Schizophrenie-Forum.com | Computational Psychiatrie

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Schwerpunkt: Intervalltherapie mit Bupropion

🔗⭐ Medikamente-Orientierung: Kurzfassung

Patientenbasiertes Behandlungskonzept mit kontinuierlichem Bupropion und zeitlich begrenzten antipsychotischen Behandlungsphasen. Die Übersicht beschreibt persönliche Langzeiterfahrungen und die zugrunde liegenden pharmakologischen Überlegungen.


Zur möglichen Vermeidung dopaminerger Supersensitivität
schrieb Prof. Dr. Stephen M. Stahl:

“It is plausible that this strategy prevents potential dopaminergic supersensitivity.”
Prof. Dr. Stephen M. Stahl, persönliche Korrespondenz

Vertiefung & Hintergründe:

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Was macht ihr um wieder einzuschlafen??

Unter sorgen kann mann allgemein schlecht schlafen und mit der Erkrankung hat man eine große Sorge mehr und denkt viel nach. Vielleicht liegt es daran. Ich nehme 200mg Quetiapin zur Nacht und schlafe damit ca. 9 Stunden ohne das Medikament habe ich nur 2 Stunde geschlafen, war die ganze Nacht wach. Schlafmittel haben auch nicht geholfen, nur das Quetiapin.
 
Ich schalte total ab sonst könnte ich nicht einschlafen. Wenn das Nachdenken vor dem Schlafen zu stark wird benutze ich die Stoppmethode. Mehrmals stopp denken, dann stoppen die Gedanken automatisch.
Schlafmittel möchte ich nicht mehr einnehmen, da sie zusätzlich schädlich wirken. Im Notfall hau ich mir eine Tavor rein was mich beruhigt und bei mir schlaffördernd wirkt. Leider soll ja das Tavor abhängig machen, aber mein Amisulprid, das ich schon 20 Jahre einnehme hat mich auch abhängig gemacht. Von daher "nach mir die Sintflut" etwas grob ausgedrückt.
 
Wenn ich innerlich ruhig bin, kann ich gut schlafen...nehme auch 200- 400 mg Quetiapin über den Tag verteilt.
Wenn ich allerdings ein bisschen aufgeregt bin, schlafe ich schlecht ein.
Wälzen tue ich mich dann nicht.
Dann beschäftige ich mich und versuche immer wieder mal zu schlafen.
Was super beim Einschlafen hilft, ist baden oder duschen. Das geht nur nachts halt nicht, weil die Mitbewohner sonst wach werden...🙈😁
 
Wenn ich zu wenig schlafe gehe ich mehr arbeiten / Geld verdienen.
Die Arbeit entzieht mir die Energie wie ein schwarzes Loch. Zum Glück ist mein Arbeitgeber flexibel was Arbeitszeiten und Arbeitsdauer angeht. Hört sich negativ an, aber dadurch kann ich wieder schlafen wie zu Zeiten vor der ersten Psychose also in der Regel 8 bis 10 Stunden pro Tag.

Ich glaube wenn man für sich die richtige Balance findet zwischen Dingen die einem Energie geben und energieverbrauchende Tätigkeiten kann man ein fast normales Leben führen (abgesehen von der geringeren Stresstoleranz im Vergleich zu normalen Menschen).
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich wollte sehen wie ich ohne das Quetiapin schlafe. Schlafe nur ca.3 Stunden und liege die ganze Nacht wach. Ich mag das Gefühl vom künstlichen Schlaf nicht, deshalb wollte ich es ausprobieren.
 
Wenn ich zu wenig schlafe gehe ich mehr arbeiten / Geld verdienen.
Die Arbeit entzieht mir die Energie wie ein schwarzes Loch. Zum Glück ist mein Arbeitgeber flexibel was Arbeitszeiten und Arbeitsdauer angeht. Hört sich negativ an, aber dadurch kann ich wieder schlafen wie zu Zeiten vor der ersten Psychose also in der Regel 8 bis 10 Stunden pro Tag.
Dachte ich bei mir auch ne ganze Zeit lang, das ich einfach nicht "ausgepowert" bin und deshalb so wenig schlafe.

Aber egal wie erledigt ich bin, länger schlafen kann ich trotzdem nicht-.-
 
Früher hatte ich mit Abilify auch Probleme durchzuschlafen. Ich bin dann liegen geblieben und hab vor mich hingedöst.
Ist besser als aufzustehen. Dann ist der ganze Tagesrhythmus kaputt.
Heute habe ich damit keine Probleme mehr, nur so tief und fest wie vor der Psychose schlafe ich auch nicht mehr.
Das liegt aber wahrscheinlich an der Erkrankung.
Wie lange hat es gedauert, bis Du wieder durchschlafen konntest? Ich habe seit kurzem Abilify und das vorige Medikament, Amisulprid, ist jetzt ausgeschlichen. Seit diesem Tag ist an Schlaf nicht mehr zu denken.
 
Wie lange hat es gedauert, bis Du wieder durchschlafen konntest? Ich habe seit kurzem Abilify und das vorige Medikament, Amisulprid, ist jetzt ausgeschlichen. Seit diesem Tag ist an Schlaf nicht mehr zu denken.
Einige Zeit hat es schon gedauert, wie lange weiß ich jetzt auch nicht mehr. Allerdings habe ich mir schon sehr früh nach der Psychose angewöhnt, geduldig auf das Einschlafen zu warten. Ich kann locker 4 bis 5 Stunden im Bett liegen und warten.
Schmeiß die Flinte nicht zu früh ins Korn. Du mußt dich auch erst mal an das Medikament gewöhnen.
 
Ich glaube wenn man für sich die richtige Balance findet zwischen Dingen die einem Energie geben und energieverbrauchende Tätigkeiten kann man ein fast normales Leben führen (abgesehen von der geringeren Stresstoleranz im Vergleich zu normalen Menschen).
Das hat mir die Augen geöffnet, wie ich leben möchte. Statt nur für mich, um bloss keine Energie zu verlieren, lebe ich jetzt im Wechsel mit meinen Kontakten und dann wieder für mich.Kontakte sind für mich eine Herausforderung seit ich krank bin. Arbeiten tue ich nicht mehr.

Danke dafür. Hab ich sogar mit der Suchfunktion wiedergefunden...😁
 
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