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Kompakte Darstellung der Intervalltherapie mit Bupropion.
“It is plausible that this strategy prevents potential dopaminergic supersensitivity.”
– Prof. Dr. Stephen M. Stahl

➝ Bupropion bei Schizophrenie: Pharmakologie, Neurobiologie und Perspektiven

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Depressionen nach Absetzen des Antipsychotikums

Katzemaus

Well-known member
Hallo Zusammen,
vor ein paar Wochen haben die Ärzte in der Klinik meine Neuroleptika (5 mg Aripiprazol und 100 mg Amisulprid) abgesetzt. Beide habe ich nicht gut vertragen und war bereits da schon depressiv, jetzt sind die Depressionen allerdings noch viel schlimmer geworden. Ich will mich nicht selbst in die Geschlossene einweisen, aber ich weiß auch nicht, ob ich das Neuroleptikum wieder nehmen sollte. Was ist, wenn es nicht davon kommt? Kann es da einen Zusammenhang geben? Antidepressiva nehme ich mehr als genug, aber sie wirken nicht. Auch andere, die ausprobiert worden sind, zeigten keine Wirkung. Danke für Eure Feeds.
 
Zuletzt bearbeitet:
Laut den Rezeptorbindungsprofilen hat Aripiprazol eine gewisse antidepressive Wirkung am Alpha-2, 5HT7,5HT2C, 5HT1A und D3 Rezeptor.
Amisulprid nur am D3-Rezeptor (soll reiner Dopaminblocker sein).
Gut möglich, dass die Depressionen schlimmer werden nach dem Absetzen.
Wenn es einem möglich ist, warum nicht in die Psychatrie gehen? Man könnte Olanzapin versuchen, das auch antidepressive Wirkung hat, aber eben auch andere Nebenwirkungen hat.
Am besten das mit dem Arzt Besprechen :)

Die Rezeptorbindungsprofile der Neuroleptika
 
Laut den Rezeptorbindungsprofilen hat Aripiprazol eine gewisse antidepressive Wirkung am Alpha-2, 5HT7,5HT2C, 5HT1A und D3 Rezeptor.
Amisulprid nur am D3-Rezeptor (soll reiner Dopaminblocker sein).
Gut möglich, dass die Depressionen schlimmer werden nach dem Absetzen.
Wenn es einem möglich ist, warum nicht in die Psychatrie gehen? Man könnte Olanzapin versuchen, das auch antidepressive Wirkung hat, aber eben auch andere Nebenwirkungen hat.
Am besten das mit dem Arzt Besprechen :)

Die Rezeptorbindungsprofile der Neuroleptika
Danke. Olanzapin vertrage ich auch nicht, das wurde bei einem Klinikaufenthalt schon ausprobiert. Ich habe in dem Zusammenhang sowieso schon alle Neuroleptika durch, nichts davon habe ich vertragen. Bei dem Aripripazol kriege ich so eine quälende innere Unruhe. Als ich kürzlich die Klinik verlassen hab, hat die Ärztin mir gesagt, dass ich bei Bedarf Amisulprid nehmen soll. Du meinst, dass Amisulprid nicht so potent ist in Sachen antidepressiv wie Aripiprazol?
 
Laut den Rezeptorbindungsprofilen hat Aripiprazol eine gewisse antidepressive Wirkung am Alpha-2, 5HT7,5HT2C, 5HT1A und D3 Rezeptor.
Amisulprid nur am D3-Rezeptor (soll reiner Dopaminblocker sein).
Gut möglich, dass die Depressionen schlimmer werden nach dem Absetzen.
Wenn es einem möglich ist, warum nicht in die Psychatrie gehen? Man könnte Olanzapin versuchen, das auch antidepressive Wirkung hat, aber eben auch andere Nebenwirkungen hat.
Am besten das mit dem Arzt Besprechen :)

Die Rezeptorbindungsprofile der Neuroleptika
Ich habe erst wieder Mitte September einen Termin. Mit selbst einweisen meinte ich, dass ich ggf. auf die Geschlossene muss, wenn es nicht besser wird.
 
Unruhe, Akathisie ist häufig bei Aripiprazol. Aber wenn du gar kein Neuroleptikum verträgst, bleibt wohl nur eine Einweisung übrig bei Spezialisten.
Geht denn wenigstens Amisulprid? Soll ja recht gut verträglich sein. Vielleicht kommst du damit über die Runden.
Der Maggi Maggi kann vlt. was zu Bupropion sagen als zusätzliches Antidepressivum......kenne mich damit nicht aus.
 
Unruhe, Akathisie ist häufig bei Aripiprazol. Aber wenn du gar kein Neuroleptikum verträgst, bleibt wohl nur eine Einweisung übrig bei Spezialisten.
Geht denn wenigstens Amisulprid? Soll ja recht gut verträglich sein. Vielleicht kommst du damit über die Runden.
Der Maggi Maggi kann vlt. was zu Bupropion sagen als zusätzliches Antidepressivum......kenne mich damit nicht aus.
Bupropion nehme ich, das wirkt nur leider nicht. Bei Amisulprid hatte ich ursprünglich 200mg und kam damit überhaupt nicht klar. Es war wie in einem Körpergefängnis sein. So bematscht. Ich habe mich aber heute entschlossen, eine geringere Dosis Amisulprid (50 mg) zu nehmen. Wenn das klappt, steigere ich es auf 100.
 
Ich hatte 2004/05 Solian 25 bis 50 mg, dass war enorm antidepressiv ! Je höher Du aber mit der Dosis gehst, desto eingesperrter fühlst Duch Dich. Jetzt bin ich seit 12 Jahren auf 200 mg Solian, da 25 mg für mich zu wenig antipsychotisch waren.
 
Screenshot 2025-06-30 203110.jpg
 
Bei mir erst ab 400 mg, aber da ist natürlich jeder verschieden. Dafür habe ich halt mit 200 mg nicht mehr so einen Antrieb wie mit 50 mg.
 
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