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Diese ->medikamentöse Empfehlung hilft gegen die Negativsymptome der Psychose/Schizophrenie und fördert einen positiven Verlauf der Erkrankung. Es ist wesentlich verträglicher, da nur kleine Dosierungen von Antipsychotika eingesetzt werden und die Wirkstoffe gut aufeinander abgestimmt sind.

soziale Defizite im alltäglichen Umgang mit Menschen

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Hallo zusammen,

Ich bin seit 2008 an Schizophrenie erkrankt und habe seit Anbeginn der Prodromalphase, ca. 4-5 Jahre vorher, erhebliche Schwierigkeiten im sozialen Umgang mit Menschen. Mir fehlt es an jeglicher Spontanität und die Verarbeitung und das damit verbundene Verständnis von Informationen funktioniert nicht. Das erschwert mir den Umgang mit allen sozialen Kontakten erheblich. Ich habe alle verfügbaren Medikationen ausprobiert und die Probleme bleiben unverändert.

Wie erheblich seid ihr davon betroffen? Ist euch das bekannt?

Vielen Dank für Infós.....
 
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Bei einer Schizophrenie treten in den meisten Fällen soziale Probleme auf, das ist leider typisch für die Krankheit. Allein schon die Negativ-Symptome bringen einen dazu, sich sozial zu isolieren und emotional zu verflachen. Ich persönlich habe durch meine drogeninduzierte Psychose selbst gemerkt, wie ich in meinem Freundeskreis plötzlich nicht mehr zurecht kam, weshalb dieser immer kleiner wurde und heute aus nur wenigen Leuten besteht.
 
TS
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das ist bei mir auch so passiert und egal was ich versuche, es bleibt ein Problem ?
 
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Hier findest du medikamentös etwas Anderes als das was üblich ist:
Medikamenteempfehlung Psychose

Das kann einiges verbessern. Vor allem das Bupropion(Antidepressivum) verbessert die Konzentration und die Negativsymptome der Erkrankung.
Hattest du schon Aripiprazol? Das lässt sich zusammen mit Bupropion in einer sehr kleinen Dosis auch auf Bedarf einnehmen.
Citalopram ist oben ergänzend, da es bei der Kombi die Nebenwirkungen reduziert.

Medikamente wie Bupropion helfen auch gegen Stimmungsschwankungen, was mit der Noradrenalinwirkung zu tun hat, das kann gerade auch Schwierigkeiten bei sozialen Umgang verbessern. Zusätzlich hilft es gegen Restsymtome und Ängste.

Diese Antidepressiva sollten täglich eingenommen werden, das Aripiprazol(Neuroleptikum) so oft wie nötig von daher würde ich Bedarf empfehlen um da einen Mittelweg zu finden wo man am Besten zurecht kommt.

 
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Vor ungefähr 30 Jahren hatte ich meine erste Psychose. Nun muss man wissen, in meiner Persönlichkeit bin ich ein naiv idealistischer Mensch. Ich sehe in keiner fremden Person etwas schlechtes. Ganz im Gegenteil, ich sehe einen Menschen der mir vollkommen fremd ist in die Augen und kann sofort fast körperlich spüren, was das für ein Mensch ist. Ich spüre, wenn er glücklich, unglücklich, distanziert oder mir gegenüber ablehnend ist.

Meine Reaktion darauf, offene Freundlichkeit, denn im Zweifel hat er ein Problem mit mir oder mit sich selbst, aber ich nicht mit ihm. Wenn ich merke, jemand will Macht über mich ausüben oder mir in irgendeiner Form schaden, dann ziehe ich mich zurück und wende mich ab.

Ich wende mich Menschen zu, die ein ähnliches Mindset haben, wie ich.

Krank geworden bin ich immer dann, wenn ich mit aller Gewalt etwas festhalten wollte, was ich nicht festhalten konnte.

Das Auflehnen gegen die Situation hat sich derart verstärkt, dass ich krank wurde.

Wenn Du durch eine Wand gehen möchtest, dann stemme Dich nicht mit aller Gewalt dagegen und versuche sie zum Einsturz zu bringen. Trete einen Schritt zurück, gehe an der Wand lang und Du wirst eine Tür finden, durch die Du durchgehen kannst.

In Deinem Falle vermute ich Angst als Auslöser. Mach Dir klar, mit Dir ist alles in Ordnung, lass los, beobachte und reflektiere.

Also gehe an der Wand entlang.

Loslassen ist das Geheimnis
 
TS
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Admin schrieb:
Hier findest du medikamentös etwas Anderes als das was üblich ist:
Medikamenteempfehlung Psychose

Das kann einiges verbessern. Vor allem das Bupropion(Antidepressivum) verbessert die Konzentration und die Negativsymptome der Erkrankung.
Hattest du schon Aripiprazol? Das lässt sich zusammen mit Bupropion in einer sehr kleinen Dosis auch auf Bedarf einnehmen.
Citalopram ist oben ergänzend, da es bei der Kombi die Nebenwirkungen reduziert.

Medikamente wie Bupropion helfen auch gegen Stimmungsschwankungen, was mit der Noradrenalinwirkung zu tun hat, das kann gerade auch Schwierigkeiten bei sozialen Umgang verbessern. Zusätzlich hilft es gegen Restsymtome und Ängste.

Diese Antidepressiva sollten täglich eingenommen werden, das Aripiprazol(Neuroleptikum) so oft wie nötig von daher würde ich Bedarf empfehlen um da einen Mittelweg zu finden wo man am Besten zurecht kommt.
Abilify habe ich ausprobiert und musste ab einer Dosis von 6 MG auch Akineton nehmen, da mein Kiefer Probleme machte bzw. eine Eigendynamik entwickelt hatte.

Das Bupropion hatte ich noch nicht. Bin morgen beim Doc und frage danach.

Danke für die Empfehlungen
 
TS
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Hallo Zusammen,

ich nehme jetzt seit sieben Wochen 150 Mg. Bupropion und bin echt begeistert. Meine Probleme sind zwar nicht vollständig weg, der Alltag erledigt sich aber bedeutend besser und auch meine sozialen Kontakte.

Ich würde nun gerne einen erneuten Versuch mit Abilify als Bedarf ausprobieren. Liebe Admin.... wie genau muss ich mir die Einnahme als Bedarf vorstellen? Alle zwei Tage?

Liebe Grüße, Hein
 
Administrator
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Hi bin ein Er..
Freut mich echt das es dir gut tut! Eventuell könntest du das Bupropion noch auf 300mg erhöhen und bezüglich Nebenwirkungen die dann wahrscheinlicher werden 20mg Citalopram (Standard-Serotoninantidepressivum) einnehmen.

Das mit dem Abilify wäre mit 5mg gedacht, normal sollte man es schon ein paar Tage einnehmen bis es wirkt von daher etwa eine Woche im Monat aber am Stück und dann wieder 3 Wochen frei vom Abilify. Eventuell lässt sich das auch so 3 Tage am Stück in 2 Wochenrythmus machen.
Da bei so Bedarfseinnahme durchaus Schlafstörungen auftreten da Bupropion zusätzlich wach macht würde ich dir Trimipramin-Tropfen abends empfehlen was ein trizyklisches Antidepressivum ist.

Ich weis nicht ob du aufgrund deiner Beruflichen Situation dir Schlafstörungen leisten kannst die bei der Bedarfseinnahme störend sein können. Hat aber trotzdem viele Vorteile und man ist für etwa 3 Wochen im Monat super motiviert, also nahezu wie normal ohne Erkrankung.

Vielleicht brauchst du auch mehr oder weniger, ich denke da muss man sich etwas rantasten und auch ein Gefühl für die Frühwarnsymptomatik zu bekommen ab welchen Zeitpunkt man das Abilify dann einnehmen sollte.
 
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