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“It is plausible that this strategy prevents potential dopaminergic supersensitivity.”
– Prof. Dr. Stephen M. Stahl

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Bekomme ich eine Psychose?

Simsalagrim

New member
Hallöchen :)
Ich bin 19 Jahre Alt und bereits seitdem ich 13 bin hab ich immer wieder mit depressiven Episoden zu kämpfen. Da in meinem familiären Umfeld Schizophrenie/ Psychosen gehäuft auftreten (Vater, Oma mütterlicherseits, …) habe ich schon länger Angst auch daran zu erkranken, da ja die Prodomalphase einer Schizophrenie auch öfter mit Depressionen verwechselt wird. Anfangs dachte ich noch es sei einfach eine Angst, aber dann bekam ich auch komische Gedanken wie, dass alle Menschen nicht echt seien, oder ich hab einfach über komische Sachen nachgedacht, mich aber auch selber sehr überanalysiert.
Jetzt seit meiner letzten Phase hat sich mein Krankheitsbild nochmal verändert, jetzt hab ich meistens ein "alles ist mir egal" Gefühl, beziehungsweise fühle garnichts mehr. Nichts berührt mich, nichts erfreut mich aber ich bin auch nicht traurig oder ängstlich. Zudem habe ich die ganze Zeit extreme Kopf-und Nackenschmerzen und es fällt mir schwer zu sprechen. Klingt komisch, aber ich kann oft keine Sätze bilden, hab auch eigentlich nicht den Impuls was zu sagen aber zwinge mich dazu. Auch vor anderen Menschen (eigentlich jedem) bin ich plötzlich total unbeholfen, orientierungslos und vermeide es generell mit anderen zu sprechen, auch mit Freunden. Ich fühle mich wie ein Alien. Ich kann auch keine Verbundenheit mehr empfinden. Bis vor einem Monat ging es mir eigentlich ein halbes Jahr ziemlich gut, da bin ich dann auch das Gegenteil, sehr Gesprächig, sehr Sozial und fühle mich Verbunden. Meine Frage ist, wie klingt das für euch? Meint ihr das klingt nach einer Depression oder eher psychotisch? Ich habe das Gefühl nichts hilft irgendwas, bin sehr verzweifelt.
 
Hm, klingt schon wie die Vorstufe einer psychischen Erkrankung mit Negativsymptomatik. Keine Ahnung was du machen könntest. Vielleicht in eine Selbsthilfegruppe für Psychotiker gehen? Da könnte dir noch einiges klar werden. An dir sieht man die erblichen Ursachen. Ist schon heftig.
 
Klingt so, als ob du von der Prodomalphase direkt in die Negativsymptomatik übergegangen wärst.
 
jetzt hab ich meistens ein "alles ist mir egal" Gefühl, beziehungsweise fühle garnichts mehr. Nichts berührt mich, nichts erfreut mich aber ich bin auch nicht traurig oder ängstlich. Zudem habe ich die ganze Zeit extreme Kopf-und Nackenschmerzen und es fällt mir schwer zu sprechen. Klingt komisch, aber ich kann oft keine Sätze bilden, hab auch eigentlich nicht den Impuls was zu sagen aber zwinge mich dazu. Auch vor anderen Menschen (eigentlich jedem) bin ich plötzlich total unbeholfen, orientierungslos und vermeide es generell mit anderen zu sprechen, auch mit Freunden. Ich fühle mich wie ein Alien.
So gehts mir nach nem kleinen Schub, wie du sagst fühlt man sich wie so Alien.

Manchmal rutsch ich auch gleich direkt in die Phase, der Witz ist kann von heut auf Morgen sein, und hält unterschiedlich an mal nur wenige Tage mal 2Wochen.

Das ist man wie ausgewechselt.

Ich bekomm auch keine Sätze dann zu stande, bin unbeholfen wie so Kleinkind und mir ist alles egal aber auch wirklich alles.

Noch dazu extrem schnell genervt und beziehe noch alles auf mich so.

Muss jetzt ja nix bedeuten bei dir, aber ich erkenn mich da 100% wieder, also mit nem passenden Arzt würde ich das eventuell mal abklären.

Vorallem jetzt wo du es noch selber merkst.
 
Meine Frage ist, wie klingt das für euch? Meint ihr das klingt nach einer Depression oder eher psychotisch? Ich habe das Gefühl nichts hilft irgendwas, bin sehr verzweifelt.
Das könnte schon die Prodormalphase der Psychose sein.
Bei mir ist auch jahre vor der Psychose eine Depression aufgetreten. Damals war ich ca. 17.

Kopf- und Nackenschmerzen hatte ich auch. Es könnte bei dir auch ein Spannungskopfschmerz sein, also das sich deine Rücken und Nackenmuskelatur immer mehr verkrampft statt das diese sich im Schlaf lockert.
Stehst du morgens dann manchmal gereizt auf oder kommst schwer aus dem Bett?

Nimmst du Antidepressiva bereits bezüglich der Depression oder andere Medikamente?

Ich hab damals mit 16 oder 17 Jahren Schmerzmittel genommen, was wenig geholfen hat.

Ältere trizyklische Antidepressiva können den Schlaf verbessern. Etwa Amitriptylin wird in sehr kleinen Dosierungen dafür eingesetzt.

Frage:
bei spannungskopfschmerzen durch Nacken, Rückenmuskelatur welches Antidepressivum eignet sich am besten?

Antwort mit KI:
Kurzantwort:
Bei chronischen Spannungskopfschmerzen, die durch Nacken‑ und Rückenmuskelverspannungen getriggert werden, setzen Ärztinnen und Ärzte häufig trizyklische Antidepressiva, besonders Amitriptylin, ein. Es gilt als das am besten untersuchte und wirksamste Antidepressivum zur Vorbeugung von Spannungskopfschmerzen.


🧠 Warum gerade Amitriptylin?​

  • Es wirkt schmerzlindernd, muskelentspannend und schlafverbessernd – drei Faktoren, die bei muskulär bedingten Spannungskopfschmerzen relevant sind.
  • Es wird in sehr niedrigen Dosen eingesetzt (viel niedriger als bei Depressionen).
  • Gute Evidenz aus Studien für chronische Spannungskopfschmerzen.

🔄 Welche Alternativen gibt es?​

Falls Amitriptylin nicht vertragen wird oder ungeeignet ist, ziehen Ärztinnen/Ärzte manchmal andere Optionen in Betracht:
  • Nortriptylin – ähnlich wie Amitriptylin, oft mit weniger Müdigkeit.
  • Doxepin – ebenfalls trizyklisch, manchmal besser verträglich.
  • Venlafaxin (SNRI) – kann bei chronischen Schmerzen helfen, aber weniger Evidenz speziell für Spannungskopfschmerzen.
  • Mirtazapin – gelegentlich bei Schlafproblemen und Schmerzen genutzt, aber nicht Standard.

⚠️ Wichtige Hinweise​

  • Die Wahl eines Antidepressivums ist immer individuell und hängt von deiner Gesundheit, Begleiterkrankungen, bisherigen Medikamenten und Nebenwirkungen ab.
  • Ich kann dir keine persönliche Empfehlung oder Dosierung geben – das muss eine Ärztin oder ein Arzt entscheiden.
  • Wenn deine Kopfschmerzen neu, stärker oder ungewöhnlich sind, solltest du das unbedingt medizinisch abklären lassen.

🧩 Was du zusätzlich beachten kannst​

Spannungskopfschmerzen durch Nacken/Rücken entstehen oft durch:
  • Fehlhaltung
  • Stress
  • Schlafprobleme
  • Muskelverspannungen
  • Zähneknirschen
Darum helfen häufig auch:
  • Physiotherapie
  • Wärmeanwendungen
  • Dehnübungen
  • Stressreduktion
  • Schlafoptimierung

Bei mir hat die Depression etwa mit 17 angefangen mit 23 ist die Psychose etwa ausgebrochen.

Bei dir mit 13 und 19 wäre vom zeitlichen Abstan her ähnlich.

Das Amitriptylin wird für die Spannungskopfschmerzen und Nackenverspannungen eingestetz und trägt zur Schmerzlinderung und das sich deine Muskelatur im schlaf lösen kann bei.
Das sind minimale Dosierungen unterhalb der für Depression üblichen Dosis, die man da benötigt.

Falls du eine zusätzliche antidepressive Wirkung brauchst gibt es viele selektive Antidepressiva, deswegen die Frage welche/n Wirkstoff du da einnimmst und seit wann?

Ich würde dir empfehlen das du mal gründlich alle B-Vitamine und auch Magnesium bei dir untersuchen lässt. Insbesondere B1 B6 B9 B12, Magnesium und andere Mineralien.
Da wirklich mal alles durchschauen, da meist nur B12 im normalen Blutbild ist. Das kann helfen das wenn du Schizophrenie hast der spätere Verlauf besser ist oder vielleicht ist die Psychose ja noch abwendbar.

Selektive Antidepressiva würde ich dir zum Amitriptylin (minidosis wegen Muskeln) eher Bupropion NDRI Antidepressivum + Escitalopram SSRI Antidepressivum von meiner Einschätzung her empfehlen. Bupropion hilft beim Stressabbau, verbessert Konzentration und Wahrnehmung, Antrieb was zu einer deutlich höheren Psychoseschwelle führen kann, Escitalopram wirkt als Standardantidepressivum eher Emotional, Antidepressiv stabilisierend und Libido dämpft, das kann in kleiner maßvoller Dosis sinnvoll sein.

= Amitriptylin (mini Dosis) + Bupropion (Antrieb, Konzentration, Wachheit und Antipsychotische Schwelle hochsetzen) + Escitalopram (Emotional und Libidodämpfend, für primär antidepressive Effekte)

Also wäre eher eh eines nach dem anderen und eine Überlegung.

Wichtig:
Großer Vitamin Test mit allen nervlich wichtigen B-Vitaminen, weiteren Vitaminen und Mineralstoffen um bevor du supplementierst Mangelerscheinungen oder Tendenzen im Blutbild erkennen zu können.



Anfangs dachte ich noch es sei einfach eine Angst, aber dann bekam ich auch komische Gedanken wie, dass alle Menschen nicht echt seien, oder ich hab einfach über komische Sachen nachgedacht, mich aber auch selber sehr überanalysiert.
Jetzt seit meiner letzten Phase hat sich mein Krankheitsbild nochmal verändert, jetzt hab ich meistens ein "alles ist mir egal" Gefühl, beziehungsweise fühle garnichts mehr. Nichts berührt mich, nichts erfreut mich aber ich bin auch nicht traurig oder ängstlich. Zudem habe ich die ganze Zeit extreme Kopf-und Nackenschmerzen und es fällt mir schwer zu sprechen. Klingt komisch, aber ich kann oft keine Sätze bilden, hab auch eigentlich nicht den Impuls was zu sagen aber zwinge mich dazu.
Du beschreibst so Symptome wie Derealisation, die auch bei Psychose auftreten. Das "alles ist mir egal" kann auch mit Antidepressiva zusammenhängen.
Eventuell bist du antidepressiv zu einseitig eingestellt, da das Serotoninsyndrom den psychotischen Symptomen ähnelt. Viele Antidepressiva wirken auf Serotonin, aber gerade für dich ist der Ausgleich mit Noradreanlin und Dopamin sehr wichtig, was Bupropion bietet. Serotonin-Wirkung ist häufig zu stark, was zu emotionaler Gleichgültigkeit führen kann und auch einen teil der antidepressiven Wirksamkeit begründet.

  • Bekommst du Antidepressiva, wenn ja welche in welcher Dosis?
  • Beim Arzttermin nach einem breiten Bluttest mit den ganzen Vitaminen und Mineralien fragen um vor Supplementierung, Mangelzustände zu erkennen.
  • Amitriptylin wegen der Nacken und Kopfschmerzen erwägen und abklären ob die Nacken und Kopfschmerzen durch Verspannungen der Muskelatur ausgelöst oder begünstigt werden.

Dann wäre die überlegung Bupropion als NDRI Antidepressivum zu ergänzen, da es die Schwelle zur Psychose hochsetzen kann.
 
Zuletzt bearbeitet:
Erstmal vielen Dank für die Antworten! Ich hatte heute einen Termin bei meinem Psychater, ich habe ihm meinen Text hier aus dem Forum vorgelesen, aber er ist der Meinung das seien auch alles Symptome einer Depression. Ich nehme mittlerweile seit 2 Jahren Escitalopram, hab auch auch vor kurzem die Dosis von 10 auf 15mg erhöht, aber es hat eigentlich generell noch nie eine Wirkung gezeigt. Ich hatte aufjedenfall gute Phasen, ja, in denen geht es mir auch besser als vor den Medikamenten. Aber eben auch sehr schlechte, in denen die Medikamente absolut keine Besserung bewirken. Es ist also ein Wechselspiel aus guten und schlechten Phasen, aber ohne richtigen Auslöser für beides. Eigentlich habe ich auch nicht das Gefühl, dass das Medikament einen Einfluss darauf nimmt. Mein Psychater ist da anderer Meinung. Die meisten mit denen ich bisher gesprochen haben sind der Meinung, das sei durch mein grade bestandenes Abitur und dem damit verbundenen Stress sowie der unbestimmten Zeit nach dem Abitur verbunden. Aber das spüre ich eben nicht. Zukunftsängste waren eigentlich noch nie mein Problem, da bin ich eher optimistisch normalerweise. Aber es ist für sie eben die einzig plausible Erklärung. Das verstehe ich auch irgendwie, aber ich hab trotzdem das Gefühl meine Symptome werden einfach nicht richtig ernstgenommen und abgetan. Der Psychater hat mir jetzt ein anderes Medikament, Duloxetin verschrieben. Auf das soll ich jetzt umsteigen. Ich hoffe das bringt irgendwas.
 
Da du Escitalopram hast und wenn im Grunde zur Schwelle zur Psychose stehst, ist zum Escitalopram SSRI-Antidepressivum das Bupropion NDRI-Antidepressivum ideal, da es die Schwelle zur Psychose hochsetzt und einschränkende Negativsymptome wie schlechtere Kognition, Motivation, Wachheit, Wahrnehmung und Antrieb verbessert.
Mit einem SSRI allein behandelst du die Depression zu einseitig, da dies eher Gleichgültigkeit als Hauptwirkung erzeugt und die emotionale Breite der Wahrnehmung eher verringert. Übermäßige Emotionen sind ein Hauptproblem bei Depressionen, da Gefühle dann überbewertet werden, was auch bei Psychosen ein Problem ist wenn Gefühle über Wissen gestellt werden.
SSRIs können bei Dauereinnahme in deinem Fall auch zur Verwirrung beitragen, also auch das Serotoninsyndrom ähnelt Psychosen. Mit 10-15mg Escitalopram liegst du bei 20-30mg Citalopram, was schon im oberen Dosisbereich ist und dann Sinnvoll wenn Libido und Emotionen übermäßig stark sind was beim ausbruch einer Psychose auch vorkommt, das Libido sehr stark ist obwohl SSRI-Antidepressiva diese normal effektiv reduzieren sollten.

Escitalopram kannst du praktisch kaum mit anderen Antidepressiva kombinieren, da viele Antidepressiva auch auf Serotonin wirken und das Serotoninsyndrom dann ein echtes Risiko darstellt.
Bupropion wirkt spezifisch auf Noradrenalin (NE-Transporter NET) und Dopamin(DAT) was sich perfekt mit mit Escitalopram ergänzt.
Da Bupropion + Escitalopram als hauptproblem zu starker Wachheit und Einschlafströrungen besonders bei Psychoserisiko führen kann, sollte Bupropion mit kleinster 150mg Dosis gestartet werden oder das Retardmedikament am anfang eventuell sogar auf 75mg geteilt(auch wenn praktisch keine Teilbarkeit vorgesehen ist) werden. Das wurde auch auf der DGPPN-Konferenz erwähnt, ist also sinnvoll wenn 150mg zuviel wäre.
Bei Schlafstörungen ist ergänzend bedarfsgerechte Trimipramin-Tropfen zu Bupropion+Escitalopram sehr sinnvoll. Trimipramin verbessert in kleinen bedarfsgerechten Dosierungen um ca. 5-20mg den Schlaf und Einschlafen was durch Bupropion und der möglichen Psychose, die man meist erst nach akuten Krankheitsausbruch klar diagnostizieren kann, auch weil die Konsequenzen von Antipsychotika die man üblicherweise bei Psychosen braucht größer sein können als abzuwarten und vielleicht zu den Glücklichen zu gehören die sich so stabilisieren.

Da einseitiges Escitalopram eher kontraproduktiv sein kann, ist es sehr wichtig Bupropion zu ergänzen was die Schwelle zur Schizophrenie anhebt. Desweiteren eben Trimipramin bei Schlafstörungen was ein sehr gutes Kombimedikament ist, was die antidepressive Wirkung durch Schlafförderung verbessern kann obwohl es selbst kein vollwertiges Antidepressivum ist und eher Schlafmedikament ohne Abhängigkeitspotential.

Escitalopram + Bupropion + Trimipramin-Tropfen(Bedarfsgerecht)

Nun besteht nur noch das Problem der möglichen Denkbeschleunigungen die Antidepressiva unwirksam machen.
Minimal dosiertes Lithium kann helfen oder es gibt auch Lithium-Orotate was es leider nur im Ausland als Nahrungsergänzung gibt. Das kann helfen und wirkt bei kleineren Dosierungen als das in Praxen übliche Lithium.

Vitamin B-Komplex(8 B-Vitamine hochdosiert) ist wegen B6, B12 und B9 besonders relevant. B6 gibt es einzeln auch in 100mg was man mit Achtsamkeit aufs periphere Neuropathierisiko auch vorübergehend in den hohen Dosierungen einzeln ergänzen kann.
Magnesium in üblichen Dosierungen ist auch sehr wichtig, das führt früh eingenommen zu milderen Verläufen und vielleicht ein weiterer schützender Grund.
Um es so zu verstehen setzt Bupropion+Lithium+B-Vitamine+Magnesium die Schwelle zur Psychose hoch, damit gibt es deinen Selbstheilungskräften mehr Raum. Bupropion hilft präfrontal über NET das Dopamin zu modulieren, da Dopamin über den Noradranalintransporter abgebaut wird. Über DAT wirkt Bupropion Antipsychotiks da es Dopaminspitzen abfedert und zu schwaches Dopamin erhöht, also auch moduliert.
Lithium wäre eher wie eine eine leichte Dopaminbremse, da bei Psychose diese Denkbeschleunigungen bis zur Symptomatik ansteigen können und es im Grunde ermöglicht das du bei moderaten Antidepressivadosierungen weiterhin Wirkung hast.

Also falls Escitalopram + Bupropion + Trimipramin-Tropfen + Vitamin-Mineral Ergänzungen zu schwach sind oder nachlassen, dann Lithium am besten möglichst gering dosiert oder minimal dosiert mit Lithium-Orotat ca. 20-40mg

Ansonsten ist Sulforaphan (Brokkoli-Extrakt) für die Enzündungsmodulation sehr wichtig, da Enzündungen im bei Schizophrenie psychoserelevant nachgewiesen wurden. Brokkoli-Extrakt wirkt über die Gene und ist eines der stärksten natürlichen enzündungshemmenden und antioxidantiven Substanzen. Es gibt stärke aber es ist eines der bestuntersuchten und breit wirksamen.
Falls du Hautprobleme hast, etwa starke Hornhautbildung oder stechende Schmerzen an den Fußfersen oder andere Stellen wo sich die Haut stärker Schuppt oder enzündet ist, dann kann das ein Hinweis sein was auf ein höheres Psychoserisiko hindeutet und Sulforaphan oder ergänzend mehr Omega 3 kann helfen.

Mit KI erstellt:
Kurz und klar: Sulforaphan gehört zu den stärksten natürlichen entzündungshemmenden und antioxidativen Substanzen, aber es ist nicht das stärkste überhaupt – eher eines der bestuntersuchten und breit wirksamen.

Ich gebe dir eine präzise, wissenschaftlich fundierte Einordnung, damit du es sauber einordnen kannst.


🧬 1. Wie stark ist Sulforaphan im Vergleich zu anderen natürlichen Stoffen?​

Sulforaphan ist außergewöhnlich stark, weil es nicht nur ein Antioxidans ist, sondern zelluläre Schutzprogramme aktiviert:

Top‑Eigenschaften von Sulforaphan

  • Aktiviert Nrf2, den wichtigsten zellulären Schutzfaktor
  • Reduziert NF‑κB, den zentralen Entzündungsregulator
  • Erhöht körpereigene Antioxidantien:
    • Glutathion
    • Superoxid-Dismutase
    • Katalase
  • Wirkt gegen oxidativen Stress, Entzündungen, Neuroinflammation
  • Hat Effekte auf Mitochondrien, Autophagie und Entgiftung
Das macht es breiter und systemischer als viele andere Pflanzenstoffe.


🔥 2. Ist es „eines der stärksten“?​

Ja – aber mit Präzisierung:

Sulforaphan gehört zu den stärksten natürlichen Aktivatoren von Nrf2.
Und Nrf2 ist der wichtigste antioxidative und zellschützende Signalweg, den wir kennen.

Aber:
Es gibt andere Substanzen, die in bestimmten Bereichen noch stärker sind, z. B.:
  • Curcumin → sehr starke Hemmung von NF‑κB
  • EGCG (Grüntee) → starke antioxidative Kapazität
  • Resveratrol → starke SIRT1‑Aktivierung
  • Quercetin → extrem starke Radikalfänger
  • Astaxanthin → eines der stärksten reinen Antioxidantien überhaupt
  • Boswellia → sehr starke entzündungshemmende Wirkung (COX/LOX)
Sulforaphan ist nicht das stärkste einzelne Antioxidans,aber es ist eines der effektivsten Gesamtpakete, weil es viele Schutzwege gleichzeitig aktiviert.


🧠 3. Warum wird Sulforaphan oft als „besonders stark“ bezeichnet?​

Weil es:
  • nicht nur freie Radikale neutralisiert,
  • sondern den Körper dazu bringt, selbst mehr Schutzproteine zu produzieren.
Das ist ein qualitativer Unterschied.

Viele Antioxidantien wirken direkt (fangen Radikale ab).
Sulforaphan wirkt indirekt (aktiviert Schutzsysteme).

Das ist nachhaltiger und systemischer.


🧪 4. Bereiche, in denen Sulforaphan besonders stark ist​

  • Neuroinflammation
  • Stressresistenz
  • Entgiftung (Phase II Enzyme)
  • Mitochondrienfunktion
  • Schutz vor oxidativem Stress
  • Entzündungshemmung bei chronischen Erkrankungen
  • Schutz der Blut-Hirn-Schranke
  • Verbesserung der Glutathionproduktion
In diesen Bereichen gehört es tatsächlich zu den Top‑Substanzen.


📌 5. Fazit​

Sulforaphan ist eines der stärksten natürlichen Aktivatoren von Nrf2 und eines der effektivsten entzündungshemmenden und antioxidativen Pflanzenstoffe.
Es ist nicht das stärkste einzelne Antioxidans, aber eines der besten Gesamtpakete, weil es viele Schutzmechanismen gleichzeitig aktiviert.

In der Broschüre sind diese Ergänzungen mit aufgeführt, wobei für dich das Aripiprazol erstmal irrelevant ist, also keine Intervalleinnahme, da ziel ist kein Antipsychotikum zu benötigen:
https://schizophrenie-forum.com/psychose/attachments/patienteninformation-und-einwilligung-pdf.2761/
(gut druckbar worin du auch Escitalopram + Bupropion + Trimipramin-Tropfen + Lithium-orotat + Ergänzungen findest was für dich relevant ist)
Falls sich trotzdem eine Psychose bilden sollte, kannst du immer noch aufs relativ verträgliche Aripiprazol als Antipsychotikum zurückkommen. Antipsychotika sind eben medikamente die maßiv eingreifen und es umgekehrt schwer ist davon wieder ganz wegzukommen.
Die für dich relevanten Wirkstoffe sind aufeinander abgestimmt.

Kognitionen werden durch Bupropion normal auch extrem besser. Wäre wichtig das du es probierst und dich für Schlafstörungen Trimipramin-Tropfen bereithälts.
 
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