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Willkommen im Psychose‑Forum

Dieses Forum ist ein moderierter, vertrauensvoller Raum für Menschen mit psychotischen Erfahrungen, Angehörige und Fachinteressierte. Wir verbinden persönliche Erfahrungsberichte mit evidenzbasierten Informationen, Praxisübersichten und niedrigschwelligen Hilfsangeboten, damit belastende Phasen besser eingeordnet und bewältigt werden können.

Tausche dich aus, stelle Fragen und finde Unterstützung — respektvoll, anonym möglich und auf Augenhöhe. Unsere Moderation sorgt für Sicherheit und Qualität; wir legen Wert auf Transparenz, Patientenrechte und fundierte Informationen, damit du informierte Entscheidungen treffen kannst.

✅ Positiv‑ und Negativsymptome behandeln
Pharmakologische Strategien
➝ 2‑seitige Praxisübersicht: PDF-Druckversion
Kompakte Darstellung der Intervalltherapie, zusätzlicher Wirkstoffe und Nebenwirkungsspektren. Die PDF bietet eine strukturierte Orientierung, die auf klinischer Erfahrung und aktueller Evidenz basiert.
“It is plausible that this strategy prevents potential dopaminergic supersensitivity.”
– Prof. Dr. Stephen M. Stahl
↗ Medikamentöse Orientierung
Eine didaktisch und neutral verfasste Therapieorientierung, die die Funktionsweisen von Wirkstoffkombinationen und Intervalltherapie erläutert.

📝 Evidenzbasierte Analyse
↗ Bupropion bei Schizophrenie – Wirkmechanismen & Therapieansätze
Forschungsarbeit zu Wirkmechanismen, Kombinationsstrategien und ergänzenden, niedrigschwelligen Therapieoptionen.
✅ Vorteile des Forums
  • Sicherer, moderierter Austausch — geschützte Räume, Moderation gegen Fehlinformation und respektvolle Diskussion.
  • Erfahrungs‑ und Peer‑Support — Alltagstipps und Bewältigungsstrategien von Menschen mit ähnlichen Erfahrungen.
  • Evidenzbasierte Informationen — verständliche Zusammenfassungen von Studien und Praxisübersichten zur Unterstützung informierter Entscheidungen.
  • Medikamente‑Check & Nebenwirkungsmanagement — Erfahrungsberichte, Dokumentationshilfen und Hinweise zum Umgang mit Nebenwirkungen.
  • Praktische Ressourcen — PDF‑Guides, Links zu Anlaufstellen und lokale Hilfsangebote in Deutschland.
  • Angehörigen‑Support — Raum für Fragen, Austausch über Betreuung, Kommunikation und Rechte.
  • Niedrigschwellige Kontaktwege — Chat, private Nachrichten und moderierte Gesprächsrunden für akute Fragen.
  • Stärkung der Mitbestimmung — Informationen zu Patientenrechten, Einwilligung und Transparenz bei Therapieentscheidungen.

⚠️ Depotantipsychotika – kritische Aufklärung

Kurz: Depotpräparate können in bestimmten Situationen sinnvoll sein; zugleich bestehen erhebliche Probleme bei Indikation, Transparenz und ökonomischen Anreizen. Studien zeigen, dass LAIs Rückfälle reduzieren können, die Praxis braucht aber kritische Kontrolle.

Wesentliche Kritikpunkte

  • Vertrauensverlust: Langfristige Depotverordnungen können das Vertrauensverhältnis zwischen Behandelnden und Betroffenen untergraben.
  • Indikationsverschiebung: Depots werden teils dauerhaft eingesetzt, obwohl sie vor allem bei fehlender Einsicht oder Adhärenz anfangs sinnvoll sind.
  • Ökonomische Anreize: Hohe Kosten, unklare Preisbildung und Erstattungsmechanismen schaffen Interessenkonflikte und reduzieren Anreize für verträglichere Innovationen.
  • Innovationshemmnis: Marktlogik kann dazu führen, dass neue, besser verträgliche orale Wirkstoffe schlechter zugänglich sind.

Praktische Hinweise

  1. Zu Beginn: Depot kann helfen, Rückfälle zu verhindern und Zeit für Krankheits‑ und Einsichtsentwicklung zu gewinnen.
  2. Später: Regelmäßige Überprüfung der Indikation; bei Einsicht und Stabilität auf orale Optionen und Generika umstellen.
  3. Bei Durchbrüchen: Ursachen prüfen (Substanzen, somatische Faktoren, Verabreichung), Dosis/Intervall anpassen, Substanzwechsel erwägen; Clozapin bei Therapieresistenz prüfen.

Was gefordert werden sollte

  • Transparenz: Klare Preis‑ und Erstattungsregeln für Depots und Generika.
  • Patientenrechte: Einwilligungsorientierte Entscheidungen und regelmäßige Indikationsprüfungen.
  • Förderung von Innovation: Forschung für verträglichere Wirkstoffe und fairer Wettbewerb.

Diese Kurzfassung benennt Probleme und Handlungsfelder, ersetzt aber keine individuelle medizinische Beratung. Betroffene sollten Mitbestimmung einfordern und Nebenwirkungen melden.

↗ Depotantipsychotika: Wie Patente, Marktlogik und Machtstrukturen Innovation blockieren

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Ein sicherer Ort zum Austausch: Erfahrungen teilen, Fragen stellen und Unterstützung finden — respektvoll, vertraulich und ohne Vorurteile.

  • Erfahrungsberichte und Alltagstipps
  • Infos zu Behandlung, Nebenwirkungen und Rechten
  • Unterstützung durch Betroffene und Angehörige

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Besondere Vorteile

📄 Kompakte Medikamente‑Orientierung
Übersicht zu Intervalltherapie, Kombinationsstrategien und Nebenwirkungsprofilen. Die PDF dient als praxisnahe Orientierung und ergänzt die inhaltliche Einordnung im Forum.
“It is plausible that this strategy prevents potential dopaminergic supersensitivity.”
– Prof. Dr. Stephen M. Stahl

⚠️ Depotantipsychotika – kritische Aufklärung

Kurz: Depotpräparate können in bestimmten Situationen sinnvoll sein. Gleichzeitig gibt es Probleme bei Indikation, Transparenz und ökonomischen Anreizen. Studien zeigen, dass LAIs Rückfälle reduzieren können; die Praxis braucht aber kritische Kontrolle.

Wesentliche Kritikpunkte

  • Vertrauensverlust: Dauerhafte Depotverordnungen können das Verhältnis zwischen Behandelnden und Betroffenen belasten.
  • Indikationsverschiebung: Depots werden teils länger eingesetzt als nötig.
  • Ökonomische Anreize: Unklare Preisbildung und Erstattung schaffen Interessenkonflikte.
  • Innovationshemmnis: Marktstrukturen können den Zugang zu verträglicheren Wirkstoffen erschweren.

Was gefordert werden sollte

  • Transparenz: Klare Preis‑ und Erstattungsregeln für Depots und Generika.
  • Patientenrechte: Einwilligungsorientierte Entscheidungen und regelmäßige Indikationsprüfungen.
  • Förderung von Innovation: Forschung für verträglichere Wirkstoffe und fairer Wettbewerb.

Diese Kurzfassung benennt Probleme und Handlungsfelder, ersetzt aber keine medizinische Beratung. Betroffene sollten Mitbestimmung einfordern und Nebenwirkungen melden.

↗ Depotantipsychotika: Beitrag lesen

Wie zufrieden seit Ihr?

Blue Eye's

Well-known member
Mit euren Sozialarbeiern, Betreuern.....
Könnt ihr mit ihnen über euch und eure Probleme sprechen?
Zeigen diese Interesse oder Einsatz?
Wie würdet ihr eure Beziehung zu ihnen beschreiben?
Und seht ihr einen Sinn in deren Betreuung oder Arbeit?
 
Ich bin mittlerweile in einem grossen Hilfenetz gelandet. Gesetzliche Betreuerin, Therapeut in der forensischen Ambulanz, ASP Betreuung. Dann noch Genesungsgruppe und Stimmenhörer SHG. Ich bin insgesamt zufrieden. Meine gesetzliche Betreuerin macht mir etwas Angst. Wahrscheinlich weil sie mit dem Amtsrichter zusammenarbeitet und die mich immer schön verknackt haben. Sonst ist alles gut.
 
Hi, @Blue Eye's. Ich habe eine Betreuerin von SPDi. Ich bin mit ihrer Leistung nicht ganz zufrieden. Ich habe 3 Monate darauf gewartet, dass sie mit mir einen Antrag für die DRV ausfüllt. Leider hat sie da gar nicht geholfen und am Ende hat mein Bruder das erledigt. Dazu sagte sie mir ich soll meinen Feunden sagen , dass ich an Schizophrenie erkrankt bin. Das fand ich auch nicht gut wegen der Stigmatisierung. Ansonsten habe ich Paar hilfreiche Tipps von ihr erhalten. Allerdings finde ich die Möglichkeit jemanden monatlich zu trefen und über meine Probleme zu sprechen gut.
 
Also ich bin mit meiner gesetzlichen Betreuerin und den zwei AeH-Betreuern voll zufrieden kenne sie schon lange weil ich auch Probleme habe mit neuen Betreuung die beim wechsel vor die Nase zu bekommen. Bin auch extra in anderen Betreuungsverein oder wie das heisst gewechselt, da die beiden Betreuer dahin gewechselt haben. Mit denen allen kann ich über alles reden und sie wissen über alles bescheid.
 
Ich bin mit meiner Betreuerin so ziemlich zufrieden ich habe das Gefühl das ich mit meiner Betreuerin über alles reden kann.
Symphatie ist da
Sie macht aber im moment nicht viel sie beantragt das kindergeld und gibt mit immer Bescheid das der Bescheid vom Sozialamt schon da ist und so.....
Ja ich sehe schon einen Sinn in der Betreung weil sie nimmt mir Arbeit ab
 
Ich bin mit der Kanzlei meiner gesetzlichen Betreuerin sehr zufrieden.
Ich habe nur noch die Vertretung bei Behörden und den Empfang von Post, den sie erledigen.
Das ist mir eine grosse Hilfe.

Mit den Betreuerinnen hier in der WG bin ich größtenteils auch zufrieden.
Ist ganz okay, zumal ich auch viel mit mir selber ausmache.
Bin sehr froh, dass ich das kann und nicht zu 100 Prozent abhängig von anderen bin.
 
Hi, @Blue Eye's. Ich habe eine Betreuerin von SPDi. Ich bin mit ihrer Leistung nicht ganz zufrieden. Ich habe 3 Monate darauf gewartet, dass sie mit mir einen Antrag für die DRV ausfüllt. Leider hat sie da gar nicht geholfen und am Ende hat mein Bruder das erledigt. Dazu sagte sie mir ich soll meinen Feunden sagen , dass ich an Schizophrenie erkrankt bin. Das fand ich auch nicht gut wegen der Stigmatisierung. Ansonsten habe ich Paar hilfreiche Tipps von ihr erhalten. Allerdings finde ich die Möglichkeit jemanden monatlich zu trefen und über meine Probleme zu sprechen gut.
Ich mag das auch nicht wenn ich merke jemand möchte meine Entscheidung beeinflussen, das ist auf jeden Fall nicht schön. Hast du es deinen Freunden am Ende erzählt oder doch für dich behalten ?
 
Ich mag das auch nicht wenn ich merke jemand möchte meine Entscheidung beeinflussen, das ist auf jeden Fall nicht schön. Hast du es deinen Freunden am Ende erzählt oder doch für dich behalten ?
Ich habe es für mich behalten. Ich wollte es eigentlich einem erzählen. Dann habe ich gesagt dass, ich im Moment seelische Probleme habe. Darauf hat er reagiert mit einer Story über einen Mann in seinem Wohnort , der an Schizophrenie leidet und andere Menschen angreift. Daher habe ich es gelassen. Ich denke der Freund glaub jetzt dass ich Depression habe. Anderen engeren Freunden habe ich gesagt, dass ich Psychose habe. Einer hat mich gefragt was das ist aber ich habe ihm nicht viel mehr von meinem Krankheitsbild erzählt. Ich glaube anderen würde ich sagen , dass ich Burnout habe ohne weiteres zu erläutern.
 
OK gut. Ich muss aber zugeben , dass die Betreuerin von SPDi den Vorschlag gab , Kontakte mit meinen Freunden wieder aufzunehmen. Es war leider so dass ich durch den Krankheitsausbruch viele soziale Kontakte unterbrochen habe. Das ging so 2 Jahre lang
 
Diese Entscheidung sollte mann auch akzeptieren. In solch einer Phase braucht mann oft Zeit für sich und oft erkennt mann welche Menschen einem früher nicht gut taten oder nicht mehr zu einem passen. Solche Freundschaften kann man sowieso nicht halten. Es ist ja nicht nur so das die" gesunden " einen nicht mehr akzeptieren, oft muss mann in solchen Lebensphasen auch selbst einen Schlussstrich ziehen.
 
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