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Sozialer Umgang (Freundschaft)

GreenEys

Well-Known Member
Registriert
17 Dez. 2023
Beiträge
240
Mich beschäftigt schon seit einer ganzen weile das Thema Freundschaft und generell zwischen menschliches, generell gesagt sozialer Umgang.



Ich habe keine richtigen freundschaften. Ich habe meinen Bruder und den Kumpel von ihm den ich auch ewig kenne und den schon als freund zähle aber nicht so das man sich ständig schreib oder sowas oder generell mal abhängt. Das ist dann eher in der Kombination mit meinem Bruder so das man dann was zu 3 macht.



Ich bin immer schon der Typ gewesen der sich zurück gezogen hat nichts mit Menschen zu tun haben wollte. Angst und andere Hirngespinste haben nicht dazu beigetragen. Aber irgendwie braucht man ja menschen um sich rum.



Ich halte mich für jemanden der so viele ecken und kanten hat das er zu niemand passen kann.

Trotzdem versuche ich irgendwie neue Leute kennen zu lernen aber das gestaltet sich doch schwieriger als gedacht. Die ganzen Apps ziehen einem nur das geld aus der Tasche und so antworten viele erst gar nichg oder ghosten schnell. Letzten endes ist es irgendwie so das jeder Versuch sich nicht gelohnt hat und obwohl Leute sagen sie suchen, tun sie es oft nicht.



Wie genau ist es bei euch habt ihr freunde? Oder wie findet ihr welche? Fällt euch sozialer Umgang leicht?



Und wenn es hier jemand gibt der vielleicht lust hat an einer Freundschaft mit mir kann mich gerne auch anschreiben. Ich brauche nur ne weile um warm zu werden.



Von den ganzen psychischen Problemen die mir sozialen Umgang erschweren habe ich jetzt mal nix geschrieben da mein kopf grade nicht so richtig arbeiten will und das vermutlich auch recht viel ist.
 
Oder wie findet ihr welche?

Ich treffe immer wieder auf Gruppen, bei denen ich bemerke, wie sehr einzelne Mauern um sich herum gebaut haben und Cliquen innerhalb einer Gruppe bilden, wie es etwa in einem Chor sein kann. Es ist kaum bis gar kein Gespräch mit ihnen möglich, ständig schauen sie in eine andere Richtung oder sind nach ihren Freunden ausgerichtet.
Es gibt aber immer wieder einzelne unter solchen Gruppen, die da anders und offener sind. Sie leiten beispielsweise etwas von mir über mich an andere in meinem Auftrag weiter, ohne dass ich zuvor erst ihre Sympathie dazu errungen haben musste. Unter diesen gibt es wieder zwei verschiedene Typen, die einen machen das aus dem Gruppengeist einer Kollegialität heraus, während andere für eine freundschaftliche Beziehung offen sind.
 
Für mich sind soziale Kontakte sehr schwer. Ich habe aber auch noch borderline das heißt dass ich eh große Probleme mit zwischenmenschlichen Beziehungen habe. Mit der Psychose ist es fast unmöglich engere Freunde zu haben da ich so unter Stress gerate dass das Wahnsymptome triggert :-(
 
Also ich finde es relativ einfach neue Freundschaften zu finden. Entweder durch Arbeit (Arbeitskollegen - wenn man Glück hat) oder einfach durch ein privates / Hobby / gemeinsames gruppen - Projekt oder durch Mitgliedschaft in einem Verein (Tischtennis Verein, Bastelverein, Makerspace - Mitgliedschaft oder Modellbauverein, usw.).
Je mehr Zeit man mit anderen Menschen verbringt desto schneller finden sich neue Freundschaften.
 
Ich habe viele Mitbetroffene in der Selbsthilfegruppe und in einer Tagesstätte kennengelernt. Wir haben uns dann auch privat getroffen, sind gemeinsam essen gegangen etc. Es bildeten sich gute Freundschaften.

Du kannst auch in eine Tagesklinik gehen. Gesprächstherapie hilft auch.
 
Ich war schon immer ein geselliger mensch .. hatte es nie schwer freundschaften zu knüpfen und habe in der Vergangenheit immer sehr viele Freundschaften gehabt.

früher hingegen gab es mal Momente aufgrund meiner Erkrankung oder als ich hochdosiert war,wo ich sehr schwer aus mir rauskam,so das Freundschaften mit normalen kommunikativen Menschen kaum möglich waren....

mit "Normalos" schon mal gar nicht...(selbst enge Freundschaften konnten mit mir damals nichts mehr anfangen ich stand da einfach nur rum in der Raucherecke und habe mir mein Teil gedacht mehr kam da nicht zustande) damals hatte ich 800 mg Quetiapin und 30 mg aripipazol bekommen und auch noch ein Antidepressivum was die Wirkung gegenseitig verstärkt...

das war im Jahr 2012!als auch erstmalig Diagnose bei mir gestellt wurde!

dementsprechend war ich möglicherweise extrem überdosiert!

als ich dann irgendwann nur noch eine niedrige Dosis Risperidon bekam wurde das besser...da konnte ich dann auch mit kommunikativen Menschen ganz gut Freundschaften Knüpfen war aber trotzdem in meiner eigenen Welt und brauchte viel eigene Ruhe...

ich war aufgrund der starken Nebenwirkungen also im Grunde genommen wegen dem Panik und Ängsten von Risperidon nicht lange in der Lage in der Gruppe zu sitzen...

wobei ich aber das Glück hatte dass Risperidon mich kognitiv damals eher wenig eingeschränkt hatte ,also nicht so doll! aber im Vergleich zu jetzt ohne Tabletten ist das trotzdem gewaltig.

jetzt ohne die Medikamente kann ich auch locker mit den "normalos" mithalten und lange ausgiebigte Gespräche führen die sehr tiefsinnig und intensiv vom Inhalt sind!

so es würde man sich mit einem Studium Kollegen in der Uni unterhalten ich habe auch das Gefühl dass er meine emotionale schwingungsfähigkeit extrem gut ist auch vergleichbar mit den gesunden ich habe letztes Mal mit meiner Musiktherapeut in der Befragung stundenlang gequatscht und ich kam mir echt vor wie sein Studium Kollege!

wir hatten so viel gelacht und es hat er so viel Spaß gemacht!

mittlerweile habe ich auch nur überwiegend mit "NORMALOS" Kontakt und auch Kontakt aufgebaut und auch Frauen die keine Schizophrenie haben haben Interesse an mir und ich hatte auch schon einige Dates wo das aber nicht geklappt hat und es gibt noch weitere die Interesse an mir haben und auch so habe ich Freundschaften mit überwiegend psychisch gesunden Menschen!

auch weil ich mich jetzt kognitiv nicht mehr wirklich unterscheide und richtig krass aus mir rauskomme und eine starke Persönlichkeit geworden bin!
 
ich bin gern ohne freunde mit normalos kann ich schon gar nix anfangen , die sind mir zu suspekt
 
@tom101010

Um Freunde kennenzulernen, muss man raus unter Leute. Bei dir zu Hause klopft keiner an.

Tagesklinik ist insofern gut, gerade wenn es einem noch nicht so gut geht, um in einer Gruppe zu sein, Gesprächstherapien zu haben und Gleichgsinnte zu treffen.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
ich bin gern ohne freunde mit normalos kann ich schon gar nix anfangen , die sind mir zu suspekt


Wer ist schon normal

Ich glaube, meine Freunde sind alle nicht normal, an jedem ist irgendetwas komisch. Bei einem ist sein Sportrennrad seit eh und je sein bester Freund und er ist mit ihm eigentlich auch wie verheiratet. Kennen lernen konnten wir uns nur durch unser erstes gemeinsames Semester, ansonsten wäre er auf seinem Rad an mir an der Straße temporeich vorbeigesaust. Nicht dass wir durch die Uni bereits Freunde geworden wären, nein, nein, wir lernten uns nur kennen und das auch nur oberflächlich. Sein Rad ist in seinem Privatleben der Dreh- und Angelpunkt.
Nach dem Studium verließ er die Stadt, obwohl er ein Einheimischer war, und kam nach vielen Jahren zurück. Ich traf ihn in einem Stadtteil, wo er beruflich tätig war, sah ihn auf dem gegenüberliegenden Bürgersteig und rief nach ihm. So erst entwickelte sich allmählich eine lockere Freundschaft. Er hatte hier keine Kontakte und wohnt in dem Haus seiner verstorbenen Eltern allein, wo früher die ganze Familie lebte.
Er ist aber nicht auf der Suche nach Freunden gewesen. Was ist er für ein Typ? Jemand, der gern' für sich allein ist. Sucht man Freundschaft mit ihm, sollte man das berücksichtigen.
 
Zuletzt bearbeitet:
danke ,nach etwas denken hab ich die texte jetzt verstanden , freunde sind eine bereicherung , man kann auch ohne leben , aber warum nicht zusaetzlich glueck erfahren
 
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