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Omega-3-Fettsäuren sind mehrfach ungesättigte Fettsäuren, die eine wichtige Rolle für die Gesundheit des Gehirns und die psychische Gesundheit spielen. Sie sind in Lebensmitteln wie Fischöl, Leinsamen und Walnüssen enthalten und haben sich als vielversprechend bei der Behandlung von Schizophrenie erwiesen.
Wirkungsweise von Omega-3-Fettsäuren
Omega-3-Fettsäuren sind an einer Vielzahl physiologischer Funktionen beteiligt, die mit der Entstehung neuer Gehirnzellen, der Signalübertragung und der Entzündung des Nervengewebes zusammenhängen. Bei vielen schizophrenen Patienten wurde gezeigt, dass der Gehalt an Omega-3-Fettsäuren verringert ist[1].
Studien und Forschungsergebnisse
Mangel an Omega-3-Fettsäuren: Forscher haben gezeigt, dass Schizophrenie-Patienten generell einen Mangel an Omega-3-Fettsäuren haben. Erste Studienergebnisse zeigen, dass Betroffene, die überwiegend Omega-6-Fettsäuren zu sich nahmen, einen erniedrigten Blutspiegel mit Omega-3-Fettsäuren hatten, als es bei Gesunden der Fall war[1].
Verbesserung der Symptome: Mehrfach ungesättigte Omega-3-Fettsäuren, die reichlich in Fischöl vorkommen, könnten bei gefährdeten Jugendlichen eine Schizophrenie abwenden. Wenn Teenager mit Frühsymptomen drei Monate lang Omega-3-Ergänzungspräparate einnahmen, reduzierte dies das Risiko, dass die Erkrankung ausbrach[2].
Reduktion von Entzündungen: Omega-3-Fettsäuren können Entzündungen im Nervengewebe reduzieren, was sich positiv auf die Symptome von Schizophrenie auswirken kann[1].
Praktische Anwendung
Die Aufnahme von Omega-3-Fettsäuren kann durch den Verzehr von fettreichem Fisch wie Lachs und Makrele, sowie durch pflanzliche Quellen wie Leinsamen und Walnüsse erfolgen. Ergänzungspräparate können ebenfalls eine Option sein, sollten jedoch unter ärztlicher Aufsicht eingenommen werden[1].
Fazit
Omega-3-Fettsäuren bieten eine vielversprechende ergänzende Behandlungsoption für Menschen mit Schizophrenie. Weitere Forschung ist jedoch erforderlich, um die langfristigen Auswirkungen und die optimale Dosierung zu verstehen.