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mimom

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3 Sep. 2023
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3
Ich weiß gar nicht so recht, wo ich anfangen soll und was eigentlich wirklich meine Frage ist. Ich weiß im Moment einfach nicht, wohin mit mir. Das erste Mal läuft es scheinbar wirklich gut in meinem Leben, also so wirklich gut. Ich bin nicht bloß euphorisch und “erleuchtet”, während ich mich ohne es zu merken irgendwo reinfahre, ich kriege Schule, Termine und mich selbst irgendwie auf die Reihe, es ist schon fast langweilig. Zumindest war das bis vor einiger Zeit so.

Um nun mein Problem zu schildern, muss ich wohl von seehr weit vorne anfangen. Schon als ich ein Baby war, war ich körperlicher Nähe immer abgeneigt. Im Kleinkindalter hatte ich extreme Wutausbrüche und Probleme, meine Gefühle anders zu äußern. (wurde mir von meinen Eltern auch immer “verwehrt”, ich bekam schon immer Ärger, wenn ich traurig war/geweint habe..)
Jedenfalls war ich immer auffällig, und als wir umgezogen sind, da war ich 4, kam ich auch in einen neuen Kindergarten. Ab da wurde alles schlimmer, hier habe ich nie wirklich Anschluss gefunden. In der Grundschule wurde ich deshalb gemobbt - weil ich anders war, weil ich sehr frühreif war - und mit 8 begann mich selbst zu verletzen. Seit dem Kindergarten wollten Erzieher und Lehrer immer, dass ich eine Theraphie mache. Ich war auch bei der Ergotheraphie, aber die Frau hat eher einen Wettbewerb als eine Therapie mit uns gemacht.
Die nächsten Jahre ist es halt so gelaufen, wie es immer lief. Ich hatte nie wirkliche Freunde, war nicht oft in der Schule. Mit 11 habe ich angefangen Alkohol zu trinken und auch alles einzuschmeissen, was ich halt so finden konnte. Mit 13 habe ich einige Male Fentanyl probiert (meine Eltern haben das auch alles mitbekommen, aber war ihnen irgendwie egal?)
In diesem Alter bin ich das erste Mal zu einer Therapie gegangen. Ich habe dort nicht viel erzählt, ich hatte Angst mich zu öffnen und wusste sowieso nicht, was mein Problem eigentlich ist, wie ich es in Worte fassen soll. Der Therapeut meinte bloß, dass ich wohl traurig aussehe, mein Augen seien glasig.. Soweit ich weiß, wurde mir damals eine Sozialphobie diagnostiziert. Also ging es weiter, wie gewohnt. Mit 14-15 entschied ich mich selbst, eine Therapie zu machen. Ich war nicht oft da, Corona kam dazwischen, weshalb es lange Zeit keine Termine gab - dann irgendwann Videoanrufe. Zu der Zeit ging es mir so schlecht wie noch nie und meine Alkoholabhängigkeit begann so richtig aufzublühen, ab da hatte ich eigentlich jeden Tag mindestens 3 Promille.. Ich gab zu, dass ich darüber nachdachte, mich umzubringen. Also gab sie mich an die Psychiatrie weiter, ich soll mich nach dem Aufenthalt bei ihr melden. Zu dem Aufenthalt kam es nie, die Psychiatrie hat sich gemeldet, als ich gerade zwangseingewiesen worden bin. Knapp 2 Jahre später, Die hatten meine Akte verschleudert. Zwischendurch hatte ich noch eine Psychotherapeutin, ich will gar nicht so viel dazu sagen, sie war wirklich schrecklich, hat mich angeschrien usw.
Ich war in einer Wohngruppe, und 2 Wochen nachdem die mich einfach so wieder in das Auto meiner Eltern gesetzt haben, wurde ich dann eingewiesen. Ich hatte eine Psychose. Okay, jetzt muss ich mich kurz sortieren..
[Heute weiß ich, dass meine “Erleuchtungen”, Panikattacken und beinahe manischen Verstimmungen mich hätten warnen sollen..]

In der Psychiatrie wurde mir eine Schziophrenie diagnostiziert, das war im Oktober 2021, ich war dort 16.
Ich hatte keine Ahnung mehr wo und wer ich bin, ich dachte, dass alle wissen was los ist, mir es aber nicht sagen.. ich dachte, dass alle Menschen irgendwie geschickt werden, um Informationen zu erlangen (das habe ich leider durchgehend in gewisser Form)
und eigentlich alles drum und dran, leichte Halluzinationen, extremes Herzrasen. Es war wie ein Badtrip. Dieser extreme Zustand hielt nicht lange an, 1-2 Tage. (Extrem = schlimme Angst)
Ich habe die erste Woche dort wirklich Radau gemacht, auf den Boden gepinkelt und die Betreuer angegriffen usw.
Es wurde langsam besser, dann bekam ich irgendwann auch Medikamente. Die “Therapie” dort war eher spartanisch, der Therapeut war eigentlich immer Krank oder es ist was dazwischen gekommen.. Also ich bekam Quetiapin, alle auf der Station bekamen das, egal was sie hatten. Ich denke, die haben da mehr experimentiert, als dass sie wirklich helfen wollten. Irgendwann durfte ich mich dann selbst entlassen, hab ich auch soofort gemacht. Was wollte ich da noch? Und zuhause konnte ich endlich wieder trinken. Ich meine, ich habs ohne versucht, aber naja. Sie haben mir die Medikamente in die Hand gedrückt und Tschüss gesagt, ich wollte die aber nicht mehr nehmen, sie haben mich langweilig fühlen lassen. Also hab ich sie einfach abgesetzt, denn wir haben angerufen, sie meinten, sie sind nicht mehr zuständig. Auch andere Psychiater wollten mich nicht nehmen, ich war zu alt und sie können das mit dem Alkohol nicht verantworten. Alles lief ganz okay, besser als vorher. Im Sommer 2022 bin ich nochmal in die Psychiatrie gegangen, zum Entzug - ein paar Tage, denn ich hatte Corona. Aber ab da war ich angebunden. Und die Frau meinte, dass die Schizophrenie nicht mehr aktuell sei unddass meine Ängste (mit den Informationen usw.) “normal” sind.
Generell sagten alle, dass ich einfach Drogen genommen habe, und nicht krank bin. Habe ich aber nicht.
Jetzt bin ich 18 und ich bin nur noch bei einer Psychiaterin angebunden, ich nehme momentan Bupropion. Auch sie sagt, dass es nicht nach Schziophrenie aussieht. Ich habe ihr auch von meiner Angst erzählt - und so kommen wir zu meinem Hauptproblem: Ich habe momentan sehr extremen Verfolgungswahn, seit einigen Monaten baut er sich so auf. Mittlerweile habe ich sogar manchmal vor meiner Familie Angst. Ich traue mich gar nicht alleine raus, auch tagsüber. Und auch wenn ich nicht allein bin, kann ich es nicht geniessen. Ich habe einfach immer Angst, dass mir etwas angetan wird, dass ich lebendig ausgeweidet werde oder sowas.. und du ich dachte auch, dass das Thema Schizophrenie gegessen ist. Aber jetzt fällt mir einiges auf und ich kriege Angst, denn ich beschäftige mich viel mit meinem Glauben, er beeinflusst meine Realität nun mal sehr, und das gut. Ich kann mir eben alles auslegen wie ich will, es macht mich ganz froh. Aber wenn das wieder so extrem wird? Nach meine “Psychose” hatte ich lange Angst, mich mit solchen Themen zu befassen. Jetzt habe ich daran wieder Interesse, ich will nicht wieder Angst haben müssen.

Ich weiß ja nichtmal, was ich überhaupt habe, also wo soll ich hingehen? Wenn alle sagen, es ist normal? Soll ich mir einen Psychologen suchen, wie wird denn diagnostiziert? Und nehmen die mich ohne richtige Diagnose überhaupt? Ich weiss einfach nicht, wie das weitergehen soll. Ich kann schwer sortieren, was ich jetzt eigentlich hören will, aber jeder Rat und jedes Gespräch würde mir helfen. Tut mir leid, dass der Text so (unnötig) lang ist.
 
Ich habe auch immer das Gefühl, dass ich mir das alles einrede. Das eigentlich alles gut bei mir ist und ich nur einen Grund will, mich so zu verhalten wie ich es halt tue.

Ich denke ich will wissen ob das Schizophrenie sein kann oder nicht und was es sonst ist, natürlich könnt ihr mir das nicht sagen, aber eure Erfahrungen und euer Wissen vielleicht teilen. Ich rufe morgen mal beim Hausarzt an.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich denke mit deiner Angst brauchst du auf jeden Fall die Psychiatrie, ob der Hausarzt da was machen kann, höchstens Überweisung schreiben vielleicht.
 
Ich denke mit deiner Angst brauchst du auf jeden Fall die Psychiatrie, ob der Hausarzt da was machen kann, höchstens Überweisung schreiben vielleicht.
ich will auf keinen fall wieder in die psychiatrie, wenn es nicht unbedingt nötig ist. vielleicht kann die hausärztin mir dabei helfen, herauszufinden wo mir ambulant geholfen werden kann? es geht mir ja nicht so schlecht und ich will meinen abschluss nicht nochmal wegwerfen, ich habe nur diese angst.
 
Es gibt ja auch ambulante Psychiatrie wo du regelmäßig Termine machst um mit einem Psychiater zu sprechen, sowas meine ich.
 
Was du aus deiner Kindheit schreibst, sind nach meinem Wissen genau die Symptome von Autismus. Vielleicht wurde durch die resultierenden Probleme bei dir die Psychose ausgelöst.
Du kannst ambulant zu einem niedergelassenen Psychiater gehen. Das heißt ja nicht, dass du in die Psychiatrie musst.
 
Hört sich so an, als wäre dein Aufwachsen und das (familiäre) Umfeld alles andere als behütet und sicher gewesen.
Das hinterlässt Spuren und bringt Probleme/Auffälligkeiten, wie auch immer das genannt werden möchte, mit sich.

An dieser Stelle erstmal: Wenn Leute die nicht du sind, deine Gefühle/Emotionen und Gedanken nicht nachvollziehen können und dich anschreien/versuchen in ein Muster zu pressen, ist das sicherlich keine hilfreiche Erfahrung und bringt nichts bei der Bewältigung von (psychischen und mentalen) Schwierigkeiten.
Mein Tipp: Vergiss nicht deine Stärken, wie weit du bisher gekommen bist und auch den Schritt mittels dieses Forums Hilfe zu suchen. Das erfordert Selbstreflexion, Mut und den Willen sich nicht unterkriegen zu lassen. Weder von anderen noch vom eigenen Kopf.

Bezüglich deiner Frage würde ich dir raten zu schauen, ob es in deiner Stadt eine psychosoziale Beratungsstelle bzw. einen psychosozialen Krisendienst gibt. Hier wird dir (oft niedrigschwellig d.h. ohne lange Voranmeldungen/ärztliche Überweisungen etc.) erstmal zugehört und mittels Fachwissen können dir die Fachkräfte dort weiterhelfen bzw. empfehlen, was für Optionen du hast, welche Möglichkeiten dir helfen könnten.
 
Ich weiß gar nicht so recht, wo ich anfangen soll und was eigentlich wirklich meine Frage ist. Ich weiß im Moment einfach nicht, wohin mit mir. Das erste Mal läuft es scheinbar wirklich gut in meinem Leben, also so wirklich gut. Ich bin nicht bloß euphorisch und “erleuchtet”, während ich mich ohne es zu merken irgendwo reinfahre, ich kriege Schule, Termine und mich selbst irgendwie auf die Reihe, es ist schon fast langweilig. Zumindest war das bis vor einiger Zeit so.

Um nun mein Problem zu schildern, muss ich wohl von seehr weit vorne anfangen. Schon als ich ein Baby war, war ich körperlicher Nähe immer abgeneigt. Im Kleinkindalter hatte ich extreme Wutausbrüche und Probleme, meine Gefühle anders zu äußern. (wurde mir von meinen Eltern auch immer “verwehrt”, ich bekam schon immer Ärger, wenn ich traurig war/geweint habe..)
Jedenfalls war ich immer auffällig, und als wir umgezogen sind, da war ich 4, kam ich auch in einen neuen Kindergarten. Ab da wurde alles schlimmer, hier habe ich nie wirklich Anschluss gefunden. In der Grundschule wurde ich deshalb gemobbt - weil ich anders war, weil ich sehr frühreif war - und mit 8 begann mich selbst zu verletzen. Seit dem Kindergarten wollten Erzieher und Lehrer immer, dass ich eine Theraphie mache. Ich war auch bei der Ergotheraphie, aber die Frau hat eher einen Wettbewerb als eine Therapie mit uns gemacht.
Die nächsten Jahre ist es halt so gelaufen, wie es immer lief. Ich hatte nie wirkliche Freunde, war nicht oft in der Schule. Mit 11 habe ich angefangen Alkohol zu trinken und auch alles einzuschmeissen, was ich halt so finden konnte. Mit 13 habe ich einige Male Fentanyl probiert (meine Eltern haben das auch alles mitbekommen, aber war ihnen irgendwie egal?)
In diesem Alter bin ich das erste Mal zu einer Therapie gegangen. Ich habe dort nicht viel erzählt, ich hatte Angst mich zu öffnen und wusste sowieso nicht, was mein Problem eigentlich ist, wie ich es in Worte fassen soll. Der Therapeut meinte bloß, dass ich wohl traurig aussehe, mein Augen seien glasig.. Soweit ich weiß, wurde mir damals eine Sozialphobie diagnostiziert. Also ging es weiter, wie gewohnt. Mit 14-15 entschied ich mich selbst, eine Therapie zu machen. Ich war nicht oft da, Corona kam dazwischen, weshalb es lange Zeit keine Termine gab - dann irgendwann Videoanrufe. Zu der Zeit ging es mir so schlecht wie noch nie und meine Alkoholabhängigkeit begann so richtig aufzublühen, ab da hatte ich eigentlich jeden Tag mindestens 3 Promille.. Ich gab zu, dass ich darüber nachdachte, mich umzubringen. Also gab sie mich an die Psychiatrie weiter, ich soll mich nach dem Aufenthalt bei ihr melden. Zu dem Aufenthalt kam es nie, die Psychiatrie hat sich gemeldet, als ich gerade zwangseingewiesen worden bin. Knapp 2 Jahre später, Die hatten meine Akte verschleudert. Zwischendurch hatte ich noch eine Psychotherapeutin, ich will gar nicht so viel dazu sagen, sie war wirklich schrecklich, hat mich angeschrien usw.
Ich war in einer Wohngruppe, und 2 Wochen nachdem die mich einfach so wieder in das Auto meiner Eltern gesetzt haben, wurde ich dann eingewiesen. Ich hatte eine Psychose. Okay, jetzt muss ich mich kurz sortieren..
[Heute weiß ich, dass meine “Erleuchtungen”, Panikattacken und beinahe manischen Verstimmungen mich hätten warnen sollen..]

In der Psychiatrie wurde mir eine Schziophrenie diagnostiziert, das war im Oktober 2021, ich war dort 16.
Ich hatte keine Ahnung mehr wo und wer ich bin, ich dachte, dass alle wissen was los ist, mir es aber nicht sagen.. ich dachte, dass alle Menschen irgendwie geschickt werden, um Informationen zu erlangen (das habe ich leider durchgehend in gewisser Form)
und eigentlich alles drum und dran, leichte Halluzinationen, extremes Herzrasen. Es war wie ein Badtrip. Dieser extreme Zustand hielt nicht lange an, 1-2 Tage. (Extrem = schlimme Angst)
Ich habe die erste Woche dort wirklich Radau gemacht, auf den Boden gepinkelt und die Betreuer angegriffen usw.
Es wurde langsam besser, dann bekam ich irgendwann auch Medikamente. Die “Therapie” dort war eher spartanisch, der Therapeut war eigentlich immer Krank oder es ist was dazwischen gekommen.. Also ich bekam Quetiapin, alle auf der Station bekamen das, egal was sie hatten. Ich denke, die haben da mehr experimentiert, als dass sie wirklich helfen wollten. Irgendwann durfte ich mich dann selbst entlassen, hab ich auch soofort gemacht. Was wollte ich da noch? Und zuhause konnte ich endlich wieder trinken. Ich meine, ich habs ohne versucht, aber naja. Sie haben mir die Medikamente in die Hand gedrückt und Tschüss gesagt, ich wollte die aber nicht mehr nehmen, sie haben mich langweilig fühlen lassen. Also hab ich sie einfach abgesetzt, denn wir haben angerufen, sie meinten, sie sind nicht mehr zuständig. Auch andere Psychiater wollten mich nicht nehmen, ich war zu alt und sie können das mit dem Alkohol nicht verantworten. Alles lief ganz okay, besser als vorher. Im Sommer 2022 bin ich nochmal in die Psychiatrie gegangen, zum Entzug - ein paar Tage, denn ich hatte Corona. Aber ab da war ich angebunden. Und die Frau meinte, dass die Schizophrenie nicht mehr aktuell sei unddass meine Ängste (mit den Informationen usw.) “normal” sind.
Generell sagten alle, dass ich einfach Drogen genommen habe, und nicht krank bin. Habe ich aber nicht.
Jetzt bin ich 18 und ich bin nur noch bei einer Psychiaterin angebunden, ich nehme momentan Bupropion. Auch sie sagt, dass es nicht nach Schziophrenie aussieht. Ich habe ihr auch von meiner Angst erzählt - und so kommen wir zu meinem Hauptproblem: Ich habe momentan sehr extremen Verfolgungswahn, seit einigen Monaten baut er sich so auf. Mittlerweile habe ich sogar manchmal vor meiner Familie Angst. Ich traue mich gar nicht alleine raus, auch tagsüber. Und auch wenn ich nicht allein bin, kann ich es nicht geniessen. Ich habe einfach immer Angst, dass mir etwas angetan wird, dass ich lebendig ausgeweidet werde oder sowas.. und du ich dachte auch, dass das Thema Schizophrenie gegessen ist. Aber jetzt fällt mir einiges auf und ich kriege Angst, denn ich beschäftige mich viel mit meinem Glauben, er beeinflusst meine Realität nun mal sehr, und das gut. Ich kann mir eben alles auslegen wie ich will, es macht mich ganz froh. Aber wenn das wieder so extrem wird? Nach meine “Psychose” hatte ich lange Angst, mich mit solchen Themen zu befassen. Jetzt habe ich daran wieder Interesse, ich will nicht wieder Angst haben müssen.

Ich weiß ja nichtmal, was ich überhaupt habe, also wo soll ich hingehen? Wenn alle sagen, es ist normal? Soll ich mir einen Psychologen suchen, wie wird denn diagnostiziert? Und nehmen die mich ohne richtige Diagnose überhaupt? Ich weiss einfach nicht, wie das weitergehen soll. Ich kann schwer sortieren, was ich jetzt eigentlich hören will, aber jeder Rat und jedes Gespräch würde mir helfen. Tut mir leid, dass der Text so (unnötig) lang ist.
Das Bupropion was du bereits hast ist schonmal super.

Gegen die Symptome würde ich dir eine Intervalltherapie mit Aripiprazol empfehlen, was neuer und verträglicher als Quetiapin ist und super mit Bupropion funktioniert.

Lese dir dazu bitte folgende Empfehlung von mir durch:
https://schizophrenie-forum.com/psychose/beitraege/behandlung-psychose-schizophrenie-2023.569/

Aripiprazol wirkt gegen den Verfolgungswahn sehr schnell und an sich hast du ja die Diagnose Schizophrenie, welche an sich chronisch ist.

In der Empfehlung steht zum Bupropion auch Citalopram welches das Emotionale etwas dämpft und antidepressiv wirkt. Auch eventuelle Nebenwirkungen des Bupropions werden damit gelindert.
 
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