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Kompakte Darstellung der Intervalltherapie mit Bupropion.
“It is plausible that this strategy prevents potential dopaminergic supersensitivity.”
– Prof. Dr. Stephen M. Stahl

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– Prof. Dr. Stephen M. Stahl

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Diskriminierung von Menschen mit Schizophrenie

Supertrooper

Well-known member
Es ist traurig aber war, Menschen mit Schizophrenie werden von der überwiegenden Mehrzahl der Bevölkerung vom sozialen und beruflichen Leben ausgegrenzt. Schuld daran sind vor allem fast einstimmig negative und teilweise irreführende Medienberichte die den uninformierten Teil der Bevölkerung nachhaltig prägen.

So gelten Menschen mit der Erkrankung häufig als unberechenbar und gefährlich.

Quelle:
Themenheft 50 "Schizophrenie"
Hdbfbfh Koch Institut - Heft 50, Schizophrenie, Seite 19, 4.2 Stigamtisierung und Diskriminierung

Ich persönlich musste leider auch schon ähnlich Vorurteile hören, zum Glück noch nicht über mich - weil ich die Krankheit verschweige, aber über einen Kollegen der eingewiesen werden musste. Dabei vielen Worte wie unzuverlässig, unberechenbar, impulsiv, der ist durchgedreht, gefährlich, nicht belastbar.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ja ich verschweig meine Erkrankung auch.Es wird endlich Zeit ,dass auch psychische Erkrankungen als "normal "angesehen werden, wie ein Beinbruch oder Diabetis. Es kann einfach nicht sein, dass man sich in der heutigen Zeit in der soviel über Toleranz gesprochen wird, sich für seine Erkrankung schämen muss.
 
Ich würde die Krankheit definitiv verschweigen. Meinen alten Job habe ich nach der Offenbarung der Krankheit nicht mehr.
Bei mir war es so, dass ich die Krankheit meiner neuen Chefin offenbart hatte während einer Psychose. Nachdem ich dann lange ausgefallen (6 Wochen) bin, wurde ich ein paar Monate später "betriebsbedingt" gekündigt.

Meiner Meinung nach hätte ich die Krankheit besser nie erwähnt, aber ich habe mittlerweile einen besseren Job und da bin ich nochmal kurz ausgefallen für 2 Wochen, aber über die Krankheit hab ich nichts gesagt und würde es auch nicht.

In der Gesellschaft / Arbeitswelt wird viel Toleranz geheuchelt, aber schlussendlich ist beim Thema Psychose nicht viel dahinter und deswegen rate ich euch, es nicht preiszugeben.
 
Geht eigentlich ... klar gibts soziale Sanktionen aber auch genauso viel Verständnis (bischen zu viel). Außerdem weiß es bei mir eh jeder bzw. spürt das spätestens wenn Ich mit den Personen interagiere... Eher die Ärzte oder Leute vom Staat wollen davon nix hören. Klar weil das gegen die "allgemeine" Ordnung gehen würde .
 
Ich finde, wir sollten bedenken, dass etwa 50% der Bevölkerung kein Problem mit Schizophrenen haben, umgekehrt aber auch eine negative Einstellung zu den Erkrankten da ist. Kenne einen Soziologen, der Stimmen hat und das mal erwähnte eben, dass die Einstellung zu den Erkrankten in der Bevölkerung etwa 50/50 ist.
Wir sollten vielleicht auch mit der Selbststigmatisierung aufpassen, weil Erkrankte untereinander auch richtig böse sein können. Teils möchte man für eine Erkrankung auch kein falsches Ansehen zur eigenen Person bekommen, von daher kann es auch gut sein, wenn eine gewisse Stigmatisierung da ist, weil man ja lieber als zeitlich krank gesehen wird, als wenn man für alles, was man in der Psychose gedacht hat, angesehen wird, auch wenn es eben völlig bescheuert war.
Insofern müsste vielleicht generell mehr Aufklärung über psychische Erkrankungen stattfinden, um Ängste zu lindern und damit Gesunde wissen, welcher Umgang mit den Erkrankten wünschenswert ist.
Man könnte psychische Erkrankungen auch in der Schule zum Thema machen, sodass man lernt, dass diese Menschen dazugehören.
Bevor ich erkrankt bin, wusste ich praktisch sehr wenig über psychische Erkrankungen und hätte mir das selbst kaum vorstellen können, was da nur ansatzweise in einem vorgeht oder was das für mich bedeutet, wie sich das Leben ändert etc.
Beruflich ist wieder etwas anderes, aber dafür haben wir ja zumindest auch Erwerbsminderungsrente, da Gesunde eben auch mehr leisten können als wir und unsere Begabungen vielleicht auch in anderer Weise für Betriebe nützlich ist. Man kann sich ja auch so bewerben, ohne die Erkrankung anzugeben und berufliche Erfahrungen sammeln, die vielleicht auch bei der Bewältigung der Erkrankung helfen können.
Insofern können Berufswechsel und Dergleichen, ob nun aufgrund der Erkrankung oder so, eben sehr nützlich sein. Selbst wenn man nur kurzzeitig nach erkrankungsausbruch Jobs findet, so kann das im beidseitigen Interesse, also auch dem des Arbeitsgebers sein, weil man durch die Erkrankung auch die Unternehmenskultur verändern kann.(selbst wenn man gekündigt wird)
 
Kommt auch drauf an wo man genau lebt, wie groß die Diskriminierung ist. Hier aufm Land in Bayern ist sie so groß dass ich mit meinen Feinden befreundet sein muss weil ich sonst keine Freunde hätte außer selbst betroffenen.
 
Es hilft auch nicht wirklich, un sich gut zu fühlen.Ich empfinde auch dieses Verschweigen als belastend.
Gerade in der Firma, ich arbeite für ein Unternehmen welches klinische Forschung betreibt und wir haben auch mit Probanden zu tun.Und Wenn dann jemand mit einer psychischen Erkrankung dabei ist, Falken schon Kommentare, die mir auch weh tun....so von hinten rum ? Unsere diverse Gesellschaft........
 
Es ist traurig aber war, Menschen mit Schizophrenie werden von der überwiegenden Mehrzahl der Bevölkerung vom sozialen und beruflichen Leben ausgegrenzt. Schuld daran sind vor allem fast einstimmig negative und teilweise irreführende Medienberichte die den uninformierten Teil der Bevölkerung nachhaltig prägen.

So gelten Menschen mit der Erkrankung häufig als unberechenbar und gefährlich.

Quelle:
Themenheft 50 "Schizophrenie"
Hdbfbfh Koch Institut - Heft 50, Schizophrenie, Seite 19, 4.2 Stigamtisierung und Diskriminierung

Ich persönlich musste leider auch schon ähnlich Vorurteile hören, zum Glück noch nicht über mich - weil ich die Krankheit verschweige, aber über einen Kollegen der eingewiesen werden musste. Dabei vielen Worte wie unzuverlässig, unberechenbar, impulsiv, der ist durchgedreht, gefährlich, nicht belastbar.
Ich muß dir recht geben, mit der Diaknose werde ich zum beispiel behandelt von meinem Umfeld wie wenn ich verrückt bin, aber nur weil sie garnicht wissen was Schizophen eigendlich ist.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ich verschweige meine Erkrankung nicht, sondern gehe offen damit um. Nun habe ich neben der Schizophrenie noch andere Diagnosen (ADHS, Borderline PS, paranoide PS, soziale Phobie, zuweilen Depressionen, Zwangsstörung, …) und musste mir in der Firma, einem sozialen und christlichen Unternehmen, schon Sprüche anhören wie „Borderliner sollten sich nicht fortpflanzen“, „Wer rauchen kann, der kann auch putzen“, „Deine Krankheit ist nur eine Ausrede, ich kann es nicht mehr hören“.
 
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