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Im Forum findest Du diese Medikamente-Empfehlung.

Die Wirkstoffkombination ermöglicht ein recht normales Leben trotz Erkrankung. Anders als bei den herkömmlichen Therapien hilft diese auch bei Negativsymptomen, was den Verlauf der Erkrankung deutlich verbessern kann und auch Positivsymptome reduziert.

Administrator
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Die Dosis weiß ich ehrlich gesagt nicht mehr. Ich hatte einfach Angst zu sprechen, konnte nicht mal in einen Bäcker rein gehen..
Ich habe heute mit meiner Psychiaterin gesprochen und sie ist absolut gegen Bupropion weil sie meint das kann Psychosen begünstigen.
Ich habe jetzt abgesprochen noch 4 Wochen zu warten und dann eventuell auf Reagil umzusteigen falls es sich nicht gebessert hat. Ich denke ich brauche eine hohe Dosis Amisulprid weil ich sonst wieder verstärkt paranoide Zwangsgedanken habe. Sie meinte es wirkt erst ab 400mg gegen Wahn.
Danke für eure Antworten!
Das ist sehr schade, denn ohne den Bupropion hätte ich nie aus diesem Teufelskreis herausgefunden.
Laut Leitlinien der DDGPN ist es bei Schizophrenie mit Nikotinsucht zugelassen(Empfehlung 109):
https://www.dgppn.de/_Resources/Per...412d9c9/038-009k_S3_Schizophrenie_2019-03.pdf

Rauchst du zufällig, vielleicht würde deine Ärztin auf diesem Weg mit sich reden lassen.
Reagila klingt gut, eventuell lässt sich das ähnlich wie Aripiprazol kombinieren, da zumindest Ähnlichkeiten da sind.
 
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Echt du hast das auch? Oh man nicht schön. Mein Psychiater hat aufgrund dessen das Amisulprid ausschleichen lassen. Habe heute die letzte halbe Tablette von 50mg genommen. Ab morgen soll ich es nicht mehr nehmen. Bin gespannt wann meine Periode wieder kommt und ab wann der Milchausfluss endlich weg ist.. Was sagt dein Psychiater so deinen Nebenwirkungen?

Dadurch das ich starke Gedächtnisprobleme habe ziehe ich mich auch mehr und mehr zurück und vermeide soziale Kontakte. Aufgrund der Probleme spreche ich nämlich so gut wie gar nicht mehr..habe einfach keine Einfälle mein Kopf ist wie leer und das jetzt schon über ein Jahr…bin total Sprachverarmt und das ist echt schlimm für mich.. habe das Gefühl das sich mein Charakter auch total verändert hat.. habe auch keine Lebensfreude mehr..die Frage ist halt liegt es an meiner Erkrankung paranoide Schitzophrenie oder sind es doch die Tabletten die ich einfach nicht ab kann…
 
TS
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Das ist sehr schade, denn ohne den Bupropion hätte ich nie aus diesem Teufelskreis herausgefunden.
Laut Leitlinien der DDGPN ist es bei Schizophrenie mit Nikotinsucht zugelassen(Empfehlung 109):
https://www.dgppn.de/_Resources/Per...412d9c9/038-009k_S3_Schizophrenie_2019-03.pdf

Rauchst du zufällig, vielleicht würde deine Ärztin auf diesem Weg mit sich reden lassen.
Reagila klingt gut, eventuell lässt sich das ähnlich wie Aripiprazol kombinieren, da zumindest Ähnlichkeiten da sind.
Wie bist du eigentlich auf diese Kombination gekommen?
Ja ich rauche.
Vielleicht zeige ich ihr mal dem Artikel hier aus dem Forum..Aber sie war so absolut gegen Bupropion..Leider
 
Administrator
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Wie bist du eigentlich auf diese Kombination gekommen?
Ja ich rauche.
Vielleicht zeige ich ihr mal dem Artikel hier aus dem Forum..Aber sie war so absolut gegen Bupropion..Leider
Ich hatte vor der Psychose bereits Antidepressiva bekommen und von daher selbst im Laufe der Erkrankung einige dieser Wirkstoffe durchprobiert.
Das Bupropion hat die Negativsymptome und den Verlauf deutlich verbessert und unterscheidet sich deutlich von anderen Antidepressiva. Erste Erfolge hatte ich mit Duloxetin, da die zusätzliche Noradrenalinwirkung mich von der Stimmung her (in der Absetzphase) stabilisiert hat. Ich musste dann trotzdem wechseln und bin dann auf das Bupropion gekommen, da es auch auf Noradrenalin wirkt. Die zusätzliche Dopaminwirkung des Bupropions hat sich sehr positiv ausgewirkt, auch wenn man da theoretisch vom Gegenteil ausgehen könnte. Gibt viele Berichte von Betroffenen, denen Bupropion zumindest bei den Negativsymptomen viel gebracht hat.
Da du ja weiterhin ein Neuroleptikum einnimmst, solltest du dir da keine Sorgen machen bezüglich, dass es Psychosen begünstigen kann. Mir hat es sogar in den Absetzphasen geholfen, die Neuroleptikaeinname(Antipsychotika) herauszuzögern, sodass ich nur noch selten Aripiprazol brauche und durch diese spezielle Einnahmeform hat sich bei mir der Verlauf insgesamt verbessert.
Dazu gibts nur leider keine Studien und wenige Beispiele, aber ich kann dir das wirklich nur zu Herzen legen. Ich hab viel mehr Lebensqualität und vorher war das sehr schwierig bei mir und ein dahinvegetieren.
Der Artikel hier im Forum ist ja von mir geschrieben, das könntest du ihr auf jeden Fall mal zeigen, vielleicht überzeugt sie das.
Die DGPPN, die ich oben verlinkt habe, legt ja medizinische Leitlinien fest, nach denen Ärzte Betroffene behandeln können, demnach darf man das Bupropion bei Psychosen einsetzen, was ein weiteres Argument wäre:
Empfehlung 109
Rauchenden Menschen mit einer stabilen Schizophrenie sollte Bupropion oder Vareniclin unter Beachtung von und nach Aufklärung über mögliche Risiken angeboten werden. Adaptiert nach AWMF-Leitlinien „Screening, Diagnostik und Behandlung des schädlichen und abhängigen Tabakkonsums” 2015 (89), weitere Literatur siehe Hintergrundtext
 
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Ich nehme 300 ml Amissulprid.Angste kenne ich auch ,ich weiß nicht ob das von der Krankheit kommt oder von den Medis .ich hatte vorher 200 dann jedoch sind Krisen gekommen.das Problem mit der Gefühlsarmut kenne ich auch.Ich bin aber stellenweise ganz froh darum weil zuviel spüren einfach wieder ne Psychose auslösen würde oder zumindestens eine krise.ivh empfinde es als stellenweise angenehm
 
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ich hab davor in der akuten phase wie ein wasserfall geredet aber halt schon sehr zerfahren. sie stellen einen schon sehr ruhig...
 
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meine theorie ist ja, dass die Medikamente auch das Denken usw. elimieren, was teilweise auch gestört sein kann...
 
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ich hab davor in der akuten phase wie ein wasserfall geredet aber halt schon sehr zerfahren. sie stellen einen schon sehr ruhig...
Ja ging mir wie dir habe in der Akutphase auch geredet wie ein Wasserfall dann ging es wieder in die Klinik und da wurde ich wieder auf Medikamente in hoher Dosierung eingestellt und paar Tage später war’s zu Ende mit dem reden..Kopf wie leer, keine Gedanken mehr..und das bis heute 1 Jahr und 5 Monate später..alles gleich bis auf das ich immer mal wieder Medikamente gewechselt habe. Bin jetzt bei 300 mg Quetiapin.
Ja ich glaube auch das die Medikamente im Gehirn irgendwas anrichten und einem die Gedanken nehmen und ein somit ruhig stellen..
 
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seitdem ich die Medikamente nehme fühle ich mich auch extrem sagen wir mal sozial beschränkt. ich kann zu keinem eine Beziehung aufbauen, nicht mal zu angehörigen. keine gefühle, keine gedanken, kein leben. was soll das?
 
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seitdem ich die Medikamente nehme fühle ich mich auch extrem sagen wir mal sozial beschränkt. ich kann zu keinem eine Beziehung aufbauen, nicht mal zu angehörigen. keine gefühle, keine gedanken, kein leben. was soll das?
Ja das ist echt die Frage was man machen will.
Ja so wie du das beschreibst kenne ich es auch.. kann auch keine Beziehung aufbauen auch nicht zu Angehörigen.
Habe auch keine Gefühle und Gedanken. Fühle mich auch nicht mehr lebensfroh im Gegenteil..
Ich bin jetzt 1 Jahr und 5 Monate ohne psychotischen Symptomen und möchte meinen Psychiater fragen was er von ganz ganz langsamen absetzen hält…
 
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vielleicht reicht auch erstmal etwas reduzieren und dann gucken was passiert. bei mir hat das schon ne Menge gebracht zumindest was Nebenwirkungen angeht usw.
 
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