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Unser Ziel ist es, Wissen zugänglich zu machen, Fehlbehandlungen zu vermeiden und echte Heilungschancen sichtbar zu machen – jenseits von Stigma, Unsicherheit und veralteten Vorstellungen.

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Highlight: Unsere Medikamentöse Orientierung. bietet eine verständliche Übersicht über Wirkstoffe, Wirkmechanismen und aktuelle Behandlungsansätze – basierend auf Arbeiten von Expertinnen und Experten wie Prof. Dr. Stephen M. Stahl.

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Unterschied Psychose /schizophrenie - Cariprazin (Reagila)

Moriko

Well-known member
Hallo wo liegt denn der genaue Unterschied zwischen einer Psychose und einer Schizophrenie? Kann man bei einer akuten Psychose auch Reagila nehmen oder ist Reagila nur für Schizophrenie?
Wirkt Reagila bei anderen welche Erfahrungen austauschen können?
 
Zu einer Schizophrenie gehören akustische Halluzinationen und Wahngedanken. Bei einer ersten Psychose kann man oft noch nicht sagen ob es sich um eine Schizophrenie handelt. Ich hatte zum Beispiel bei meiner ersten Psychose die Diagnose auftretende Psychose . Erst als ich länger unter Symptomen litt kam die Diagnose Schizophrenie zustande. Ich glaube Reagila kann sehr wohl auch wärend einer Psychose genommen werden.
Ich selbst nehme es aber nicht.
 
Screenshot 2025-10-12 172435.jpg
 

Zitat @Gelöschtes Mitglied 2533

In diesem Sinne (Buch oben) gibt es die Schizophrenie nicht !

Das ist missverständlich formuliert. Gemeint ist vermutlich, dass der Begriff „Schizophrenie“ im Buch nicht als eigenständige Entität behandelt wird, sondern als Teil eines größeren psychotischen Spektrums. Fachlich betrachtet ist Schizophrenie die Bezeichnung für eine chronisch verlaufende Form der Psychose. Der Begriff „Psychose“ ist der übergeordnete Rahmen und umfasst verschiedene Erscheinungsformen – darunter:
  • Schizophrene Psychosen (also Schizophrenie)
  • Affektive Psychosen
  • Drogeninduzierte Psychosen
  • Organisch bedingte Psychosen
  • Kurze psychotische Episoden
Wenn im Buch von „schizophrener Psychose“ die Rede ist, wird damit implizit auch die Schizophrenie angesprochen – sie ist also im Kontext durchaus vorhanden, auch wenn der Begriff selbst kritisch reflektiert oder vermieden wird. Die Diskussion um die Begrifflichkeit ist berechtigt: „Schizophrenie“ wird gesellschaftlich oft stigmatisierend wahrgenommen, weshalb viele lieber von „Psychose“ sprechen – auch wenn beides medizinisch klar definierte Konzepte sind.


Zitat @Moriko

Könnte halt eben auch ne affektive Psychose sein. Die aber mehrmals ausgebrochen ist. Sie denken aber das es eine Schizophrenie ist.

Das ist gut beobachtet. Es gibt tatsächlich Mischformen, wie die schizoaffektive Störung, die sowohl affektive (depressive, manische oder gemischte) als auch schizophrene Symptome vereint. In meinem Fall wurde zunächst eine paranoide Schizophrenie (F20.0) diagnostiziert. Später kam die gemischte schizoaffektive Störung (F25.2) hinzu. Die F25.2 steht für eine Kombination beider Symptomgruppen und wird oft zusätzlich zur F20.0 geführt, da sie beide Aspekte abdeckt.

Typisch für schizoaffektive Verläufe sind:
  • Stimmungsschwankungen (depressiv, manisch oder gereizt)
  • Reizbarkeit, die sich besonders bei Medikamentenreduktion verstärken kann
  • Gleichzeitig anhaltende psychotische Symptome wie Wahn oder Halluzinationen
Zur Orientierung: Schizophrenie umfasst die chronischen Formen psychotischer Erkrankungen. Die ICD-10 listet verschiedene Subtypen unter F20.x auf – je nach Symptomatik. F25.2 kann als zusätzliche Diagnose geführt werden, wenn affektive Symptome stark ausgeprägt sind.


Mit KI etwas bearbeitet und strukturiert
 

Zitat @Gelöschtes Mitglied 2533



Das ist missverständlich formuliert. Gemeint ist vermutlich, dass der Begriff „Schizophrenie“ im Buch nicht als eigenständige Entität behandelt wird, sondern als Teil eines größeren psychotischen Spektrums. Fachlich betrachtet ist Schizophrenie die Bezeichnung für eine chronisch verlaufende Form der Psychose. Der Begriff „Psychose“ ist der übergeordnete Rahmen und umfasst verschiedene Erscheinungsformen – darunter:
  • Schizophrene Psychosen (also Schizophrenie)
  • Affektive Psychosen
  • Drogeninduzierte Psychosen
  • Organisch bedingte Psychosen
  • Kurze psychotische Episoden
Wenn im Buch von „schizophrener Psychose“ die Rede ist, wird damit implizit auch die Schizophrenie angesprochen – sie ist also im Kontext durchaus vorhanden, auch wenn der Begriff selbst kritisch reflektiert oder vermieden wird. Die Diskussion um die Begrifflichkeit ist berechtigt: „Schizophrenie“ wird gesellschaftlich oft stigmatisierend wahrgenommen, weshalb viele lieber von „Psychose“ sprechen – auch wenn beides medizinisch klar definierte Konzepte sind.


Zitat @Moriko



Das ist gut beobachtet. Es gibt tatsächlich Mischformen, wie die schizoaffektive Störung, die sowohl affektive (depressive, manische oder gemischte) als auch schizophrene Symptome vereint. In meinem Fall wurde zunächst eine paranoide Schizophrenie (F20.0) diagnostiziert. Später kam die gemischte schizoaffektive Störung (F25.2) hinzu. Die F25.2 steht für eine Kombination beider Symptomgruppen und wird oft zusätzlich zur F20.0 geführt, da sie beide Aspekte abdeckt.

Typisch für schizoaffektive Verläufe sind:
  • Stimmungsschwankungen (depressiv, manisch oder gereizt)
  • Reizbarkeit, die sich besonders bei Medikamentenreduktion verstärken kann
  • Gleichzeitig anhaltende psychotische Symptome wie Wahn oder Halluzinationen
Zur Orientierung: Schizophrenie umfasst die chronischen Formen psychotischer Erkrankungen. Die ICD-10 listet verschiedene Subtypen unter F20.x auf – je nach Symptomatik. F25.2 kann als zusätzliche Diagnose geführt werden, wenn affektive Symptome stark ausgeprägt sind.


Mit KI etwas bearbeitet und strukturiert
Sind deine Negativ symptome wieder weg gegangen?
 
Eine Psychose kann einmalig im Leben auftreten.

Eine Schizophrenie besteht aus mehreren Episoden/Psychosen und verläuft chronisch.

Bei mir war das so:
mir wurde ohne lange Überlegen, nachdem ich mit Krankenwagen und Polizei auf die Geschlossene eingeliefert wurde, paranoide Schizophrenie diagnostiziert...
Weil meine Halluzinationen so ausgeprägt waren und die super schlauen Ärzte nichts weiteres finden konnten...
Tja.. geht natürlich auch auf diesen Weg xD
 
Eine Psychose kann einmalig im Leben auftreten.

Eine Schizophrenie besteht aus mehreren Episoden/Psychosen und verläuft chronisch.

Bei mir war das so:
mir wurde ohne lange Überlegen, nachdem ich mit Krankenwagen und Polizei auf die Geschlossene eingeliefert wurde, paranoide Schizophrenie diagnostiziert...
Weil meine Halluzinationen so ausgeprägt waren und die super schlauen Ärzte nichts weiteres finden konnten...
Tja.. geht natürlich auch auf diesen Weg xD
Wurden deine negativ symptome wieder gut?
 
@Moriko

Wenn ich am Tag beschäftigt bin, arbeiten gehe, etwas sinnvolles mache dann ist alles gut.

Wenn ich am Tag nichts mache.. keine sinnvolle Beschäftigung finde, dann habe ich sie, dann kommen negative Gedanken. Ganz gehen sie nicht weg.
 
@Moriko

Wenn ich am Tag beschäftigt bin, arbeiten gehe, etwas sinnvolles mache dann ist alles gut.

Wenn ich am Tag nichts mache.. keine sinnvolle Beschäftigung finde, dann habe ich sie, dann kommen negative Gedanken. Ganz gehen sie nicht weg.
Also konntest du die negativ symptome überwinden wie antriebslosigkeit, emotionale verflachung etc und konntest wieder arbeiten?
 
@Moriko

Ja ich kann wieder normal arbeiten gehen ohne Probleme.
Negativ Symptome waren bei mir ganz am Anfang sehr stark ausgeprägt.

Ohne Beschäftigung, kommen sie zurück.
 
Deshalb ist für uns eine Tagesstrukturierung so wichtig ! Jeden Tag zur selben Zeit aufstehen und schlafen gehen, zur selben Zeit Essen (Frühstück, Jause, Mittag, Jause, Abend) und etwas sinnvolles tun (Arbeiten, Putzen, Basteln etc.).
 
Liebe @Lumina,
ich finde es beeindruckend, dass du wieder arbeiten kannst und deine Negativsymptome sich verbessert haben.
Mich würde interessieren, wie du aktuell mit der Medikation umgehst – nimmst du Olanzapin regelmäßig oder nur bei Bedarf?

Ich frage das nicht wertend, sondern weil viele Betroffene sehr unterschiedliche Erfahrungen machen – gerade was Motivation und Antrieb betrifft.
Manche berichten, dass Neuroleptika diese Symptome verstärken, andere erleben Stabilisierung.
Vielleicht hängt das auch mit anderen Faktoren zusammen – z. B. ob rheumatische Beschwerden bei dir eine Rolle spielen oder ob du deshalb weniger einnimmst?

Ich denke, es wäre hilfreich, wenn wir im Forum auch über solche Unterschiede sprechen – damit niemand sich unter Druck gesetzt fühlt, wenn die eigene Belastung anders aussieht.
 
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