Ich hatte zwar auch schon vor meiner Episode eine sozialphobie, allerdings nie so schlimm.
Hat jemand eine Idee wie ich es schaffen kann, davon etwas weg zu kommen?
Ich kann dir hochdosiertes
Vitamin B6 vorübergehend wie bei Akathisie empfehlen.
B-Komplex und
Magnesium wären zusätzlich gut insbesondere Magnesium.
B6 kann neben Akathisie auch gegen Unruhesymptome in der Absetzphase der Antipsychotika helfen, also vermutlich auch diese Frühwarnsymptome zumindest hinauszögert.
Vitamin B6 wird bei Akathisie (wirkt auch bei innerer Unruhe) in Dosierungen von 300-1200mg eingesetzt, der normale Bedarf des Vitamins liegt bei täglich 2mg. Ab 200mg Dauereinnahme kann periphere Neuropathie auftreten, weshalb es in höheren Dosisbereichen nur über Wochen eingenommen werden sollte mit Augenmerk auf die
Symptome einer peripheren Neuropathie.
Hier findest du die Dosierungsbereiche fürs hochdosierte Vitamin B6 und Magnesium. Magnesium ist da im normalen empfohlenen üblichen Bereich.
Magnesium und B6 haben einen synergetischen Effekt
und können auch bei Stimmungsschwankungen wie Reizbarkeit helfen.
Hier findest du Vitamin B6 100mg 200Stück zu einem sehr günstigen Preis. Wenn du auf Gesamtpreis klickst, findest du auch einen Anbieter ohne Versandkosten. Therapeutische Dosierungen liegen bei Schizophrenie 50-300mg. Kurzzeitig (Tage Wochen) kann man auch höhere Dosierungen wie bei Akathisie am Tag verteilt einnehmen 300-1200mg, was bei innerer Unruhe sehr wirkungsvoll sein kann. Ab 200mg längerfristiger Einnahme sollte man einfach besonders wachsam wegen peripherer Neuropathie bleiben.
Hier findest du ergänzend ein preiswertes Vitamin B-Komplex Präparat, mit allen 8 B-Vitaminen in vergleichsweise hoher Dosierung. Das wäre eine gute zusätzliche Ergänzung, da auch andere B-Vitamine wie B12 oder Folsäure bedeutsam sein können. B6 wären da nur 20mg.
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Bei mir hat das sogar gegen übermäßigen Appetit geholfen, da ich in den Absetzphasen häufiger so Essattacken wie bei einer Binge Eating Störung hatte und mein Gewicht somit kaum kontrollieren konnte. Da kann eventuell auch ein Sättigungseffekt entstehen.
Diese Möglichkeiten würde ich als Ergänzung sehen, die den Rückfall hinauszögern können und bei deinen Frühwarnsymptomen womöglich sehr guten Effekt haben. Trotzdem kann die Wochen oder Monate später einfach zu schwach sein, also du solltest das als möglichen zusätzlichen Schutz sehen. Im Akutfall wirken nur Antipsychotika verlässlich, da kann auch eine vorübergehende Einnahme von relativ gut verträglichen Antipsychotika wie Aripiprazol (Abilify) viel bewirken, ohne dass man in der Klinik oder so auf teils harte und unverträgliche Antipsychotika eingestellt wird. Da wäre es gut, wenn du Kontakt zu einem Psychiater hast und für den Notfall Antipsychotika zuhause oder diese wie Aripiprazol erstmal für ein paar Wochen oder Monate einnimmst. Die haben dann auch antidepressive Wirkung.
Wenn du also Antipsychotika brauchst, wäre diese
Intervalltherapie auf dir angepasst vielleicht auch ein Mittelweg, wobei da Antidepressiva wie das Nikotinentwöhnungsmittel Bupropion bedeutsam sind. Ob das auf dir zugeschnitten funktioniert, sei dahingestellt, aber es wäre im Idealfall eine Möglichkeit die Antipsychotika längere Zeit abzusetzen, ohne mit erheblicher Instabilität in den Absetzphasen kämpfen zu müssen.