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Pharmakologische Strategien
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Kompakte Darstellung der Intervalltherapie mit Bupropion.
“It is plausible that this strategy prevents potential dopaminergic supersensitivity.”
– Prof. Dr. Stephen M. Stahl

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Psychose & Schizophrenie - Forum

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Stabilisierung mithilfe von Bupropion

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“It is plausible that this strategy prevents potential dopaminergic supersensitivity.”
– Prof. Dr. Stephen M. Stahl

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Auto fahren

Moriko

Well-known member
Wann konntet ihr wieder auto Fahren? Meine Psychiaterin hat es mir im moment verboten. Wann waren eure symptome so dass ihr wieder auto fahren konntet?
 
Ich konnte auch sofort nach kh wieder auto fahren. Aber es kommt auch stark an, welche Medikamente du in welcher Dosis nimmst. Auch wenn meine Ärzte gesagt haben ich darf Autofahren, waere ich mir rechtlich nicht sicher was bei einem unfall passiert, da in eigentlich allen beipackzetteln steht vom bedienen von maschinen auch kraftfahrzeuge wird abgeraten .
 
Wann konntet ihr wieder auto Fahren? Meine Psychiaterin hat es mir im moment verboten. Wann waren eure symptome so dass ihr wieder auto fahren konntet?
Vor 15 Jahren wurden im Krankenhaus relativ einfache Reaktionstests durchgeführt, damit man weiter Autofahren durfte, da die härteren Klinikmedikamente auch erst einmal deutlicher dämpfen und alles.

Solange du in einer akut psychotischen Phase bist bzw. in einer Akutbehandlung, ist Autofahren definitiv ein Risiko. Auch danach kann es Wochen dauern, bis man halbwegs stabil ist, und es kann sehr individuell sein, ob und wie gut man unter den jeweiligen Medikamenten Autofahren kann.
Wenn du dich generell mit Autofahren schwerer tust, dann können die Erkrankung und Medikamente solche Defizite auch vergrößern, sodass man, wenn möglich, am besten ganz aufs Auto verzichten sollte. Es gibt also Betroffene, die dann gar kein Auto mehr fahren, da so etwas individuell ist und selbst wenn dir deine Psychiaterin das OK gibt, du auch von dir aus sehr selbstkritisch und vorsichtig ins Auto steigen solltest. Falls du Alternativen wie die Bus oder Bahn usw. hast, würde ich auch tendenziell dazu raten, das Auto wenn überhaupt, nur selten und eher für Kurzstrecken zu nutzen, da man unter Antipsychotika und längeren Fahrten müde werden kann.
Auch können Negativsymptome dazu führen, dass man Sicherheitsaspekte vernachlässigt oder in bestimmten Situationen nach dem Aufstehen etwa unaufmerksamer ist.
Deswegen muss man da auch abseits der Positivsymptome, die meist leicht zu behandeln sind, sehr aufpassen.

Ich kann auch so Bupropion (NDRI-Antidepressivum) ergänzend empfehlen, weil es Antrieb, Konzentration und Wachheit verbessert. Gleichzeitig kann man damit leichter die Antipsychotika reduzieren, da von Bupropion als Addon durchaus ein Zusatznutzen ausgeht.

Hattest du einen Rückfall, wurden deine Medikamente erhöht oder verändert. Nimmst du vielleicht vorübergehend mehr und soll es später wieder reduziert werden?
In einer Akutbehandlung, die wohl teils schon ambulant vorkommen, wäre Autofahren nichts. Es dauert manchmal Wochen, bis die Medikamente anschlagen und die Psychiater die Dosis wieder etwas reduzieren können. In der Zeit, wo man voll gedämpft ist oder sich erst mal an die Umstellung und Medikamente gewöhnen muss, ist Autofahren zumindest ungünstig.
Hängt also von deiner eigenen Situation und Medikation sehr ab. Antipsychotika dämpfen und schränken teils ein, was bei jemanden der beim Autofahren so schon Schwächen hat diese vergrößern kann. Kommt also darauf an, und selbst wenn du darfst müsstest du erst schauen wie sich das in der Praxis anfühlt. Durch die Medikamente und Psychose ändert oder verschiebt sich die ganze Wahrnehmung und darauf muss man sich auch so erst einmal einstellen.
 
Hallo, ich bin in meiner letzten Psychose Auto gefahren und war auf einer Polizei Dienststelle , wo ich eine Anzeige aufgegeben wollte, dort erlebten die mich sehr auffällig, ich bin aber nie verkehrstechnisch aufgefallen und sie haben mich auch wieder zurückfahren lassen. Nun habe ich vor wenigen Tagen ein Schreiben der Führerscheinstelle erhalten, dass ich aufgrund meines auffälligen Verhaltens und wegen meiner Erkrankung ( ich hatte der Polizei meine Krankheit genannt) ,meine fahreignung überprüfen lassen müsse durch ein fachärztliches Gutachten. Hat jemand hier Erfahrungen damit?
 
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