn Fluanxol bei unter 18‑Jährigen eingesetzt wird, geschieht das off‑label – nur nach sorgfältiger Nutzen‑Risiko‑Abwägung durch Fachärzt:innen und mit Einwilligung der Sorgeberechtigten.

Atypische wie Aripiprazol könnte man vorher testen und wenn das erstmal zu schwach wäre, kurzzeitig mit Fluanxol(Flupentixol) oder Haldol(Haloperidol) eine Akutbehandlung machen. Dann wieder zurück auf Aripiprazol, weil das dann ausreichen kann und sollte, also da ist häufig keine voll durchschlagende antipsychotische Wirkung mehr notwendig.

Insofern können nach einer Akutbehandlung jene atypische Wirkstoffe ausreichen, die vorher im Akutfall unwirksam waren.
Therapieresistenz sollte man eher als eine Nuss verstehen, die erstmal geknackt werden muss, wenn man aus der Psychose bzw. aus dem gröbsten heraus ist, kann/sollte/muss man auf schwächere, dafür wesentlich verträgliche Wirkstoffe eingestellt werden. Da eignet sich Aripiprazol sehr gut, da es trotz sehr guter Wirkung(auch Akutwirkung) trotzdem ein sehr gutes Verträglichkeitsprofil hat.

Langfristig kann er dann auch hier im Forum sich an der Intervalltherapie mit Bupropion orientieren, um langsam sich von den Antipsychotika zu entwöhnen, was später bei einer stabilisierten Psychose interessant ist. Also erst, wenn er über Monate bzw. 1–2 Jahre gut stabilisiert ist.
 
Finde schon das sich es nach Schizophrenie anhört. War denn das MRT normal? und ggf kann man eine Lumbal Punktion machen. Ich kann echt verstehen, dass man da mit den Nerven am Ende ist. Aber es braucht wohl ein stärkeres Neuroleptikum. Im Endeffekt musst du die entscheidung mit ihm treffen ob Clozapin. Ketogen wäre eine Chance ist nur schwer umzusetzen.
MRT und EEG waren bis jetzt normal. Die Lumbalpunktion wurde schon erwähnt, allerdings gibt es aus Sicht der Ärzte derzeit keine Indikation dafür. Das werden wir noch irgendwann machen lassen, aber ich erwarte mir nicht viel davon.
 
Hatte er schon Aripiprazol? Das ist sehr gut verträglich und wirkt bei vielen Betroffenen auch sehr gut. Teils wirkt es ähnlich verlässlich wie die älteren typischen Antipsychotika (Haldol oder Fluanxol), die für den Gebrauch zuhause eher ungeeignet sind, also an sich Klinikmedikamente sind zur Akuttherapie.

Aripiprazol als Monotherapie könnte er in mittlerer Dosis 10-15mg etwa probieren, teils wirkt es schon mit 5mg sehr gut.

Darauf könnte man später gut aufbauen, da die im Forum von empfohlene Intervalltherapie auch mit Aripiprazol funktioniert. Was aber eine stabilisierte Psychose erstmal voraussetzt.

Vielleicht bekommt dein Sohn Risperidon oder hat so etwas bekommen? Das ist in der Akuttherapie meist zu schwach, also im aktuell kann man in der Klinik vorübergehend für ca. 2-3 Wochen auch Fluanxol oder Haldol bekommen, damit man erstmal aus den gröbsten draußen ist, auch wenn das erstmal sehr dämpfend ist.
Dann wirken akut schwache Wirkstoffe wie Risperidon auch in der Erhalungstherapie, wobei dieser Wirkstoff viele Nebenwirkungen hat, ähnlich wie Paliperidon Depotspritzen oder einige andere Antipsychotika.

Flupentixol (Fluanxol) oder Haloperidon (Haldol) sind ältere klassische hochpotente Antipsychotika, die sind von der Wirkung stark. Mir hat Fluanxol mehr zugesagt und wirkt verlässlich. Das wäre also für wenige Wochen gut, um die Psychose erstmal zu knacken. Dann funktionieren normal auch etwas schwächere verträgliche Antipsychotika ohne das man auf Hammermedikamenten wie Clozapin die sehr dick machen und kognitiv einschränken zurückgreifen muss.
Aripiprazol ist ein neuerer partialagonist der etwas anderes als übliche atypische Antagonisten wirkt und von daher ein besseres Verträglichkeitsprofil bei sogar besserer Akutwirkung hat.
Aripiprazol kann eventuell leichte Restsymptome machen, da muss man manchmal Kompromisse eingehen zwischen Wirkung und Verträglichkeit. So sollte das dein Sohn in jedem Fall ausprobieren dürfen, ob das bei seinen Stimmen ausreicht und wirkt, wobei ich kurz vorher für 2-3 Wochen auch eher zu Fluanxol raten würde, damit er aus der richtig psychotischen Phase mit Stimmen erstmal recht verlässlich herausgeholt wird. Haldol hat meiner Erfahrung nach starke Nebenwirkungen, aber Fluanxol kann wirklich trotz sehr guter Wirkung angenehm sein. Eben sind beide keine Dauerlösung oder nur wenn hinterher Atypische wie Aripiprazol und andere wirklich zu wirkungsschwach wären.

Hier findest du eine Übersicht über die atypischen Medikamente die zur Erhaltungstheapie in Frage kommen:
Nebenwirkungen Antipsychotika 12/24

Für Brexpiprazol und Lurasidon gibt es in Deutschland keine Verfügbarkeit trotz günstigem Nebenwirkungsprofilen.
Daran kannst du dich orientieren und auch die Gewichtszunahme und anderes sehen, die mit den Mitteln häufig verbunden ist.

Du kannst mir auch eine PN schreiben, wenn ich dich da etwas helfen soll, damit du das gut mit den Ärzten besprechen kannst.
Von Clozapin würde ich abraten, das wäre nur bei echter Suizidgefahr ein Mittel der Wahl. Aripiprazol ist aber auch Antidepressiv.
Clozapin hat neben Gewichtszunahme auch viele andere Risiken, und fraglich, ob das überhaupt für einen 16-Jährigen zugelassen ist.
Aripiprazol war das allererste Mittel, was ihm verschrieben wurde. Er hat es sehr schlecht vertragen, geholfen hat es erst bei ca 7,5 - 10 mg, aber nur leicht. Es gibt insgesamt nicht viel, was für Jugendliche zugelassen ist. Das Meiste wird off-lable verschrieben. Zumindest hier in Österreich.
 
Fluanxol scheint mir eine gute Lösung zu sein, ich hatte das fast 15 Jahre lang !

PS: Schreibst Du uns Euer Bundesland wo Ihr wohnt ?
 
Aripiprazol war das allererste Mittel, was ihm verschrieben wurde. Er hat es sehr schlecht vertragen, geholfen hat es erst bei ca 7,5 - 10 mg, aber nur leicht. Es gibt insgesamt nicht viel, was für Jugendliche zugelassen ist. Das Meiste wird off-lable verschrieben. Zumindest hier in Österreich.
Welche Nebenwirkungen hatte er?
Wie lange hatte er Aripiprazol und was hat ihn bisher am besten geholfen, bzw. wie waren andere Antipsychotika und welche hatte er schon?

Manchmal macht Aripiprazol etwas Akathisie (Sitzunruhe) also eine Art motorische Unruhe. Ansonsten ist es wirklich vergleichsweise verträglich. Da Antipsychotika Negativsymptome begünstigen, muss man manchmal mit diesen Restsymptomen leben, die wie und auch Nebenwirkungen sind, aber bei anderen Antipsychotika kann das viel schlimmer sein.

Von daher wäre die Frage, wie er andere verträgt und was dein Sohn bisher alles durchprobiert hat, wo war die Wirkung besser?

Olanzapin wäre chemisch verwand mit Clozapin und ist von den Atypischen eines der stärksten. Also Olanzapin gilt als das stärkste Atypikum, wobei Clozapin bei Therapieressistenz vorgesehen ist. Olanzapin und Clozapin machen tendenziell sehr dick, wobei Olanzapin ansonsten ein gutes Vertärglichkeitsprofil hat und keine so riskante Nebenwirkungen wie Clozapin hat, wo man viele Blutkontrollen und so braucht. Olanzapin macht womöglich häufiger ein Gefühl von innere Leere. Clozapin ist eines der wenigen anti suizidalen Medikamente, also kann da Vorteile haben.
Sind eben beide mit extremer Gewichtszunahme verbunden.

Risperidon/Paliperidon(häufig eingesetzt), Amisulprid(wird relativ gut angenommen), Quetiapin (geht in hoher Dosis eher aufs Herz, ist in geringer Dosis aber nützlich).

Interessant könnte für deinen Sohn die Kombi Aripiprazol ca. 5–10 mg + Quetiapin in niedriger Dosis vielleicht ca. 200 mg sein. Da sich die Rezeptorbindungsprofile gut ergänzen und diese Kombi häufig auch in Studien erwähnt wird.
Quetiapin ist eher sedierend und beruhigen, wobei Aripiprazol eher etwas aktivierend ist. Ich denke die Kombi aus Aripiprazol (kann ab 5mg wirken) und Quetiapin (geringe Dosis um 200 mg) könnte sehr wirksam sein. In der Akutbehandlung vermutlich erstmal höhere Dosierungen.
Wenn das nichts bringt, könnte man eine Akutbehandlung mit Fluanxol oder Haldol für etwa 2–4 Wochen in der Klinik vorschalten. Dann sollte hinterher Aripiprazol (+Quetiapin) vermutlich ausreichen, selbst wenn das vorher zu schwach war. Die Therapieresistenz sollte nach geknackter Psychose also nachlassen.
 
Als Mama ist man da schon überfordert, ich verstehe Marli sehr gut.
Was ich nicht ganz zusammenbringe ist der Versuch von 8 Medikamenten in einem Jahr.
Leider muss man mit Nebenwirkungen rechnen, das sind halt keine smarties, die wir unseren Kindern da geben.
Wir haben auch einiges durch, insgesamt 5 in 7 Jahren und sind momentan beim Olanzapin gelandet.
Und die Nebenwirkungen anfangs wirklich Hölle. Die Augen haben getränt, sie ist apathisch im Bett gelegen, jedesmal dachte ich, was tust du da deinem Kind an?
Aber was ist die Alternative?
In der Klinik hätten sie meine Tocher auch abgeschossen unter den Symptomen.

@Marli, ja meine Tochter hat etwas zugenommen, aber ich kontrolliere was sie isst.
Und ein 16jähriger, der wahrscheinlich auch noch in der Pubertät steckt, ist sicher nicht einfach zu motivieren, bzw überhaupt zugang zu bekommen.

Weiss man, was der Auslöser war?
 
@Marli
Zitat:

💊 Beispiel Lurasidon & Brexpiprazol​

  • Lurasidon ist in der EU zugelassen (u. a. für Schizophrenie ab 13 Jahren) und gilt als vergleichsweise verträglich, mit geringem Risiko für Gewichtszunahme oder Stoffwechselstörungen.→ In Deutschland scheiterte der Marktzugang vor allem an der frühen Nutzenbewertung: Der Gemeinsame Bundesausschuss (G‑BA) erkannte keinen „Zusatznutzen“ gegenüber bestehenden Therapien an, was zu Preisverhandlungen führte, die der Hersteller nicht akzeptierte.
  • Brexpiprazol (seit 2018 EU‑weit zugelassen) ist ein partieller Dopamin‑D2‑Agonist, ähnlich wie Aripiprazol, aber mit tendenziell geringerer Akathisie‑Rate.→ Auch hier verhinderten Preisforderungen und fehlende Anerkennung eines Zusatznutzens den breiten Einsatz in Deutschland.


Bedanke dich beim Staat, Krankenkassen korrupten Professoren und bei der Big Pharamaindustrie inclusive Janssen(Hersteller von Haldol, Risperdal und Paliperidon(etliche Depotspritzen), die mehr Marktmacht haben und ihre Produkte viel teuerer verkaufen also diese neuen Wirkstoffe in Tablettenform kosten würden.

Das Lurasidon wäre für deinen Sohn nützlich oder vielleicht ideal gewesen siehst du hier auch an den Nebenwirkungsprofilen.
Da siehst du mal, in welchen korrupten Land wir selbst leben und wie man sich um uns Erkrankte kümmert!
Eben nur, wenn die maximalen Gewinne mit Medikamente gemacht werden und womöglich manche Psychiater davon noch profitieren und dass Krankenkassen neue patentierte Wirkstoffe anderer Hersteller unter Wert gerechtfertigte Kosten einkaufen teilweise und einzelne Hersteller für ihre Medikamente die Preise selbst bestimmen und sogar den Marktzugang zum Deutschen oder gar Europäischen Markt.

In der EU hat Lurasidon eine Zulassung, also eventuell kannst du das über seinen Psychiater auf Selbstkosten bestellen. Ich schätze mal um die 300€ oder 150€ für 90 Tabletten, könnte auch weniger sein.
Für Depotspritzen verlangen Hersteller 500€ pro Monat, dafür hat man Geld zum Herausschmeißen und betroffene in eine Zwangslage zu bringen, wenn diese aufgrund von Nebenwirkungen dann die behandlung ganz ablehnen.

Ich hoffe zu verstehst, das man auch bei Kindern keinen Zusatznutzen erkennen will trotz deutlichen Verträglichkeitsvorteilen etwa von Gewichtszunahme und Prolaktinerhöhung ist Lurasidon besser. Eben weil man keine "bessere Wirkung" sehen kann wo sich Neuroleptika ja schon lange gegenseitig übertreffen:
Wie Neuroleptika sich gegenseitig übertreffen - arznei telegramm.

Ärzte und Psychiater sind in dieses kranke System eingebunden, ohne wirklich etwas dazu zu können. So funktioniert eben Macht, um denen, die es betrifft, schert sich kaum einer oder lässt auch Psychiater machtlos zurück. Dafür gibt es dann Ausnahmen und hochbezahlte Professoren die von den Pharamfirmen dann hohe Abfindungen bzw. Zahlungen bekommen, wenn diese den Segen geben solche Medikamente als ohne Zusatznutzen zu deklarieren, bzw. jene, die in Politischer und Psyhiatrischer Verantwortung zu stehen einzukaufen oder eben mit Lobbyismus solche Entscheidungen zu erwirken.

Für Hersteller wie Janssen sind das etliche Milliarden überschuss mehr in der Portokasse, die man aber für keine vernünftigen Studien einsetzen, will, weil man ja keine Innovation und echte Heilung anstrebt, sondern nur den Verkauf der eigenen Produkte.

Tut mir Leid, aber da kannst du genauso mich fragen der Betroffen ist und sich dass mit den Medikamenten selbst beibringen musste und diese Intervalltherpaie mit Bupropion selbst entwickeln musste. Nach über 10 Jahren welche ich mit diesen bestehenden Medikamenten große therapeutische Erfolge habe und das ausgearbeitet habe, fühlt sich immer noch keiner angesprochen das anhand von kleinen Studien zu belegen oder widerlegen, was man auch so heute schon verordnen kann, wo lediglich die Evidenz fehlt und entsprechend ausgelotet werden muss welche Patienten davon profitieren, wann es im Therapiverlauf günstig ist.

Ich würde dir erstmal zu Aripirpazol+Quetiapin(geringe Dosis) raten, wenn die Nebenwirungen von Aripiprazol gingen und es an Wirkung fehlte, da können sich die Rezeptorprofile gut ergänzen ohne das man gleich Hammermedikamente wie Clozapin braucht mit Risiken und die extrem dick machen weit über das aktuelle hinaus.

Ansonsten entweder Haldol oder vielleicht sogar eher Fluanxol offlabel mit deiner Erlaubnis für ein paar Wochen in der Klinik, damit dein Sohn aus den gröbsten heraus ist. Da wird man bei Kindern schon vorsichtig sein, also keine überzogene riskant hohe Dosierungen einsetzen.
Kann auch sein das er Haldol verträgt, aber mir war das Fluanxol während der kurzzeitigen Einnahme viel angenehmer bei sehr guter und schneller Wirkung zudem würde ich Herstellen von Haldol (Janssen) kein Vertrauen schenken, die haben eben die Zulassung für Kinder bekommen weil man dieses Zulassungsverfahren gemacht hat und womöglich es deutlich mehr eingesetzt wird, was eben mehr Praxiserfahrung bedeutet.
Gut ich hab Haldol auch so schlecht vertragen aber wirkt auch anders. Fluanxol wirkt schon sehr schnell und dann kann er sich ja im Anschluss auf Aripiprazol+Quetipain einstellen lassen, was dann ausreichen kann.

Diese typischen klassischen hochpotenten Antipsychotika wie Fluanxol oder Haldol sind akut sehr wirksam, weshalb man bei diesen Wirkstoffen von hochpotent spricht. Probleme treten vor allem bei Langzeiteinnahme auf, weshalb man diese nur noch im Rahmen einer Klinikbehandlung einsetzen sollte. Über Jahre eingenommen würden diese Medikamente zu stärkeren Gehirnabbau führen und können schwere motorische Störungen machen, von daher hinterher in der Klinik bereits auf Atypische Antipsychotika umstellen.
Cariprazin wäre eine weitere Möglichkeit eines verträglichen und neuen Medikamentes in Tablettenform, was Ähnlichkeiten zum auch noch relativ neuen Aripirpazol hat.
Aripiprazols + Quetiapien wäre von der Evidenz eben gut, weil das auch in Studien häufig kombiniert wird und sich vermutlich für Jugendliche eignen kann.
Ansonsten wäre Lurasidon auf Selbstzahlung möglich, wenn das Medikament über den Psychiater vielleicht vom Ausland bestellt werden kann, was ja ab 13 Jahren zugelassen ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Welche Nebenwirkungen hatte er?
Wie lange hatte er Aripiprazol und was hat ihn bisher am besten geholfen, bzw. wie waren andere Antipsychotika und welche hatte er schon?

Manchmal macht Aripiprazol etwas Akathisie (Sitzunruhe) also eine Art motorische Unruhe. Ansonsten ist es wirklich vergleichsweise verträglich. Da Antipsychotika Negativsymptome begünstigen, muss man manchmal mit diesen Restsymptomen leben, die wie und auch Nebenwirkungen sind, aber bei anderen Antipsychotika kann das viel schlimmer sein.

Von daher wäre die Frage, wie er andere verträgt und was dein Sohn bisher alles durchprobiert hat, wo war die Wirkung besser?

Olanzapin wäre chemisch verwand mit Clozapin und ist von den Atypischen eines der stärksten. Also Olanzapin gilt als das stärkste Atypikum, wobei Clozapin bei Therapieressistenz vorgesehen ist. Olanzapin und Clozapin machen tendenziell sehr dick, wobei Olanzapin ansonsten ein gutes Vertärglichkeitsprofil hat und keine so riskante Nebenwirkungen wie Clozapin hat, wo man viele Blutkontrollen und so braucht. Olanzapin macht womöglich häufiger ein Gefühl von innere Leere. Clozapin ist eines der wenigen anti suizidalen Medikamente, also kann da Vorteile haben.
Sind eben beide mit extremer Gewichtszunahme verbunden.

Risperidon/Paliperidon(häufig eingesetzt), Amisulprid(wird relativ gut angenommen), Quetiapin (geht in hoher Dosis eher aufs Herz, ist in geringer Dosis aber nützlich).

Interessant könnte für deinen Sohn die Kombi Aripiprazol ca. 5–10 mg + Quetiapin in niedriger Dosis vielleicht ca. 200 mg sein. Da sich die Rezeptorbindungsprofile gut ergänzen und diese Kombi häufig auch in Studien erwähnt wird.
Quetiapin ist eher sedierend und beruhigen, wobei Aripiprazol eher etwas aktivierend ist. Ich denke die Kombi aus Aripiprazol (kann ab 5mg wirken) und Quetiapin (geringe Dosis um 200 mg) könnte sehr wirksam sein. In der Akutbehandlung vermutlich erstmal höhere Dosierungen.
Wenn das nichts bringt, könnte man eine Akutbehandlung mit Fluanxol oder Haldol für etwa 2–4 Wochen in der Klinik vorschalten. Dann sollte hinterher Aripiprazol (+Quetiapin) vermutlich ausreichen, selbst wenn das vorher zu schwach war. Die Therapieresistenz sollte nach geknackter Psychose also nachlassen.
Du scheinst viel Erfahrung oder Fachwissen zu haben. Darf ich dich fragen, woher das kommt?
Aripiprazol hat bei ihm schon bei niedriger Dosierung extrem sedierend gewirkt. Er war nicht in der Lage, tagsüber sitzenzubleiben, ohne einzuschlafen. Er hatte Magen-Darm Probleme und Schlafstörungen. Gewirkt hat es minimal und wenn dann gegen die positiven Symptome. Die negativen wurden stärker. Nach seiner Aussage war das das schlimmste Medikament von allen.

Paliperidon hat er gut vertragen, aber leider ohne Wirkung.
Amisulprid wie gesagt, gut gewirkt, sowohl bei positiven als auch bei negativen Symptomen, aber mit gefährlichen Nebenwirkungen verbunden.
Quetiapin hatte gar keine Wirkung - weder sedierend noch sonst was.
Olanzapin - gut gegen positive Symptome, diese wurden schwächer, verschwanden aber (bei 15 mg) nicht. Gewichtzunahme extrem und ohne Anzeichen, aufzuhören, deswegen - und weil er diverse Probleme dadurch bekommen hat - wurde es abgesetzt.
Ziprasidon - nur minimale Wirkung.
Cariprazin - sehr gut gegen negative Symptome.
 
Eine gute Übersicht der gängigen NL:

Screenshot 2025-03-30 202818.jpg
 
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Ich hab später Proteinisolate, als Pulver, in die Ernährung aufgenommen, zB Hanf, Reis, Soja.
Die nutze ich heute noch, streue das ein wahlweise je nachdem in Müsli, Suppen oder Kokos-Joghurts.
Überlegung war, dass Protein der sättigende Baustein ist.

Übrigens, ich finde Proteine bzw. Proteinisolate auch interessant wegen der Aminosäuren. Habe gelesen, dass manche Aminosäuren auch versuchsweise ergänzend eingesetzt werden, zB gegen Negativsymptomatik. In Proteinisolaten sind diese ausreichend vorhanden und ich finde darin weiterhin einen Mittelweg, dass ich nicht gleich 5-10 weitere Stoffe einzeln probieren müsste.

ORTHOMOLEKULARE MEDIZIN | Die Bedeutung von Aminosäuren bei Psychosen und Schizophrenie - Forum und Blogs über Psychose und Schizophrenie
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Als Mama ist man da schon überfordert, ich verstehe Marli sehr gut.
Was ich nicht ganz zusammenbringe ist der Versuch von 8 Medikamenten in einem Jahr.
Leider muss man mit Nebenwirkungen rechnen, das sind halt keine smarties, die wir unseren Kindern da geben.
Wir haben auch einiges durch, insgesamt 5 in 7 Jahren und sind momentan beim Olanzapin gelandet.
Und die Nebenwirkungen anfangs wirklich Hölle. Die Augen haben getränt, sie ist apathisch im Bett gelegen, jedesmal dachte ich, was tust du da deinem Kind an?
Aber was ist die Alternative?
In der Klinik hätten sie meine Tocher auch abgeschossen unter den Symptomen.

@Marli, ja meine Tochter hat etwas zugenommen, aber ich kontrolliere was sie isst.
Und ein 16jähriger, der wahrscheinlich auch noch in der Pubertät steckt, ist sicher nicht einfach zu motivieren, bzw überhaupt zugang zu bekommen.

Weiss man, was der Auslöser war?
Über den Auslöser kann man nur spekulieren.

Hat jemand Erfahrungen mit Bauchschmerzen im Rahmen einer Psychose, die keine organische Ursache haben? Medikamente, Therapien, Energetiker, was auch immer...? Kann man zum Beispiel Ängste auswachsen?
 
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