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Willkommen im Psychose‑Forum

Dieses Forum ist ein moderierter, vertrauensvoller Raum für Menschen mit psychotischen Erfahrungen, Angehörige und Fachinteressierte. Wir verbinden persönliche Erfahrungsberichte mit evidenzbasierten Informationen, Praxisübersichten und niedrigschwelligen Hilfsangeboten, damit belastende Phasen besser eingeordnet und bewältigt werden können.

Tausche dich aus, stelle Fragen und finde Unterstützung — respektvoll, anonym möglich und auf Augenhöhe. Unsere Moderation sorgt für Sicherheit und Qualität; wir legen Wert auf Transparenz, Patientenrechte und fundierte Informationen, damit du informierte Entscheidungen treffen kannst.

✅ Positiv‑ und Negativsymptome behandeln
Pharmakologische Strategien
➝ 2‑seitige Praxisübersicht: PDF-Druckversion
Kompakte Darstellung der Intervalltherapie, zusätzlicher Wirkstoffe und Nebenwirkungsspektren. Die PDF bietet eine strukturierte Orientierung, die auf klinischer Erfahrung und aktueller Evidenz basiert.
“It is plausible that this strategy prevents potential dopaminergic supersensitivity.”
– Prof. Dr. Stephen M. Stahl
↗ Medikamentöse Orientierung
Eine didaktisch und neutral verfasste Therapieorientierung, die die Funktionsweisen von Wirkstoffkombinationen und Intervalltherapie erläutert.

📝 Evidenzbasierte Analyse
↗ Bupropion bei Schizophrenie – Wirkmechanismen & Therapieansätze
Forschungsarbeit zu Wirkmechanismen, Kombinationsstrategien und ergänzenden, niedrigschwelligen Therapieoptionen.
✅ Vorteile des Forums
  • Sicherer, moderierter Austausch — geschützte Räume, Moderation gegen Fehlinformation und respektvolle Diskussion.
  • Erfahrungs‑ und Peer‑Support — Alltagstipps und Bewältigungsstrategien von Menschen mit ähnlichen Erfahrungen.
  • Evidenzbasierte Informationen — verständliche Zusammenfassungen von Studien und Praxisübersichten zur Unterstützung informierter Entscheidungen.
  • Medikamente‑Check & Nebenwirkungsmanagement — Erfahrungsberichte, Dokumentationshilfen und Hinweise zum Umgang mit Nebenwirkungen.
  • Praktische Ressourcen — PDF‑Guides, Links zu Anlaufstellen und lokale Hilfsangebote in Deutschland.
  • Angehörigen‑Support — Raum für Fragen, Austausch über Betreuung, Kommunikation und Rechte.
  • Niedrigschwellige Kontaktwege — Chat, private Nachrichten und moderierte Gesprächsrunden für akute Fragen.
  • Stärkung der Mitbestimmung — Informationen zu Patientenrechten, Einwilligung und Transparenz bei Therapieentscheidungen.

⚠️ Depotantipsychotika – kritische Aufklärung

Kurz: Depotpräparate können in bestimmten Situationen sinnvoll sein; zugleich bestehen erhebliche Probleme bei Indikation, Transparenz und ökonomischen Anreizen. Studien zeigen, dass LAIs Rückfälle reduzieren können, die Praxis braucht aber kritische Kontrolle.

Wesentliche Kritikpunkte

  • Vertrauensverlust: Langfristige Depotverordnungen können das Vertrauensverhältnis zwischen Behandelnden und Betroffenen untergraben.
  • Indikationsverschiebung: Depots werden teils dauerhaft eingesetzt, obwohl sie vor allem bei fehlender Einsicht oder Adhärenz anfangs sinnvoll sind.
  • Ökonomische Anreize: Hohe Kosten, unklare Preisbildung und Erstattungsmechanismen schaffen Interessenkonflikte und reduzieren Anreize für verträglichere Innovationen.
  • Innovationshemmnis: Marktlogik kann dazu führen, dass neue, besser verträgliche orale Wirkstoffe schlechter zugänglich sind.

Praktische Hinweise

  1. Zu Beginn: Depot kann helfen, Rückfälle zu verhindern und Zeit für Krankheits‑ und Einsichtsentwicklung zu gewinnen.
  2. Später: Regelmäßige Überprüfung der Indikation; bei Einsicht und Stabilität auf orale Optionen und Generika umstellen.
  3. Bei Durchbrüchen: Ursachen prüfen (Substanzen, somatische Faktoren, Verabreichung), Dosis/Intervall anpassen, Substanzwechsel erwägen; Clozapin bei Therapieresistenz prüfen.

Was gefordert werden sollte

  • Transparenz: Klare Preis‑ und Erstattungsregeln für Depots und Generika.
  • Patientenrechte: Einwilligungsorientierte Entscheidungen und regelmäßige Indikationsprüfungen.
  • Förderung von Innovation: Forschung für verträglichere Wirkstoffe und fairer Wettbewerb.

Diese Kurzfassung benennt Probleme und Handlungsfelder, ersetzt aber keine individuelle medizinische Beratung. Betroffene sollten Mitbestimmung einfordern und Nebenwirkungen melden.

↗ Depotantipsychotika: Wie Patente, Marktlogik und Machtstrukturen Innovation blockieren

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Ein sicherer Ort zum Austausch: Erfahrungen teilen, Fragen stellen und Unterstützung finden — respektvoll, vertraulich und ohne Vorurteile.

  • Erfahrungsberichte und Alltagstipps
  • Infos zu Behandlung, Nebenwirkungen und Rechten
  • Unterstützung durch Betroffene und Angehörige

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Besondere Vorteile

📄 Kompakte Medikamente‑Orientierung
Übersicht zu Intervalltherapie, Kombinationsstrategien und Nebenwirkungsprofilen. Die PDF dient als praxisnahe Orientierung und ergänzt die inhaltliche Einordnung im Forum.
“It is plausible that this strategy prevents potential dopaminergic supersensitivity.”
– Prof. Dr. Stephen M. Stahl

⚠️ Depotantipsychotika – kritische Aufklärung

Kurz: Depotpräparate können in bestimmten Situationen sinnvoll sein. Gleichzeitig gibt es Probleme bei Indikation, Transparenz und ökonomischen Anreizen. Studien zeigen, dass LAIs Rückfälle reduzieren können; die Praxis braucht aber kritische Kontrolle.

Wesentliche Kritikpunkte

  • Vertrauensverlust: Dauerhafte Depotverordnungen können das Verhältnis zwischen Behandelnden und Betroffenen belasten.
  • Indikationsverschiebung: Depots werden teils länger eingesetzt als nötig.
  • Ökonomische Anreize: Unklare Preisbildung und Erstattung schaffen Interessenkonflikte.
  • Innovationshemmnis: Marktstrukturen können den Zugang zu verträglicheren Wirkstoffen erschweren.

Was gefordert werden sollte

  • Transparenz: Klare Preis‑ und Erstattungsregeln für Depots und Generika.
  • Patientenrechte: Einwilligungsorientierte Entscheidungen und regelmäßige Indikationsprüfungen.
  • Förderung von Innovation: Forschung für verträglichere Wirkstoffe und fairer Wettbewerb.

Diese Kurzfassung benennt Probleme und Handlungsfelder, ersetzt aber keine medizinische Beratung. Betroffene sollten Mitbestimmung einfordern und Nebenwirkungen melden.

↗ Depotantipsychotika: Beitrag lesen

..ein Alptraum! Mutter sucht Hilfe!

meinkind

Well-known member
Ich bin Angehörige bzw. Mutter und auf der Suche nach Austausch und Informationen über Psychosen. Es ist absolutes Neuland für mich und ein wirklicher Alptraum. Mein Sohn ist 22 Jahre. Seit gut einem halben Jahr bemerke ich bei Ihm Stimmungsschwankungen, ja fast depressive Züge. ER erzählt auf einmal davon das er spirituell erleuchtet ist und jetzt weiß wie alles funktioniert... Anfangs habe ich das als Spinnerei abgetan, aber diese Spinnerei wurde, auch mit der Zeit, nicht weniger... Da wir im Moment nicht in einer Stadt leben, uns nur 2-3 mal im Monat real sehen, fällt einer Mutter natürlich die optische Veränderung dann ganz besonders auf. Er war immer super diszipliniert, das Gegenteil von mir, ging 3-4 mal zum Sport in der Woche, kochte immer sehr gesund und aufwendig und hatte Spaß bei der Arbeit. Die Treffen wurden immer anstrengender, das Thema ich bin der Auserwählte nahm immer mehr Raum ein. Er verlor 15 kg an Gewicht, sein Gesicht war eingefallen und ich war einfach nur geschockt. Wir sind viel spazieren gegangen, ich habe gemerkt was für ein redebedarf er hat, ich sei die einzige mit der er darüber reden kann. Mein Bauchgefühl hat mir manchmal gesagt, dass er zuviel alleine ist und mit sich selber ausmacht. Er könnte ein super KGB-Mann sein ;-) Das habe ich ihn auch gerade zu gefragt, ob es anders gelaufen wäre, wenn ich in seiner Nähe wohnen würde, dieses hat er dann auch bejaht.
Weihnachten ist es dann eskaliert. Er war zuhause bei uns und hat alles schlecht geredet. Der Tannenbaum ist Mist, Mama warum hast du denn noch Fotos im Bilderrahmen stehen, der Besuch ist "falsch"und unserem Hund gehts schlecht, der wird nicht mehr lange leben. Während er das sprach, hat er einen irren Blick, der mich erschauern ließ. Das war nicht mein Sohn.....Und ich habe mich einfach nur falsch verhalten! Ich habe es persönlich genommen, weil mir in dem Moment noch nicht klar war, das eigentlich mit ihm passiert ist. Der nächste morgen verlief gleich weiter so schräg, das ich Ihn rausgeschmissen habe. Und ich schäme mich dafür so unendlich.... Ich habe alles falsch gemacht. Sein Vertrauen verspielt.

Seit dem 2. Weihnachtstag ist er völlig isoliert. Er ist sogar nicht zur Arbeit gegangen. Er will mit mir nicht mehr reden, hat alles entfernt was ihn an mich erinnert. Er hat zwei Freunde die mich etwas auf dem laufenden halten, aber die Vorstellung das mein Kind gerade nicht erreichbar ist, zieht mir den Boden unter den Füßen weg. Muss ich jetzt warten bis etwas passiert? ......
 
Dein Sohn hat eine psychosomatische Entwicklungsstörung erlebt. Im krassen Fall kann man auch sagen, dass er fremdbestimmt wird entweder von Aliens oder von der geistigen Welt.

Ich würde das nicht so persönlich nehmen. Er ist von irgendeiner Macht befallen was meistens in der Psychiatrie endet. Dort wird er dann mit Medikamenten behandelt.

Frag ihn doch mal ob er Stimmen hört.

Geh behutsam mit ihm um. Er kann nichts dafür. Er ist das Opfer eines Machtspiels zwischen dem Teufel und Gott dem Allmächtigen. Ich wünsche dir und deinem Sohn baldige Besserung.

Im schlimmsten Fall rate ich dir deinen Sohn in die Psychiatrie einzuweisen. Dann hast auch du Hoffnung, dass es ihm bald wieder besser geht.
 
Ich bin Angehörige bzw. Mutter und auf der Suche nach Austausch und Informationen über Psychosen. Es ist absolutes Neuland für mich und ein wirklicher Alptraum. Mein Sohn ist 22 Jahre. Seit gut einem halben Jahr bemerke ich bei Ihm Stimmungsschwankungen, ja fast depressive Züge. ER erzählt auf einmal davon das er spirituell erleuchtet ist und jetzt weiß wie alles funktioniert... Anfangs habe ich das als Spinnerei abgetan, aber diese Spinnerei wurde, auch mit der Zeit, nicht weniger... Da wir im Moment nicht in einer Stadt leben, uns nur 2-3 mal im Monat real sehen, fällt einer Mutter natürlich die optische Veränderung dann ganz besonders auf. Er war immer super diszipliniert, das Gegenteil von mir, ging 3-4 mal zum Sport in der Woche, kochte immer sehr gesund und aufwendig und hatte Spaß bei der Arbeit. Die Treffen wurden immer anstrengender, das Thema ich bin der Auserwählte nahm immer mehr Raum ein. Er verlor 15 kg an Gewicht, sein Gesicht war eingefallen und ich war einfach nur geschockt. Wir sind viel spazieren gegangen, ich habe gemerkt was für ein redebedarf er hat, ich sei die einzige mit der er darüber reden kann. Mein Bauchgefühl hat mir manchmal gesagt, dass er zuviel alleine ist und mit sich selber ausmacht. Er könnte ein super KGB-Mann sein ;-) Das habe ich ihn auch gerade zu gefragt, ob es anders gelaufen wäre, wenn ich in seiner Nähe wohnen würde, dieses hat er dann auch bejaht.
Weihnachten ist es dann eskaliert. Er war zuhause bei uns und hat alles schlecht geredet. Der Tannenbaum ist Mist, Mama warum hast du denn noch Fotos im Bilderrahmen stehen, der Besuch ist "falsch"und unserem Hund gehts schlecht, der wird nicht mehr lange leben. Während er das sprach, hat er einen irren Blick, der mich erschauern ließ. Das war nicht mein Sohn.....Und ich habe mich einfach nur falsch verhalten! Ich habe es persönlich genommen, weil mir in dem Moment noch nicht klar war, das eigentlich mit ihm passiert ist. Der nächste morgen verlief gleich weiter so schräg, das ich Ihn rausgeschmissen habe. Und ich schäme mich dafür so unendlich.... Ich habe alles falsch gemacht. Sein Vertrauen verspielt.

Seit dem 2. Weihnachtstag ist er völlig isoliert. Er ist sogar nicht zur Arbeit gegangen. Er will mit mir nicht mehr reden, hat alles entfernt was ihn an mich erinnert. Er hat zwei Freunde die mich etwas auf dem laufenden halten, aber die Vorstellung das mein Kind gerade nicht erreichbar ist, zieht mir den Boden unter den Füßen weg. Muss ich jetzt warten bis etwas passiert? ......
Hallo meinkind, willkommen im Club.
Als aller erstes ist mal gar nichts deine Schuld, ganz sicher nicht!.
Was dein Sohn dort bringt ist schwer zu ertragen und für uns ohne Erkrankung nicht nachvollziehbar aber für ihn echt Real, trotz allem brauchst du dir nicht alles gefallen zu lassen, Weihnachten wird gesprengt und auch noch viele andere Feiertage.
Es gibt immer Anlaufstellen und Angehörige treffen von Stadt oder der Sozialpsychiatrischen Dienst.
Und es tut mächtig weh wenn man sich so ein bullshit von eigenen Kind anhören muss, geweint habe ich eine lange Zeit, immer war ich die böse und würde ihm in den Rücken fallen.
Da spricht nicht er als gesunder sondern als erkrankter , das dauert eine Zeit es zu kapieren und wird trotzdem immer schmerzhaft bleiben.
Aber man trägt es anders. Blöder Vergleich aber wenn er Erbrechen hätte würdest du es einfach auf wischen, weil es Sicht Bär ist und so denkst du er ist fies zu dir . Obwohl er erkrankt ist ist es schwer zu fassen.
 
Vielen Dank für die ehrlichen Worte. Es tut gut zu reden, mit Menschen die diesen Weg gehen.
Ich wohne im Moment noch 100km entfernt von meinem Sohn, aber das schlimmste ist eben, dass er mit mir auch nichts mehr zu tun haben möchte. Ich bin böse, eine Zecke, er fühlt sich jetzt befreit. Ich erreiche ihn nicht. Den ganzen Tag trage ich mein Telefon bei mir, immer in der Angst ein gruseligen Anruf zu erhalten das etwas passiert ist. Bin außerstande mich zu konzentrieren, die Arbeit nur schwer zu ertragen.
Er ist volljährig, von alleine wird er sich nicht therapieren lassen...
 
ER erzählt auf einmal davon das er spirituell erleuchtet ist und jetzt weiß wie alles funktioniert..
Bei der Naturwissenschaft funktionieren die Dinge nur auf die ihr zugeschnittene mathematisch-physikalische Weise, die nicht für jeden geeignet und befriedigend ist, während Religion im weitesten Sinne davon frei ist, man kann seinen Gedanken freien Lauf lassen und ein eigenes System gründen.
Was bei deinem Sohn geschehen ist, wird der unerfüllte, sehnsüchtige Wunsch nach VERSTEHEN gewesen sein. Er wird keinen geeigneten Gesprächspartner dazu gefunden haben, bis er auf den Gedanken gekommen ist, als Mensch brauche er auch keinen Gesprächspartner, er habe doch Gott und als Mensch habe er doch etwas Göttliches in sich und könne daran anknüpfend mit einer bestimmten Haltung erleuchtet werden, wozu gehören kann, zuvor Geliebtes abzulehnen.


Muss ich jetzt warten bis etwas passiert? ......
Vielleicht! Das alles hört sich mir eher nach einer nachpubertären rebellischen Phase an, er probiert sich selbst aus. Er braucht daher Zeit, sich selbst zu entdecken und zu erforschen sowie auch die Folgen und Schmerzen muss er fühlen bei dem, was er mit seiner Haltung und Entdeckungsreise anrichtet, schließlich ist er alt genug, sein eigener Herr zu sein. Die Mutter ziehe sich zurück, sie beobachte aus der Reserve, sie bleibe mit stets wachen Augen im Hintergrund, sie sorge im Hintergrund für den Fall der Fälle vor und sie erscheine für ihren Sohn dann wie ein heiterer Blitz aus dem Himmel, wenn Not am Mann ist. (y)
 
Die Mutter ziehe sich zurück, sie beobachte aus der Reserve, sie bleibe mit stets wachen Augen im Hintergrund, sie sorge im Hintergrund für den Fall der Fälle vor und sie erscheine für ihren Sohn dann wie ein heiterer Blitz aus dem Himmel, wenn Not am Mann ist. (y)
Oh, das hat mich sehr berührt. Vielen Dank, was Worte trösten können.
 
Was bei deinem Sohn geschehen ist, wird der unerfüllte, sehnsüchtige Wunsch nach VERSTEHEN gewesen sein. Er wird keinen geeigneten Gesprächspartner dazu gefunden haben, bis er auf den Gedanken gekommen ist, als Mensch brauche er auch keinen Gesprächspartner, er habe doch Gott und als Mensch habe er doch etwas Göttliches in sich und könne daran anknüpfend mit einer bestimmten Haltung erleuchtet werden, wozu gehören kann, zuvor Geliebtes abzulehnen.
Und das trifft es auch! Ich habe das immer gefühlt, das er viel mit sich trägt!
 
Bei der Naturwissenschaft funktionieren die Dinge nur auf die ihr zugeschnittene mathematisch-physikalische Weise, die nicht für jeden geeignet und befriedigend ist, während Religion im weitesten Sinne davon frei ist, man kann seinen Gedanken freien Lauf lassen und ein eigenes System gründen.
Was bei deinem Sohn geschehen ist, wird der unerfüllte, sehnsüchtige Wunsch nach VERSTEHEN gewesen sein. Er wird keinen geeigneten Gesprächspartner dazu gefunden haben, bis er auf den Gedanken gekommen ist, als Mensch brauche er auch keinen Gesprächspartner, er habe doch Gott und als Mensch habe er doch etwas Göttliches in sich und könne daran anknüpfend mit einer bestimmten Haltung erleuchtet werden, wozu gehören kann, zuvor Geliebtes abzulehnen.



Vielleicht! Das alles hört sich mir eher nach einer nachpubertären rebellischen Phase an, er probiert sich selbst aus. Er braucht daher Zeit, sich selbst zu entdecken und zu erforschen sowie auch die Folgen und Schmerzen muss er fühlen bei dem, was er mit seiner Haltung und Entdeckungsreise anrichtet, schließlich ist er alt genug, sein eigener Herr zu sein. Die Mutter ziehe sich zurück, sie beobachte aus der Reserve, sie bleibe mit stets wachen Augen im Hintergrund, sie sorge im Hintergrund für den Fall der Fälle vor und sie erscheine für ihren Sohn dann wie ein heiterer Blitz aus dem Himmel, wenn Not am Mann ist. (y)
Das ist unrealistisch was du da bezeugst. Ein junger Mann der gerade in einer Psychose steckt braucht Hilfe und keine Beobachtung aus der Ferne.

Wenn er clever genug ist wird er merken, dass er ein Problem hat und selbstständig zu einem Psychiater gehen. Ansonsten wird das sehr schwer werden für ihn, wenn er keine ärztliche Hilfe annimmt. Viele Betroffene haben dadurch ihre Arbeitsstelle verloren und dann geht das Dilemma erst richtig los.

Ich spreche aus eigener Erfahrung.
 
Das ist unrealistisch was du da bezeugst. Ein junger Mann der gerade in einer Psychose steckt braucht Hilfe und keine Beobachtung aus der Ferne.

Wenn er clever genug ist wird er merken, dass er ein Problem hat und selbstständig zu einem Psychiater gehen. Ansonsten wird das sehr schwer werden für ihn, wenn er keine ärztliche Hilfe annimmt. Viele Betroffene haben dadurch ihre Arbeitsstelle verloren und dann geht das Dilemma erst richtig los.

Ich spreche aus eigener Erfahrung.
Ich glaube zu wissen wie es gemeint war... Da er mich nicht an sich heranlässt, bleibt mir nicht viel, als im Hintergrund zu agieren. Ich bin mit seinem Arbeitgeber in Kontakt und versuche dort noch etwas Zeit zu gewinnen. Ich ahne natürlich worauf es hinausläuft...

Niemand kann ihn zwingen zum Psychiater zu gehen, er von sich, in seinem Zustand, meint ja er ist der Auserwählte. Da steht man nur ohnmächtig daneben.
 
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Du hast so Recht damit.
Aber immer bitte den Notarzt rufen und nichts gegen unsere Polizei den die haben meist nicht die Ahnung und verbocken alles nur schlimmer.
 
Dein Sohn hat eine psychosomatische Entwicklungsstörung erlebt. Im krassen Fall kann man auch sagen, dass er fremdbestimmt wird entweder von Aliens oder von der geistigen Welt.

Ich würde das nicht so persönlich nehmen. Er ist von irgendeiner Macht befallen was meistens in der Psychiatrie endet. Dort wird er dann mit Medikamenten behandelt.

Frag ihn doch mal ob er Stimmen hört.

Geh behutsam mit ihm um. Er kann nichts dafür. Er ist das Opfer eines Machtspiels zwischen dem Teufel und Gott dem Allmächtigen. Ich wünsche dir und deinem Sohn baldige Besserung.

Im schlimmsten Fall rate ich dir deinen Sohn in die Psychiatrie einzuweisen. Dann hast auch du Hoffnung, dass es ihm bald wieder bes
Ich bin Angehörige bzw. Mutter und auf der Suche nach Austausch und Informationen über Psychosen. Es ist absolutes Neuland für mich und ein wirklicher Alptraum. Mein Sohn ist 22 Jahre. Seit gut einem halben Jahr bemerke ich bei Ihm Stimmungsschwankungen, ja fast depressive Züge. ER erzählt auf einmal davon das er spirituell erleuchtet ist und jetzt weiß wie alles funktioniert... Anfangs habe ich das als Spinnerei abgetan, aber diese Spinnerei wurde, auch mit der Zeit, nicht weniger... Da wir im Moment nicht in einer Stadt leben, uns nur 2-3 mal im Monat real sehen, fällt einer Mutter natürlich die optische Veränderung dann ganz besonders auf. Er war immer super diszipliniert, das Gegenteil von mir, ging 3-4 mal zum Sport in der Woche, kochte immer sehr gesund und aufwendig und hatte Spaß bei der Arbeit. Die Treffen wurden immer anstrengender, das Thema ich bin der Auserwählte nahm immer mehr Raum ein. Er verlor 15 kg an Gewicht, sein Gesicht war eingefallen und ich war einfach nur geschockt. Wir sind viel spazieren gegangen, ich habe gemerkt was für ein redebedarf er hat, ich sei die einzige mit der er darüber reden kann. Mein Bauchgefühl hat mir manchmal gesagt, dass er zuviel alleine ist und mit sich selber ausmacht. Er könnte ein super KGB-Mann sein ;-) Das habe ich ihn auch gerade zu gefragt, ob es anders gelaufen wäre, wenn ich in seiner Nähe wohnen würde, dieses hat er dann auch bejaht.
Weihnachten ist es dann eskaliert. Er war zuhause bei uns und hat alles schlecht geredet. Der Tannenbaum ist Mist, Mama warum hast du denn noch Fotos im Bilderrahmen stehen, der Besuch ist "falsch"und unserem Hund gehts schlecht, der wird nicht mehr lange leben. Während er das sprach, hat er einen irren Blick, der mich erschauern ließ. Das war nicht mein Sohn.....Und ich habe mich einfach nur falsch verhalten! Ich habe es persönlich genommen, weil mir in dem Moment noch nicht klar war, das eigentlich mit ihm passiert ist. Der nächste morgen verlief gleich weiter so schräg, das ich Ihn rausgeschmissen habe. Und ich schäme mich dafür so unendlich.... Ich habe alles falsch gemacht. Sein Vertrauen verspielt.

Seit dem 2. Weihnachtstag ist er völlig isoliert. Er ist sogar nicht zur Arbeit gegangen. Er will mit mir nicht mehr reden, hat alles entfernt was ihn an mich erinnert. Er hat zwei Freunde die mich etwas auf dem laufenden halten, aber die Vorstellung das mein Kind gerade nicht erreichbar ist, zieht mir den Boden unter den Füßen weg. Muss ich jetzt warten bis etwas passiert? ......
Wo wohnst du?
 
Ich danke Euch von Herzen für diese Rückmeldungen. Ich bin heut Abend nicht mehr in der Lage adäquat zu antworten. das ist harte Kost. Ich wünsche euch eine gute Nacht.
Liebe Grüße
 
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Medikamente sofort erhöhen, ohne vorher den Arzt zu fragen. Mildert die Psychose ab.

Oder sich selbst einweisen. Habe die Telefonnummer der Aufnahmestation der Psychiatrie immer in meiner Handtasche.
Okay aber schaffst du es doch einweisen zu lassen?
Wie erkennst du es ?
Und nimmst du auf den Vorschlag von anderen Personen an ?
 
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Ist hier jemand von den Betroffenen, wo der Krankenwagen bei Euch war und Euch die Wahl gelassen hat: Zwangseinweisung oder freiwillige Einweisung?
Also die Fragen ob du mit willst wenn du noch in der Lage bist für dich einzustehen, wenn du nein sagt ist auch gut
Bist du aber völlig man ausflippen kommt die Polizei dazu und lässt dich einweisen solltest dort angekommen sein und dich selber oder andere nicht Fremdgefährden kannst du meistens wieder gehen und das ganze bis zum nächsten Das liegt daran da eine Zweite. Immer über den Richter laufen muss.
Mit nehmen ja okay durch die Polizei aber du wirst durch gecheckt ob du eine zw. bekommst. Wenn der Arzt dich für okay endefindet kannst du wieder gehen , wenn nicht musst du dort
bleiben.
 
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