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Stimmt es das jemand ein höheres Risiko für Schizophrenie hat wenn die Eltern eine andere Psychische- oder Körperliche Erkrankung haben?

Catfish123

New Member
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8 Apr. 2023
Beiträge
7
Ich habe mal gehört, das wenn die Eltern eine andere Psychische- oder Körperliche Erkrankung als Schizophrenie haben, das Kind ein höheres Risiko für Schizophrenie haben soll.

Ich habe gehört, das Autismus beim Vater oder Borderline bei der Mutter das Schizophrenie Risiko des Kindes erhöht. Auch ADHS, Depression, Epilepsie, Diabetes, Asthma, Stoffwechsel Erkrankungen oder bestimmte Allergien bei egal welchem Elternteil sollen angeblich das Schizophrenie Risiko erhöhen.

Also natürlich ist es wahrscheinlicher, das dass Kind Autismus bekommt wenn der Vater Autismus hat als das dass Kind dann Schizophrenie bekommt. Trotzdem habe ich gehört, das wenn der Vater Autismus hat, das Kind ein höheres Risiko für Schizophrenie hat. Und wenn der Vater Schizophrenie hat ist das Risiko für Schizophrenie höher als wenn der Vater Autismus hat.

Stimmt das ganze?
 
Verwirrend ist das Ganze schon. Aber wenn ein Elternteil an Schizophrenie leidet, wird es höchstwahrscheinlich das Kind erben und es auch bekommen. Bei Autismus kenne ich mich nicht aus.

Erbanteile sind sehr hoch und deshalb muss man immer checken, ob das Erbgut der Eltern sich auf das Kind übetragen hat. Regelmäßig zum Arzt gehen und es abklären lassen ist meiner Meinung nach das beste was man tun kann.

Ich kenne eine Frau die unter Psychosen leidet und ihr Sohn bekam ADHS. Er muss schon seit Kindheit Tabletten einnehmen. Das Erbgut kann abweichend zu sogenannten Triggerkrankheiten kommen.
 
Kurz und knapp nach meinem aktuellem wissen: ich bezweifle es eher dass man erhöhtes Risiko für Schizophrenie hat wenn ein oder beide Elternteil eine andere Erkrankung hat.

Da ist wirklich die erbliche Komponente oft endscheident denke ich wobei man kann aber auch solche schizophrenie bekommen ohne dass ein Elternteil betroffen ist und daher ist es so dass sich das vielleicht wieder ein bisschen angleicht, wenn aber auch nicht ganz...

Allerdings sind ja auch andere psychische Krankheiten vererbbar genauso wie Depressionen etc.

Und wenn eine Familie psychische vorbelastungen sind , gibt es natürlich auch ein erhöhtes Risiko dass die Kinder sich krank werden könnten, was aber auch nicht heißt dass es unbedingt so passiert.

Allerdings muss ich auch sagen wenn man psychisch Vorbelastung ist wie zum Beispiel die Eltern und dann bin ich vielleicht eventuell auch der Meinung dass die Kinder vulnerabler für Psychosen sein könnten. Aber da ich kein Wissenschaftler bin ist das nur eine Vermutung. Zumindest ist das halt so wenn elternteile beide schizophren sind dann hat man ein hohes Risiko. Das wusste ich schon vor einigen Jahren, Via Psychoedukation.

Mehr weiß ich leider auch nicht... Bitte ließ dich einfach noch mal bei den Fakten durch via Google.
 
Ich sag mal so, die ersten Jahre sind halt schon prägend, zumal es in der heutigen Zeit um so schwieriger ist noch eine gewisse "Normalität" zu erkennen mit einigermaßen klaren Strukturen. Meine Eltern hatten ansatzweise selbst psychische Probleme, aber nicht so ausgeprägt wie bei mir.
Ich denke durch gewisse Traumata, kann es auch zu Schizophrenie-ähnlichen Situationen kommen bei dem Kind, vor allem in der Pubertät, wie es bei mir der Fall war. Ich hatte mal vor vielen Jahren eine Fernsehsendung gesehen ("Lämmle live" - wenn das noch jemand kennt), da wurde Psychose auch mit "Ausbruch" gleichgesetzt - also man bricht aus der belastenden Situation aus.
 
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