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Schizophrenie‑ & Psychose‑Forum

Gemeinsam Wege zur Heilung finden – evidenzbasiert, erfahrungsbasiert und zukunftsorientiert.

Dieses Forum richtet sich an Betroffene, Angehörige und Interessierte, die bei Psychose und Schizophrenie verlässliche Orientierung jenseits von Ideologie und vereinfachenden Erklärungen suchen.

Medikamentöse Orientierung bei Psychose & Schizophrenie

Eine strukturierte Übersicht zu Antipsychotika, Begleitmedikationen und Reduktionsansätzen – mit Fokus auf therapeutische Fenster, funktionelle Stabilität und langfristige Verträglichkeit.
Die Inhalte orientieren sich an modernen neurobiologischen Modellen und an Arbeiten von Prof. Dr. Stephen M. Stahl.

Zur Langfassung der medikamentösen Orientierung

Didaktisch klar und leicht verständlich aufbereitete Einordnung zu Wirkstoffen, Wirkmechanismen und Behandlungsstrategien bei Psychose und Schizophrenie – mit neurobiologischer Perspektive und klarer Struktur.

[PDF] Kurzfassung – praxisorientierte Broschüre

2‑seitige druckfertige Übersicht zu Medikation, Intervalltherapie und Nebenwirkungsprofilen – geeignet für Praxis, Beratung, Ausdruck und Weitergabe.

Strukturelle Fehlanreize in der Psychiatrie und ihre Folgen

Warum moderne, patientenzentrierte Therapieansätze trotz klinischer Plausibilität kaum erforscht werden, während bestehende Strukturen und Marktlogiken Innovation systematisch ausbremsen. Der Beitrag analysiert ökonomische, regulatorische und therapeutische Fehlanreize und zeigt, wie diese Strukturen Therapiequalität, Innovation und langfristige Stabilität beeinflussen.

Fachbeitrag: Strukturelle Fehlanreize in der Psychiatrie – warum Innovation oft ausgebremst wird

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Diagnose?/ Ausschleichen erfahrungen?

  • Ersteller Ersteller Gelöschtes Mitglied 814
  • Erstellt am Erstellt am
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Gelöschtes Mitglied 814

Hallo, bei mir wurde Gelöschtes Mitglied 659 2019 Drogen induzierte psychose diagnostiziert.

Nahm ca 11 Monate Neuroleptika/mit ausschleichen. Mir ging's 1 Monat richtig gut bis auf deppresive Stimmung, bekam dann seratlin als Ausgleich. Dann würde ich wirklich gaaaaanz langsam rückfällig. Es dauerte ca 2 Monate bis es akut wurde und ich nicht mehr wusste was ich tat.

Also bin ich wieder in die Klinik für 1 Monat. Dort wurde paranoide Schizophrenie diagnostiziert, und bei einem Bericht von der Klinik stand aber dann wieder schizophrene psychose. Mein Facharzt wusste das alles und meinte trotzdem es sei drogeninduziert. Also F19.5.

Ich Frage mich jetzt was stimmen soll. Bin seit Juni 2020 wieder auf Neuroleptika eingestellt. Und mir Geht's bestens! Ab Mai meinte mein Arzt, dass wir wieder das ausschleichen probieren.

Mir geht's wirklich viel besser wie letztes Jahr, bin nichtehr gestresst oder deppresiv sondern sehr gut drauf und aktiv. Habe wirklich ein gutes Gefühl.

Meine Frage ist nun was ich jetzt glauben soll, den Ärzten in der Klinik oder meinem Facharzt.

Und gibt es Leute die es schaffen diese Krankheiten zu besiegen und ein "normales" Leben führen?

Als ich 1 Monat ohne war merkte ich schon dass mein Dopamin nicht mehr blockiert wird und mir ging's himmlisch!

Falls jemand positive Erfahrungen mit dem Ausschleichen hatte oder mir jemand erklären kann was es mit meinen Diagnosen auf sich hatt, bitte melden
 
Hallo @screamzerO

Ich habe mal deine andere Frage mit den Depotspritzen rausgemacht weil das sehr schnell beantwortet ist, also diese Dinger eignen sich schlecht zum Absetzen. Häufig ist die Dosierung der Spritzen recht hoch und schwierig wird es bei einer bestimmten Minimumdosis die man nur mit Tabletten gut finden kann.
Was für ein Neuroleptikum nimmst du ein? Aripiprazol wäre recht gut zum Absetzen oder ich sag mal Reduzierung geeignet und ist auch so gut verträglich.

Hier im Forum findest du eine Medikamentekombi mit speziellen Antidepressiva die insbesondere bei Suchtproblemen helfen, da wird dann letztendlich das Neuroleptikum Aripiprazol(Abilify) nur noch etwa an 7 Tagen im Monat eingenommen, also auf Bedarf mit längeren Phasen wo man ohne ist.

Die Antidepressiva Bupropion(SNDRI Antidepressivum) und Citalopram(SSRI Antidepressivum) machen das möglich. Bei Schlafproblemen die in der Absetzphase häufiger auftritt wird da Trimipramin(Tropfen) eingesetzt was ein älteres trizyklisches Antidepressivum ist.

Hier der Link zur Empfehlung:
Medikamente-Orientierung für Psychose

Also das müsste helfen und so kann man ohne größere Probleme so einen Reduzierungsversuch starten. Davon gänzlich das Neuroleptikum über längere Zeiträume als 1-2 Monate abzusetzen würde ich dir erstmal abraten.
Besser wäre es wenn du dich mit der von mir empfohlenen Kombi erstmal dahingehend stabilisierst und dann merkst du schon das es hilft, also die Bereitschaft die Medikamente so einzunehmen sollte relativ hoch sein.

Das Wichtige ist eben vom Neuroleptikum wirklich nur soviel wie nötig ist einzunehmen und das ist bei dem Bedarf in kleiner Dosis da schon etwa das absolute Minimum was geht bei einer Psychose. Gut Drogeninduziert wäre vielleicht etwas einfacher aber darauf würde ich mich (auch) nicht festlegen das es wirklich drogeninduziert ist. Man kann auch von Drogen psychotisch werden aber trotzdem eine schizophrene Psychose F20 haben, also das die Drogen quasi den Ausbruch nur beschleunigt haben aber an sich auch ohne Drogen die Psychose aufgetreten wäre.

Schau dir am Besten den Link oben mal an und druck das aus so das du darüber mal mit deinen Arzt sprechen kannst so etwas in dieser Form zum Reduzieren der NLs mal zu probieren, Antidepressiva sind relativ mild und verträglich, Ärzte sehen darin nur begrenzt einen nutzen für Psychose aber wäre eben wichtig da diese enorm helfen können.
 
Manie mit psychotischen Erfahrungen, bin gerade beim ausschleichen. Siehe mein tread dazu.

Es soll übrigens sogenannte Ex-In ler geben, die selbst psychiatrieerfahren sind und andere jetzt begleiten. Habe denen gestern Nacht mal ne Email geschrieben.

Einfach mal in die Suchmaschine eingeben.
 
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