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Sozialphobie

Maybe_Toni

New member
Hey hey,

Ich hatte vor 1 1/2 Jahren eine/bzw 2 psychotische Episoden und bin jetzt endlich von meinen Medikamenten runter (mit Absprache des Arztes) . Mir geht es soweit gut und ich bin wieder etwas mehr im Leben „angekommen“. Allerdings habe ich seit besagter Zeit eine stark ausgeprägte Angst unter Menschen zu sein (Menschenmengen, fremde Menschen, Märkte, Bahnhöfe, Konzerte etc.)

Ich hatte zwar auch schon vor meiner Episode eine sozialphobie, allerdings nie so schlimm.
Hat jemand eine Idee wie ich es schaffen kann, davon etwas weg zu kommen?
 
Zuletzt bearbeitet:
Wieder die Medikamente nehmen. Du warst vor fünf Jahren und vor weniger als einem Jahr psychotisch erkrankt. Das heißt, du nimmst eigentlich bereits seit schätze ich mal vier Jahren keine Medikamente mehr ein, dann aber kam wieder ein Schub. Dann musst du jetzt das Schema vom ersten Mal wiederholen und wieder etwa ein Jahr mit den "Medis" "fahren".
 
Also ist es denn eindeutig besser, wenn du die medis nimmst, auch wenn du unter Menschen bist?Und was genau macht dir alles Angst, wenn du in der Menschenmenge bist?

Viele sagen, dass man sich mit der Angst konfrontieren muss. Heißt du solltest Bahnhöfe besuchen und dich dort aufhalten, damit du dich daran gewöhnst, dass es eigentlich garn icht schlimm ist.
Am besten mit einem Freund / Freundin, mit denen du die Angst durchstehen kannst.
Meistens entstehen ja Ängste durch Gedanken, es fängt langsam an und dann gibt es so eine Angst Spirale, kann das sein?

Im Prinzip solltest du der person dann die Ängste erzählen und wenn sie gute Argumente bringt, kann sie dich beruhigen.
 
Man könnte es trainieren. Also dass du dich dem manchmal absichtlich aussetzt. Das ist aber hart, weil dadurch natürlich die Ängste getriggert werden. Du könntest es ja an guten Tagen probieren. Eine andere Lösung fällt mir nicht ein.
 
Verhaltenstherapie hat mir sehr gut gegen Sozialphobie geholfen. Ich konnte vorher teilweise nicht mal ohne Angstzustände Busfahren oder einkaufen gehen. Professionelle Hilfe ist bei so starken Ängsten sehr wichtig. Ich glaube nicht, dass man das allein mit Selbstversuchen gut in den Griff bekommen kann, weil einem da das Handwerkszeug fehlt, um die Situationen richtig einzuordnen. In der Therapie lernst du, was du brauchst, um deine Aufmerksamkeit von deinen Ängsten weg nach außen zu lenken und auch wirklich zu spüren, dass von den meisten Menschen keine Gefahr ausgeht.

Um einen Therapieplatz zu bekommen, würde ich am Telefon oder in der E-Mail die psychotischen Symptome erst mal nicht erwähnen, weil das viele Therapeut*innen abschreckt. Versuch am besten, dich wegen deiner Sozialphobie vorzustellen und erst im direkten Gespräch deine Psychose-Erfahrung zu erwähnen, aber auch, dass du jetzt wegen der sozialen Ängste dort bist.
 
Mir haben bei meiner Sozialen Phobie die Therapie unterstützend mit Medikamenten gut geholfen. Aber es braucht seine Zeit und viel Übung.
 
Ich hatte zwar auch schon vor meiner Episode eine sozialphobie, allerdings nie so schlimm.
Hat jemand eine Idee wie ich es schaffen kann, davon etwas weg zu kommen?
Ich kann dir hochdosiertes Vitamin B6 vorübergehend wie bei Akathisie empfehlen.
B-Komplex und Magnesium wären zusätzlich gut insbesondere Magnesium.
B6 kann neben Akathisie auch gegen Unruhesymptome in der Absetzphase der Antipsychotika helfen, also vermutlich auch diese Frühwarnsymptome zumindest hinauszögert.

Vitamin B6 wird bei Akathisie (wirkt auch bei innerer Unruhe) in Dosierungen von 300-1200mg eingesetzt, der normale Bedarf des Vitamins liegt bei täglich 2mg. Ab 200mg Dauereinnahme kann periphere Neuropathie auftreten, weshalb es in höheren Dosisbereichen nur über Wochen eingenommen werden sollte mit Augenmerk auf die Symptome einer peripheren Neuropathie.
Hier findest du die Dosierungsbereiche fürs hochdosierte Vitamin B6 und Magnesium. Magnesium ist da im normalen empfohlenen üblichen Bereich.
Magnesium und B6 haben einen synergetischen Effekt und können auch bei Stimmungsschwankungen wie Reizbarkeit helfen.

Hier findest du Vitamin B6 100mg 200Stück zu einem sehr günstigen Preis. Wenn du auf Gesamtpreis klickst, findest du auch einen Anbieter ohne Versandkosten. Therapeutische Dosierungen liegen bei Schizophrenie 50-300mg. Kurzzeitig (Tage Wochen) kann man auch höhere Dosierungen wie bei Akathisie am Tag verteilt einnehmen 300-1200mg, was bei innerer Unruhe sehr wirkungsvoll sein kann. Ab 200mg längerfristiger Einnahme sollte man einfach besonders wachsam wegen peripherer Neuropathie bleiben.

Hier findest du ergänzend ein preiswertes Vitamin B-Komplex Präparat, mit allen 8 B-Vitaminen in vergleichsweise hoher Dosierung. Das wäre eine gute zusätzliche Ergänzung, da auch andere B-Vitamine wie B12 oder Folsäure bedeutsam sein können. B6 wären da nur 20mg.

Hier findest du günstig Magnesium 400.


Bei mir hat das sogar gegen übermäßigen Appetit geholfen, da ich in den Absetzphasen häufiger so Essattacken wie bei einer Binge Eating Störung hatte und mein Gewicht somit kaum kontrollieren konnte. Da kann eventuell auch ein Sättigungseffekt entstehen.

Diese Möglichkeiten würde ich als Ergänzung sehen, die den Rückfall hinauszögern können und bei deinen Frühwarnsymptomen womöglich sehr guten Effekt haben. Trotzdem kann die Wochen oder Monate später einfach zu schwach sein, also du solltest das als möglichen zusätzlichen Schutz sehen. Im Akutfall wirken nur Antipsychotika verlässlich, da kann auch eine vorübergehende Einnahme von relativ gut verträglichen Antipsychotika wie Aripiprazol (Abilify) viel bewirken, ohne dass man in der Klinik oder so auf teils harte und unverträgliche Antipsychotika eingestellt wird. Da wäre es gut, wenn du Kontakt zu einem Psychiater hast und für den Notfall Antipsychotika zuhause oder diese wie Aripiprazol erstmal für ein paar Wochen oder Monate einnimmst. Die haben dann auch antidepressive Wirkung.
Wenn du also Antipsychotika brauchst, wäre diese Intervalltherapie auf dir angepasst vielleicht auch ein Mittelweg, wobei da Antidepressiva wie das Nikotinentwöhnungsmittel Bupropion bedeutsam sind. Ob das auf dir zugeschnitten funktioniert, sei dahingestellt, aber es wäre im Idealfall eine Möglichkeit die Antipsychotika längere Zeit abzusetzen, ohne mit erheblicher Instabilität in den Absetzphasen kämpfen zu müssen.
 
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