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Unter Menschen sehr angespannt?

  • Ersteller Ersteller Gelöschtes Mitglied 1854
  • Erstellt am Erstellt am
G

Gelöschtes Mitglied 1854

Wenn ich draußen bin oder unter Menschen bin habe ich den Bedarf einfach wegzurennen. Ich fühle mich draußen unter Menschen ständig umzingelt und angespannt. Es soll mich bloß keiner doof angucken oder irgendwie ansprechen. Wenn mich jemand anspricht kann ich nicht antworten. Lebe schon seit Jahren ein sehr isoliertes Leben. Aber auch als ich in der Schule war, war ich immer der leise Junge. Wurd schon oft deshalb gemobbt aber konnte mich nicht wehren. Ich weiß nicht was ich habe. Ich fühle mich unter Menschen einfach nicht wohl. Kann keine Dialoge eingehen. Ich leide schon seit langem daran. Habe ich ne zurückhaltende Persönlichkeit, oder nur Angst vor Menschenkontakt? Was ist los mit mir. Ich halt das mit 33 nicht mehr aus. Will mich umbringen!

(Nebenbei hatte ich auch zu Psychosezeiten guten Kontakt zu Menschen. Wenn ich mich an die Klinikzeiten erinnere. Aber mein allgemeiner Zustand ist wie oben beschrieben?)
 
Ich würde meinen, dass du
Menschenscheu bist.

Was können dir Menschen schon antun, wenn du nicht auf sie zugehst.

Vielleicht wäre eine Verhaltenstherapie das beste für dich.

Warum gleich umbringen? Lerne erstmal mit Menschen zu reden und wenn es nur im Supermarkt an der Kasse ist für ein kleines Gespräch.

Wenn du dich jetzt umbringst, musst du dasselbe in deinem nächsten Leben wieder durchmachen, bis du es gelernt hast deine Menschenscheu zu überwinden. Willst du das wirklich?
 
@Adam,

An deiner Stelle würde ich mich endlich mal in einer Tagesstätte anmelden. Da bist du in einer Gruppe und lernst neue Leute kennen.

Da du selbstgefährdet bist würde ich sogar eine Einweisung in die Psychiatrie erwägen.
 
Lass es doch einfach mal raus, schreibe über deine Angst oder gehe in den Wald zum Rufen. Ich glaube das könnte helfen.
 
Wenn ich draußen bin oder unter Menschen bin habe ich den Bedarf einfach wegzurennen. Ich fühle mich draußen unter Menschen ständig umzingelt und angespannt.

Verstehe, die Gefühle können einem das so vermitteln. Doch die Menschen tun das praktisch ja nicht, sie sind einfach nur da, ziehen ihres Weges und man begegnet sich flüchtig dabei. Begegnet mir jemand, bin ich gerne bereit, ihn im Vorbeigehen kurz zu grüßen - je nach Örtlichkeit, je nach Situation.



Es soll mich bloß keiner doof angucken oder irgendwie ansprechen.

Naja, ab wann fängt das an? Die Ängste können einem da viel vormachen. Es ist doch vielmehr Sache der Ängste, die nicht wissen, wie angemessen umgegangen werden kann. Dazu braucht's eine Schulung, die für jeden ein wenig anders sein muss. Die Schule, wie wir sie kennen, gibt solches nicht her, da muss man Geschichtsdaten gut auswendig lernen, um gute Noten zu bekommen, doch hier ist die Lebensschule gemeint, die man sich selbst gestaltet. Das kann in kleinen Schritten geschehen, mit denen man sich erprobt, wie @Mutzi vorschlägt, an der Kasse ein Gespräch zu führen, ein kleines, harmloses und scherzhaftes Gespräch natürlich. Das kann man vorbereiten und ohne den Betrieb dabei zu stören. Das wieder richtet sich auch nach der Mentalität der Kassiererin, die einen sprechen darauf an, machen sogar für den Moment mit, die anderen nicht, das muss man dann ja auch akzeptieren. - Also, los geht's in die Lebensschule, lieber Adam! :)
 
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