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Pharmakologische Strategien
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Kompakte Darstellung der Intervalltherapie mit Bupropion.
“It is plausible that this strategy prevents potential dopaminergic supersensitivity.”
– Prof. Dr. Stephen M. Stahl

➝ Bupropion bei Schizophrenie: Pharmakologie, Neurobiologie und Perspektiven

➝ Grafische Übersicht: Transporter, Rezeptoren & Schizophrenie‑Netzwerk

➝ Die Dopamin‑Regulationshypothese: Schizophrenie als Signal‑Rausch‑Störung

➝ Schizophrenie einfach erklärt: Was im Gehirn passiert

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Stabilisierung mithilfe von Bupropion

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“It is plausible that this strategy prevents potential dopaminergic supersensitivity.”
– Prof. Dr. Stephen M. Stahl

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EM Rente vielleicht hat ja jemand eine Idee zur Lösung dieses Problems

Flemmli

Well-known member
Hallo ihr lieben,

ich habe ein großes Problem. Ich arbeite seid August letzten Jahres und seid Dezember 5 Stunden pro Tag. Das geht mal besser und mal schlechter aber da ich mir die Arbeitszeit frei einteilen kann ist das ok.

Im Dezember habe ich Teil EM Rente beantragt. Jetzt habe ich eine Bewilligung bekommen für eine Voll Rente (Ohne Gutachter oä). Ich will aber gar nicht aufhören zu Arbeiten. Ich werde die Rentenkasse darauf hinweisen, dass ich die letzten 7 Monate stabil 5 Stunden am Tag leisten konnte. Aber Ich hab folgendes Problem: Wenn ich jetzt weiterarbeite kann das zu rechtlichen Problemen führen und bis Juli bekomm ich wahrscheinlich keine offizielle Antwort von der Rentenkasse. Wenn ich ein Monat aussetze ist das zum einen schlecht für meinen Job zum anderen kann es passieren, dass die Rentenkasse dann das Geld zurückfordert, weil ich ja nicht voll Erwerbsgemindert bin. Habt ihr zufällig Ideen wie man da vorgehen kann? Arbeitserprobung hab ich streng genommen ja schon gemacht. Ich rufe Montag bei der Rentenkasse an und frage da um Rat. Aber vielleicht habt ihr ja noch andere Ideen oder Erfahrungen.

Viele verzweifelte Grüße
 
Ich würde unabhängige Beratungsstellen zuerst anlaufen, nicht dass die Rentenkasse dir gleich einen Strick aus deinem Anliegen dreht. :)
1. Bundesverband der Rentenberater e. V. (bundesweit)
2. Sozialverband VdK (bundesweit)
3.Sozialverband Deutschland (SoVD) – bundesweit
4.EUTB – Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung (bundesweit)
5. Gewerkschaften (ver.di, IG Metall, GEW usw.) – bundesweit
6. Caritas / Diakonie / AWO Sozialberatungen (bundesweit)
7. Fachanwälte für Sozialrecht & Arbeitsrecht (bundesweit)
 
Danke mattze! Ich hab mein chef jetzt ins boot geholt. Er unterstützt mich auch notfalls vor Gericht. 🙂 mal schauen wo das alles hinführt.
 
Nur zur Info. Man sollte
Hallo ihr lieben,

ich habe ein großes Problem. Ich arbeite seid August letzten Jahres und seid Dezember 5 Stunden pro Tag. Das geht mal besser und mal schlechter aber da ich mir die Arbeitszeit frei einteilen kann ist das ok.

Im Dezember habe ich Teil EM Rente beantragt. Jetzt habe ich eine Bewilligung bekommen für eine Voll Rente (Ohne Gutachter oä). Ich will aber gar nicht aufhören zu Arbeiten. Ich werde die Rentenkasse darauf hinweisen, dass ich die letzten 7 Monate stabil 5 Stunden am Tag leisten konnte. Aber Ich hab folgendes Problem: Wenn ich jetzt weiterarbeite kann das zu rechtlichen Problemen führen und bis Juli bekomm ich wahrscheinlich keine offizielle Antwort von der Rentenkasse. Wenn ich ein Monat aussetze ist das zum einen schlecht für meinen Job zum anderen kann es passieren, dass die Rentenkasse dann das Geld zurückfordert, weil ich ja nicht voll Erwerbsgemindert bin. Habt ihr zufällig Ideen wie man da vorgehen kann? Arbeitserprobung hab ich streng genommen ja schon gemacht. Ich rufe Montag bei der Rentenkasse an und frage da um Rat. Aber vielleicht habt ihr ja noch andere Ideen oder Erfahrungen.

Viele verzweifelte Grüße
Die Frage wäre eher, ob dir Teil-EM etwas bringt, vor allem wenn du dann später im Rentenalter das Nachsehen hast und dein Rentenanspruch für volle Erwerbsminderung wegen deiner vollen Arbeit aktuell am höchsten ist. Du solltest auch an dein Kind denken, da du dann dafür mehr Zeit hast und mit voller Erwerbsminderung 3 Stunden täglich arbeiten darfst.

Ich hatte, glaube ich, 35 % Behinderungsgrad und mir wurde ohne weiteres damals die Rente zugesprochen.
Wenn du 3 Stunden statt deiner aktuell maximalen 5 Stunden arbeitest, dann kannst du eben sagen, du arbeitest für 3 Tage 5 Stunden und an den anderen Tagen nimmst du dich und deine Familie für Zuhause. Allein das ist für gesunde Frauen schon viel, da noch 5 Stunden zu arbeiten. Du bist erkrankt und benötigst, wenn du möglichst ganz gesund werden möchtest, mehr Freiraum, um dich überhaupt aktiver mit deiner Gesundheit zu beschäftigen. Da du ansonsten 15–30 Jahre früher stirbst, denn Betroffene haben unter Standardtherapien eine deutlich verkürzte Lebensspanne.

Wenn du in 4 Jahren dann keine 5 Stunden mehr arbeiten kannst, kann die Berechnungsgrundlage für die volle Erwerbsminderung viel kleiner sein als heute.

Dann arbeitest du eben im Durchschnitt 2 Stunden weniger am Tag als 3. Die Stunden müsste man sich verteilen können über die Woche bzw. Monat.

Du könntest dich dann aktiver darum kümmern, die richtigen Ergänzungen und das Bupropion zu probieren, da du beispielsweise dann häufiger mit Schlafstörungen konfrontiert wärst, wenn du das Antipsychotikum herunterfährst und Bupropion dazu einnimmst. Je aktiver du geistig wirst, umso mehr Schlaf holt sich der Körper zurück. Ich kenne Tage bei früheren normalen Absetzversuchen, an denen ich 12 Stunden durchgeschlafen habe. Da brauchst du Raum, um überhaupt die Dinge probieren zu können, mit denen du ganz gesund werden kannst, aber es noch keine Leitliniengrundlage gibt.


Danke mattze! Ich hab mein chef jetzt ins boot geholt. Er unterstützt mich auch notfalls vor Gericht. 🙂 mal schauen wo das alles hinführt.
Du zerstörst dir damit dein Leben wenn du die Volle Erwerbsminderungsrente ablehnst! Denk an Dich und dein Kind.
Du wirst kaum gesünder und du könntest das genau andersherum angehen: Erst wirst du weitgehend gesund und vielleicht gibt es dann schon andere Lösungen, wie du ehrenamtlich oder sonst deine Zeit besser als im Beruf einsetzen kannst.

Ich sag’s dir klar, denn wenn du nur Teilerwerbsminderungsrente fokussierst und dir die volle Erwerbsminderung zusteht, dann zerstörst du dir dein Leben. Als Schizophrener glaubt man, Bäume ausreißen zu können, und überschätzt sich sehr oft. Wenn du aber keine Leistung mehr auf der Arbeit bringst und völlig weggetreten bist, meinst du dann, dass sich dein Chef für dich einsetzt? Vermutlich so, dass du in eine Behindertenwerkstatt(WfbM) kommst.
Was hast du dann, wenn beispielsweise dein Kind deine Erkrankung geerbt haben sollte und du grade so eine Rente bekommst mit der du selbst leben kannst, da du das mit der Teilerwerbsminderung zu deinen Schaden durchgezogen hast.
Lass es dir durchrechnen was passiert wenn du in 10 Jahren die Volle Erwerbsminderungsrente brauchst, was man dann als Berechnungsgrundlage hernimmt (die letzten 5 Jahre) Arbeit wo du kaum etwas in die Rentenkasse eingezahlt hast.

Bevor du dich auf so etwas mit deinem Chef einlässt.

Du kannst dich im SpDi da auch beraten lassen, was die EM-Rente angeht und die Berechnungsgrundlage angeht. Welche nachteile für dich entstehen wenn du heute nur Teilerwerbsminderung wünschst obwohl du die Volle bekommen würdest. Ob du dann die gleiche EM-Rente oder Altersrente bekommst, als wenn du die volle EM-Rente beispielsweise ab heute nach 8 Jahren brauchst? Die Rente wird ja auch um die Inflation höher, also deine Rente steigert sich mit den Renteneintritt anhand der Inflation auch.



- Statt dir und deinem Kind das Leben in Zukunft zu erschweren solltest du die Volle EM-Rente einfach annehmen.

- Dann hast du mehr Zeit für deine Gesundheit und für die Menschen, die dir lieb sind, die du benötigst, da sich gesundheitlich vieles kaum von sich verändert. Wenn du der Vollremission nahe kommst, dann siehst du vielleicht auch, dass es wichtigere Dinge als Arbeit gibt und dass du deine Zeit auch für die Gesellschaft viel besser investieren kannst.

Bitte pass auf dich auf @Flemmli , denn du bist kurz davor, dir deine Zukunft im Wahn zu verbauen.
 
@Flemmli: Lass es dir zumindest vom SpDi oder anderen, die Ahnung von Erwerbsminderung haben, mal durchrechnen, was passiert, wenn du nur Teilerwerbsminderungsrente nimmst und später dann doch die volle Erwerbsminderung benötigst. Einfach, um zu verstehen wie das heute und dann berechnet wird, denn du wirst an den Punkt kommen, dass du in 15 Jahren die volle Erwerbsminderungsrente benötigst oder gar nix arbeiten kannst.

Es geht auch um dein Kind, da die Schizophrenie vererbbar ist. Tue lieber dir etwas Gutes und kurriere deine Psychose etwa mit den Möglichkeiten, die wir im Forum haben, und schaffe dir eine Zukunft, in der, falls sich die Erkrankung vererbt, zumindest dann geholfen werden kann.
So gehst du ein Risiko ein und könntest genau diese 2 Stunden für diese psychischen Themen nutzen, da du diese Dinge auch verstehen kannst, kannst du auch deine Erfahrungen leichter einbringen, welche auch so unendlich wertvoll wären (in meinen Augen).

Du kannst dir die Stunden, die du täglich arbeitest, auch einteilen, etwa im Monat nur 2 Wochen arbeit mit je 5 Stunden am Tag. Wäre das solch ein Problem? Dann wärst du bei deinen 5 Stunden, bekommst die volle Erwerbsminderung und alle sind zufrieden? Normalerweise kann man sich das einteilen, habe das glaube ich gelesen und selbst auch so gemacht. Ist ja Schwachsinn mit dem Auto beispielsweise 1h auf die Arbeit zu fahren 2 Stunden zu arbeiten und 1Stunde heim. Das erwirtschaftete Geld bleibt dann auf der Strecke und du würdest die Umwelt schaden.
Indem du dann nur 2 Wochen im Monat normal arbeitest, bist du für deinen Chef normal einsetzbar und arbeitest im Durchschnitt unter 3 Stunden wie es bei der vollen Erwerbsminderung vorgesehen ist.
 
Hi Flemmli

Kann mich da Maggi anschließen, du stehst vor einer weitreichenden Entscheidung, sowohl wirtschaftlich aber auch persönlich, welche deinen Lebensweg mitprägen wird. Meine Empfehlung an dich: Wäge alles in Ruhe ab, lass dich von einem Sozialverband (wurden ja einige benannt) und deinem behandelnden Arzt beraten. Lass dich dabei weder vom Arbeitgeber noch von der Rentenkasse unter Druck setzen.

Ich kann nur von meiner Erfahrung berichten, ich habe mich unter meinem Krankheitsbild (paranoide Schizophrenie) im aktiven Berufsleben oft überschätzt, meist unter sehr leichten Positivsymptomen. Ich habe seit 2002 gearbeitet, dann 2006 hatte ich die erste schlimme Psychose, dann erfolgreich wiedereingegliedert in Vollzeit. Dann bis 2020 in Vollzeit gearbeitet oder sagen wir besser funktioniert mit Medikamenten. Das Leben bestand aus Arbeit und schlafen, weil ich von der Arbeit dermaßen körperlich und psychisch erschöpft war. 2020 dann weitere Psychose mit Klinikaufenthalt, weil ich durch einen firmenintern bedingten Jobwechsel komplett gestresst und überfordert war. Danach Wiedereingliederung und 2023 die nächste Psychose mit Klinikaufenthalt, das wiederholte sich dann 2024 nochmal. Ich habe dann 2024 auch die volle EM-Rente beantragt, die genehmigt wurde. Ich fühlte mich aber nach Entlassung aus der Klinik wieder so enthusiastisch unter leichten Positivsymptomen, dass ich weiterarbeiten wollte und die EM-Rente wieder absagen wollte. Gottseidank ist alles anders gekommen und ich habe mich für die volle EM-Rente entschieden, auch weil mein damaliger Arbeitgeber das ganze „Theater“ nicht mehr mitmachen wollte und mir einen Aufhebungsvertrag mit Abfindung angeboten hat. Nach und nach verschwanden die leichten Positivsymptome bei mir wieder und die Negativsymptome kamen mit aller Wucht zurück. Unter diesen Umständen hätte ich auf keinen Fall weiterarbeiten können…

Was ich damit sagen möchte:
  • Schizophrenie ist bei mir eine unberechenbare Krankheit, auch unter Medi-Einnahme und v.a. kombiniert mit Stress
  • Unter leichten Positivsymptomen neige ich zur Selbstüberschätzung und Euphorie

Letztendlich ist aber die Sache mit der EM-Rente individuell zu betrachten und zu beurteilen und letztendlich auch zu entscheiden. Ich will Dich durch meinen Fall nicht in deiner Entscheidung beeinflussen, sondern nur empfehlen alles in Ruhe abzuwägen.

Ich wünsche dir alles Gute und viel Glück!!!
 
@Maggi Dass du Flemmlis Wunsch, fünf Stunden zu arbeiten, als wahnhaft bezeichnest, finde ich nicht angemessen. Sie arbeitet seit gut einem halben Jahr so und schafft das auch.

@Flemmli ich rate dir auch, dir Beratung vom Fach zu holen. Soweit ich dich abschätze, kannst du dir auch einen Anwalt mit Schwerpunkt Sozialrecht leisten. Das wäre aus meiner Sicht gut angelegtes Geld.
 
🤷‍♀️ der drops ist sowieso gelutscht. Hab der Rente jetzt mitgeteilt das ich arbeiten will. Keine Ahnung ob ich das in nem halben Jahr bereuhe. Ich werd das nächste Woche mit meinem Arzt besprechen. Mal schauen wie es jetzt weitergeht. Die Nachricht hat mich erstmal aufgeregt. Meine Befürchtung ist halt wenn ich die volle em rente in anspruch nehme werden sie rückwirkend sagen dass ich doch arbeitsfähig war. 🤷‍♀️ dann steh ich ohne einkommen da. Ansonsten würd ich mir ja ein paar schöne monate machen.
 
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