Ich glaube, du liegst genau richtig, winkst dann aber deine Entscheidung nicht durch. Kurzfristig Lorazepam oder Diazepam nehmen als angstlösendes Mittel, aber nicht regelmäßig, nicht auf 2 mg erhöhen, das verschlechtert die Abhängigkeit, Gefühle von Sinnlosigkeit müssen angegangen werden, ich habe auch einmal an eine Institution geschrieben, dass mir mein Leben kaum noch erträglich erscheint, als Resultat bekam ich wahrscheinlich die Psychose in Vollausprägung (was ich nicht wollte) "zuerkannt". Also
Dieses gottverdammte Leben, es hört nicht auf.
Du weißt selbst, unabhängig von irgendwem (mir), der dir dann etwas dazu schreibt oder sagt, dass das beim Zahnarzt dein vorheriger Zustand war. Jetzt vertraue halt auf das Amisulprid 100 mg, dass es sowohl deine Psychose runterdämpft, das heißt, deine Grunderkrankung ist damit eingestellt, als auch dabei die Depression zurückgehalten. Wenn du gleich in eine andere Welt strebst, ist das nicht gesund. Wie gesagt, ich habe solche Äußerungen auch selbst einmal nadelstichförmig verteilt von mir gegeben, aber es war nicht gut und meine Situation habe ich damit auch nicht gut erkannt. Ich wollte Änderungen in meinem Leben, aber die gehen nicht durch einen Gewaltakt. Aber dein zitierter Satz enthält auch eine unumstößliche Wahrheit: Das Leben wird oft überschattet von Trauer und Leid. Weil du Christin bist: Jesus hat dieses stellvertretend für uns auf sich genommen, indem er ein sündloses Leben im Heiligen Land, aber unter realen Menschen und Gegebenheiten geführt hat. Er hat dabei durchgehalten bis zum Kreuz. Danach war das Heilige Land aufgelöst, wir können seitdem nicht mehr so weitermachen, sondern müssen in Ehrfurcht vor dem Gekreuzigten in unserer Mitte auch wie er durchhalten, dabei erfahren wir innere Stärke gegen die Depression durch unsere Gotteserkenntnis. Was mit den Atheisten ist, kann dir wurst sein, das sind manchmal tatsächlich nicht besonders brilliante Menschen, die sich Gott wegwünschen, weil sie keine Vorschriften (auch keine inneren) mehr ertragen wollen, und dann in ihrer Torheit glauben, ihr Wunsch, rücksichtslos sein zu können und dafür nicht die Quittung zu bekommen, ginge unweigerlich in Erfüllung, inklusive dass sie dann doch ein Jenseits vorfinden, denn "es hat ihnen ja keiner etwas gesagt". Aber der seelische Anker eines Christen erlaubt wiederum keine Depression, denn den anderen Menschen geht es genauso, ob sie Gott weg verwünschen oder nicht.