Hallo Ina,
Wie geht es dir mittlerweile?
ich habe mit Xeplion gute Erfahrungen gemacht. Dies habe ich während meines Klinikaufenthalts ca. 5 Monate bekommen. Mir gings super ich war stabil und war guter Dinge das das die Lösung ist. Ich wurde von einer Klinikpsychiaterin darauf hingewiesen, dass es sein kann, das ich nach der Klinik das günstigere Medikament von meinem Haus-Psychiater bekomme, mit dem sie schlechtere Erfahrungen gemacht hat und man wahrscheinlich das Medikament wechseln muss.
Ich war mit Xeplion meine ich damals bei 75 oder 100mg. Meinen Pass habe ich leider nicht mehr.
Ich habe dann tatsächlich mit dem günstigeren Medikament Paliperidon in gleicher Dosis weiter machen müssen. Die Psychiater haben dann ihre Ohren auf Durchzug gestellt als ich nach Xeplion gefragt hab. Hab dann mit Paliperidon aufs maximum 150 mg aufstocken und die Einnahmezeit verkürzen müssen, da meine Symptomatik wieder aufgetreten ist. Das war eine harte Zeit, weil man erstmal das Depot immer anpassen wollte und das ging dann mindestens ein halbes Jahr, wegen der Spritzenabstände. Und nebenbei musste ich neben meiner kleinen Tochter (damals ca. 8 Monate) wieder in den Alltag finden. Was ja ganz andere Voraussetzungen als im "entspannten" Klinikalltag sind.
Ich hoffe du machst gute Erfahrungen mit Paliperidon und bist nicht gleich abgeschreckt von meinem Bericht.
Ich sehe ganz klar ein Vorteil in Tabletten, da man dann gezielter Steuern kann und nicht immer abwarten muss ob es jetzt passt.
Zum wegkommen und ausschleichen hat meine Psychiaterin von der Spritze direkt auf die Tabletten Invega gewechselt. Von denen bin ich leider immer noch nicht weg. Das ärgert mich, weil die sind einfach Schweine-Teuer. Reimport ca. 164 € pro 28 Tabletten. Nur das du das mal gehört hast.
Liebe Grüße
Hannah
Xeplion = Paliperidon, also im Grunde dasselbe in Blau. Invega ist auch Paliperidon in Tablettenform. Im Grunde ist es aber so, dass alle sich an uns und solchen überteuerten Medikamenten bereichern, die es seit 2011 in Depotform gibt.
Du hattest also im Grunde nie ein anderes Medikament.
Es kann helfen
@hannahh wenn du mal auf Aripiprazol einen Partialagonisten in möglichst kleiner Dosis, wechselst.
Langfistig empfehle ich diese Therapieform, da ich alles probiert habe abzusetzen und mit dieser eigenst entwickelten Therapiefrom langfristig von den Antipsychotika weggekommen bin. Etawa 10 Jahre später da vieles im Nachhinein von den Ergänzungen dazugekommen ist.
Auch diese Intervalltherapie mit gelegentlich ganz wenig Antipsychotika ist 100mal besser als unter Xeplion oder Paliperidon dahinzuvegitieren.
Ist alles eine große Frechheit was da läuft, da man von diesen alten Xeplion und selbst Paliperidon-Depot noch um die 300-700€ im Monat abkassiert und für neuere Wirkstoffe die in Tablettenform erst im letzten Jahrzehnt entwickelt wurden nur 100 € zahlt. Die Entscheidungsträger haben da viel unnötiges Leid uns angetan und alle kassieren praktisch mit dem Xeplion ab und für Generika als Depot wird auch ein Vermögen verlangt.
Hier findest du eine sehr seriös von mir ausgearbeitete Nebenwirkungsübersicht. Xeplion = Paliperdion , nur habe ich gehört, dass man bei Xeplion wohl etwas gegen Obstipation beimischt. Also vom Prinzip das Gleiche, da der Wirkstoff identisch ist.
https://schizophrenie-forum.com/psy...hotika_nebenwirkungen_referenz_2026-pdf.2772/
Bleib stark und das Forum zeigt viele Möglichkeiten. Wenn du noch nie Aripiprazol hattest, würde sich eine Umstellung lohnen, aber dann solltest du hinterher die
Intervalltherapie nutzen, da es dir ein recht normales und glückliches Leben ermöglichen kann, wo du deutlich besser funktionierst.
Einfach umstellen lassen auf Aripiprazol als Antipsychotikum. Dann diese Therapiemöglichkeit erwägen.
Aktuell müssen wir Betroffene sehen wo wir bleiben.
Liebe Grüße
Maggi