Hallo Enlightened,
ich selbst kenne Esoterik und Jesus Christus - die Person, nicht eine Kirche (!) - die ich als Alternative versucht habe.
Esoterik lief drauf hinaus, mich ethisch richtig zu verhalten und keine Angst zu haben.
Dann würden die unsichtbaren bösen Wesen, die ich wahrnahm, mich in Ruhe lassen.
Was ich denke, das ziehe ich an ... und solche Sachen.
Dieser Weg führte jedoch immer weiter in die Irre.
Meine Welterklärungsmodelle wurden immer seltsamer und es war auch keine Besserung meiner Störungen festzustellen -
im Gegenteil, wenn ich mich damit beschäftigte wurde es immer schlimmer und endete in der totalen Verzweiflung.
Solange ich mich mit Esoterik beschäftigte, lag ich mehr am Boden, als daß ich am Leben teilhaben konnte -
ob ich meine Störungen nun innerhalb oder außerhalb der Psychiatrie durchlitt.
Nicht das Christentum, sondern konkret die Person Jesus Christus hat mir letztendlich geholfen.
Gott ist kein Automat! Es geht nicht darum, Gott anzubetteln, daß Er doch heilen möge.
Heilung ist die Folge einer lebenslangen Beziehung mit Gott!
Gott offenbart sich demjenigen, der sich auf die Suche nach Ihm macht.
Wir sind durch den Heiligen Geist mit Jesus und Gott dem Vater verbunden.
Johannes 14
15 Liebt ihr mich, so werdet ihr meine Gebote halten.
16 Und ich will den Vater bitten und er wird euch einen andern Tröster (= der Heilige Geist) geben, daß er bei euch sei in Ewigkeit:
17 den Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, denn sie sieht ihn nicht und kennt ihn nicht.
Ihr kennt ihn, denn er bleibt bei euch und wird in euch sein.
18 Ich will euch nicht als Waisen zurücklassen; ich komme zu euch.
19 Es ist noch eine kleine Zeit, dann sieht die Welt mich nicht mehr (= Jesus wird am Kreuz sterben).
Ihr aber seht mich, denn ich lebe, und ihr sollt auch leben.
20 An jenem Tage werdet ihr erkennen, daß ich in meinem Vater bin und ihr in mir und ich in euch.
21 Wer meine Gebote hat und hält sie, der ist's, der mich liebt.
Wer mich aber liebt, der wird von meinem Vater geliebt werden, und ich werde ihn lieben und mich ihm offenbaren.
In meinem Leben hat sich Jesus Christus als derjenige erwiesen, wie die Bibel Ihn bezeugt.
Als ich bereit war, mein Leben in Jesu Hände zu legen, sah ich vor meinem inneren Auge,
wie Er am Kreuz für mein Fehlverhalten bezahlt hat, das zu meinen psychischen Störungen und meinem großen Leid geführt hat.
Ich habe meine Zeit verschleudert in unsichtbaren Welten. Ich habe diese Grenze überschritten, die Gott gezogen hat.
Ja, es gibt dort Wesen. Aber ich als Mensch soll mich nicht mit ihnen einlassen.
Voller Liebe hat Er mir diese Last abgenommen, die ich nicht tragen konnte.
Die Bibel sagt:
Johannes 8:34 Jesus antwortete ihnen und sprach: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer Sünde tut, der ist der Sünde Knecht.
Genau das war ich. Ein Knecht meiner Vergnügungssucht in diesen unsichtbaren Welten.
Nach vielen Jahren hab ich mich wieder frei gefühlt und war überwältigt von Jesu Heiligkeit, der bezahlt, was mir gebührt.
Was Folge meines Lebenswandels war.
Nach einer Nacht, wo ich nach langer, langer Zeit wieder schlafen konnte, begann meine Wüstenwanderung.
Das Volks Israel nach der Befreiung aus Ägypten und Jesus selbst mußten in der Wüste eine Zeit der Bewährung und Glaubensprüfung durchstehen.
Wie ernst meine ich es mit Gott? Will ich bloß eine Blitzheilung oder mein Leben auf ein anderes Fundament stellen?
Will ich fortan mit Gott durch das Leben gehen und bei Ihm bleiben, auf Ihn hören?
Oder eben nicht. Dann kann aber auch keine bleibende Heilung stattfinden.
In Gebet und Bibellese habe ich gelernt, mein Leben in Ordnung zu bringen.
Viele Störungen kamen zurück! Es schien teilweise schlimmer zu sein, als wenn ich mich gar nicht um Gott schere.
Ich war allerdings nicht allein in diesem Zustand. Ich bekam Unterweisung, wie ich damit umgehen soll und es wurde mir Mut zugesprochen.
Durch Bibelstellen, die ich fand oder in meine Seele hinein.
Dunkle Stunden, Verzweiflung an Gott und Seiner Güte, all das muß ich durchmachen, damit mein Glaube stark wird.
Das habe ich da verstanden.
Ich habe mit Gott gemeinsam ohne Medikamente oder Betäubung den Geisteszustand, der "Schizophrenie/Psychose" genannt wird,
quasi im Glauben durchgestanden, daß Er alles in Seiner Hand hat und mich nicht über mein Vermögen prüft - wie die Bibel sagt.
1. Korinther 10
13 Bisher hat euch nur menschliche Versuchung getroffen.
Aber Gott ist treu, der euch nicht versuchen läßt über eure Kraft, sondern macht, daß die Versuchung so ein Ende nimmt, daß ihr's ertragen könnt.
Schließlich hat am 2. August 2000 eine Stimme zu mir gesagt "Du hast mir geglaubt, darum geb ich dir den Frieden".
Und seit diesem Tag habe ich Ruhe im Geist ohne Medikamente.
Es gäbe natürlich noch vieles mehr zu sagen, aber es ist ja jetzt schon ein so langer Eintrag geworden.
Vielleicht kann er den einen oder anderen doch zum Nachdenken bringen,
daß was dran ist, wenn Menschen bezeugen, daß Gott/Jesus ihnen hilft in ihren psychischen Störungen.
Gottes Segen auf den Weg und möge Er dir begegnen,
Gelöschtes Mitglied 593
PS: Warnung !!! Auf keinen Fall schlagartig Medikamente absetzen und denken, daß wer genug glaubt und es einfach durchsteht, er dann sicher geheilt sein wird!!!
Es geht um einen Weg mit Gott. Innerhalb dieses Weges kann sich herauskristallisieren die Medikamente abzusetzen, wenn es an der Zeit ist.
Die Beziehung zu Gott trägt durch! Und eine Beziehung muß wachsen.
Innerhalb dieser Beziehung lehrt Gott so einiges.
Ich mußte zum Beispiel den Gedanken aufgeben, ich könne mich quasi an einer Leiter hocharbeiten.
Es würde immer besser werden, bis ich es geschafft habe, daß der Spuk ein für alle Mal ein Ende hat.
Stattdessen hat Gott immer alle meine Lebensumstände in Seiner Hand!
Er schenkt mir Symptomfreiheit für heute, weil ich mit Ihm durchs Leben gehe.
Und Gott ist souverän! Er bestimmt, ob man symptomfrei wird oder immer wieder damit kämpfen muß. Doch auch da läßt Er niemanden allein!
Meine schwachen Augen hat Gott zum Beispiel nicht geheilt. Aber Er hat mich gelehrt, wie ich damit umgehen soll und im Glauben an Ihn damit lebe.
Er ist mein Augenlicht und ich finde alles, was ich brauche, trotz meiner schwachen Augen.