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Gehört das zur Schizophrenie?

FreierKopf

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26 Sep. 2022
Beiträge
1.318
Mir geht es gut, gehe arbeiten und bin auch ein produktiver Mensch und regel meine Dinge auch so,ohne sie auf die lange Bank zu schieben.
Nun gibt es aber zwei Punkte,wo ich mich frage, ob sie zur Schizophrenie gehören.
1. Wenn ich daheim bin, reinige ich meine Whg, diese ist auch ordentlich,aber ich hab keine Lust auf bestimmte Sachen und mach sie dann nicht.

2.Körperhygiene, ich hasse es zu duschen oder zu baden, stattdessen wasche ich mich jeden Tag halt so, ohne unter die Dusche zu springen. Aber der Gedanke unter der Dusche zu stehen erzeugt so ein ungutes Gefühl, dass ich einen anderen Weg für mich gefunden, mich zu reinigen. Vor der Psychose bin ich jeden Morgen unter die Dusche gesprungen.Ich frag mich, woher kommt dieses Gefühl, ich komm nicht darauf.

Kann das jemand nachvollziehen? Gehört das zum Krankheitsbild?
 
Das mit dem Duschen habe ich auch. Aber ich mache es so dass ich nur alle 2-3 Tage dusche, weil es für mich auch eine überwindung ist.
 
Ich denke mal es ist doch Teil der Erkrankung. Vor meiner Psychose habe ich auch jeden Tag geduscht. Heute schaffe ich das nicht mehr. Außerdem ist es ja wegen der Klimakrise auch sinnvoll da an Wasser zu sparen.
 
Ich denke mal es ist doch Teil der Erkrankung. Vor meiner Psychose habe ich auch jeden Tag geduscht. Heute schaffe ich das nicht mehr. Außerdem ist es ja wegen der Klimakrise auch sinnvoll da an Wasser zu sparen.
Ich möchte es gern verstehen,dass dieses Phänomen häufiger bei psychisch Erkrankten vorkommt. Bei Menschen kann ich es noch verstehen,da es ja unter Depression das Aufraffen nochmals schwerer fällt.


Mit dem Wassee sparen da gebe ich dir Recht.
 
Kenne ich auch, muss mich echt immer zwingen zu duschen. Vor der Erkrankung war ich höchstens ein Tag ungeduscht. Wenn ich ins Sportstudio gehe, dusche ich immer dort. Gerade kann ich mich allerdings nicht aufraffen.
 
Nun gibt es aber zwei Punkte,wo ich mich frage, ob sie zur Schizophrenie gehören.
Ich habe beide Punkte gelesen und würde zunächst einmal sagen, dass innerhalb eines gewissen Rahmens alles im Normalen ist. Hat man es aber mit Schizophrenie zu tun, dann können die Dinge etwas anders liegen und zwar in einem seelisch bedeutungsvolleren Rahmen als es normal wäre. Es fällt dabei auf, dass du in beiden Malen die Reinigung ansprichst, einmal die des Körpers und einmal die der Wohnung.



ich hasse es zu duschen oder zu baden, stattdessen wasche ich mich jeden Tag halt so,
Es zu hassen, ist ja schon ein anderes Kaliber. Seelisch steht die Reinigung des Körpers für die Reinwaschung des Seelischen. Ist man noch jung und frisch, so fühlt man sich noch unbelastet und steigt mal eben schnell unter die Dusche; dann aber kann es passieren, dass in der Seele ein Umschwung geschieht und sie die flotte Reinwaschung nicht mehr einfach so akzeptieren kann. Auch das Baden entlastet, indem das Wasser die Last des Körpers trägt.
Die Seele fühlt plötzlich ihre Last ein Stück bewusster und spürt, dass es nicht richtig sein kann, sie einfach so zu abzuwaschen, sich träge tragen zu lassen, oder kurz, sie zu ignorieren.



1. Wenn ich daheim bin, reinige ich meine Whg, diese ist auch ordentlich,aber ich hab keine Lust auf bestimmte Sachen und mach sie dann nicht.
Die Wohnung hat eine andere Beziehung zum Körperlichen, denn sie steht schon ein wenig für die Beziehung zur Außenwelt. Die Wohnung wird gereinigt, aber dann gibt es doch gewisse Widerstände als Steine des Anstoßes.
 
Ich habe beide Punkte gelesen und würde zunächst einmal sagen, dass innerhalb eines gewissen Rahmens alles im Normalen ist. Hat man es aber mit Schizophrenie zu tun, dann können die Dinge etwas anders liegen und zwar in einem seelisch bedeutungsvolleren Rahmen als es normal wäre. Es fällt dabei auf, dass du in beiden Malen die Reinigung ansprichst, einmal die des Körpers und einmal die der Wohnung.




Es zu hassen, ist ja schon ein anderes Kaliber. Seelisch steht die Reinigung des Körpers für die Reinwaschung des Seelischen. Ist man noch jung und frisch, so fühlt man sich noch unbelastet und steigt mal eben schnell unter die Dusche; dann aber kann es passieren, dass in der Seele ein Umschwung geschieht und sie die flotte Reinwaschung nicht mehr einfach so akzeptieren kann. Auch das Baden entlastet, indem das Wasser die Last des Körpers trägt.
Die Seele fühlt plötzlich ihre Last ein Stück bewusster und spürt, dass es nicht richtig sein kann, sie einfach so zu abzuwaschen, sich träge tragen zu lassen, oder kurz, sie zu ignorieren.




Die Wohnung hat eine andere Beziehung zum Körperlichen, denn sie steht schon ein wenig für die Beziehung zur Außenwelt. Die Wohnung wird gereinigt, aber dann gibt es doch gewisse Widerstände als Steine des Anstoßes.
Danke für deine Ausführungen.
Ich seh das bisschen anders.

Es ist ja nicht so, dass ich mich nicht reinige, nur gehe ich nicht den Normweg der Dusche, sondern reinigen mich mit Lappen Seife Wasser. Ich geh nicht den herkömmlichen Weg.

Also gut es nichts damit zu tun, dass ich meine Seele nicht reinmachen will, zudem frag ich mich, wovon sollte ich meine Seele reinmachen, ich hab nichts schlechtes gemacht. Wie kommst du darauf die Seele sollte durch diese Procedur die Seele reingewaschen werden.

Was die Wohnung anbelangt, ich reinige sie, nur gab ich auf bestimmte Tätigkeiten kein Bock und verlager diese Tätigkeit dann auf einen anderen Tag wo mir mehr danach ist.Ich denke, das kennt jeder.
 
@FreierKopf hast Du denn das Gefühl daß Dich unter der Dusche jemand beobachtet oder bedrängt und bei Deinem Wohnungsputz etwas "besetzt" ist und Du es nicht anfassen kannst? Wenn das so in die Richtung geht, würde ich mir auch Sorgen um die Wahrnehmung machen und es ist sicher ein Teil der Krankheit.
Ich persönlich hatte nie Schwierigkeiten mit der Hygiene und Körperhygiene. Bei meiner ersten Psychose vor 20Jahren habe ich zwar gedacht, dass in der Dusche Kameras installiert sind, aber habe mich trotzdem nie abbringen lassen zu duschen. Nach und nach war mir das auch egal und habe es ignoriert. In der Psychiatrie sind die Duschen auch nicht so die schönsten, deshalb habe ich mich dort auch meistens anders über dem Waschbecken gewaschen.
 
Ich hasse es auch mich zu duschen,und bei mir is das auch so das ich beim aufräumen n paar dinge nicht mache will aber irgendwann zwinge ich mich dazu
 
Ich dusche gern, das schöne warme Wasser, sehr angenehm! Aber ich dusche nur alle zwei Tage, wegen des Wasserverbrauchs.
 
@FreierKopf hast Du denn das Gefühl daß Dich unter der Dusche jemand beobachtet oder bedrängt und bei Deinem Wohnungsputz etwas "besetzt" ist und Du es nicht anfassen kannst? Wenn das so in die Richtung geht, würde ich mir auch Sorgen um die Wahrnehmung machen und es ist sicher ein Teil der Krankheit.
Ich persönlich hatte nie Schwierigkeiten mit der Hygiene und Körperhygiene. Bei meiner ersten Psychose vor 20Jahren habe ich zwar gedacht, dass in der Dusche Kameras installiert sind, aber habe mich trotzdem nie abbringen lassen zu duschen. Nach und nach war mir das auch egal und habe es ignoriert. In der Psychiatrie sind die Duschen auch nicht so die schönsten, deshalb habe ich mich dort auch meistens anders über dem Waschbecken gewaschen.
Nein das ist nicht der Fall,fühl mich nicht beobachtet oder ob etwas besetzt ist.Meine Wahrnehmung ist normal
 
Ich dusche auch nur noch alle 2 Tage weil das viele duschen der Haut nicht bekommt.

Ich habe in letzter Zeit festgestellt, dass ich auch nicht mehr gerne dusche, obwohl ich mich danach viel frischer fühle.

Ich zwinge mich regelrecht dazu.
Ich weiß leider nicht woher das kommt, weil ich früher jeden Tag geduscht habe und jetzt erstmal den inneren Schweinehund überwinden muss, damit ich unter die Dusche komme.

Das ist schade. Aber nicht so schlimm. In den 70iger Jahren durften die Kinder nur 1 x in der Woche meistens samstags baden. Erwachsene auch. Samstags war der große Badetag. Das war damals so üblich. Vielleicht kommt der Zeitgeist der 70iger Jahre wieder zurück (Wasser sparen).
 
Ich dusche auch nur noch alle 2 Tage weil das viele duschen der Haut nicht bekommt.

Ich habe in letzter Zeit festgestellt, dass ich auch nicht mehr gerne dusche, obwohl ich mich danach viel frischer fühle.

Ich zwinge mich regelrecht dazu.
Ich weiß leider nicht woher das kommt, weil ich früher jeden Tag geduscht habe und jetzt erstmal den inneren Schweinehund überwinden muss, damit ich unter die Dusche komme.

Das ist schade. Aber nicht so schlimm. In den 70iger Jahren durften die Kinder nur 1 x in der Woche meistens samstags baden. Erwachsene auch. Samstags war der große Badetag. Das war damals so üblich. Vielleicht kommt der Zeitgeist der 70iger Jahre wieder zurück (Wasser sparen).
Stimmt wir haben auch nur Samstags gebadet, dabei hatten wir damals auch gar kein Badezimmer, sondern wurde eine Plastikwanne in die Küche gestellt und dann war Kinderwaschen angesagt.

Früher hatte nicht jede Wohnung ein Badezimmer und es wurde sich so gewaschen. Hauptsache man ist sauber.
 
Stimmt wir haben auch nur Samstags gebadet, dabei hatten wir damals auch gar kein Badezimmer, sondern wurde eine Plastikwanne in die Küche gestellt und dann war Kinderwaschen angesagt.

Früher hatte nicht jede Wohnung ein Badezimmer und es wurde sich so gewaschen. Hauptsache man ist sauber.
Ich kann mich daran auch noch sehr gut erinnern. Vielleicht kommt das wieder, wenn die Energiekosten weiter ansteigen.
 
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