Willkommen im Psychose Forum❤️

Das Schizophrenie Forum & Chat rund ums Thema Psychose.
Hier findest Du individuelle Beratung, Möglichkeiten zum Austausch, Diskussionen, Hilfe und nützliche Informationen.

Die Foren-Community hilft, unverarbeiteten Probleme besser umzugehen, diese zu lösen und auch andere Meinungen und Sichtweisen zu finden.

Für Angehörige und Betroffene mit Psychose, Schizophrenie und alle, die sich interessieren.

Jetzt registrieren!

Im Forum findet man eine neuartige medikamentöse Behandlungsoption für Psychose, welche bei Negativsymptomen wirksam ist und ein relativ normales Leben trotz der Erkrankung ermöglicht. Psychose / Schizophrenie kann auch der Anfang von einem besseren Lebenskapitel sein und es gibt auch viele Chancen, die damit eröffnet werden.

Maggi

Administrator
Registriert
8 Nov. 2016
Beiträge
2.665
Was meint ihr?

Gibt es auch diese positive Seite von euch, wo ihr euch durch die Erkrankung oder das, was ihr im gesellschaftlichen Leben tut eben selbst bestätigt fühlt.
Ich finde das eben am wichtigsten, dass man selbst irgendwie einen Sinn für sich, vielleicht auch für die Erkrankung sieht, ganz egal wie Andere darüber denken.
Psychose ist finde ich eine sehr kontroverse Erkrankung, sie zeigt das Beste, aber zum Teil vielleicht auch das Schlechteste, was in einem Menschen steckt. Leider wird in Fernsehen und Medien häufig nur das Negative gezeigt und das Positive ist verdeckt oder schwer auszumachen, weil man damit kein Brot verdienen kann, die Erkrankung kein Statussymbol etc. ist.

Zumindest sehe ich darin etwas Heldenhaftes oder fast schon prophetisches, wenn man etwa auf Erden negativ betrachtet wird, aber vielleicht dann doch das Positive deutlich überwiegt. Die Schwächen sind einem mit der Erkrankung manchmal fast schon aufgezwungen und Medikamente können zwar helfen, müssen aber nicht, gerade auch weil man diese zum Vorteil oder zum Leid der Erkrankten einsetzen kann.

Ich glaube, der Neid auf Betroffene ist manchmal größer als man glaubt und Teil des Problems.
 
Ich glaube, wenn Mediziner viel mehr mit Psychose-Erfahrenen sprechen würden, könnte man einiges über das menschliche Unterbewusstsein und das menschliche Bewusstsein erfahren. Leider wird das noch viel zu wenig getan.
Ich vermute, dass meine beiden bisherigen Psychosen mit meinem Unterbewusstsein und der Verarbeitung früherer Erlebnisse in meinem Leben zusammenhängen und glaube, wenn man da einen Ansatz finden würde, diese Erlebnisse im eigenen Kopf und diese Wahrnehmungen, die man während so einer Psychose erlebt, zu verstehen und richtig ein zu ordnen, könnte man noch das ein oder andere über das menschliche Bewusstsein und das Unterbewusstsein lernen. Was meint Ihr?
Leider beschränkt sich der Umgang der meisten Mediziner auf das Abfragen von bekannten Symptomen. Ich habe zum Beispiel nie 'Stimmen gehört', also nie akustische Phänomene erlebt, sondern mich immer nur gedanklich mit, in meinen Wahnvorstellungen, fremden Menschen auseinandergesetzt. Das waren aber vermutlich eher unterbewusste Erlebnisse und Erfahrungen, die ich da personalisiert habe. Ich weiß nicht, ob ich mich da verständlich ausdrücke.
Also, ich denke, von Psychotiker könnte man, wenn Wissenschaftler etwas aufgeschlossener wären und sich mehr mit den individuellen Psychosen beschäftigen würden, noch einiges lernen. Insofern könnten Psychosen durchaus auch für die Wissenschaft ausgesprochen interessant sein, wenn man mal in dieser Richtung forschen würde, denke ich. Und dann hätte ja so eine Psychose durchaus auch etwas positives.
Für mich persönlich war die Erkrankung insofern positiv, da ich dadurch eine Umschulung bezahlt bekommen habe :). Gott sei dank weg aus meinem alten Beruf!
 
Zurück
Oben