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Schizophrenie‑ & Psychose‑Forum

Gemeinsam Wege zur Heilung finden – evidenzbasiert, erfahrungsbasiert und zukunftsorientiert.

Dieses Forum richtet sich an Betroffene, Angehörige und Interessierte, die bei Psychose und Schizophrenie verlässliche Orientierung jenseits von Ideologie und vereinfachenden Erklärungen suchen.

Medikamentöse Orientierung bei Psychose & Schizophrenie

Eine strukturierte Übersicht zu Antipsychotika, Begleitmedikationen und Reduktionsansätzen – mit Fokus auf therapeutische Fenster, funktionelle Stabilität und langfristige Verträglichkeit.
Die Inhalte orientieren sich an modernen neurobiologischen Modellen und an Arbeiten von Prof. Dr. Stephen M. Stahl.

Zur Langfassung der medikamentösen Orientierung

Didaktisch klar und leicht verständlich aufbereitete Einordnung zu Wirkstoffen, Wirkmechanismen und Behandlungsstrategien bei Psychose und Schizophrenie – mit neurobiologischer Perspektive und klarer Struktur.

[PDF] Kurzfassung – praxisorientierte Broschüre

2‑seitige druckfertige Übersicht zu Medikation, Intervalltherapie und Nebenwirkungsprofilen – geeignet für Praxis, Beratung, Ausdruck und Weitergabe.

Strukturelle Fehlanreize in der Psychiatrie und ihre Folgen

Warum moderne, patientenzentrierte Therapieansätze trotz klinischer Plausibilität kaum erforscht werden, während bestehende Strukturen und Marktlogiken Innovation systematisch ausbremsen. Der Beitrag analysiert ökonomische, regulatorische und therapeutische Fehlanreize und zeigt, wie diese Strukturen Therapiequalität, Innovation und langfristige Stabilität beeinflussen.

Fachbeitrag: Strukturelle Fehlanreize in der Psychiatrie – warum Innovation oft ausgebremst wird

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Tipps gegen Sprachverarmung?

  • Ersteller Ersteller Gelöschter Benutzer 2353
  • Erstellt am Erstellt am
G

Gelöschter Benutzer 2353

Habt ihr irgendwelche Tipps für mich, wie man wieder redseliger wird? Vielleicht haben euch spezielle Tabletten geholfen oder auch Bücher.
 
Sport, Aktivitäten mit anderen Menschen --> vielleicht Gesangsverein, oder Ergotherapie, Sportverein; halt was dich interessiert.
 
@Gelöschter Benutzer 2353

Unter Risperidon hatte ich zu beginn der Erkrankung eine sehr starke Sprachverarmung, auch in der Klinik unter Haldol war das extrem, damals war bei der Ersterkrankung meine Stimme fast weg und ich dachte schon das das jetzt so bleiben könnte, weil man da vorher auch kaum drüber aufgeklärt wird.

Aripiprazol ist ein neueres atypisches Antidepressivum der 3. Generation, da hatte ich etwas weniger Sprachverarmung (was wohl auch Dosisabhängig auftritt), zumindest hat mir das in kleiner 5mg Dosis geholfen da zumindest meinen Freunden gegenüber mich bezüglich der Erkrankung etwas öffnen zu können, was unter Risperdal kaum möglich war, womöglich weil ich da auch noch viel zu tief in der Erkrankung dringesteckt bin. Aripiprazol hilft finde ich auch gegen Schüchternheit und so, da es sich von den anderen Atypischen sehr unterscheidet kann es mit dem Wirkmechanismus zusammenhängen das es grade bei dem Wirkstoff etwas anderes oder besser ist. Ich hatte auch andere Neuroleptika muss insgesamt sagen das ich vor und am Anfang der Erkrankung eher schüchtern war, in der Akutsituation hab ich viel "scheiße" gelabert, also da ist das aus einen nur so herausgesprudelt.
Was ich von der Intervalleinnahme des Aripiprazols sagen kann ist, das man je länger man das Neuroleptikum absetzt grade im Internet längere Texte schreiben und lesen kann, also das steigert sich dann, ist wohl bei Gesprächen ähnlich. Zu Zeiten wo ich das Neuroleptikum auch Aripiprazol einnehme fühle ich mich meist so gedämpft und tue mich schwer längere Texte zu folgen und zu schreiben, also das verkürzt sich dann, insofern hat das allgemein wohl viel mit den Neuroleptika und eventuell auch mit der Dosis zu tun wie stark diese Sprachverarmung ausfällt.

Mein Tipp wäre das Aripiprazol mal auszuprobieren was unter 5mg teils schon eine sehr gute Akutwirkung gegen die Psychose hat und wo man da deutlich offener als vielleicht unter Risperidon sein sollte. Ich erkläre mir diese Offenheit auch davon das unter Aripiprazol wegen dem Antagonismus das Dopamin blockiert aber auch freigesetzt wird, insofern können beim Aripiprazol leichte Restsymptome auftreten, was aber auch etwas dabei helfen kann zumindest über diese Wahrnehmung und Probleme mit anderen Reden zu können ohne das man alles was die Erkrankung angeht völlig als Krank abzutun, weil auch diese Sprachlosigkeit bezüglich anderer Themen als das erkrankte macht es schwierig sich auszutauschen wenn man etwa sonnst nix zu erzählen hat und die Erkrankung verheimlicht oder verschweigt. Ich finde das Gespräche und Kommunikation wichtig sind um auf längere Sicht sich klarer und eindeutiger auszudrücken und gleichzeitig weniger anfällig für Fehlinterpretationen der Realität und der Sprache oder anderen Sachen dort zu sein, also da gehört auch finde ich mit dazu das man bestimmte Schwächen die man vielleicht schon vor der Erkrankung hatte dann anzugehen.
 
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