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Habt ihr auch manchmal das Gefühl dass eure Gedanken aus dem Kopf raus fließen?
 
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Das "Symptom der Gedankenausbreitung", also nicht ganz dicht zu sein, kenne ich. Meine Umgebung antwortet auf meine geheimsten Gedanken. Das ganze Dilemma entsteht dadurch, dass die Psychiatrie diese Verbundenheit untereinander leugnet und Symptom, Krankheit sagt.
 
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Ich habe manchmal das Gefühl, dass die Leute alles über mich wissen. So als wenn meine Gedanken gelesen werden.
 
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Ich weiß, dass die Leute meine Geheimnisse wissen. Und das andauernd. Das ist mehr, als nur mal dieses Gefühl zu haben. Und damit wissen sie auch, dass ich es weiß, dass sie meine Geheimnisse wissen. Schmierenkomödie, Karnevaleske, das Leben.
 
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Ich weiß, dass die Leute meine Geheimnisse wissen. Und das andauernd. Das ist mehr, als nur mal dieses Gefühl zu haben. Und damit wissen sie auch, dass ich es weiß, dass sie meine Geheimnisse wissen. Schmierenkomödie, Karnevaleske, das Leben.
Das kenne ich auch. Ich kenne es das mein Umfeld manchmal auf Dinge anspielt, welche sie nur zum Teil wissen können, also teils scheint das wirklich unterbewusst abzulaufen ohne das sie es wirklich wissen.
Ich denke, dass muss man locker nehmen. Wird andersherum ja auch Dinge geben, die man weis über Andere.
 
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Na ja, wenn die Psychiater aufhören würden, Gedankenausbreitung und Eigenbezug dazu zu sagen, und mich psychisch krank zu nennen, wäre ich zufriedener.

Meine (erste) Psychose ist überhaupt erst durch diesen ärztlichen Fauxpas entstanden. Der Rest waren Absetzpsychosen.
 
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Ich habe auch den Mut gefunden, einigen vertrauten Menschen zu erzählen, wie das mit dem Senden und Empfangen bei mir aussieht. Sie nehmen dann eine abwehrende Körperhaltung ein, verschränken die Arme vor sich. Sie schützen sich damit vor dem, was ich ihnen erzähle und bestätigen eben durch diese Abwehrhaltung meine Sichtweise, auch wenn sie vorneherum verbal leugnen, dass ich das Problem der Schizophrenie richtig sehe.

Nun ja, insgesamt lebe ich gut mit der Situation.

Es hat auch Vorteile, wenn das Leugnen geleugnet wird.
 
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Bei mir ist die Telepathie andersherum, also, dass andere meine Gedanken lesen. Sie dürfen es nicht zugeben, weil das die Regeln des psychiatriegesellschaftlichen Systems sind. Wo kommen wir denn da hin, wenn eine nicht ganz fertig studierte, aber hochgebildete Psychologin es besser weiß als die Psychiater?

Ansonsten ergeben sich für mich aus diesem Spiel mit seinen Regeln viele lustige Situationen.
 
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Ich mußte viele Jahre mit der Vorstellung leben, daß jeder potentiell meine Gedanken lesen kann und ich mich davor nicht schützen kann. Das hat mich sehr oft in große Angst und Schrecken versetzt.

Seit ich mich jedoch voll und ganz auf Jesus Christus stütze, hat sich das alles normalisiert. Derartige Wahrnehmungen haben aufgehört. Auch habe ich den Mut gefunden, einige mir vertraute Menschen, denen ich glaube, was sie sagen, zu befragen. Und sie alle haben mir bestätigt, daß sie meine Gedanken und Gefühle nicht lesen können und das auch gar nicht wollen. Das alles ist jetzt schon mehr als 20 Jahre her und ist seitdem nicht mehr aufgetreten.

Ich muß dazu sagen, daß ich meine Beziehung mit Gott/Jesus Christus sehr ernst nehme und mich von Telepathie und anderen Phänomenen fernhalte. Ich lese darüber nichts mehr - weil ich denke, daß dies alles nur von bösartigen Wesen in mich hineingespiegelt wird. Zudem gibt es ja auch genug psychologische Untersuchungen dazu. Die haben alle nicht funktioniert. Je weniger man sich mit diesen Phänomenen beschäftigt und seine Aufmerksamkeit abzieht, desto weniger Macht haben sie. Stattdessen lege ich meine Aufmerksamkeit auf Gott und Sein Reich.
Im alten Forum auf stimmenhoeren.de galt die Regel, dass jede Erklärung gleich okay ist. Also ist auch jede Problemlösung, finde ich, gleich okay. Deine ist Christentum, meine ist Informationstheorie, Spieltheorie, Kommunikationstheorie.
 
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Deine ist Christentum, meine ist Informationstheorie, Spieltheorie, Kommunikationstheorie.
Klingt etwas wie Schubladendenken. Man kann ja auch christlich eingestellt sein und sich für alles Mögliche an Theorien interessieren. Theorien sind in der Regel keine Fakten. Glaube ist da finde ich etwas Anderes, da genügt ja eine Zuwendung zu Gott, ohne dass man gleich Christ werden muss.
Theorien können einen auch krank machen, wenn man sich da wahnhaft zu sehr reinsteiget und den Bezug zur Realität verliert, ähnlich ist es mit der Religion, denn die versteht ja jeder für sich etwas anderes. Gewisse Ideale und Richtlinien finde ich gut, da kann Religion einem sehr wohl helfen ein gutes Leben zu führen, wo man anderweitig vielleicht bösen Dingen nachgeht und eben schlechte Taten tut, ohne das zu bereuen oder einzustellen.
Wenn man sich zu Gott zuwendet, dann kommen einem denke ich gute Dinge automatisch zu, also eine positive Wende ist dann denke ich realistischer.
Ob das nun Christentum, Buddhismus, Hinduismus oder Islam heißt, muss denke ich keine Rolle spielen. Also man kann sich ja auch das Sinnvollste aus allen Religionen oder was sich ähnelt, herausfiltern, wenn man eine Beziehung zu Gott sucht.
Dass man nur durch Jesus zu Gott findet, ist eben im Christentum so ein Ding, was man vielleicht als Ratschlag sehen kann, aber auch anderweitig einem doch offen steht ein gutes Leben zu führen.
 
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Ich mußte viele Jahre mit der Vorstellung leben, daß jeder potentiell meine Gedanken lesen kann und ich mich davor nicht schützen kann. Das hat mich sehr oft in große Angst und Schrecken versetzt.
Ich hab mir vor kurzen von meinem Dachboden so eine Magnet-Matratzenauflage von Nikken herausgesucht, weil ich die früher mal von einem Orthopäden empfohlen bekommen habe, als ich noch keine Psychose hatte, aber Rücken/Nackenverspannungen.
https://www.nikken.com/office/itemd...iOiIxMDYiLCJOb2RlS2V5IjoiLTIwMDQxNDI0ODcifQ==
Hab mir noch eine Zudecke dazu gekauft und kann damit viel besser Schlafen als vorher ohne diese Auflage.

Womöglich schirmen diese Magneten einen ja ab, sodass andere keine Chance haben in den meinen Geist so einfach einzudringen, oder fördern einfach so einen guten Schlaf.
Kann leichter aufstehen, also mein ganzer Schlafrythmus ist besser geworden und ich bin auch nicht mehr eingeschwizt, was mich vorher etwas störte. Vielleicht auch weil die Zudecke auch so bessere Qualität (Luftdurchlässiger etc.) aber vielleicht ist einfach der Druck/Stress weniger geworden.
Mir hilft, das glaube ich und ich fühle mich weniger ausgeliefert, was Telepathie, Gedankeneingabe und Ausgabe betrifft.

Das mit dem Glauben finde ich auch gut, aber schließt ja keine anderen Möglichkeiten die einen helfen können aus.
Ich denke das Glauben einen diese Möglichkeiten sich selbst zu helfen erst eröffnet.
 
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Es kann sein, dass Christen einem helfen, wenn man sie um Hilfe bittet und sie die Chance sehen, einen zu bekehren? In einer überwiegend christlichen Kultur finde ich diese Frage schon relevant. Und bei mir scheint das momentan so zu sein.
 
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Ich glaube wir lernten einen Normalen Menschen von einem Behinderten zu unterscheiden, Wenn 24 Stunden lang ein Behinderter nur da ist, fängt man an durch zu drehen wie wenn man mit einem Tauben versucht zu sprechen der aber nix kapiert....

Verstehen Sie, vielleicht ist Ihr gegenüber nicht auf der selben Höhe wie Sie.... oder Sie haben einen Beckenschiefstand....
 
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das ist von der Wahrheit gar nicht so weit weg. Dass man es einem etwas ansieht was er denkt. Man kann es zwar nicht beschreiben aber man fühlt sich in den anderen hinein.
 
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Nach meinem Umzug (wegen dem ich mich hier lange nicht meldete), wohne ich nun Wand an Wand mit einem Ekelmann, der meinen Schlaf stört.

Ich weiß nicht, ob man das noch foppen nennen kann.

Ist schon eklig, so im Bett.
 
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Seltsam mir gehts genau so...
Ich glaub die fangen an zu tillen...
Die Zeichen stehen nicht schlecht..
 
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